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Darstellung von Warnkleidung durch A7iii und GH5s



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Frage von Pianist:


Schönen guten Tag an alle Mitlesenden!

Ich drehe ja viel auf Bahnbaustellen, und dort wird orangefarbene Warnkleidung getragen. Meine Arri Amira kommt mit diesem speziellen Farbton leider überhaupt nicht klar, der sieht dort sehr matt und entsättigt aus, geht auch eher nach rot statt nach orange, so dass ich das alles nachträglich korrigieren muss. Das steht allerdings im Widerspruch zu meinem Wunsch, aus der Kamera ein möglichst fertiges Bild zu bekommen, an dem ich so wenig wie möglich machen muss. Meine ganzen C300 (und sogar die kleine XC10) geben die Warnkleidung sehr gut wieder. Damals die FS7 hatte damit ebenfalls keine Probleme. Da ich jetzt noch ein oder zwei ganz kleine Kameras ergänzen möchte und über sowas wie eine a7iii oder GH5s nachdenke, würde ich gerne mal wissen: Hat damit jemand Erfahrung, was das Warn-Orange angeht? Ich habe mich immer noch nicht zwischen FF und MFT entschieden, vielleicht gibt das den Ausschlag.

Dankeschön!

Matthias



Antwort von pillepalle:

Hilft Dir bei Deiner Frage vermutlich nicht direkt weiter, aber die meisten modernen DSLMs/DSLRs sollten das hinbekommen. Ich hatte dieses Jahr einen kleinen Film für eine Tiefbaufirma mit einer Nikon gedreht und da waren die Warnwesten kein Problem. Womit man etwas aufpassen muss ist mit Licht, weil die weißen Reflektionsstreifen dann schnell überstrahlen.

Man kann eben nur Farben darstellen die auch noch innerhalb des jeweiligen Farbraums liegen und Neonfarben gehören da nicht zu. Warnwesten gehen aber in der Regel noch.

VG



Antwort von Frank Glencairn:

Colorscience - du kannst entweder Warnwesten, oder Hauttöne schön abbilden aber nicht beides, jedenfalls nicht OOC.

Fast - cheap - good, choose any two ;-)





Antwort von Pianist:


Colorscience - du kannst entweder Warnwesten, oder Hauttöne schön abbilden aber nicht beides, jedenfalls nicht OOC.

Doch, die C300 kann das. Warum also sollte die Amira das nicht können? Ich habe nicht die geringste Lust, jedes einzelne Bild nachträglich zu korrigieren. Derzeit lasse ich die Amira zuhause, wenn ich Termine auf Bahnbaustellen habe, und nutze eine kleine billige C300. Und eine noch viel kleinere und noch viel billigere XC10. Die kann das auch.

Ich habe heute noch mal bei Arri nachgefragt, ob sich in der Angelegenheit inzwischen was getan hat.

Matthias



Antwort von Frank Glencairn:



Doch, die C300 kann das.

Dann kannst du die Amira ja wieder verkaufen.



Antwort von Frank B.:



Ich drehe ja viel auf Bahnbaustellen, und dort wird orangefarbene Warnkleidung getragen. Meine Arri Amira kommt mit diesem speziellen Farbton leider überhaupt nicht klar, der sieht dort sehr matt und entsättigt aus, geht auch eher nach rot statt nach orange, so dass ich das alles nachträglich korrigieren muss.

Puh, da hast du aber noch Glück, dass es keine Gelbwesten geworden sind. Da wäre bei deiner Klientel aber Panik angesagt. ;)



Antwort von Pianist:


Dann kannst du die Amira ja wieder verkaufen.

Das ist ja genau das Problem: Ich möchte die Amira ja gar nicht verkaufen, weil das an sich die optimale Kamera für mich ist. Damit kann ich (in Verbindung mit dem CN 7x17) sehr schnell und effizient arbeiten, außerdem macht sie hervorragende Zeitlupen. Und sie sorgt bei meinen Auftraggebern aus der bayerischen Politik und der bayerischen Wirtschaft für gute Stimmung. Aber es ist natürlich schade, wenn ich sie bei bestimmten Einsätzen nicht nutzen kann, oder es in Kauf nehmen muss, anschließend zeitaufwändige Korrekturen durchzuführen.

Matthias



Antwort von Jott:

Ja, Vorsicht mit japanischen Kameras, das sorgt für extrem schlechte Stimmung in Bayern.



Antwort von Pianist:


Ja, Vorsicht mit japanischen Kameras, das sorgt für extrem schlechte Stimmung in Bayern.

Ich sage ja nicht, dass japanische Kameras für schlechte Stimmung sorgen. Aber wenn ich weiß, dass bayerische Kameras für gute Stimmung sorgen, dann kann ich diesen Effekt doch nutzen.

Matthias



Antwort von cantsin:

Die BM Pocket 4K bietet die Möglichkeit, LUTs in die Kamera zu laden und direkt aufs aufgenommene ProRes-Material anzuwenden. Blackmagics Standard-Colorscience macht allerdings Probleme bei grellen Rottönen. Du könntest Dir in Resolve ein eigenes Farbprofil bauen (z.B. mit der Color Chart-Funktion) und das in die Kamera laden.

Natürlich hättest Du dann noch die bekannten Handling-Nachteile der Pocket ggü. Prosumer-Kameras (wie: fehlender EVF, fehlende In-Body-Stabilisierung, Akkulaufzeit).



Antwort von rush:

Panaosnic hat auch so Probleme mit Orange/rottönen... zumindest die Broadcast-Kisten sind da eher ein Kompromiss und nicht immer "on color"...



Antwort von Frank Glencairn:

Eigentlich bedauernswert wenn man sich bei seinen Klienten mit dem Equipment anbiedern muß, und dann trotzdem noch nicht mal das Budget für ne vernünftige Post dafür bekommt.



Antwort von Jott:

Deswegen fährt der Pianist so gerne Bahn, weil er sonst für jedes Bundesland ein anderes Auto bräuchte! :-)



Antwort von Pianist:


Eigentlich bedauernswert wenn man sich bei seinen Klienten mit dem Equipment anbiedern muß, und dann trotzdem noch nicht mal das Budget für ne vernünftige Post dafür bekommt.

Ich muss mich überhaupt nicht anbiedern. Das ist lediglich ein netter Nebeneffekt. Und ich mache eben sehr zeitkritische Sachen, da kann ich nicht eine halbe oder ganze Stunde später abliefern, nur weil ich mehr als nötig am Bild herumschrauben muss. Und bei den weniger zeitkritischen Sachen habe ich ebenfalls keine Lust, eine halbe oder ganze Stunde mehr Zeit zu investieren, weil mir die Zeit dann entweder für das Mittagessen fehlt oder ich abends später ins Bett komme. Der Tag hat nun mal nur 24 Stunden. Mal abgesehen davon, dass ich mich mit dem Thema "Colourgrading" nie ernsthaft beschäftigt habe. Das ist eher was für Leute, die im Verbund mit anderen arbeiten, wo jeder seine Aufgabe hat.

Matthias



Antwort von freezer:

Lustig, dass Du das Thema Warnwesten ansprichst, da ich gerade eine LUT für meine BMD Pocket 4k arbeite, die mit zunehmender Helligkeit auch immer mehr entsättigt. Und da bin ich genau bei einer Jacke mit oranger Signalfarbe auf das gleiche Problem gestoßen. Weil das Leuchtorange als so hell in der Kamera gesehen wird, wird die Sättigung natürlich ebenso zurückgefahren. Leider kann man, wie Frank schon schrieb, nicht beides haben, zumindest nicht mit einer LUT.

Kann die Amira eine geladene LUT auch ins Bild einbacken? Dann könnte man eine LUT machen, die zumindest der Entsättigung gegensteuert. Oder die Kamera in diesen Fällen etwas unterbelichten und dann mit der LUT die Belichtung und Sättigung korrigieren.



Antwort von klusterdegenerierung:

Meine FS700 macht in Log aus dem Orange/Rot eher noch mehr Orange. ;-)
Hier vor kurzem noch ein kleines Interview mit dem Thema gehabt.

Hauptsächlich mit der FS700 in 8Bit Log gedreht,
ab und zu kommt mal kurz was mit der A7III vor.



Antwort von pillepalle:

Ich habe mal zwei Ausschnitte aus Videostills mit Warnwesten angehangen. Wurden mit einer D800 gefilmt ohne großartiges Grading, also quasi out of the cam. Und bitte keine Kommentare zum Moire auf der Schwimmweste *lol*

zum Bild http://giotta.com/weste_1.jpg

VG

Ah... Kluster war schneller :) Ich glaube der Trick ist die Sättigung nicht zu hoch zu drehen, denn dann geht die Differenzierung und Struktur flöten.



Antwort von klusterdegenerierung:

Ja da hast Du Recht, kommt zu viel Sättigung rein ist meißt dahin, aber genau dieser Farbton kommt lustigerweise eh schon recht übersättigt ins Rohmaterial und man tut gut daran es etwas zurück zu fahren, wie Frank schon erwähnte kann man den Farbton ja in Resolve ein stückweit isolieren und tweaken.



Antwort von Pianist:

LUT einbacken geht mit der Premium-Lizenz, ich habe nur die mittlere. Aber was natürlich immer geht, das sind die Look-Dateien, die man in der Kamera und im Arri Color Tool bearbeiten kann. Allerdings werden die mir bei diesem Problem nicht weiterhelfen. Ich meine, es ist ja nun auch kein wahnsinnig großer Akt, über die betroffenen Bilder eine Korrektur zu legen, aber ich wundere mich schon, warum das überhaupt ein Thema sein muss.

Die C300 kommt jedenfalls mit dem Leuchtorange ziemlich gut klar:

https://www.youtube.com/watch?v=xnSFl8IxP_c&t=14s

Jetzt noch mal zur a7iii und GH5s: Ich habe mir so ziemlich alles durchgelesen und angesehen, was man sich dazu reinziehen kann. Rein nach Aktenlage wüsste ich nicht, welches System für meine Zwecke besser geeignet ist. Rein vom Bauchgefühl her würde ich immer sagen: Vollformat ist schöner. Aber 4:2:2/10Bit hat natürlich auch was. Mit lichtstarken Objektiven sollte man bei MFT auch mit Unschärfen spielen können, auch wenn das beim Vollformat natürlich einfacher ist. Mit dem 24-70 2.8 GM gäbe es von Sony ein für mich sehr praxisgerechtes Objektiv. Bei MFT gäbe es sowas nicht, jedenfalls nicht mit durchgehender BlendeBlende im Glossar erklärt, was mir sehr wichtig ist. Da wären also häufigere Objektivwechsel nötig, was ich ja genau vermeiden möchte. Preislich nimmt sich beides nicht viel.

Was mir etwas Sorgen bereitet, dass sehr massiv behauptet wird, die a7iii liefere nur ein sehr gutes UHD-Bild, während sie bei FHD zurückfällt. Ich habe eben mal einen 4K-Clip mit meiner kleinen Canon XC10 gedreht: Der Avid kann das Material in einer 1080/25P-Timeline nicht flüssig wiedergeben. Wenn ich also mit irgendeinem 4K-Workflow anfange, müsste ich wohl auch viel Hard- und Software erneuern, und dazu habe ich nicht die geringste Lust. Ich will auch nicht vorher alles gedrehte Material mittels "Edit Ready" umwandeln, so wie ich es mit dem Copter-Material mache. Was also ist an dem 1920x1080-Material der a7iii zu bemängeln? Und wie sieht das bei der GH5s aus?

Matthias



Antwort von Jott:

Zu bemängeln ist dein Schnitt-Oldtimer. Wolltest du nicht mal was anderes probieren?



Antwort von rush:


Was also ist an dem 1920x1080-Material der a7iii zu bemängeln? Und wie sieht das bei der GH5s aus?

Die Frage ist immer wie entsprechende Sensoren bzw. die Kameras das Over/Down-sampling handhaben... je nach Vollformat oder Crop-Auslesung wird das zudem teils noch unterschiedlich gut gehandhabt - und die Praxis zeigte bisher den "Sweet-Spot" im 4k Modus mit nachträglicher Reduzierung nach Full HD. Zumindest ist es an der A7rII so...
Auch bei der A7III gibt es auf YT Vergleiche in denen beispielsweise bei sehr hohen ISO-Stufen das 4k Bild weniger rauscht als wenn man sich im FHD Modus befindet.
Da scheint die Kamera also beim Downsampling/Binning und Co unterschiedlich zu arbeiten.

Wenn Du jedoch schon mit 1080p25 Material so Deine Mühe hast - dürfte das 10Bit GH5 Material nativ noch mehr Probleme bereiten.
Hast Du dir denn mal entsprechende Files heruntergeladen und damit "gespielt"... gab ja zum Release der GH5 seinerzeit ein paar Files - allerdings mit etwas schräger Bildrate.. da muss man dann genau schauen und die TimelineTimeline im Glossar erklärt entsprechend drauf einstellen.

Die von dir genannte XC10 zeichnet bei Full HD 25p in mageren 35Mbps auf - bei 4k sind es immerhin bis zu 305Mbps (205Mbps laut Datenblatt @ 4k 25p)
Die Gh5 bringt es in 4k 10Bit All Intra auf nochmal höhere 400Mbps - respektive 50MB/s... und das im 10Bit Gewand. Zudem kann man wahlweise in h.265 aka HEVC codieren - was nochmal deutlich rechenintensiver in der Bearbeitung daherkommt.

Dagegen ist XAVC-S von den "kleinen" Sonys selbst in 4k nahezu Kindergeburtstag mit 100Mbps @4k in 8bit.
Das sollte eigentlich jedes halbwegs gescheites System fressen und abspielen/schneiden können - auch etwas betagtere Systeme.
Falls nicht sollte man sich fragen ob man mit dem richtigen NLE unterwegs ist oder Umwege wie Transkodierung/Proxy-Workflows in Betracht ziehen (als Überbrückung).



Antwort von klusterdegenerierung:


Was also ist an dem 1920x1080-Material der a7iii zu bemängeln? Und wie sieht das bei der GH5s aus?

Puuh, ich weiß echt nicht was an den 1080p1080p im Glossar erklärt der Sony auszusetzen sein sollte.
Das Faß hat Roland mal aufgemacht.

Klar das 4K zu fhd schicker und schärfer ist, aber wer braucht schon immer die mega schärfe,
man kann sich auch verrückt machen.

Als ehemaliger GH4 Besitzer würde ich zumindest nicht noch mal zur Pana greifen,
auch wenn sie 10Bit kann, mir gehen die Farben auf den Keks, der Look und das handling.

Die Sony mag einiges an Schwächen haben, aber am Ende des Tages kommt da schon ein sehr gutes Bild raus, aber am Ende ist es wie immer eine Geschmacksfrage,
so sehr tun sich ja alle nichts, wenn man mal Nikon aussen vor läßt. ;-)

Zb hatte ich ja früher auch mal den Sony HXR-NX5 Camcorder dem ja nachgesagt wurde, das er eigentlich eine SD Cam ist, wer weiß, aber das Material gefiel mir trotzdem besser als mein Jahre späterer Pana AG-AC160 mit echtem FHD.

Ich denke es ist alles nur ein geschmäckle, kaufe Dir das was gut passt und gut ist. ;-))



Antwort von Frank Glencairn:



Die C300 kommt jedenfalls mit dem Leuchtorange ziemlich gut klar


Dafür bezahlst halt mit Hauttönen, Wachsköpfen und Digibeta-artigem Highlight-RollOf - sieht man bei dem Glatzkopf ganz gut.



Antwort von srone:

mal ne ganz blöde frage, warum lässt du dir nicht ein paar passende warnwesten produzieren bzw suchst ein modell dass passt, die in der amira gut rüberkommen? ist doch per se ein paar cent artikel, ist mit sicherheit weit billiger, wie dafür ein komplettes kamera-system zu kaufen - und alles wäre dann hinreichend abgedeckt...;-)

lg

srone



Antwort von Frank Glencairn:

Aber nur welche aus bayrischer Produktion ;-)



Antwort von domain:

Was heißt gut rüberkommen?
Die Diskussionen gehen doch immer nur um Erinnerungsfarben, also Hauttöne, Himmel und in dem Fall um die vom Filmer erinnerte Farbe von Warnwesten. Spielt doch gar keine Rolle, ob die exakt wiedergegeben werden oder nicht, jedenfalls nicht für die Zuseher.



Antwort von srone:


Aber nur welche aus bayrischer Produktion ;-)

im typischen münchner-orange...was auch immer das sein soll...;-)

lg

srone



Antwort von srone:


Was heißt gut rüberkommen?
Die Diskussionen gehen doch immer nur um Erinnerungsfarben, also Hauttöne, Himmel und in dem Fall um die vom Filmer erinnerte Farbe von Warnwesten. Spielt doch gar keine Rolle, ob die exakt wiedergegeben werden oder nicht, jedenfalls nicht für die Zuseher.

nun ja, im verlinkten vossloh-film wirken sie schon etwas matt, das verstehe ich dann auch...:-)

lg

srone



Antwort von domain:

Na klar, jeder Zuseher wird sich fragen: mit welcher Scheißkamera ist denn das aufgenommen worden? Die Bilder gehören ins Klo, mag ich mir gar nicht länger ansehen, da bekomme ich ja Augenkrebs :-)



Antwort von Pianist:


mal ne ganz blöde frage, warum lässt du dir nicht ein paar passende warnwesten produzieren bzw suchst ein modell dass passt, die in der amira gut rüberkommen? ist doch per se ein paar cent artikel, ist mit sicherheit weit billiger, wie dafür ein komplettes kamera-system zu kaufen - und alles wäre dann hinreichend abgedeckt...;-)

Ich finde es wirklich erstaunlich, was hier so für Ideen kommen. Welchen Einfluss habe ich denn darauf, was auf Bahnbaustellen die Unternehmen für Warnkleidung tragen? Es ist doch nicht mit ein paar Westen getan, sondern es geht auch um Hosen und Jacken, und zwar mit den jeweiligen Firmenlogos drauf. Und letztendlich ist der Farbton ja immer derselbe. Da liegt das Problem also eher auf der Seite der Kamera. Es ist ja korrigierbar, aber eben ein zusätzlicher Arbeitsschritt.

nun ja, im verlinkten vossloh-film wirken sie schon etwas matt, das verstehe ich dann auch...:-)

Zu matt finde ich sie mit der C300 eigentlich nicht. Aber es zeigt eben: Ein sehr schwieriger Farbton. Und der muss schon halbwegs sitzen, finde ich. Denn jeder aus der Branche weiß, wie das aussehen muss.

Na klar, jeder Zuseher wird sich fragen: mit welcher Scheißkamera ist denn das aufgenommen worden? Die Bilder gehören ins Klo, mag ich mir gar nicht länger ansehen, da bekomme ich ja Augenkrebs :-)

Was genau hast Du an den Bildern denn auszusetzen?

Matthias



Antwort von Darth Schneider:

Was ?
Ihr wollt Warnwesten in einem anderen Farbton schneidern lassen weil die Kameras nicht mit dem Farbton der Originalwesten klarkommen ?
Das ist wirklich witzig. Wie endet das ?
Kameramann zum Star Politiker: Sorry in diesem Anzug können wir sie leider nicht filmen, sonst rauscht dass Bild...Harry, verpass ihm einen neuen....ist egal wenn er drei Nummern zu klein ist....und die Haarbarbe der Tante geht auch nicht....färbt sie ihr, blond, das passt immer, aber subito..Shit, auch das Gebäude muss neu bemalt werden, das scheiss lachsrosa macht Moiree...
Gruss Boris



Antwort von Pianist:

Viele Leute hier denken vielleicht wirklich in Kino-Kategorien, wo alles genau so passend gemacht wird, wie es benötigt wird. Ich kann natürlich nicht eine komplette Bahnbaustelle, wo zehn verschiedene Firmen arbeiten, mit Amira-gerechter Warnkleidung ausstatten.

Hier mal ein Beispielbild, links das Amira-Original und rechts durch mich bearbeitet.

warnkleidung2.jpg

Matthias



Antwort von Darth Schneider:

Abgesehen wäre es wahrscheinlich auch aus Sicherheitsgründen verboten, diese in echt einzufärben, sie müssen leuchten.
Ps: Geht doch, die Korrektur, sie leuchten weniger, in den News sieht es auch nicht besser aus. Der bedeckte Himmel hilft sicher beim drehen, dann leuchten sie weniger.
Gruss Boris



Antwort von domain:


Was genau hast Du an den Bildern denn auszusetzen?

Ich persönlich habe gar nichts auszusetzen, im Gegenteil.
Ich wollte mit dem Text eigentlich nur ausdrücken um welche Spitzfindigkeiten es gehen kann und zwar umso mehr, je länger die Fachdiskussionen in div. Foren schon existieren.
Ist wie bei den Sommeliers, die lernen das Herausschmecken von div. Aromen auch nicht von heute auf morgen.



Antwort von Pianist:


Ich persönlich habe gar nichts auszusetzen, im Gegenteil.
Ich wollte mit dem Text eigentlich nur ausdrücken um welche Spitzfindigkeiten es gehen kann und zwar umso mehr, je länger die Fachdiskussionen in div. Foren schon existieren.

Ach soooooo! :-)

Matthias



Antwort von domain:

Allmählich nähert man sich ja in der Beurteilung richtigen Feinspitzen an. Dazu ein Beispiel einer Verkostung von Chateau Petrus (€ 2500.-/Flasche) im privaten Rahmen:
Wir schmecken Bouquet von Pflaumen, Beeren, Veilchen, Leder, rotem Fleisch, Blättern, Waldboden, mürbes Tannin.
Der letzte Schluck:
Der Wein schmeckt noch einmal großartig, die Pflaumennoten haben sich verändert, nun scheinen die Pflaumen lange in etwas eingelegt gewesen zu sein. Wir spüren, dass der Wein aufhört zu tanzen. Petrus geht dahin, wie beim Liebestod in der Oper, ein langes Sehnen und Ausklingen. Auch das ist groß und rührend. Der letzte Schluck schmeckt tatsächlich nach Fusel.



Antwort von Frank B.:


Viele Leute hier denken vielleicht wirklich in Kino-Kategorien, wo alles genau so passend gemacht wird, wie es benötigt wird. Ich kann natürlich nicht eine komplette Bahnbaustelle, wo zehn verschiedene Firmen arbeiten, mit Amira-gerechter Warnkleidung ausstatten.

Hier mal ein Beispielbild, links das Amira-Original und rechts durch mich bearbeitet.

warnkleidung2.jpg

Matthias

Mir gefällt das Orignalbild besser. Das bearbeitete ist mir zu stark gesättigt in den Westen. Das zieht den Blick auf die Westen und weg vom Geschehen.



Antwort von Pianist:


Mir gefällt das Orignalbild besser. Das bearbeitete ist mir zu stark gesättigt in den Westen. Das zieht den Blick auf die Westen und weg vom Geschehen.

Schau mal an, so unterschiedlich empfindet man das. Mir sind die Jacken im Original zu blass und zu rot statt orange. Noch mehr Stimmen?

Matthias



Antwort von Frank B.:


Mir sind die Jacken im Original zu blass und zu rot statt orange.

Ich kenne ja die Westen in der originalen Farbgebung nicht. Von daher fehlt mir der Vergleich. Ich sprach jetzt auch erstmal nur von der Sättigung und noch nicht von der Farbe. Die Farbe wird natürlich, wie alles hier, genormt sein. Da müsste man sehen, wie die Kalibrierung der technischen Geräte von der Normfarbgebung der Westen abweicht und inwiefern auch andere Farben im Bild von dieser Abweichung betroffen sind. Das ist sicher ein recht kompliziertes Unterfangen, da alles ins Lot zu bringen. Ich glaube aber, auf diese Farbnuancen achtet in der Praxis auf Seiten des Konsumenten niemand, weil ihnen ja eh die Referenz fehlt. Von daher wäre ich recht gelassen, selbst wenn sich da eine Farbverschiebung eingeschlichen hätte. Du kannst als Produzent aber trotzdem an der Kalibrierung deiner Gerätschaften tüfteln. Das ist ja auch deine Intension, denke ich mal. Aber von der Konsumentenseite wird das wahrscheinlich nur wenig Beachtung finden.



Antwort von dosaris:


...Und letztendlich ist der Farbton ja immer derselbe. Da liegt das Problem also eher auf der Seite der Kamera. Es ist ja korrigierbar, aber eben ein zusätzlicher Arbeitsschritt.

ich würde eher davon ausgehen, das die Farbtöne der div Westen-Baureihen differieren und so die
Sensor-Chips der Cams unterschiedlich in die Bedrouille bringen:

je elementar-gelber der Farbton des Objektes (= Weste) ankommt desto eher fährt das Chip-Sensel
an dieser Stelle in die Begrenzung (gilt natürlich für jeden Grund-Farbton im Motiv).

Deswegen sollte rein-gelbe Westen kritischer sein als orange-farbene, da sich orangene
Intensität auf 2 Sensel verteilt.
Hinzu kommt, das die Westenhersteller wohl bevorzugt
eine gut reflektierende Farbe wählen, die max wahrgenommen wird.

Als pragmatische Lösung sollte man vielleicht lieber eine BlendeBlende im Glossar erklärt weniger belichten (nix mit ETTR)
um das clippen einzelner Farbauszüge zu minimieren. Der Rest kann in der post
gerade gebogen werden.



Antwort von r.p.television:

Also ich habe noch keine Erfahrung mit der Farbwiedergabe solcher Warnwesten bzw. deren Farbwerten gemacht.

Ich hab mir nur vor kurzem die A7iii als B-Roll-Kamera gekauft. Hauptsächlich wegen der guten AF-Performance in Kombination mit einer hervorragenden Lowlight-Sensivity. Die Kamera kann ich mal eben irgendwem in die Hand drücken und die Wahrscheinlichkeit dass damit gute Bilder entstehen ist ungleich höher wie bei meiner bisherigen A7sii.
Ich war dann absolut positiv überrascht wie extem sich die allgemeine Color-Science und auch die Güte des aufgezeichneten Signals gegenüber meiner A7sii verbessert hat.
Auch wenn rein technisch weiterhin alles 4k 100mbit mit 8bit und 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Colorsubsampling bleibt kann ich hier viel mehr im Nachhinein Kelvinwerte und Belichtung ändern ohne dass mir das Bild auseinanderfällt. Aber generell sehen Farben und Gammakurven out of Cam - egal welches Profil man einstellt - sehr viel besser aus. Keine Spur mehr von den berüchtigten Sony-Farben. Mir gefallen die Farben teilweise sogar besser als die überambitionierte Warmfärberei von Canon.

Ich würde daher raten einfach mal ein Exemplar testweise zu bestellen und es auszuprobieren. Es bedarf auch nicht dem sehr teuren Sony 24-70mm f2.8. Ich hab mir trotz anfänglicher Bedenken das native Tamron 28-75mm f2.8 gekauft und bin sehr zufrieden. Klar fehlen unten 4mm Weitwinkel. Das muss man selbst abwägen wie wichtig die einem sind.
Ich könnte mir jedenfalls vorstellen dass die Kamera wegen ihrer guten Sensordynamik sehr gut mit den hohen Lumawerten innerhalb dieser Farben klar kommt, denn genau das dürfte das Problem sein. Damit könnte die GH5(s) - 10bit hin oder her - aufgrund ihrer eher dürftigen Sensordynamik eher ein Problem haben.



Antwort von srone:


Viele Leute hier denken vielleicht wirklich in Kino-Kategorien, wo alles genau so passend gemacht wird, wie es benötigt wird. Ich kann natürlich nicht eine komplette Bahnbaustelle, wo zehn verschiedene Firmen arbeiten, mit Amira-gerechter Warnkleidung ausstatten.

die idee kam mir nach dem vossloh-film da waren immer nur 2-3 mann im bild...;-)

ansonsten weiss ich ja nicht wie total es sonst wird...

lg

srone



Antwort von pillepalle:

So ne Warnweste sollte doch jeder im Auto haben. Einfach damit in den nächsten Fotoladen wandern und ein paar Testfotos machen. Ich schrub ja schon am Anfang das das eigentlich jede modernere Kamera hinbekommen sollte. Man darf die nur nicht überbelichten, oder zu bunt machen. Also lieber ein wenig knapper belichten. Schwierig sind solche Aufnahmen bei sonnigem Wetter, weil die Kontraste dann schnell nicht mehr zu bewältigen sind. Zumindest nicht ohne RAW Workflow. Das hat aber wenig mit der Kamera zu tun.

VG



Antwort von Frank Glencairn:

Selbst mit raw ist das ein Gefummel, ich hatte das mal mit Rucksäcken - geht schon, aber eben fummlig. Raw ist leider nicht die Universallösung für alles.



Antwort von pillepalle:

@ Frank Glencairn

Klar. Ist sicher fummelig, aber geht irgendwie. Die Modernen Stills-Kameras kriegen das ohne viel gefummel hin, bei Film dauert es vermutlich noch ein Weilchen, bis die Codecs und Bitiefen so gut sind und auch in allen Modellen verbreitet. Ist wie Fotografieren am Gletscher, ging früher auch nicht ohne weiteres.

VG



Antwort von rush:


Ich hab mir trotz anfänglicher Bedenken das native Tamron 28-75mm f2.8 gekauft und bin sehr zufrieden. Klar fehlen unten 4mm Weitwinkel. Das muss man selbst abwägen wie wichtig die einem sind.

Kann ich nur bestätigen - auch wenn es nicht unbedingt hier zum "Farb"-Thema passt.
Als Kompanion für die spiegellosen Sony Systemkameras ist das Tamy jedoch wirklich spitze für das Geld. Auch im A-B Vergleich zum GM muss es sich keineswegs verstecken.

Wer auf massive Anmutung und Haptik und die 24mm untenrum Wert legt wird zum GM greifen... alle anderen fahren mit dem Tamron auch sehr gut und haben noch Budget für ein weiteres Glas oder Zubehör.



Antwort von Pianist:

Vielen Dank für den Tamron-Hinweis, ich werde mich damit mal beschäftigen, wenn ich die a7iii näher ins Auge fasse.

Matthias



Antwort von klusterdegenerierung:

Bezgl. A7III möchte ich noch mal daran erinnern,
das der Sigma MC11 Adapter der fasst einzige ist,
der bei Foto perfekt den AF unterstützt und bei Video zumindest die Sigma art Optiken brauchbar unterstützt.

Bislang konnten selbst die Metabones dies nicht immer so gut wenn überhaupt.



Antwort von Funless:


Raw ist leider nicht die Universallösung für alles.

Oh je ... wenn das der iasi liest, dann gibt‘s aber Donnerwetter und Armageddon.



Antwort von klusterdegenerierung:

....plus the day after!




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