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Edius: Wie Projekteinstellung "nachträglich" ändern (59,94i -> 50p)?



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Frage von Ronstore:


Hallo zusammen,

ich brauch mal ... wieder ;D Eure Erfahrung.

Ich habe Edius 9 im Einsatz und für mich selbst nicht nachvollziehbar eine Projekteinstellung gewählt, welche nicht beabsichtigt war - "1080 59,94i".

Warum nicht nachvollziehbar? Weil ich zwischenzeitlich schon mehrere Filme erstellt und dabei stets die Vorlage: 1080 50p (Entspricht auch meinem Filmmaterial) gewählt habe.

Sei es drum. Nach dem Brennen des neuen Films auf Bluray ist mir ein "ghosting" bei Bewegungen der Protagonisten aufgefallen, dass im Quellmaterial nicht da ist.

Nachdem ich nun nachvollzogen habe, dass die aktuellen Projekteinstellungen "falsch" sind, könnte das der Grund sein. Ggf. auch anderes, da ich die zuvor erstellten Filme nie auf Bluray gebrannt hatte. (Soll ein Geschenk werden.)

Nur habe ich leider keine einfache Lösung gefunden, da Edius mich keine nachträgliche Anpassung der Projekteinstellungen auf 50p vornehmen lässt.

Dinge wie Projektvoreinstellungen in den Systemeinstellungen von Edius oder das importieren des Projekts in ein anderes mit Voreinstellung 50p bringen keinen Erfolg.

Wäre schön, wenn jemand von Euch eine zündende Idee hat.

Danke und schönes Wochenende,

Ron



Antwort von freezer:

Ich bin leider kein Edius Experte, aber hilft das hier?
http://wwwapps.grassvalley.com/manuals/ ... _l2_7.html



Antwort von wolfgang:

Nachträglich läßt sich das bei Edius nicht mehr ändern, soweit ich weiß.





Antwort von Roland Schulz:

Geht auch in Version 9 immer noch nicht!



Antwort von Bruno Peter:

Wenn die Projektdatei noch da ist, dann im Menü "Einstellungen" in den Projekteinstellungen die Bildrate ändern.



Antwort von rush:

@Bruno... das geht leider nicht "cross converse" von ntsc auf pal frequenzen sondern nur innerhalb von ntsc ODER pal "kompatiblem" Frequenzen... das ist tatsächlich ärgerlich wenn man sich am Anfang vertan hat.

Sprich: 59,94i lässt sich nur in die jeweiligen 29.97 Pendents on the fly wandeln und entsprechende 50i Projekte nur in entsprechende 25er Projekte... Ein komplette Crosskonvertierung bietet Edius innerhalb der Anwendung leider nicht an - zumindest gehts nicht in der von mir genutzten Version 8.x...

Workaround: Projekt in höchster Qualität z.b. als HQX Datei rendernrendern im Glossar erklärt und das Videofile dann in ein entsprechend neu angelegtes 50p Projekt ziehen... qualitativ wird das Material durch den vorherigen Export und Import sowie die finale Ausgabe sicherlich nicht besser werden, aber möglicherweise stimmen dann die visuellen Parameter für den Bluray Export eher.

Seitennotiz: Bluray unterstützt per se offiziell eigentlich gar kein 1080p50... aber ich hatte auch mit 25p Projekten (encoded via authoring works) nie wirkliche Probleme beim bluray-authoring... hängt vermutlich vom Wandler und letzten Endes auch Player ab.



Antwort von Roland Schulz:


Wenn die Projektdatei noch da ist, dann im Menü "Einstellungen" in den Projekteinstellungen die Bildrate ändern.

Spassvogel - genau in der Diskussion warst Du letztens schon mal mit drin.
Was der TO vor hat funktioniert nicht!!



Antwort von Ronstore:

Tja - puh - da gibt es wohl nicht mehr viel zu sagen.

Fehler gemacht - so ist es dann jetzt.

Trotzdem danke für Eure Antworten - auf das Forum ist Verlass!

Grüße,

Ron



Antwort von Roland Schulz:


Tja - puh - da gibt es wohl nicht mehr viel zu sagen.

Fehler gemacht - so ist es dann jetzt.

Trotzdem danke für Eure Antworten - auf das Forum ist Verlass!

Grüße,

Ron

Eigentlich "keinen" Fehler gemacht, EDIUS ist hier einfach (zu) stark eingeschränkt!!
Es ist durchaus denkbar ein Projekt für zwei verschiedene Frameformate/-frequenzen rendernrendern im Glossar erklärt zu wollen.

Auch wenn ich am liebsten mit EDIUS arbeite ist das einfach ne armseelige Krücke!! Die müssen in meinen Augen ohnehin langsam aufpassen nicht im Aus zu landen, denn der ursprüngliche Performancevorsprung ist für mich kaum noch sichtbar nachdem fast die gesamte Konkurrenz die Performance leistungsstarker Grafikkarten hochgradig nutzt und EDIUS eigentlich nur QuickSync wirklich zu bieten hat.



Antwort von Jörg:

Die müssen in meinen Augen ohnehin langsam aufpassen nicht im Aus zu landen,

sie waren nie woanders...



Antwort von Roland Schulz:


Die müssen in meinen Augen ohnehin langsam aufpassen nicht im Aus zu landen,

sie waren nie woanders...

Solange die Stabilität andere "Crashware" weit überflügelt sehe ich da weniger Probleme...



Antwort von Jörg:

was soll auch crashen, wenn sie nicht mal Projekteinstellungen im Nachhinein ändern können.
Ganz stabil ist Edius seit 15 jahren wenn man die kritischen Programmpunkte nutzt, die das Projekt ins unendliche Nirvana schießen, Consolidate heißt der Hexenmeister ;-))
Aber nun ist auch schon wieder gut bei mir.

btw, die Abwanderung selbst eingefleischtester Ediusnutzer zu DaVinci wird große Löcher in die Anhängerschaft reißen.



Antwort von rush:

Edius ist extrem stabil und benötigt eben nicht zwingend mit jeder neuen Version gefühlt neue Hardware in Form von GPu und/oder Cpu...

So günstig bspw. ein Premiere Abo erscheinen mag - ohne halbwegs potente Cuda-fähige Grafikkarte läuft da eher wenig in Hinblick auf einen geschmeidigen 4k Workflow (je nach Codec). Selbst Avchd bekamen sie seinerzeit ewig nicht so ganz in den Griff.

Ich mag bei weitem nicht alle Features aus Edius und manche Workarounds nerven mich in der Tat regelmäßig... da sind andere NLEs teils deutlich weiter und flexibler.

In Sachen Grundstabilität und Performance kann ich mir unter Windows jedoch kaum was bessres vorstellen... ich würde sagen es ist das FinalCut der "Windows Welt"... nicht alles dabei und manchmal etwas eigensinnig - aber perfomant und verrichtet seine Arbeit ohne Murren.. zudem: einmal kaufen - lange nutzen. Nicht jeder hantiert ständig mit neuen Formaten.

Vielleicht gebe ich Premiere iwann auch nochmal eine Chance... habe es vor vielen Jahren unheimlich gern verwendet - aber damals nervten schon die Abstürze und Ausgabeprobleme beim encoden von denen man auch heute immer mal wieder was lesen kann.

Reoslve ist für mich bisher noch keine Option gewesen... aber auch hier war die zuletzt mal angetestete Version meinerseits die 12er oder 13? Keine Ahnung... auf jedenfall ergab sich da keineswegs auch nur annähernd ein wow-Erlebnis.
Ist aber gewiss auch Geschmäckle und eine Frage der Eingewöhnung... zudem liegen wieder einige Entwicklungsstufen dazwischen



Antwort von Roland Schulz:


...btw, die Abwanderung selbst eingefleischtester Ediusnutzer zu DaVinci wird große Löcher in die Anhängerschaft reißen.

...da bin ich mal absolut Deiner Meinung auch wenn ich (noch) kaum Resolve nutze!
Auch PPro hat große Schritte in Bezug auf Performance und Formate gemacht, da werden sich die Japsen jetzt wirklich mal kräftig ins Zeug legen müssen denn "Loyalität" ist ein zweiseitiges "Geschäft"!



Antwort von pixler:

Ich kenne EDIUS nicht und weiss nicht ob meine Lösungsansätze möglich sind, ich würde folgendes versuchen:

A)
1. Projekt öffnen
2. alle Clips in der SchnittlisteSchnittliste im Glossar erklärt auswählen und kopieren (Zwischenablage)
3. neues Projekt/Schnittliste mit korrekten FPS
4. Clips aus Zwischenablage reinkopieren.

B)
1. SchnittlisteSchnittliste im Glossar erklärt als xml oder EDLEDL im Glossar erklärt exportieren.
2. diese in eine neue TimelineTimeline im Glossar erklärt mit korrekten FPS importieren.

Bei FinalCut, Avid, Premiere, DaVinci...wäre dies zumindest ein möglicher Workaround.



Antwort von wolfgang:

Edius dürfte nicht so schnell ins "Aus" geraten, wie es hier einige Unkenrufer gerne hätten. ;) Dazu sitzt die NLE im Broadcast-Bereich viel zu fest im Sattel.



Antwort von Jörg:

da hat sie ja ihre Berechtigung, die Ansprüche, die ein Newssender an die software hat, bietet sie.
Hier wird auch die Hardware einen schnellen Wechsel limitieren.
Der Privatanwender schielt gaaanz gewaltig Richtung DaVinci.



Antwort von wolfgang:

Macht er das? Manche sicherlich. Aber sicher nicht Alle. Und das ist auch nicht Edius spezifisch, sondern eher der raschen und konsequenten Weiterentwicklung von Resolve zu verdanken. Das ist auch gut so, denn Wettbewerb belebt für uns Kunden die Weiterentwicklung.

Aber nur weil ich hier Vegas, Edius und Resolve (Studio) habe verabschiede ich mich nicht automatisch vom Rest.

Verabschiedest dich von deinen Adobe Produkten?



Antwort von DV_Chris:

Der Edius Core ist integraler Bestandteil vieler weiterer Grass Valley Lösungen wie etwa dem Stratus System, dem XRE Transcoder oder den T2 Rekordern. Das sind Systeme, die für den 24/7 Einsatz konzipiert sind, deshalb seit jeher der Fokus auf maximale Stabilität. Die Verankerung gewährleistet zudem die weitere Produktentwicklung.



Antwort von Jörg:

Verabschiedest dich von deinen Adobe Produkten?

natürlich nicht, aber ich nutze auch kein DaVinci.

Chris sschreibt
Der Edius Core ist integraler Bestandteil vieler weiterer Grass Valley Lösungen

deshalb glaube ich ja auch nicht an schnellen Wechsel.
Aber als Händler hast du doch Einblick. Gibt es mehr private Nutzer die von Edius auf DaVinci wechseln,
oder ist das kein Thema?
ich denke, das GV Forum gibt da klare Fingerzeige.



Antwort von DV_Chris:

In meinem Umfeld gibt es einige, die in Resolve reinschnuppern, aber niemand, der gewechselt hätte.



Antwort von Ronstore:


Ich kenne EDIUS nicht und weiss nicht ob meine Lösungsansätze möglich sind, ich würde folgendes versuchen:

A)
1. Projekt öffnen
2. alle Clips in der SchnittlisteSchnittliste im Glossar erklärt auswählen und kopieren (Zwischenablage)
3. neues Projekt/Schnittliste mit korrekten FPS
4. Clips aus Zwischenablage reinkopieren.

B)
1. SchnittlisteSchnittliste im Glossar erklärt als xml oder EDLEDL im Glossar erklärt exportieren.
2. diese in eine neue TimelineTimeline im Glossar erklärt mit korrekten FPS importieren.

Bei FinalCut, Avid, Premiere, DaVinci...wäre dies zumindest ein möglicher Workaround.

Beides probiert. Copy & Paste klappt nicht und beim EDL-Export bricht Edius mit Fehlermeldung "Clips mit unterschiedlichen Bildraten aus der aktuellen Projekteinstellung auf der Timeline" ab.

Wenn ich wenigstens sinnvoll die Timestamps der In- / Out Punkte exportieren könnte, dass würde das neuen schneiden erheblich beschleunigen.

Tipps? Ideen? Weisheiten ;) ?




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