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Codecs der neuen Generation - H.265 vs. AV1



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Frage von Starshine Pictures:


Golem.de hat sich die Codecs H.264, H.265 und den kommenden lizenzfreien AV1 angeschaut und verglichen. Laut golem.de ist die Entwicklung von AV1 beinahe abgeschlossen und man könne im Laufe des nächsten Jahres mit ersten Implementierungen rechnen. Besonders im Gegensatz zu H.264 trumpft AV1 in der Bildqualität bei gleicher Bitrate auf, die Unterschiede zu H.265 sind geringer. Allerdings bedeutet H.265 wohl sehr hohe Lizenzgebühren, AV1 ist dagegen lizenzfrei und somit kostenlos verfügbar. Bisher ist es aber noch nicht gelungen die enormen Hardwareanforderungen von AV1 zu senken da es bisher nur in einem Prozessorthread berechnet wird. Aber man kann darauf hoffen dass die restliche Entwicklungszeit dazu benutzt wird den CodecCodec im Glossar erklärt effizienter rechnen zu lassen.

Mehr dazu, plus vergleichende Screenshots, hier bei golem.de
http://www.golem.de/news/freier-videoco ... 25121.html

Grüsse, Stephan von Starshine Pictures



Antwort von mash_gh4:

ich persönlich würde es ja auch sehr begrüßen, wenn sich in diesem brauchbare freie alternativen auftun, trotzdem wirkt einstweilen h.265 BPG dem AOM AV1 in der darstellung überlegen.

http://wyohknott.github.io/image-format ... bm=m&bpg=m



Antwort von Frank Glencairn:

Spielt das mit der Lizenz in der Praxis überhaupt ne Rolle?

Jeder kann mit kostenlosen Tools wie Handbrake z.B. H265 und VP9 problemlos codieren?





Antwort von mash_gh4:

Spielt das mit der Lizenz in der Praxis überhaupt ne Rolle?

wennst software in größeren stückzahlen verkaufen wills, oder gar deratige technolgie in hardware anbietest, kann das gleich spürbar ins geld gehen bzw. den gewinn schmälern.

das wirkliche problem dabei besteht meiner ansichgt nach auch darin, dass zw. diesen verwertungsrechten und patentansprüchen und dem tatsächlichen entwicklungsaufwand keine wirklich vernünftig greifbare relaltion mehr besteht... will sagen: wenn das betreffende geld wenigstens dem akademischen betrieb zu gute käme, woher der größte teil der entsprechenden erkenntnisse stammt, hätte ich vermutlich mehr verständnis für entsprechende forderungen.



Antwort von slashCAM:

Trotz seiner dem Vorgänger H.264 überlegenen Qualität - nach Untersuchungen der BBC ist HEVC bis zu 50% besser als H.264 - kann sich der neue HEVC/H.265 Videocodec nicht...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Open Source AV1 vs H.264 vs H.265: ist der Videocodec der Zukunft lizenzfrei?




Antwort von lichKrake:

***Wegen unflätiger Wortwahl gelöscht***



Antwort von WoWu:

Die Sache hat nur einen Haken.
VC1 ist begrenzt auf IP(tv) Anwendung (und dann auch nur über teure LSI Lösungen) weil der CodecCodec im Glossar erklärt nicht scalierbar ist und damit uninteressant für Broadcaster.
Dazu kommt, dass die vermeintlichen Vorteile einer Open source Verbesserung in dem Augenblick nicht mehr tragen, wo der CodecCodec im Glossar erklärt ( z.B. durch die SMPTE) als Standard definiert wird, was für eine breite Anwendung aber die Voraussetzing wäre.
Abgesehen davon, sind die Benutzungen der Bibliotheken innerhalb des Codecs auch nicht kostenlos, es sein denn, man benutzt die, mittlerweile freien Teile von MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt, worauf VC1 auch reichlich zugreift.

Ansonsten ist das wie bei x.264.
Da zahlt man auch 2 Mal und dass Microsoft das kostenlos abgibt, glaubt auch nur, wer auch an den Weihnachtsmann glaubt.
Open Source heißt nicht automatisch kostenlos.



Antwort von Paralkar:

was heißt nicht frei scaiierbar, die Auflösungen festgelegt wie bei DNXHD/R?



Antwort von WoWu:

Nein, das heißt, dass keine unterschiedlichen Auflösungen in einem DatenstromDatenstrom im Glossar erklärt sein können, also z.B. nur ein einziger DatenstromDatenstrom im Glossar erklärt für SD bis UHD vom Broadcaster ausgestrahlt wird und die Endgeräte nur jeweils den Teil des Datenstroms nutzen, den sie darstellen können.

Aber solche Optimierungen von älteren Codecs tauchen immer auf, egal, ob das jetzt VC1 ist, oder vor 8 Jahren VC 2, in dem sogar die Olympiade übertragen wurde (auf der Zubringerstrecke).
Das Problem ist eben, dass Codecs, sobald sie standardisiert wurden, ziemlich festgeschrieben sind und nicht weiterentwickelt werden, damit sie nicht incompatible werden.
Das machen sich solche Codecs zunutze und entwickeln, z.B. MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt weiter und dann kommt eben sowas dabei heraus.
Nur dass MPEGMPEG im Glossar erklärt rechtzeitig gesehen hat, dass der Bedarf eigentlich nicht nur in die Weiterentwicklung geht, sondern in andere, erweiterte Anforderungen, wie z.B. die Skalierbarkeit.
Sowas fließt dann eben in Codecs, wie HEVC ein.
Insofern vergleicht man, wenn man lediglich Bildvergleiche vornimmt, eben Äpfel mit Birnen.
Zugegeben ist es für den Amateur sicher nicht interessant, ob ein CodecCodec im Glossar erklärt skalierbare ist, oder nicht, aber für eine kommerzielle Durchsetzung durchaus.



Antwort von mash_gh4:

Nein, das heißt, dass keine unterschiedlichen Auflösungen in einem DatenstromDatenstrom im Glossar erklärt sein können, also z.B. nur ein einziger DatenstromDatenstrom im Glossar erklärt für SD bis UHD vom Broadcaster ausgestrahlt wird und die Endgeräte nur jeweils den Teil des Datenstroms nutzen, den sie darstellen können.

bis dato kommt den MPEGMPEG im Glossar erklärt SVC-erweiterungen in der praxis eine derart vernachlässigbare bedeutung zu, dass ich derartige features nicht als sonderlich entscheidend betrachten würde. es gibt allerdings hinweise darauf, dass MPEGMPEG im Glossar erklärt patentrechtinhaber (u.a. Vidyo), die genau diese bereich betreffen, sich in den letzten monaten dem AOMedia lager angeschlossen haben. es könnte also gut sein, dass auch dieser nebenschauplatz bald in die freien entwicklungen einfließt.



Antwort von WoWu:

Na ja, wie ich sagte, Nebenschauplatz für Amateuranwendumg.
Die Broadcaster sehen das etwas anders.
Aber das ist ja nicht das einzige Problem, das AV1 bisher noch hat.
Andere Kernelemente von HEVC stehen ja ebenfalls noch auf der Klärungsliste, wie die quad tree struktur oder das tiling.
Dazu kommen noch ein paar Nebeneffekte, z.B. das Apple den CodecCodec im Glossar erklärt in seinen Browsern nicht unterstützt.
Solche Codecs sind gut für Google, weil sie die Nutzr zusätzlich auf ihre Plattform ziehen und dadurch binden können.
Auch dadurch, dass das u.U. nicht zur Standardisierung eingereicht wird, weil dann jeder Nutzer an den Google Updates hängt und sein youtube Material dann endgültig proprietäre geworden ist.
Solche vermeintlich kostenlosen Dinge haben meistens einen hohen Preis, der auf lange Sicht vom Anwender bezahlt wird und lediglich Firmen wie Google Nutzen bringt.
Und wenn der CodecCodec im Glossar erklärt nicht mal besser ist, als ein Standard, für den auch der Nutzer eigentlich nichts zahlt, sondern die Herstellerfirmen von Hardware (und keiner glaubt doch wirklich, dass Hardware billiger wird, wenn der Hersteller weniger für den CodecCodec im Glossar erklärt bezahlt) dann sollte man solche Codecs vielleicht mal nicht nur in Bezug auf Bits und Bytes testen sondern auch mal darüber nachdenken.

Und wenn man mal sieht, dass man schon jetzt einen Großteil seiner Rechte am Content an Youtube abtritt, dann wird der Preis für jeden Einzelnen ganz bestimmt nicht niedriger, sondern ganz sicher höher.
Von kostenlos kann also überhaupt keine Rede sein.
Das Motto heißt dann ... ich schenk' Dir einen CodecCodec im Glossar erklärt, den Du nicht brauchst und Du schenkst mir die Rechte an Deinem Content, deren Vermarktungserlöse ich dann einstreiche.
Super deal.



Antwort von Alt-E:

Ich denke, dass Wolfgang wahrscheinlich Recht hat, was die technischen Aspekte des Codecs angeht, aber die Frage der "Schauplätze" ist vielleicht relevanter.
Die "Broadcaster" spielen eine immer kleinere Rolle und werden in ein paar Jahren vielleicht schon komplett durch das StreamingStreaming im Glossar erklärt verdrängt sein. Darum dürfte es für die Zukunft interessanter sein, wie sich ein CodecCodec im Glossar erklärt bei der Internetverteilung verhält, als bei der Verteilung über übliche TV-Netzwerke.



Antwort von WoWu:

Auf lange Sicht mag das wohl sein, wenn man sich die derzeitige Verteilung des Internet Accesses (und speziell der verfügbaren Bandbreiten) im Verhältnis zum Footprint des vorwärts ausgestrahlten Fernehens (weltweit) einmal anschaut, dann gewinnt man den Eindruck, dass es noch einige Jahrzehnte dauern wird, bis da ein Gleichstand erreicht ist, speziell auch in der Zugriffmöglichkeit mit Datenraten, die ein qualitativ äquivalentes TV Bild ergeben.
Wenn man also einmal über den Tellerrand weniger Grosstädte hinausschaut, und dem muss ein CodecCodec im Glossar erklärt ja gerecht werden, dann sieht man, dass das Internet in Bezug auf Video Sreaming noch lange Zeit die Nebenrolle spielen wird.
Selbst in der Schweiz (die ja bekanntlich in Eiropa über eines der modernsten und ausgebautesten Netzwerke verfügt) sagt die Swisscom: min. 40 MBit/s (in der letzten Meile) um hochwertige Qualitäten zu erreichen und hat im selben Athemzug terrestrisches TV Ausbreitung ausgerollt.
Sowas ist z.B. über SAT derzeit (fast weltweit) sofort möglich, wenn auch nicht billig. Aber das ist das Internet ja auch nicht in den Bandbreiten.

Insofern teile ich Deine Ansicht nicht, ganz im Gegenteil.
Der Umstand, dass die Broadcaster sich bereits für HEVC entschieden haben ist ja kein Zeichen dafür, dass es über andere, vermeintlich bessere und womöglich noch lizenzfreier Codecs einfacher und besser wäre.
Ganz im Gegenteil und ich denke, dort sitzen mindestens ebenso qualifizierte Fachleute, wie in so manchem Forum, dass oft nur den Tellerrand bedient.
Solche Codecs dienen ausschließlich den Firmen, die sie entwickeln und einsetzen und nicht denen, die darauf hereinfallen.




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