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Ärger um die Oscarverleihung: Scorsese, Tarantino, Wenders, Robert De Niro u.a. protestieren



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Newsmeldung von slashCAM:



Diese Welle der Entrüstung gegen seine Entscheidung hatte das Oscar Komitee wohl nicht vorausgesehen: in einem offenen Brief haben zahlreiche Regisseure, Schauspieler und...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Ärger um die Oscarverleihung: Scorsese, Tarantino, Wenders, Robert De Niro u.a. protestieren




Antwort von Frank B.:

Vier Stunden sind allerdings schon ein mächtiger Brocken. Solln sich kürzer fassen bei ihrem Gelaber und ihren Selbstdarstellungen.
Man könnte den Mist auch als Rolltitel durch die Werbung laufen lassen.



Antwort von tom:

Von den vier Stunden geht ja auch ca. 1 drauf durch das Vorfahren samt Flanieren auf dem roten Teppich....





Antwort von r.p.television:


Vier Stunden sind allerdings schon ein mächtiger Brocken. Solln sich kürzer fassen bei ihrem Gelaber und ihren Selbstdarstellungen.
Man könnte den Mist auch als Rolltitel durch die Werbung laufen lassen.

Grundlegend war das aber schon immer so. Es mag mittlerweile noch ne Stunde durch diverse neue Auszeichnungskategorien dazu gekommen sein. Deshalb gibt es dann auch am nächsten Tag die Zusammenfassung wo die ganzen Teenies mit zu kurzer Aufmerksamkeitsschwelle ein Kompendium kriegen welcher reizende Star nun den Oscar für die beste Haupt- und Nebenrolle bekommen hat. Viele interessiert ja nur das.

Manchen in Hollywood mag es egal sein, aber ich kann schon nachvollziehen wenn manchen die plötzlich geringere Wertschätzung diverser Ausszeichnungen von seiten der Academy gegen den Strich geht. Da wird lieber vorher eineinhalb Stunden vom lila Teppich gesendet und über diverse Kleider diskutiert als später über die eigentlichen Preisträger.



Antwort von Frank B.:

Mir würde auch eine Zusammenfassung reichen. Grundsätzlich habe ich auch ganz und gar nichts gegen eine Würdigung herausragender Leistungen auf allen Gebieten.



Antwort von r.p.television:


Mir würde auch eine Zusammenfassung reichen. Grundsätzlich habe ich auch ganz und gar nichts gegen eine Würdigung herausragender Leistungen auf allen Gebieten.

Mir persönlich reicht die Zusammenfassung meist auch.
Es geht nur darum dass es ja früher immer ohne Kürzung gesendet wurde und nun nicht mehr. Das schmeckt schon ein wenig nach sehr oberflächlicher Betrachtungsweise des Events und einer mangelnden Wertschätzung diverser Preisträger. Gerade im Hinblick darauf wieviel Zeit für das Schaulaufen auf dem Teppich geopfert wird.



Antwort von Frank B.:


Das schmeckt schon ein wenig nach sehr oberflächlicher Betrachtungsweise des Events und einer mangelnden Wertschätzung diverser Preisträger. Gerade im Hinblick darauf wieviel Zeit für das Schaulaufen auf dem Teppich geopfert wird.

Es sind ja genau die, die sich beschweren, dass es gekürzt werden soll, die den roten oder lila Teppich überstrapazieren. Um es denen Recht zu machen, sollen jetzt die "Randoskars" in den Werbepausen schnell rübergereicht werden. Also, wenn das alles seinen gebührenden Platz haben und nicht 4 Stunden dauern soll, muss entweder an Showeinlagen oder Gelaber gespart werden. Wenn ich es richtig sehe, gibt es inzwischen 24 Oskarkathegorien. Könnte man ja auch aufsplitten wie beim Nobelpreis (weiß gar nicht, ob das sowieso schon so gemacht wird) oder man muss jede Oskarkathegorie in 5 Minuten abarbeiten und dazu noch zwei - drei Showeinlagen. Da bleibt man bei ungefähr zweieinhalb bis drei Stunden. Reicht eigentlich auch für die Aufnahmefähigkeitsspanne selbst hochkonzentriertester Zenmeister. Aber es gibt schon auch wichtigere Dinge, mit denen ich mich beschäftigen möchte. Ich lese es gern einen Tag später, wer was gewonnen hat. Meistenteils trifft die Jury eh nicht meinen Geschmack. ;)



Antwort von TK1971:

Hat sich erledigt, die Kategorien werden jetzt doch gesendet, nachdem sich diverse Hollywoodgrößen echauffiert hatten.

https://www.comingsoon.net/movies/news/ ... categories



Antwort von Frank B.:

Also doch wieder 4 Stunden Wirbel um wenig Inhalt.



Antwort von TK1971:


Also doch wieder 4 Stunden Wirbel um wenig Inhalt.

Die vier Stunden schaue ich mir eigentlich jedes Jahr ganz gerne mal an ... ich verstehe nur nicht, warum die nicht diese unglaublich dämliche red carpet show einfach weglassen, wenn sie schon Zeit einsparen wollen. Die nervt nämlich wirklich nur und ich kann mir nicht vorstellen, dass DAS jemanden interessiert.



Antwort von Frank B.:

Das ist das ganze Brimborium, von dem die "Stars" leben. Was sind schon Sterne, die nicht glänzen? Wenn schon selten in ihren Rollen, so doch wenigstens auf der roten Unterlage.



Antwort von TK1971:


Das ist das ganze Brimborium, von dem die "Stars" leben. Was sind schon Sterne, die nicht glänzen? Wenn schon selten in ihren Rollen, so doch wenigstens auf der roten Unterlage.

Brimborium? Da wird doch nur über die überteuren Klamotten und Klunker gelabert, die die "Stars" tragen und meist ja eh nur geliehen haben, was die Sache NOCH uninteressanter macht, wenn das überhaupt noch geht. Meine letzte Freundin war Kostümdirectrice und selbst sie hat das nicht die Bohne interessiert.



Antwort von Frank B.:



Das ist das ganze Brimborium, von dem die "Stars" leben. Was sind schon Sterne, die nicht glänzen? Wenn schon selten in ihren Rollen, so doch wenigstens auf der roten Unterlage.

Brimborium? Da wird doch nur über die überteuren Klamotten und Klunker gelabert, die die "Stars" tragen...

Und was denkst du, was Brimborium meint?



Antwort von TK1971:



Brimborium? Da wird doch nur über die überteuren Klamotten und Klunker gelabert, die die "Stars" tragen...

Und was denkst du, was Brimborium meint?

Jaaa, ich bin mir schon bewusst, was das bedeutet ... die Benutzung des von Dir genutzten Begriffes war verächtlich gemäß seiner Bedeutung gemeint, denn er bedeutet im Grunde eine Überhöhung des unwesentlichen.



Antwort von Frank B.:

Genau das meinte ich auch. Was sind denn Klamotten und Klunker sonst?



Antwort von Darth Schneider:

Glaub mir, wenn die jetzt alle in Unterhosen und ohne Klunker zur Verleihung kommen würden, würde sich das Theater doch niemand mehr ansehen....ausser ein paar Perversen.
Gruss Boris



Antwort von Peppermintpost:

hier werden wie üblich mal wieder verschiedene Dinge undifferenziert zusammen in einen Topf geworfen.

Ja klar sind die Oscars mit 4 Studen sehr lang. Jeder dem das zu lang ist kann sich ja am nächsten Tag einfach nur die Gewinner in der Zeitung ansehen, dauert dann 1min. Feddich. Oder man kann sich die Highlights ansehen, das dauert dann 5-25min, auch ok. Warum muss dann aber eine Live Sendung dafür infrage gestellt werden? Da gerade für uns Deutschen die Oscars ja sowieso nachts stattfinden ist es ja nicht so als würden dafür dann TV Highlights aus dem Programm genommen.

Die wichtigere Frage ist aber doch, ist Film eine One-Man-Show? Nein, ganz klar, ist es nicht. Schauspieler alleine machen halt keinen Film. Natürlich braucht es ein ganzes Team um Filme zu produzieren. Schauspieler sind wichtig, gar keine Frage. Aber der Kameramann ist genau so wichtig, oder der Cutter oder die VFX oder das Buch oder die technischen Oscars.
Die sind aber alle nicht so Publikums wirksam wie Schauspiel und Regie und deswegen weg damit. Das ist eine Frechheit bei einer Veranstaltung bei der es darum gehen sollte Filmische Leistungen auszuzeichnen. Das sehen ja auch viele A-Klasse Schauspieler und Regisseure genau so.

Deswegen ist die Kritik auch 100% gerechtfertigt.



Antwort von Frank B.:


hier werden wie üblich mal wieder verschiedene Dinge undifferenziert zusammen in einen Topf geworfen.

Wo denn?



Antwort von cantsin:


Das ist eine Frechheit bei einer Veranstaltung bei der es darum gehen sollte Filmische Leistungen auszuzeichnen. Das sehen ja auch viele A-Klasse Schauspieler und Regisseure genau so.

Deswegen ist die Kritik auch 100% gerechtfertigt.

Sorry, aber die Oscars waren noch nie mehr als eine Werbeshow der Filmindustrie. Die sogenannte "Academy" wurde von Studiobossen in Hinterzimmern gegründet und ist etwa so seriös wie die "blend-a-med Forschung" als medizinisches Institut. Um filmische Leistungen geht's da nur am Rande.



Antwort von Darth Schneider:

Nicht nur eine Werbeshow für die Filmindustrie, auch für die Modeindustrie. die Musikindustrie, je nach Filme, auch sogar eine Werbeshow für die U.S. Army oder die Navy...eine Werbeshow für politische Entscheidungen die aus dem Weissen Haus kommen, waren die Oscars auch schon.
Ausserdem gehts bei dieser Show eigentlich doch ausschliesslich nur um die Stars, alle anderen sind in den Filmbossen Kreisen zu unwichtig, zu ersetzbar und werden doch sowieso nur erwähnt weil die Academy mit Gesetzen dazu gezwungen wird...
An sympathischten sind mir persönlich die Stars die den Oscars fernbleiben.

Das jetzt Tarantiono, Scorsese und Co. jetzt da ein Wenig Wind machen nützt den anderen auch nix, sie selber verdienen doch Millionen wenn die einen Film drehen während 90% der anderen Leute die mit wiken mehr oder weniger für einen Hingerlohn arbeiten müssen..
And the Oscar goes to....
Gruss Boris



Antwort von TonBild:


die Oscars waren noch nie mehr als eine Werbeshow der Filmindustrie.
...
Um filmische Leistungen geht's da nur am Rande.

Diese doppelten Beweggründe liegen wohl bei den meisten Preisen an Prominente vor :

Vordergründig werden die Preisträger geehrt.

Aber eigentlich werden die Preisverleihungungen durchgeführt damit die Preisverleiher, die Sponsoren, die Organisation und die ganze Veranstaltung als solche Aufmerksamkeit und öffentliche Wirkung erhalten. Die Preisträger sind nur Mittel zum Zweck.



Antwort von macaw:

Spätestens als dieser Unsinn von ProSieben, aus meiner Sicht die "bunte" der TV Landschaft, groß aufgegriffen wurde, müsste es auch den letzten Deppen aufgegangen sein, daß es sich nur um ein weiteres Nonsens Event handelt, vergleichbar mit der bei Hausfrauen beliebten Familie von der brexit Insel.
Und da haben die Macher nun in etwas zu großem pragmatischem Übereifer versucht die "unwichtigen und langweiligen" "Auszeichnungen" an den Rand und (wenn der Plan irgendwann doch aufgeht) ganz aus dem Zirkus zu verbannen.
Ich möchte nicht in der Haut der Nominierten der besagten Kategorien stecken, da steht man im Smoking oder Kleid und ist eigentlich nur ein Mitleidsgast, der angeheiratete Arbeiter, den die Ärztefamilie gar nicht dabeihaben möchte.
Es ist zugleich auch ein riesiger Mittelfinger gegen alle schwer schuftenden Crewmitglieder am Set, die nach der unsichtbaren VFX Armee nun auch den Staffelstab der Geringschätzung in die Hand gesteckt bekommen...



Antwort von cantsin:

Zum Thema Oscar als Dauerwerbesendung ist dieser Artikel lesenswert:
http://m.spiegel.de/kultur/kino/netflix ... 54501.html

Beleuchtet, wie Live Nation (größter Konzert-/Eventveranstalter der Welt und nun auch Filmproduzent) mit Lady Gaga und ihrem nominierten Film ein Totalpaket geschnürt hat, an dem die Firma an allen Ecken profitiert, ohne dass das Publikum es sieht.



Antwort von Onkel Danny:

Ich kann hier peppermint nur Recht geben.
Es ist eine lange Veranstaltung und klar, es geht nicht mehr nur um Film.

Aber ohne das Team hinter der Kamera, würde gar kein Film entstehen.
Und für gewöhnlich auch nicht so gute.

Denn wie oft wurden schon Schauspieler ausgetauscht und trotzdem passte später alles zusammen.
Leider denken immer noch genug Studios, das lediglich die Hauptdarsteller alles ausmachen.
Aber ohne entsprechende Crew im Hintergrund, wird das nichts.

Diese also einfach nicht zu zeigen und dafür ewig den roten Teppich, kann ich auch nicht nachvollziehen.

Das meckern scheint geholfen zu haben, völlig zu Recht.

greetz




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