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Besuch im Tierpark Berlin



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Frage von G9Cam:


Hallo allerseits,

etwas mehr als 1 Woche nach dem wir im Tierpark waren, ist nun auch das Video fertig und online:


Der Videoschnitt allein war relativ flink gemacht. Was richtig aufgehalten hat, war mein Wunsch nach Erstellung einer eigenen Hintergrundmusik mit Magix Music Maker. Dies hat sich als schwieriger herausgestellt, als gedacht. Da die Musik passend zu den Szenenübergängen des Videos sein sollte, brauchte ich das Video im Music Maker. Der Music Maker muss Videomäßig allerdings irgendwo im Jahr 2010 stehen geblieben sein. Unterstütztes Videoformat: WMV (Windows Media Video), Auflösung am besten irgendwas unter 720p, alles darüber stottert selbst auf meiner HP Workstation zu sehr. Als ich das dann raus hatte und die Vorschau im Music Maker einigermaßen flüssig lief, konnte die Erstellung der Hintergrundmusik beginnen. Hier zeigte sich schnell, dass bei weitem nicht alles mit allem kombinierbar ist und es viele Versuche braucht, bis die Musik angenhm klingt und zum Video passt. Da habe ich einige Abende zugebracht und vieles miteinander kombiniert und wieder verworfen, bis die finale Version fertig war.

In Davinci Resolve (noch 18.4 Beta, Update folgt in Kürze) habe ich ausgiebig den Stabilisator genutzt. Der macht sich bestens und stabilisiert das Video deutlich. Hier habe ich gestaunt, wie gut die Softwarestabilisierung funktioniert. Da ich in 4k/10Bit/30fps aufgenommen und in 1080p exportiert habe, war hier reichlich Spielraum ohne Qualitätseinbußen gegeben. Aufgenommen wurde im Cinelike Profil der Lumix G9. Somit war im Colorgrading einiges möglich. Die hellen Bildregionen wurden etwas abgedunkelt, die Schatten aufgehellt und der Kontrast etwas hoch gezogen. Alles in allem, finde ich das Videobild angenehm satt und kräftig, es gibt keine schwarzen Schatten und keine weißen Flecken an Himmel oder Boden.

Das Video ist im Rahmen eines Familienausflug entstanden und ist somit rein privater Natur. Da für die verwendeten Loops und Samples lediglich die nicht kommerzielle Lizenz erworben wurde und im Tierpark Berlin nur Filmaufnahmen/Fotos privater Natur erlaubt sind, wurde dies auch in der Videobeschreibung erwähnt.

Alles in allem hat es Spaß gemacht, dieses Video zu produzieren. Ob es jedes mal ein eigener Song mit dem Music Maker sein muss.... weiß ich nicht. Macht mehr Arbeit, als der Videoschnitt. Wenns passende Musik in der Youtube-Musikbibliothek oder anderen Quellen kosten- und gemafreier Songs gibt, dann werde ich zukünftig wohl eher diese nutzen. Wenns etwas Besonderes sein soll, dann ist die Eigenkomposition mit dem Music Maker allerdings eine interessante Option.



Antwort von Jott:

Die häßlichen Blenden stören enorm. Vor allem ästhetisch, aber auch technisch: die Kompression bricht an den Stellen zusammen.



Antwort von Funless:

Zuallererst Danke für zeigen.

Nachfolgend meine Kritikpunkte zum Video.

Auch wenn du schreibst, dass du in Resolve Highlights und Schatten angepasst hast, sind dennoch eine große Anzahl an überstrahlten Stellen im Bild. Was mit Sicherheit nicht an deinen Künsten in Resolve liegt, sondern am Motiv selbst. Viele Aufnahmen sind offenbar unter sehr stark kontrasthaltigen Lichtbedingungen entstanden (bspw. die Schwäne auf der Wiese oder das Stacheltier). Versuche beim nächsten Mal schon vor dem Starten der Aufnahme darauf zu achten wie stark die Kontraste innerhalb des Motivs sind und versuche vorab zu entscheiden worauf du den Schwerpunkt der Belichtung legen willst. In der Regel darauf, dass die hellen Bereiche "geschützt" sind und Schatten ist dann eben Schatten.

Als nächster Punkt, die Länge des Videos. Für dich und deine Familie hat jede einzelne Sekunde des Videos einen emotionalen Wert, denn eure Erinnerungen sind daran verknüpft. Völlig nachvollziehbar. Für mich und jeden anderen "fremden" Zuschauer allerdings nicht, denn "wir" waren ja nicht dabei. Darum hier die Empfehlung bei Videos die du anderen Menschen zeigen möchtest: "Kill your babies". Heißt, versuche das Video aus der Sicht eines unbeteiligten Zuschauers zu sehen und versuche nichts in die Länge zu ziehen weil die Aufnahme für dich etwas emotional positives aufgrund deiner Erinnerungen daran auslöst. Diesen Fehler habe ich zu Anfang auch gemacht und es erfordert eine Menge an Selbstdisziplin nicht dieser Versuchung zu verfallen. IMHO könnte das Video locker auf die Hälfte der Zeit gekürzt werden.

Ein weiterer visueller Kritikpunkt: Dein Framing. Um ehrlich zu sein machen die Tiere im Video ja nichts unbedingt interessantes. Sie liegen rum, laufen ein bisschen rum, fressen gerade ein bisschen ihr Futter, etc. also alles in allem nichts spektakuläres. Wenn du dann allerdings in deinem Framing all die tierischen Protagonisten (die wie erwähnt nichts spektakuläres machen) immer Mittig im Bild hältst weist du mich als Zuschauer gleich sofort darauf hin damit ich wiederum feststellen kann, dass da nichts besonders passiert. Versuche beim nächsten Mal ein Framing bei dem der Zuschauer kurz mit dem Blick über das Bild wandern kann um dann das eigentliche "Highlight" der Aufnahme selbst zu finden. Auch hier gilt, besser immer vor Start der Aufnahme kurz das Motiv/die Szene erst mal erfassen, anstelle gleich draufzuhalten.

Last but not least die Musik. Ich persönliche finde die Musik Bombe, der Hammer und gefällt mir sehr, allerdings leider völlig unpassend zum Video. Du hast durchgehend ruhige Aufnahmen mit ruhigem Inhalt mit sowohl im schnellen Takt gehaltener, als auch bombastischer Musik untermalt. Bspw. bei der Gruppe Kamele die gemütlich über die Wiese schlendern passt die monumental gehaltene orchestrale Musikuntermalung leider überhaupt nicht.

Bitte nicht falsch verstehen, ich äußere meine Kritik nicht um dich niederzumachen oder runter zu putzen, fast alle deiner "Fehler" habe ich damals auch gemacht.

Und ich find's cool, dass du uns dein Video zeigst, deswegen auch nochmal THX dafür.

Just my 2 Cents.








Antwort von G9Cam:

Ich danke Dir für Dein Feedback.

Aktuell habe ich das Video noch mal überarbeitet und die von Jott beanstandeten Übergänge entfernt. Zudem wurde das Video jetzt als Quicktime (*.mov) exportiert, vorher war es MP4. Damit hoffe ich, der starken Youtube-Kompression zu entgehen. Hat zumindest letztens beim Igel-Video geklappt. Das war auch Quicktime und auf Youtube waren keine Kompressionsartefakte zu sehen.

Ja, ich hab da noch viel zu lernen, was die Bildgestaltung an geht. Daher bin ich froh, dass es dieses Forum gibt. Denn erst wenn man seine Fehler kennt, kann man an ihnen arbeiten. Derzeit fällt es mir noch schwer, nicht auf mein persönliches Highlight zu zoomen und nur dieses zu zeigen. In diesem Video ist aber immerhin meist schon mal eine kurze Übersichtssequenz zu sehen, ehe auf ein einzelnes Tier gezoomt wird. Bei der Belichtung hatte ich auf die 10Bit Farbetiefe gesetzt. Aber offenbar reichen auch 10bit nicht, um bei EV0 die hellen Bereiche aus der Überbelichtung heraus zu holen. Nächstes mal werde ich mit einer schwachen Unterbelichtung (EV -0.3/ -0.6) arbeiten. Die Schatten lassen sich meist besser aufhellen, als Überbelichtungen mit Strukturgewinn abdunkeln.

Bei der Musik hab ich mir schon was bei gedacht. Die Musik wird gerade bei den Tieren epochal, die nicht überall zu finden sind. Unser Wildtiergehege hier in Frankfurt (Oder) hat beispielsweise weder Dromedare (Kamele hatten 2 Höcker?) noch Eisbären, Zebras oder Pelikane. Daher waren diese Tiere für mich etwas Besonderes. Zudem maschieren die Dromedare so Majestätisch, als wenn die nichts aus der Ruhe bringen kann. Eben Wüstenschiffe :D . Übrigens freut mich Dein Lob zur Musik sehr. Immerhin habe ich allein an der Musik ganze 4 Abende verbracht, bis sie mir gefiel.



Antwort von roki100:

Color-Correction und Color-Grading: gute YT-Tutorials gibt es für GH5. Und da die G9 den selben aber verbesserten Sensor hat, kannst Du dich quasi an die GH5 Tipps&Tricks halten...

Auch Tipps für Cine-D Profil usw. gehört bei G9 mM. ein wenig optimiert. Ich nutze zB. ab und zu "Natural" (quasi als fertiges bild aus der Kamera ohne nachträgliche Korrekturen) und die optimale Einstellung dafür ist bei mir so:
Contrast: -1
Sharpness: -5
Noise reduction: 0
Saturation: -1

Und dann noch Menü -> Videokamera-Symbol (ohne M) -> Highlight Shadow
Highlight: -5
Shadow: 0



Antwort von G9Cam:

Moin Roki,

bei den Settings habe ich im Cinelike Profil die Werte aktuell alle bei -5 zu stehen. Werde ich dann aber mal entsprechend den von Dir genannten Werten anpassen. Den Punkt "Highlight/Shadow" muss ich im Menü bislang übersehen haben. Wäre top, wenn man dort Lichter bereits herunter ziehen kann, bevor es auf die SD-Karte abgelegt wird. Werde ich mir anschauen. Danke für die Tipps.



Antwort von roki100:

G9Cam hat geschrieben:
Moin Roki,

bei den Settings habe ich im Cinelike Profil die Werte aktuell alle bei -5 zu stehen.
Contrast würde ich nicht so viel runter drehen.



Antwort von manfred52:

Hallo Stefan,

die erste Version habe ich verpasst, daher beziehe ich mich nur auf die aktuelle Version.

Bei der Musik kamen mir einige Teile bekannt vor, da ich sie in einem meiner ersten Filme ebenfalls verwendet habe. So viele brauchbare Stücke gibt es beim Musik Maker ja auch nicht. Zumindest nicht so viele die mir gefallen. Verwende den MMM daher nur noch gelegentlich für spezielle Ton-Effekte.
Finde allerdings auch, dass sie an etlichen Stellen zu bombastisch wirkt.

Aufgefallen sind mir einige Sprünge beim Bildausschnitt, z.B. bei 2:45 / 3:35 / 3:50 . Möglicherweise entstehen die bei der Bildstabilisierung. Sollte man beim Schnitt besser drauf achten.

Bei, bzw. ab, 2:50 hätte auch der reine O-Ton gereicht. Oder die Musik stärker absenken.

Bei 2:58 und später verliert der AF (?) häufiger sein Motiv. Bei den Aufnahmen wäre eine manuelle Fokussierung wohl die bessere Wahl gewesen.

Zur Stabilisierung: Es ist zwar schön , dass man sie nutzen kann, aber sie hat eben auch ihre Grenzen. Bei der Teleaufnahme bei 4:25 (Enten) ist es eher eine vor sich hin schwebende Kamera.
Ein leichtes Stativ, selbst wenn es nur einen Kugelkopf hat, halte ich für die deutlich bessere Wahl.

Gruß Manfred



Antwort von G9Cam:

Das habe ich auch gemerkt, dass beim Musik Maker nicht zu viele brauchbare Samples dabei sind. Vor allem passt nicht sonderlich viel zueinander. Gibt schon viele Instrumente die vom Klang her nicht zusammen passen. Und wenn dann die Melodie bzw. Takt nicht passt, geht die Suche ebenfalls weiter.

In Sachen Fokussperre bin ich jetzt auch endlich weiter. Ich habe die Lumix jetzt so eingestellt, dass ein Druck auf "AF/AE Lock" die Belichtung und den Fokus sperrt. Ist die Fokussperre aktiv, erscheint oben rechts ein grüner Punkt. Wird der Taster erneut gedrück, wird die Sperre aufgehoben und der grüne Punkt verschwindet. Im Tierpark habe ich ständig auf den Taster gedrückt, aber nichts ist passiert. Den Wahlschalter, welcher die Fokussperre umgibt, wollte ich bei laufender Aufnahme nun auch nicht auf manuellen Fokus umschalten, da das definitiv zu Wackler führt.

Ich habe mir das Video während des Schnitts so oft angeschaut, die genannten Bildsprünge sind mir nicht aufgefallen. Ist sicher, wie wenn man stundenlang einen Text schreibt und die Schreibfehler nicht mehr sieht. Macht man Pause und kommt wieder, schlägt man die Hände übern Kopf zusammen, weil überall Schreibfehler drin sind.



Antwort von klusterdegenerierung:

Die Musik ist nichts für Suizid Gefährdete!



Antwort von G9Cam:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Die Musik ist nichts für Suizid Gefährdete!
Mit anderen Worten, Dir gefällt die Musik nicht. Gut, danke für die Info ;) .



Antwort von klusterdegenerierung:

G9Cam hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Die Musik ist nichts für Suizid Gefährdete!
Mit anderen Worten, Dir gefällt die Musik nicht. Gut, danke für die Info ;) .
Nein, die Musik ist extrem unpassend, da weder der Szeneninhalt zur dramaturgie der Musik, noch die Musik ansich zum Thema passt.
Wenn dort etwas spannendes und unerwartendes käme, vielleicht, aber ich erwarte beim Zoo Besuch Heiterkeit und vielleicht sogar etwas funny Musik, weil Tiere ja oft ungewollt lustig oder gar tollpatschig sind.

Den ganzen Clip über schiebt man aber die Frustnummer.
Bei vielen ist das Problem, das sie Musik die sie selber toll finden für ihre Filme nehmen, statt sich am Inhalt zu orientieren und der ist hier ja eher, passiert garnix bis total chillig.

Ich finde hier zb. den 2. Song: This Lovely Day (MF-9458) ganz toll! :-)
https://www.musicfox.com/detailsuche/?s ... mit=search








Antwort von G9Cam:

Alles klar, damit kann ich jetzt was anfangen. Und ich stimme Dir zu, keines der gefilmten Tiere hat irgendwie sowas wie "Freude am Leben" gezeigt. Alle sind sie nur irgendwie Lustlos in ihrem Gehege herum gewandert, oder lagen in der Ecke und haben gefressen oder geschlafen. Gute Laune, wie sie beispielsweise ein fröhlich trällernder Vogel oder ein lauthals quakender Frosch rüber bringt, war da im gesamten Tierpark nicht zu finden. Die Tiere im Tierpark sind alle irgendwie dahinvegetiert.

Was die Musik an geht, werde ich mir zukünftig wohl doch wieder gemafreie Musik aus dem Netz ziehen und den Videoschnitt entsprechend anpassen. Scheint leichter zu sein, als sich zum Video passende Musik zu basteln. Vor allem nicht mit dem Music Maker wo nur einzelne Tracks und Loops zueinander passen und man nahezu den gesamten Shop an Loops und Samples aufkaufen muss, um anständig mit arbeiten zu können. Vor allem hat die Musik aus dem Netz den Vorteil, dass Musikstücke unter der Voraussetzung der Nennung in der Videobeschreibung, selbst für kommerzielle Zwecke oft kosten- und gemafrei sind.

Übrigens habe ich mir gestern Abend noch ein kleines Einbein-Stativ, sowie variable Graufilter/ND-Filter bestellt. Nachdem ich mir wieder Youtube Videos angeschaut habe, kam bei mir an, dass variable ND-Filter die einzige wirkliche Möglichkeit sind, die Belichtung bei hellem Tageslicht und lichtstarker Optik zu regulieren. Die ISO ist bei hellem Licht eh immer bei ISO 100/200, Blende sollte möglichst offen sein, für geringe Tiefenschärfe, Verschlusszeit ist auf 1/(fps*2) festgesetzt... wie soll man da sonst noch die Belichtung regulieren, als mit einem variablen Graufilter? Wochenende könnte es wieder klappen, dass ich im Garten Aufnahmen machen kann. Vermutlich hauptsächlich Insekten an Blüten. Mal schauen, was mir da vor die Kamera kommt.



Antwort von roki100:

G9Cam hat geschrieben:
...dass variable ND-Filter die einzige wirkliche Möglichkeit sind, die Belichtung bei hellem Tageslicht und lichtstarker Optik zu regulieren.
VariND brauchst Du auf jeden Fall.



Antwort von klusterdegenerierung:

G9Cam hat geschrieben:
Scheint leichter zu sein, als sich zum Video passende Musik zu basteln. Vor allem nicht mit dem Music Maker wo nur einzelne Tracks und Loops zueinander passen und man nahezu den gesamten Shop an Loops und Samples aufkaufen muss, um anständig mit arbeiten zu können.
Falls Du einen Mac hast, kannst Du das kostenlose "Garageband" benutzen, das hat schon einige Gigabytes an Sounds an Board und damit lässt sich easy arbeiten, allerdings wenn Du eh nur bei YT hochladen willst empfehle ich Dir die YT Libary, da findest Du tausende an kostenlosen Tracks.

Das mit den Tieren ist tatsächlich traurigkomisch, wahrscheinlich ist denen zu heiß gewesen, oder ihnen macht auch der Spritpreis zu schaffen. ;-)



Antwort von G9Cam:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Falls Du einen Mac hast, kannst Du das kostenlose "Garageband" benutzen, das hat schon einige Gigabytes an Sounds an Board und damit lässt sich easy arbeiten, allerdings wenn Du eh nur bei YT hochladen willst empfehle ich Dir die YT Libary, da findest Du tausende an kostenlosen Tracks.
Leider nicht. Ich bin schon seit dem ich den ersten Computer vor der Nase hatte, immer mit Windows unterwegs gewesen. Wie ich gerade lese, ist ein virtuelles MAC-OS auf unter Windows auch nicht möglich, da MAC-OS die Hardware prüft und nur Installationen auf original MAC Hardware zulässig sind. Für Windows scheint es Garageband nicht zu geben und echte Windows-Alternativen existieren auch nicht. Aber die Youtube-Bibliothek weist ständig neue Tracks auf und ist damit eine stetig größer werdende Bibliothek kosten- und gemafreier Songs, aus welcher ich schon viele Songs für meine Videos herunter geladen und verwendet habe.
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Das mit den Tieren ist tatsächlich traurigkomisch, wahrscheinlich ist denen zu heiß gewesen, oder ihnen macht auch der Spritpreis zu schaffen. ;-)
Wer weiß was die haben. Vielleicht einfach nicht wirklich Beschäftigung. Wenn ich mir so Tierpark-Dokuserien an schaue, wie auf RBB vom Tierpark Hagenbeck in Hamburg, dann sind die Pfleger dort auch stets mit beschäftigt, die Tiere vor neue Herausforderungen zu stellen. Dort wird Futter in Spielzeuge versteckt, wo die Tiere es durch Tricks und nachdenken heraus bekommen. Vielleicht fehlt sowas im Tierpark Berlin und die Tiere kommen deswegen so gelangweilt rüber.



Antwort von roki100:

G9Cam hat geschrieben:
Wie ich gerade lese, ist ein virtuelles MAC-OS auf unter Windows auch nicht möglich, da MAC-OS die Hardware prüft und nur Installationen auf original MAC Hardware zulässig sind.
Quatsch ;) Hier läuft auf Windows-PC ein aktuelles MacOS-System und zwar so, als wäre alles org. iMac...nennt sich "Hackintosh" ;) Dafür gibt es spezielle Werkzeuge zB. "Clover"... Nur sollte man da schon passende hardware dafür haben....

Alternative zu Garageband und kostenlos gibt es auch für Windows, nennt sich LMMS -> https://lmms.io



Antwort von 3Dvideos:

Gratulation zum neuen Film. Man sieht bereits einen deutlichen Fortschritt im Vergleich zu den Tieraufnahmen im Garten. Das Video hat eine überzeugende Länge und findet sicher ein interessiertes Youtube-Publikum. Damit geht es bereits allein von der konsequenten Motiv-Auswahl über das reine Privatvideo hinaus. Das Video hat einen natürlichen Vorspann und Abspann, zeigt Bilder zur Anlage des Zoos allgemein und wird dann konkret. Auch in den einzelnen Szenen ( eine Tierart = eine Szene ) findet man diese überzeugende Struktur: allgemein - konkret, Totale - Ausschnitte.

Im Hinblick auf das Aufnehmen gibt es noch Steigerungspotenzial bei der Kadrierung: Das Motiv sollte möglichst vollständig im Bild sein ( das Gehege, das Tier ). Aber es sollte auch nur soviel im Bild sein, wie unbedingt nötig. ( Frage an den Bildhauer: Wie machen Sie aus einem Stein einen Elefanten? Antwort: Ich schlage alles weg, was nicht nach Elefant aussieht. ) Einen Randbeschnitt kann man auch noch in der Nachbearbeitung vornehmen, etwa durch eine Vergrößerung. Das ist bei hohen Auflösungen ( 8K, 4K und zum Teil auch HD ) möglich. Die Verteilung im Film ( Zentralposition, Goldener Schnitt ) hängt vom Motiv ab. Bei einer Großaufnahme des Tiers sollte das Motiv bildfüllend sein ( Zentralposition ).

Auch die Entscheidung Standbild, Kamerabewegung ( Schwenk ) sollte vor dem Aufnehmen reflektiert werden. Über den Sinn und die Machart von Kamerabewegungen lohnt sich, etwas Theorie zu lesen.

Beim Schnitt geht es zunächst um die Motiv-Auswahl. Zwei Einstellungen können entfallen: leeres Gehege mit weggehenden Ziegen im Hintergrund, versteckter Eisbär mit Ball hinter einem Felsen.

Danach geht es um die Bildstabilisierung. Stabile Bilder geben einem Video direkt etwas Professionelles. Hier ist trotz ersten Ansätzen mit Resolve noch nicht alles ausgereizt. Die Totalen können komplett stabilisiert werden. Auch bei Zoom ist - gerade aufgrund des breiten Randes - eine Komplettstabilisierung möglich. Resolve bietet zur Stabilisierung mehr Möglichkeiten, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Hier lohnt sich eine nähere Beschäftigung mit dem Programm.

Danach geht es um die Bildkorrektur, das so genannte Color Grading. Im engeren Sinn kommt Color Grading als künstlerische Verfremdung der Farben für Videos aus dem Tiergarten meist nicht in Frage. Man sollte sich für jede Einstellung den Vorschlag von der Belichtungsautomatik anschauen. Diese sorgt für eine optimale Belichtung und satte Farben. Die Automatik macht einen Vorschlag aufgrund des vorliegenden Frames. Meist ist der Vorschlag brauchbar für die ganze Einstellung. Bei bewegten Einstellungen kann man die Vorschläge Key-Framen. Als Anfänger sollte man den Vorschlägen folgen. Mit mehr Erfahrung ( im Vergleich mit anderen Videos ) kann man manuell von den automatischen Vorschlägen sinnvoll abweichen.

Schließlich kommt der Schnitt. Auch hier gilt der Tipp vom Bildhauer. Deshalb sollte man raus aus der Einstellung, wenn es uninteressant wird: Der Eisbär hat sich bereits mit dem Gesicht von der Kamera abgewendet, dann sollte man ihn auch nicht mehr länger zeigen. Diese Sekunde kann dann schon weggeschnitten werden.

Das Aneinanderschneiden von Kamerabewegungen hat mit den Regeln der Bewegungen zu tun. Hier kann auch die einfache Überblendung aushelfen. Allerdings ist dabei Vorsicht angesagt. Denn der harte Schnitt hat Vorrang. Hier gibt es eine lebhafte Debatte und Geschmacksfragen. Es lohnt sich, auch über künstlerische Gesichtspunkte von Blenden nachzudenken. Sehr kunstvoll sind Blenden in dem Film Citizen Cane zu sehen.

Vor der Kunst kommt allerdings das Handwerk. Da ist schon mit wenig Aufwand mehr zu reißen.

Musik ist ein Sonderthema. Vor allem frei verwendbare Musik ist nicht leicht zu finden. Ich selbst weiche da gerne auch aus praktischen Gründen auf klassischen Musik aus. Musik sollte nicht mehr Aufwand machen als die eigentliche Bildbearbeitung.

Welches Projekt möchtest du denn als nächstes angehen?



Antwort von RUKfilms:

Ich finds immer wieder cool solche Aufnahmen zu sehen. Danke!
Was mir als erstes ins Auge sticht, ist natürlich der erste Frame bzw Motiv.
Diesen find ich jetzt wirklich 0815 und nichts aussagend. Da fehlt mir der Bezug zum Tierpark.
Der Rest wurde genannt bzw halte ich mich da raus.
Viel Spass weiterhin!

ahh...beim 4. Mal schauen habe ich festgestellt, dass das "Tierpark Berlin" scheinbar kein Textbaustein von dir ist, sondern wirklich dort zu stehen scheint. Sorry! Aber wieso hast du dann den Kopf der Tierstatue weggeschnitten?



Antwort von G9Cam:

3Dvideos hat geschrieben:
Gratulation zum neuen Film. Man sieht bereits einen deutlichen Fortschritt im Vergleich zu den Tieraufnahmen im Garten. Das Video hat eine überzeugende Länge und findet sicher ein interessiertes Youtube-Publikum. Damit geht es bereits allein von der konsequenten Motiv-Auswahl über das reine Privatvideo hinaus. Das Video hat einen natürlichen Vorspann und Abspann, zeigt Bilder zur Anlage des Zoos allgemein und wird dann konkret. Auch in den einzelnen Szenen ( eine Tierart = eine Szene ) findet man diese überzeugende Struktur: allgemein - konkret, Totale - Ausschnitte.
Ich danke Dir. Ich habe versucht weitestgehend alles umzusetzen, was mir hier im Forum mit auf den Weg gegeben wurde. Das eine oder andere ist im Eifer des Gefechts vielleicht untergegangen, aber ich habe hier bewusst darauf geachtet, dass umzusetzen, was mir von den zahlreichen Tips hängen geblieben ist.
3Dvideos hat geschrieben:
Das Motiv sollte möglichst vollständig im Bild sein
Hier weiß ich, dass es mir gerade beim Stachelschwein nicht wirklich gelungen ist, hinterher zu schwenken. Klingt vielleicht komisch, aber die doppelte Bildstabilisierung (Objektiv + Kamerabody) haben zu einen Nachlaufeffekt geführt, was sich am besten mit einem Gimbal vergleichen lässt. Wenn man den Gimbal schwenkt, gleicht dieser für einen Moment den Schwenk aus und führt erst mit Verzögerung nach. Dadurch ist mir in den ersten Millisekunden das Stachelschwein leicht aus dem Bild gelaufen und ich habe es nicht mehr einholen können.
3Dvideos hat geschrieben:
Auch die Entscheidung Standbild, Kamerabewegung ( Schwenk ) sollte vor dem Aufnehmen reflektiert werden. Über den Sinn und die Machart von Kamerabewegungen lohnt sich, etwas Theorie zu lesen.
Danke für den Hinweis. Die Kanäle die ich gern schaue (Rainer Wolf, Andreas Abb, mein Videostudio, ...) geben zwar Hinweise, wie man gute Kamerabewegungen hin bekommt, aber eher weniger, wann überhaupt Kamerabewegungen sinnvoll sind.Ich habe nur die Empfehlung mitgenommen, immer für Bewegung zu sorgen, da Bewegung stets besser wirkt, als statische Bilder.
3Dvideos hat geschrieben:
Beim Schnitt geht es zunächst um die Motiv-Auswahl. Zwei Einstellungen können entfallen: leeres Gehege mit weggehenden Ziegen im Hintergrund, versteckter Eisbär mit Ball hinter einem Felsen.
Da gehe ich mit. Gerade die Ziegen waren wirklich etwas weit weg und den Eisbär hätte ich vielleicht noch dichter ran zoomen können. Beide Szenen wegzulassen, wäre hingegen auch möglich gewesen.

3Dvideos hat geschrieben:
Resolve bietet zur Stabilisierung mehr Möglichkeiten, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Hier lohnt sich eine nähere Beschäftigung mit dem Programm.
Da werde ich mich mal eingehend mit beschäftigen.
3Dvideos hat geschrieben:
Danach geht es um die Bildkorrektur, das so genannte Color Grading. Im engeren Sinn kommt Color Grading als künstlerische Verfremdung der Farben...
Künstliche Verfremdung... Wenn ich so einige Tutorials sehe, dann ist da was dran. Bei vielen Filmen wird aus einer normalen Alltagsszene durch Veränderung der Farbtemperatur und Verstärkung von Licht und Schatten eine epische Szene geschaffen. Das meine ich allerdings nicht mit Colorgrading. Ich meine damit, dass Aufhellen von Schatten und Abdunkeln von Lichtern, sowie erhöhen der Farbsättigung sowie Kontraststeigerung. Das dadurch allerdings die Stimmung der Szene verändert wird, ist hierbei nicht in meinem Sinne.
3Dvideos hat geschrieben:
Deshalb sollte man raus aus der Einstellung, wenn es uninteressant wird:
Jupp, sehe ich ebenso. Das ist mir aus meiner Sicht hier schon deutlich besser gelungen als noch beim Igelvideo. Man bekommt auch mit der Zeit ein Gespür für. Wenn einem die Szene selbst langweilig wird, ist es spätestens Zeit für einen Szenenwechsel, meist aber schon ab dem Zeitpunkt, wo das Tier nichts interessantes mehr macht. Wobei, dann hätte es das Video nicht geben dürfen, da in diesem Video kein Tier irgendwas besonders aufregendes tut... Liegen oder sitzen alle irgendwo in der Ecke, oder laufen gelangweilt durchs Bild.
3Dvideos hat geschrieben:
Denn der harte Schnitt hat Vorrang.
Alles klar. Also Überblendungen nur dann, wenn sie sich als Stilmittel oder aus anderen Gründen anbieten.
3Dvideos hat geschrieben:
Musik ist ein Sonderthema. Musik sollte nicht mehr Aufwand machen als die eigentliche Bildbearbeitung.
Wenn ich an die Magix Music Maker Geschichte denke, kann ich dem nur zustimmen. Kann nicht sein, dass die Musik für das Video weit mehr Zeit in Anspruch nimmt, als die eigentliche Videoaufnahme und der nachfolgende Schnitt zusammen.
3Dvideos hat geschrieben:
Welches Projekt möchtest du denn als nächstes angehen?
Aktuell steht erst einmal nichts weiter ins Haus. Wochenende, am Sonntag ist Gartentag angesagt. Da werde ich mich mit variablen ND-Filter an Bienen und Blüten versuchen. Ziel ist es, mit leichter Unterbelichtung bei 30fps mit 1/60s und Blende 1.4 (Sigma 16mm/F1.4) die geringe Tiefenschärfe dieser Optik zur Geltung zu bringen. Mal schauen, ob aus diesen testaufnahmen dann auch wieder ein Video wird. Danach steht in der letzten Juliwoche unser Urlaubsauflug an die Ostsee an. Da wir hier sicher nicht ausschließlich am Strand sein werden, sondern auch Attraktionen wie die Schmetterlingsfarm besuchen werden, werden sicher auch hier in der ersten Augustwoche weitere Videos folgen.

Achso, apropos Urlaubsvideos... Gelegentlich kommen einem ja doch mal Leute vor die Linse. Wie seht Ihr das hinsichtlich Persönlichkeitsrechte und Panoramfreiheit? Im Tierpark hatte ich das Glück, dass die Tiere meist allein in ihrem Gehege waren. Bei der Springbrunnenszene gleich am Anfang saß ein Kind am Springbrunnen, welches aber so klein im Bild war, dass hier keine Identitäten identifizierbar waren.


RUKfilms hat geschrieben:
Ich finds immer wieder cool solche Aufnahmen zu sehen. Danke!
Danke sehr. Freut mich sehr, wenn jemanden meine Videos gefallen.
RUKfilms hat geschrieben:
ahh...beim 4. Mal schauen habe ich festgestellt, dass das "Tierpark Berlin" scheinbar kein Textbaustein von dir ist, sondern wirklich dort zu stehen scheint. Sorry! Aber wieso hast du dann den Kopf der Tierstatue weggeschnitten?
Jupp, die haben die Buchstaben auf die Steine geklebt. Da ich das aber nur fotografiert hatte, musste hier ein Standbild reichen. Dadurch wirkt es, wie Titel auf die Steine gepappt. Das mir die Figur unter gegangen ist und ich ihr den Kopf weg geschnitten habe, ist mir selbst erst durch Deinen Kommentar aufgefallen. Ist eben ne dunkle Figur im Schatten. Das ist so auffällig wie ein grauer Bleistiftstrich auf schwarzen Papier.




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