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DJI RS 3 und RS 3 Pro - neue Einhand-Gimbals mit Achsensperre und LiDAR-Fokus



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Newsmeldung von slashCAM:



Soeben stellt DJI die neue Generation seiner Einhand-Gimbals vor - RS 3 und RS 3 Pro - sowie sein erstes, eigenständiges System zur drahtlosen Videoübertragung, DJI Tran...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
DJI RS 3 und RS 3 Pro - neue Einhand-Gimbals mit Achsensperre und LiDAR-Fokus




Antwort von Axel:

Es gibt ja zum Lidar-Fokussystem einen Parallelthread, in dem sich alle Verächter von AF an Kameras und Objektiven treffen und denen bei Lidar-AF oder Lidar-Remote-MF (via externem Monitor) der Zahn tropft. Verstehe ich aber. Kann bestimmt echt praktisch sein, wenn man ein Pad oder Phone extern hat und jemand mit Berühren des Motivs dieses fokus-tracken lassen kann. Habe ich bei mir im MF-Modus mit aktiviertem Touch-Tracker und monitor+ (App) getestet: geht.

Aber auch die kleinste Variante des neuen Ronins bietet einige Alleinstellungs- und Kaufvermeidungs-merkmale, und ich evaluiere sie hier für mich öffentlich, persönlich gewichtet, falls jemand andere Sichtweisen beisteuern möchte.

> Auto-Achsenverriegelung/-entriegelung. Praktisch, klar. Ist dem verschwenderischen Gadget-Sammler Axel 100/549 € wert.
> Bluetooth-Steuerung. Na endlich. Ich will keine Kabel. 50/549, weil wohl nur wenige Funktionen bei Sony über Start/Stop hinaus funktionieren.
> Manueller Fokus über das Gimbal-Wheel (Kabelverbindung) ohne Fokusgetriebe, mit AF-Linsen. 50 €.
> Bessere Feinjustierung. Das müsste ich erst sehen. Mein immer noch Staub fangender Ronin SC ist ein totaler Alptraum, was Balancieren betrifft. Mit dem Weebill S 30 Sekunden blind. Gibt kein Geld für diesen Punkt.
> Bessere Stabilisierung. Der eigentliche Witz eines Gimbals. Der o.e. SC stabilisiert besser als der Weebill, Punkt. Um wieviel besser, das müsste man sehen. 200/549.
> Mit 1,3 kg 200 g schwerer als der Weebill S. Sagen wir 50 € minus.
> die zufällig entdeckte ganz konkrete Bestätigung, dass A7Siii mit 70-200 f4 easy peasy ist, in einem Chris-Brockhurst-Video zum RS 3:

zum Bild

(in bereits jetzt zwei Videos unterschiedlicher Einsteller gezeigt)
Das ist mir 200 € wert.

550 €. Das rettet mir den Tag. Wieder einen Euro gespart.



Antwort von Funless:

Ich habe mittlerweile auch entschieden, dass ich mir den RS3 (in der Standard Ausführung, das reicht mir) zulegen werde.

Ich weiß nur noch nicht was ich mit meinem Weebill S anstellen werde weil zwei Gimbals zu besitzen, insbesondere in Anbetracht der todsicheren Tatsache, dass der Weebill S dann nur noch Staub fangen würde, wäre mir persönlich zu dekadent.








Antwort von Axel:

Funless hat geschrieben:
Ich habe mittlerweile auch entschieden, dass ich mir den RS3 (in der Standard Ausführung, das reicht mir) zulegen werde.

Ich weiß nur noch nicht was ich mit meinem Weebill S anstellen werde weil zwei Gimbals zu besitzen, insbesondere in Anbetracht der todsicheren Tatsache, dass der Weebill S dann nur noch Staub fangen würde, wäre mir persönlich zu dekadent.
Verschenken oder verkaufen.

Wahrscheinlich werde ich mal den Zhiyun Crane und den Ronin SC verschenken (sage ich auch seit Jahren), aber den Weebill behalten. Grund: kleine Tasche. Geht mit Allround-Optik (35mm) fertig montiert bequem überallhin mit.

Gibt es einen Grund, warum "dekadent" bei dir negativ besetzt zu sein scheint? Puritanische Sekte oder so?



Antwort von Funless:

So negativ besetzt wie es scheint ist es eigentlich nicht. Ich finde es nur schade wenn ein Gadget unbenutzt rumsteht (das würde der Weebill dann sobald der RS3 da ist) und es wäre mir lieber wenn es jemand anderem Freude bereitet.

Meine beiden Söhne sind leider nicht an den Gimbal interessiert (ist ihnen zu sperrig und wuchtig), sonst hätten sie den Weebill bekommen. Wird dann wohl verkauft.



Antwort von Axel:


Auch wenn ich dann das 70-200 nicht so richtig balanciert kriege: dazu gibt's Workarounds. Werde mir trotz Dekadenz den fünften Gimbal wohl diesmal nicht kaufen.



Antwort von Funless:

Danke für das Video. Ich finde, er bezieht sich da (durch die Blume) sehr gut auf die Next-Gadget-Disorder von der ja (mal Hand aufs Herz und Butter bei die Fische) wir alle mehr oder weniger betroffen, bzw. „befallen“ sind.

Mein jüngerer Sohn hat nun mittlerweile (jetzt sogar sehr großes) Interesse an meinem Weebill S bekundet. Also bekommt er ihn und ich werde mir dann den RS 3 zulegen. Nicht gleich sofort aber in Kürze.

Kann ja dann gerne hier im Form Erfahrungen zum RS 3 mitteilen, falls gewünscht. Und vielleicht stelle ich auch mal etwas Footage online, kann ja zur Not ein paar Blumen oder andere Flora filmen, gibt ja hier in Berlin genügend Parkanlagen. Und auch einige coole Friedhöfe, eins sogar direkt quasi um die Ecke hier.



Antwort von Jörg:

denk an Pankow...;-))



Antwort von Axel:


ab 5’06”: “Der Objektivwechsel dauert nur ein paar Minuten. Danach ca. 30 Sekunden kalibrieren …”
Auf einem aufgeräumten Tisch mit jeder Menge Müßiggang kein Problem. Auf Hochzeiten, auf Reisen, generell vor Ort, ist solche Fummelei nicht mein Ding. War mit Zhiyun Crane und auch mit Weebill S anders. Leichter zu balancieren. Vielleicht nicht perfekt, dafür aber in der Hocke auf der Straße oder aus der Tasche vom Beifahrersitz gut genug.



Antwort von roki100:

Axel hat geschrieben:
War mit Zhiyun Crane und auch mit Weebill S anders. Leichter zu balancieren. Vielleicht nicht perfekt, dafür aber in der Hocke auf der Straße oder aus der Tasche vom Beifahrersitz gut genug.
Ist eben abhängig vom denjenigen, der es balanciert.... Ich habe YT-Videos gesehen, die zB. für Crane2, Minuten brauchen. Ich brauche dafür keine Minuten, sondern ein paar Sekunden. Manchmal markiere ich ein paar punkte für Objektiv 1 und Objektiv 2 usw.

Weebill S finde ich aber besser für Kameras wie A7SIII, Fuji...oder Panasonic. Leicht, klein und bequem.



Antwort von Funless:

Bisher kam ich noch nie in die Situation unter Zeitdruck das Objektiv wechseln zu müssen und bzgl. 30 Sek. "Auto Calibration" mag das zwar gefühlt lange dauern, doch da ich mir beim Weebill S sowieso angewöhnt hatte nach jedem Objektivwechsel den "Auto Tune" (also das Zhiyun Äquivalent der "Auto Calibration" von DJI) durchlaufen zu lassen, machen für mich persönlich die ca.15-20 Sekunden längere Dauer beim RS 3 den Kohl auch nicht fett.

Doch was da im obigen Video bei TC 4:18 - 4:40 beispielhaft gezeigt wird, ist für mich persönlich tatsächlich der absolute No-Brainer. Denn genau das spiegelt 1:1 meinen Use Case, da ich bei meiner Filmerei fast ausschließlich, sowohl im privaten, als auch im öffentlichen Raum, Run and Gun mäßig unterwegs bin. Was ich mir da beim RS 3 im Vergleich zum Weebill S für "Fummelei" einspare, da nehme ich den (für mich kleinen) Zuwachs an Zeit beim balancieren und kalibrieren des RS 3 gerne in Kauf.



Antwort von roki100:

Ich finde, man sollte da keine große Wunder erwarten. Gimbal muss einfach etwas stabilisieren...und auch mit dem der es hält, kompatibel sein. Ich meine, so ein klein Weebill Ding, das ist leicht, sieht bequem aus und tut was es soll...es muss eben nicht unbedingt diese RS3 "smoother als Vorgänger" Motoren besitzen, um besser damit filmen zu können, denn egal was für Motoren es sind, muss man sich trotzdem konzentrieren und eventuell auch Ninja Schritte machen bzw. Allein nur abhängig vom Gimbal der Marke und Version X/Y ist es mit RS3(Pro) auch nicht....oder?

Das ding macht mich heiß nur wegen Lidar^^








Antwort von Mediamind:

Sehe ich anders, Sorry. Ich habe im Laufe der Jahre fast jeden Ronin besessen und genutzt. Sie wurden von Generation zu Generation besser. Mit dem Ronin RS2 geht es so viel stabiler von der Hand. Der Sprung zum neuen System ist für Besitzer einer Fx6 interessant, die Transmissioneinheit finde ich ebenfalls spannend. Gerade für Soloshooter könnte das helfen. Der Vergleich zu einem kleinen Gimbal hinkt. Gerade wenn es um keine leichten Kamera/Objektivkombinationen geht, ist man mit einem aktuellen Ronin deutlich besser aufgestellt.



Antwort von roki100:

Ich sage ja nicht, dass RS3 (Pro) nicht besser ist (aktuell beste Gimbal), sondern, dass die Gimbals/Stabilisierungssysteme schon lange zuvor gut genug sind, für die meisten Zwecke.... Klar, wenn Kamera wie die FX6 auf den kleinen bequemen nicht passt, da hat man keine große Auswahl.... für alle andere gibt es aber große Auswahl und da kann man priorisieren - was einem wichtiger ist und was nicht. Zumindest sehe ich das so. Ich würde mir RS3 Pro nicht aufgrund der Stabilisierung kaufen (damit habe ich gar keine Probleme, Crane 2 hat so einiges überlebt, hält und hält bei jede Wetterlage, hat mich nie im stich gelassen, Akku hält unheimlich lange, ist sehr zuverlässig - will einfach nicht sterben^^), sondern nur wegen tollen AF System. Das wären aber ca. 1600 Euro^^



Antwort von Axel:

Funless hat geschrieben:
Bisher kam ich noch nie in die Situation unter Zeitdruck das Objektiv wechseln zu müssen und bzgl. 30 Sek. "Auto Calibration" mag das zwar gefühlt lange dauern, doch da ich mir beim Weebill S sowieso angewöhnt hatte nach jedem Objektivwechsel den "Auto Tune" (also das Zhiyun Äquivalent der "Auto Calibration" von DJI) durchlaufen zu lassen, machen für mich persönlich die ca.15-20 Sekunden längere Dauer beim RS 3 den Kohl auch nicht fett.
Hm, ich dachte, der Weebill S sei dein erster Gimbal gewesen. Die Unterschiede teilen sich dem von allen Hunden gehetzten Gimbalheini (der lange zuvor auch schon den Ronin M hatte und vor dem Weebill den Ronin SC) auch indirekt in den Reviewvideos mit. Hier zwei zum Weebill 3:

zum Bild

Oben sieht man den Typen ohne Not den Gimbal am Boden einrichten, gerade aus der Tasche gezerrt. Unten sieht man einen anderen Typen, der zumindest behauptet, noch nie einen Gimbal benutzt zu haben, an einem Tisch, der sogar mir zu klüngelig ist. Bei meinen beiden Ronins undenkbar. Der SC war besonders schlimm. Ich wies schon damals darauf hin, dass eines der besseren Balancierungs-Tutorials 35 Minuten dauerte, und es war nicht zu lang. Bevor der Gimbal eintraf dachte ich, naja, das werd ich schon schneller hinkriegen. Jesus Effing Christ, was für eine Überschätzung! Wenn man kein Objektiv wechselt, dann geht's schnell, zugegeben.
Funless hat geschrieben:
Doch was da im obigen Video bei TC 4:18 - 4:40 beispielhaft gezeigt wird, ist für mich persönlich tatsächlich der absolute No-Brainer. Denn genau das spiegelt 1:1 meinen Use Case, da ich bei meiner Filmerei fast ausschließlich, sowohl im privaten, als auch im öffentlichen Raum, Run and Gun mäßig unterwegs bin.
Die Achsenverriegelung hat ja überhaupt der Ur-Weebill erfunden, jetzt braucht sie jeder. Ich stellte öfter fest, dass ich nach dem Balancieren eine Achse zu lösen vergessen hatte. Den Ronin SC kann man definitiv ohne Achsenverriegelung nicht einrichten, den Weebill schon. Ich arretiere die Achsen gar nicht mehr. Wenn ich ihn wegpacke, klackert nichts, weil er zusammengefaltet in's Laptopfach passt.

Die Weebill-Reviews machen mir Lust auf ein Upgrade. Soll nicht mehr joghurtbechermäßig knacken beim Anpacken, soll mehr tragen, besser zu tragen sein und noch smoother mitgehen.
roki100 hat geschrieben:
Weebill S finde ich aber besser für Kameras wie A7SIII, Fuji...oder Panasonic. Leicht, klein und bequem.
Das fasst's zusammen.



Antwort von Funless:

Axel hat geschrieben:
Hm, ich dachte, der Weebill S sei dein erster Gimbal gewesen.
Das ist richtig, der Weebill S ist mein erster Gimbal, ich besaß davor keinen anderen.

Und ich machte mir damals ("damals" ist gerade mal etwas über ein Jahr her) im Vorfeld schon Sorgen ob ich das mit der Balanciererei überhaupt gebacken bekomme, doch diese Sorgen nahm mir der Weebill S mehr oder weniger sofort. Nach innerhalb kürzester Zeit konnte ich das Teil ausbalancieren ohne die Achsen verriegeln zu müssen und mittlerweile dauert das bei mir höchstens eine halbe Minute. Und nach jedem neu balancieren starte ich als erstes den Auto Tune, das habe ich mir so angewöhnt.
Axel hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
Doch was da im obigen Video bei TC 4:18 - 4:40 beispielhaft gezeigt wird, ist für mich persönlich tatsächlich der absolute No-Brainer. Denn genau das spiegelt 1:1 meinen Use Case, da ich bei meiner Filmerei fast ausschließlich, sowohl im privaten, als auch im öffentlichen Raum, Run and Gun mäßig unterwegs bin.
Die Achsenverriegelung hat ja überhaupt der Ur-Weebill erfunden, jetzt braucht sie jeder. Ich stellte öfter fest, dass ich nach dem Balancieren eine Achse zu lösen vergessen hatte. Den Ronin SC kann man definitiv ohne Achsenverriegelung nicht einrichten, den Weebill schon. Ich arretiere die Achsen gar nicht mehr. Wenn ich ihn wegpacke, klackert nichts, weil er zusammengefaltet in's Laptopfach passt.
Und genau dieses vergessen eine Achse zu lösen passiert mir sehr oft. Zum Glück gab es bisher nur piependes Gemecker des Weebill S. Weshalb ich die Auto Lock Funktion des RS 3 als No-Brainer empfinde liegt an meinem persönlichen Gimbal Use Case:

Wenn ich mit dem Gimbal filmend unterwegs bin (i.d.R. über mehrere Stunden), dann ist meine Kamera die ganze Zeit auf dem Gimbal, aber ich filme nicht die ganze Zeit, sondern die Kamera-Gimbal-Combo wird im ausgeschaltetem Zustand und verriegelten Achsen "ready to shoot" nonchalant und lässig durch die Gegend getragen. Und gefilmt wird dann wenn "entdecke das Motiv" -> "schalte Kamera ein" -> "schalte Gimbal ein" > "draufhalten und filmen" … doch sehr oft passiert bei mir: "ahh Fuck wieder die eine oder andere blöde Achse vergessen zu entriegeln" -> "Motiv weg" -> "nix gefilmt".

Ist zwar jetzt überspitzt formuliert aber ich denke es ist klar was ich meine.

Deswegen wäre die Autolock Funktion für mich persönlich ein definitiver Mehrwert.

Ich behaupte ja auch nicht, dass der Weebill S scheiße wäre oder ich damit total unzufrieden bin.



Antwort von Axel:

Es wird ja schon so sein, dass DJI hier besser geworden ist. Gimbalguru Peter Makholm bevorzugte den Weebill "vs" Ronin. Mit dem RS2 drehte sich das.




Antwort von Frank Glencairn:

Bin ich der einzige, der die Begeisterung für diesen Auto-Lock Mode nicht so richtig nachvollziehen kann?



Antwort von freezer:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Bin ich der einzige, der die Begeisterung für diesen Auto-Lock Mode nicht so richtig nachvollziehen kann?
Geht mir genauso. Liegt aber auch an meinem Setup, wo so was nix bringt - für den Transport nehme ich immer die Kamera runter, da stehen zu viele Kabel und Zubehör raus, als dass ich das so ins Auto legen würde.



Antwort von Funless:

Sind eben unterschiedliche Anwendungsfälle. Ich filme ja nicht szenisch, sondern wie gesagt Run and Gun, bzw. eigentlich das Bewegtbildäquivalent von Street Photography und dabei benutze ich meine Kamera-Gimbal-Combo so als wäre es ein großer Osmo.




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