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Blackmagic Cloud Pod und Cloud Store Mini 8TB - Netzspeicher einfach für Alle



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Newsmeldung von slashCAM:





Wir hatten die Möglichkeit, einmal die neuen Cloud Storage Hardware Produkte von Blackmagic näher auszuprobieren. Vor allem die unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten der verschiedenen Modelle bestimmen dabei ihre Einsatzszenarien.



Hier geht es zum slashCAM Artikel:
Test: Blackmagic Cloud Pod und Cloud Store Mini 8TB - Netzspeicher einfach für Alle




Antwort von CameraRick:

Danke für den Test! Wir schauen uns derzeit auch diese Geräte (bzw eigentlich nur die große Tonne, die anderen sind ja viel zu klein) an.
Ein paar Fragen ergeben sich aber.
Sobald ein Kartenlesegerät oder ein USB-C-Datenträger an den INGEST-Port angeschlossen wird, werden alle Dateien direkt auf den Cloud Store geladen.
WO werden die denn hingeladen? Das erscheint für mich wie ein grausamer Workflow, wenn alles einfach irgendwo hinkopiert wird, ohne dass es eine gescheite Ablage gibt. Man kann es freilich nach dem Kopieren verschieben, birgt natürlich Risiken wenn verschiedene Dinge zum Ingest kommen. Und behält es Ordnerstrukturen bei?
Und umgekehrt können automatisch Backups des gesamten Cloud Stores erstellt werden, sobald man ein Backup Drive an den Backup Port anschließt.
Kann man denn wirklich nur den gesamte Storage so sichern, und nicht zB nur einzelne Projekte? Das ist für ein generelles Backup ja nett, aber im Zweifel will ichs ja auch mal teilen (zumal es dann bei dem großen Kasten mit 20TB+ in Einzelgeräten auch eng wird)

Generell bei Ingest+Backup: welche Dateisyste verstehen die Systeme? NTFS, exFAT, HFS, AFPS, EXT4...?
Auf der gedruckten Packung wurde neben Dropbox bereits vorausschauend als weiterer Service Google Drive genannt, der während unseres unseres Tests per Firmware-Update 1.0.3. nachgereicht wurde.
Kann ich denn auch, wenn ich solche Services gar nicht nutzen will, auch mit einem eigenen Server syncen? Oder einem eigenen "Ordner", der sich zB im Netzwerk befindet? Oder zumindest irgendeinen Anbieter wie Backblaze oder so? Dropbox und Google sind nun nicht die Firmen, auf die ich hier setzen will



Antwort von rush:

CameraRick hat geschrieben:
Sobald ein Kartenlesegerät oder ein USB-C-Datenträger an den INGEST-Port angeschlossen wird, werden alle Dateien direkt auf den Cloud Store geladen.
WO werden die denn hingeladen? Das erscheint für mich wie ein grausamer Workflow, wenn alles einfach irgendwo hinkopiert wird, ohne dass es eine gescheite Ablage gibt.
Bisher klingt das wie das übliche Verhalten eines Nas Systems in dem Du in den Settings einstellen kannst was beim Anschluss eines externen Datenträgers passieren soll bzw wohin die Daten geschaufelt werden. In der Regel wird es vermutlich ein neuer Ordner mit entsprechenden Datums/Zeitstempel sein wohin dann alle Daten kopiert werden.
Häufig kann man das noch etwas filtern oder bestimme Files vom Kopieren ausschließen etc. Ich schätze das BMD da ähnlich agiert? Wäre in der Tat interessant zu erfahren.

Ich nutze diese Möglichkeit am externen USB Port des Nas eher ungern und selten da man eben keine hundert prozentige Kontrolle hat darüber ob alles sauber einläuft - insbesondere nicht ohne entsprechendes Monitoring des Systems.

Daher gehe ich lieber den lokalen Weg über einen Rechner und schiebe die Files von dort aufs NAS und parallel bereits auf eine lokale Kopie + zeitnah entsprechende Backups... Das Nas wiederum erstellt dann regelmäßig nochmals eigene Sicherungen auf einer externen HDD.

Daher kann ich den realen Vorteil dieser BMD Lösung gegenüber dedizierten NAS Systemen bisher noch nicht so ganz sehen. Womöglich gibt es sie bei der Arbeit mit Resolve und wenn man die Oberfläche dauerhaft aktiv als Signal zur Verfügung hat was wiederum einen Kongtrollmonitor erfordert oder regelmäßiges umschalten.

Ob es letzten Endes einen Mehrwert bringt? Schwer zu beurteilen - aus meiner privaten Nutzungsperspektive eher nicht würde ich sagen, eben weil Qnap oder auch Synology unglaublich viele Features und zusätzliche mediale Apps anbieten die unaufgeregt ihre Jobs erledigen und sehr breit konfigurierbar sind.

Aber BMD ist ja flott in Sachen Updates und erweitert womöglich noch die Funktionsschwerpunkte und Zugänglichkeit sodass die Einrichtung gewiss etwas leichter von der Hand geht als an einem klassischen NAS.

Nicht ganz unproblematisch könnte in der Tat der Aspekt der Stromversorgung sein... Wir hatten hier kürzlich einen Blackout von etwa 1h im Viertel... Router, Telefon und Nas hingen an einer kleinen USV die das ganze überbrückte und das Nas nach 15Minuten sauber herunterfuhr.

Wäre dann in Kombination mit solch einer BMD Lösung sicherlich auch zu empfehlen.








Antwort von Lesarbres:

Das ruft bzgl. der Cloud Stores einigen Fragen auf, zB. der Satz "Bei 8K RAW Bearbeitung kann es hier früh eng werden" - wurde das denn tats. getestet? Und was ist mit 4K Raw, mit Zugriff von 2-4 Workstations?
Weil das wäre bei solchen Preisen ja interessant zu erfahren; 3.7K für einen 8TB Raid-0 Storage hört sich ja erstmal etwas "ungewöhnlich" an...
Andererseits, bei NAS geht die Performance schnell runter, wenn mehreren parallel darauf arbeiten (zB. weil der interne Raid-Controller nicht mitkommt, wenn mehreren Streams reinkommen / rausgehen); das habe ich auch bei teureren Qnap NAS, mit 12* 2TB SSDs als Raid-5 bestückt oder so ähnlich (wo es nicht an der Performance der SSDs liegen konnte), beobachtet. Von daher hängt es genau von der Performance unter Vollast ab, ob sich das lohnen könnte - oder so gar nicht.
Das ist massiv weniger Konfigurationsmöglichkeiten gibt als bei einem NAS, ist so Geschmackssache (sehe es eher als Nachteil). AV-Client wäre auch nicht unpraktisch - bei BMD steht dazu: "So können Sie ein privates, vom Internet völlig unabhängiges Netzwerk betreiben. Das ist unverzichtbar zur Einhaltung von Sicherheitsstandards, bei denen Computernetzwerke nicht mit dem Internet verbunden sein dürfen"... Also normalerweise "dürfen" die das schon, aber wenn man keinen AV-Client installieren kann, ist es eine interessante Frage, ob sowas Sinn ergibt ;-)



Antwort von Frank Glencairn:

Je nachdem wie hoch die Anforderungen und Sonderwünsche sind die du an so ein System hast, macht es oft keinen Sinn mehr da was von der Stange zu kaufen, egal ob BM oder Qnap oder sonstwas in dieser Liga.

Ab nem gewissen Punkt, kommt man um ein Custom Build System, das genau auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten ist nicht mehr rum.
Ne Produktionsfirma mit der ich öfter zu tun habe zum Beispiel, beschäftigt einen Spezialisten in Vollzeit, der sich nur um solches Zeug kümmert.



Antwort von rush:

Das Problem ist doch bei wirklich hohen Durchsätzen am ehesten noch die eigene Netzinfrastruktur. Ohne 10GbE muss man da eigentlich gar nicht anfangen wenn am Ende wirklich parallel mehrere RAW Streams von mehreren Clienten gleichzeitig editiert werden sollen. Nebenher läuft ja häufig auch noch weiterer Traffic, seien es nur banale aber bandbreitenreduzierende Kopiervorgänge.
Wie oft das in der Praxis am Ende des Tages wirklich der Fall ist, muss man eben ausloten/abwägen.




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