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Infoseite // 82 Prozent der Dienstleister der Film- und Fernsehwirtschaft in prekärer Lage



Frage von ruessel:


Das aktuelle Herbstbarometer des Verbandes technischer Betriebe Film & Fernsehen (VTFF) meldet schlechte Zahlen. Mit Blick auf die aktuelle Umsatzrendite bezeichnen 42 Prozent die Situation ihrer Unternehmen als verbesserungswürdig, 40 Prozent sogar als prekär – ein echtes Alarmsignal in 82% der Betriebe, so der VTFF. Die Hälfte der befragten Unternehmen bewerten das noch laufende Geschäftsjahr als »deutlich schlechter gelaufen« als erwartet, 22 Prozent als »etwas schlechter«. Für das kommende Jahr rechnen 42 Prozent der Unternehmen mit stagnierenden Renditen und 26 Prozent mit leicht bis deutlich sinkenden Renditen.
Mit entsprechend nüchternen Erwartungen gehen die Dienstleister der Film- und Fernsehwirtschaft ins neue Jahr. 52 % Prozent der Unternehmen erwarten für 2024 stagnierende bis deutlich sinkende Umsätze – angesichts der ohnehin prekären Erlössituation eine ebenfalls alarmierende Prognose. Langfristig sehen 84 Prozent der Dienstleister eine weitere Konsolidierung der Branche heraufziehen, sprich ein Absinken der Unternehmensanzahl (2022: 50 %). Nur zehn Prozent rechnen mit einer gleichbleibenden oder leicht steigenden Anzahl (2022: 28 %).
https://www.film-tv-video.de/business/2 ... egt-alarm/

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Antwort von Alex:

Ich habe das dieses Jahr schon von vielen in der Branche gehört, dass die Auftragslage recht mau ist. Viele Kameraleute in Köln hatten schon im Sommer recht dünne Auftragsbücher. Bei mir hält sich das noch in Grenzen, weil meine Projekte zwar auch etwas weniger, aber dafür größer waren und das für mich unterm Strich aufs Gleiche rausläuft, aber die Flut der Anfragen wie im letzten Jahr kann ich auch nicht verzeichnen.

Natürlich hängt da immer die gesamtwirtschaftliche Lage mit dran, aber auch nicht nur. Ich habe es schon oft erlebt, dass auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten die Auftraggeber "jetzt erst recht" in ihre Medienpräsenz investieren, um den Laden wieder zum Laufen zu kriegen.
Im Moment sehe ich als großen Bremsklotz die hohe Inflation, die jeden in der Gesellschaft dazu zwingt, mit seinen Geldgebern um Preiserhöhungen zu verhandeln. Das schmeckt keinem Beteiligten und dabei gehen auch manchmal geschäftliche Beziehungen zu Bruch.

Ich bleib da momentan recht gelassen, dazu mache ich den Zirkus schon zu lange mit und habe aufgehört zu versuchen zu verstehen wie die Branche tickt.

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Antwort von ruessel:

Kann ich bestätigen, war schon vor 20 Jahren so: Gehts der Wirtschaft schlechter hatte ich meist volle Auftragsbücher......

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Antwort von Bluboy:

Ich denke, nicht 82% sondern 100% wünschen sch eie bessere Lage ;-)

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Antwort von TheGadgetFilms:

Bei der ganzen Inkompetenz ist das auch verständlich.
Hab in den letzten 2 Jahren 3x Leute engagiert.
2x "professionelle" Grafiker, die zu dumm waren einfache Greens zu keyen- alles selbst gemacht.
1x "professioneller" Master Kameramann, der nicht wusste wie man log belichtet- alles selbst gemacht.

Aber das zieht sich ja durch die ganze Gesellschaft - immer mehr Inkompetenz, und immer mehr Gebrüll nach "Solidarität" (aber immer nur für die eigenen Zwecke).

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Antwort von pillepalle:

@ TheGadgetFilms

Das hast Du nur falsch verstanden. Das 'professionell' bezog sich auf die Honorarforderungen 🙃

VG

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Antwort von klusterdegenerierung:

Einer von vielen Praktikanten die ich hatte war auch sone Leuchte, sollte nur kurz was bei Penny um die Ecke holen, kam nach über einer Stunde zurück und meinte dann er müßte aber noch mal eben zur Tanke Zigaretten kaufen!

Als ich frug warum er die nicht vom Penny mit genommen hat frug er ernsthaft, bei Penny gibt es auch Zigaretten?
Ist aber nix neues, wir haben uns damals im Praktikum vielleicht auch öfter mal dumm angestellt. ;-)

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Antwort von pillepalle:

Haha... ich hatte letzlich eine Kundin die sagte sie würde auch nur noch alte weiße Männer als Trainee nehmen. Wenn irgendwo kurz nochmal eine Glasfläche gereiniget werden soll, dann gehen die jungen Mädels grundsätzlich zu zweit los, um den Job zu erledigen. Eine trägt die Sprühflasche, die andere den Lappen :)

VG

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Antwort von Jott:

Liegt aber alles auch daran, dass nur wenige diese Branche ernst nehmen und nur Spaß wollen. Das zu filtern ist echt schwer als Arbeitgeber.

Hab gerade von irgend einer hochnäsigen Hipster-Filmfirma ProRes-Files bekommen, die kein Mac abspielen kann. WTF - wie kriegt man so was hin? Aber ja, man wird milde und spielt’s einfach um, anstatt zu toben …

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Antwort von Frank Glencairn:

klusterdegenerierung hat geschrieben:

Ist aber nix neues, wir haben uns damals im Praktikum vielleicht auch öfter mal dumm angestellt. ;-)
Aber wenigstens wußten wir noch wo es Kippen gibt.

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Antwort von Bluboy:

Hört sich so an als ob sich alle 20% Schulabbrecher entweder in der IMM-Brance der der Poltik tummeln

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Antwort von j.t.jefferson:

Also bei mir siehts wirklich düster aus, obwohl ich den Kram jetzt schon bald 20 Jahre mitmache. Musste alle Festangestellten schon entlassen. Bin nur noch alleine und wenn das jetzige Projekt nicht fruchtet, muss ich den Laden zumachen, weil ich zu lange auch damit gewartet hatte die Leute zu entlassen. Hab jetzt einfach zu viele Schulden dadurch angehäuft.

Echo Nomminierungen, meist geklickte Youtube Musikvideos Deutschlands, Netflix und Amazon Produktionen....tja und am Ende einfach kaputt XD

Wenn dann werde ich auf jeden Fall ne Umschulung machen, wo ich den Scheiss mit Angestellten, Kunden usw nicht mehr hab. Einfach einstellen lassen und normal Urlaub haben. Chef sein ist scheisse.

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Antwort von ruessel:

...oder wegen BurnOut in Rente gehen.......

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Antwort von Frank Glencairn:

j.t.jefferson hat geschrieben:
Bin nur noch alleine und wenn das jetzige Projekt nicht fruchtet, muss ich den Laden zumachen, weil ich zu lange auch damit gewartet hatte die Leute zu entlassen. Hab jetzt einfach zu viele Schulden dadurch angehäuft.
Tut mir leid zu hören.

Ich hab immer schon versucht die laufenden Kosten so niedrig wie möglich zu halten.
Keine Designer Räumlichkeiten, kein Leasing, keine Festangestellten, keine Kredite, gebrauchte Autos, gebrauchtes Gear (wo es Sinn macht) etc.

Ich hab mir oft anhören müssen: "Mit ner 15 Jahre alten Karre kannst du doch nicht beim Kunden vor fahren, was soll der denn von dir denken - lease dir doch nen Neuen - kostet doch nix mehr ... blah"

War mir aber egal, ich hab mein Ding weiter durchgezogen - das hat mir über die Jahre immer wieder mal den Arsch gerettet, wenn mal saure Gurken Zeit war.

Und ja ich weiß - solche Ratschläge nutzen dir jetzt natürlich auch nix.
Hoffentlich kommst du wieder auf die Beine.

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Antwort von TheGadgetFilms:

j.t.jefferson hat geschrieben:
Also bei mir siehts wirklich düster aus, obwohl ich den Kram jetzt schon bald 20 Jahre mitmache. Musste alle Festangestellten schon entlassen. Bin nur noch alleine und wenn das jetzige Projekt nicht fruchtet, muss ich den Laden zumachen, weil ich zu lange auch damit gewartet hatte die Leute zu entlassen. Hab jetzt einfach zu viele Schulden dadurch angehäuft.

Echo Nomminierungen, meist geklickte Youtube Musikvideos Deutschlands, Netflix und Amazon Produktionen....tja und am Ende einfach kaputt XD

Wenn dann werde ich auf jeden Fall ne Umschulung machen, wo ich den Scheiss mit Angestellten, Kunden usw nicht mehr hab. Einfach einstellen lassen und normal Urlaub haben. Chef sein ist scheisse.
Willst du komplett in eine andere Branche? Drücke dir auf jeden Fall die Daumen!
Ich hangel mich seit mehreren Jahren auch nur an einem Auftraggeber durch, auch sehr naiv. Bin aber alleine, glaube auch Corona hat vielen mit Mitarbeitern und Geschäftsräumen Probleme bereitet.

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Antwort von pillepalle:

Na ja, fast alle Einzelkämpfer und viele kleine Unternehmer haben eine recht überschaubare Anzahl an Kunden. Da macht dann oft ein guter Kunde mehr oder weniger schon den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Jahr.

VG

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Antwort von TheGadgetFilms:

Das kann ich voll und ganz bestätigen ;)

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Antwort von MK:

ruessel hat geschrieben:
...oder wegen BurnOut in Rente gehen.......
Welche Rente? :-(

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Antwort von Darth Schneider:

Ich drücke dir auch die Daumen,
das du irgendwie doch noch weitermachen/filmen kannst.
Gruss Boris

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Antwort von j.t.jefferson:

Danke an alle.

Ja hab auch nie was auf Pump. Kein Designer Büro (was ich komplett unnötig auch finde) und der einzige Kredit den ich hab ist der scheiss Kredit, den ich wegen Corona aufnehmen musste. Sonst hatte ich auch nie nen Dispo aufm Konto. Hat sich jetzt alles schlagartig geändert. Die ganzen großen Kunden haben schon letztes Jahr angefangen alles zu schrumpfen und sind dann dieses Jahr weggefallen, weil kein Geld mehr.

Ich denke dass es jetzt die Chance ist für one-man Shows sich was aufzubauen, weil wahrscheinlich am Ende nicht mehr viele übrig sind. (Kollege musste auch 10 Leute aus seiner Produktionsfirma entlassen).

Werde auf jeden Fall was komplett anderes machen, wie die anderen auch, wenn das in die Hose geht. Was für einen Dreck ich in den 20 Jahren erleben musste ist einfach unglaublich. Je höher die Budgets desto mehr Vollidioten waren dabei.

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Antwort von Darth Schneider:

Kopf hoch, positiv denken, offen sein für Neues und mittendurch.
Mit deiner Erfahrung wirst du das ganz bestimmt schaffen.
Gruss Boris

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Antwort von klusterdegenerierung:

Ich habe 2000 mein erstes Studio eröffnet und hatte einen Schwung guter Kunden, aber einen sehr großen, 14 Jahre lang, damit machte ich ca. 65% meines Umsatzes und gefühlt war es wie eine große Familie oder als sei ich Angestellter.

Dann bekamen sie eine neue Marketingmanagerin & Marketingleitung mit Allinone Agentur und Bums war ich innerhalb ein paar Wochen raus.
Dann kam Insolvenz und die Frage Doppelhaushälfte oder Studio, denn beides ging nicht mehr.

Dann nur noch Streit zu Hause um Geld, dann Trennung und kleineres Studio in dem ich auch erst mal leben konnte.
Nach 3 Jahren Neuorientierung und neu gehen lernen mit der Familie wieder zusammen gerauft und ordentlich Gas gegeben, ich wollte nicht aufgeben.

Seitdem halte ich es wie Frank, kleine Kosten große Gewinne, keine Angestellten, seit 6 Jahren meinen ollen Touran der zum 2. mal die Steuerelektronik zerschossen hat und eine Wohnung die nicht perfekt ist man aber bezahlen kann.

Manchmal kommt es ganz anders als man denkt, aber wenn es die Leidenschaft ist die in einem Schlägt, findet sich meistens auch ein Weg.

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Antwort von TheBubble:

j.t.jefferson hat geschrieben:
Je höher die Budgets desto mehr Vollidioten waren dabei.
Geld oder sichere Jobs ziehen Blender und Inkompetenz magisch an. Ist in anderen Bereichen leider auch nicht anders.

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass Du die missliche Lage überwindest.

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Antwort von TheBubble:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich hab mir oft anhören müssen: "Mit ner 15 Jahre alten Karre kannst du doch nicht beim Kunden vor fahren, was soll der denn von dir denken - lease dir doch nen Neuen - kostet doch nix mehr ... blah"
Wenn ein Dienstleister mit neuem SUV vorfährt, dann macht das nicht unbedingt einen guten (ersten) Eindruck. Als Kunde denke ich sofort: "Ach so, dafür werden die Preise aufgerufen...".

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Antwort von Skeptiker:

TheBubble hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich hab mir oft anhören müssen: "Mit ner 15 Jahre alten Karre kannst du doch nicht beim Kunden vor fahren, was soll der denn von dir denken - lease dir doch nen Neuen - kostet doch nix mehr ... blah"
Wenn ein Dienstleister mit neuem SUV vorfährt, dann macht das nicht unbedingt einen guten (ersten) Eindruck. Als Kunde denke ich sofort: "Ach so, dafür werden die Preise aufgerufen...".
Besser, sich Inspektor Columbo zum Vorbild nehmen - äusserlich abgewrackt (Regenmantel, Auto, leicht vertrottelter Gesamteindruck), aber dafür umso cleverer, wenn's draufankommt! ;-)

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Antwort von Frank Glencairn:

Skeptiker hat geschrieben:
... äusserlich abgewrackt (Regenmantel, Auto, leicht vertrottelter Gesamteindruck)
Passt - dann bin ich ja super aufgestellt :D

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Antwort von Frank Glencairn:

TheBubble hat geschrieben:

Wenn ein Dienstleister mit neuem SUV vorfährt, dann macht das nicht unbedingt einen guten (ersten) Eindruck. Als Kunde denke ich sofort: "Ach so, dafür werden die Preise aufgerufen...".
Schön wärs, aber ich fürchte das menschliche Gehirn funktioniert leider nicht so rational - das ist relativ einfach mit Bling zu beeindrucken. Dicker Neuwagen signalisiert Erfolg und wird deshalb unterbewußt mit Kompetenz gleich gesetzt.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Sehe ich auch so, alle hier die erfolgreich sind fahren eine dicke Karre, unser top Kinderarzt der seit Jahren einen gammeligen Corsa fährt wird eher als verschroben wahrgenommen.

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Antwort von Pianist:

Bluboy hat geschrieben:
Hört sich so an als ob sich alle 20% Schulabbrecher entweder in der IMM-Brance der der Poltik tummeln
Was fällt denn bei Dir unter "Politik"? Bei den Parteien und den Bundestagsfraktionen kenne ich mich nicht aus, aber in der Bundesverwaltung (also den obersten und den oberen Bundesbehörden) habe ich es mit äußerst leistungsfähigen und leistungsbereiten Leuten zu tun, die sind sehr fleißig, sehr gut organisiert und vorbereitet. Da ich genau so ticke, habe ich immer gute Aufträge.

Matthias

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Antwort von pillepalle:

Die müssen wahnsinnig brasseln. Wenn die nach Sitzungen vor die Kamera treten, sehen die alle fix und fertig aus 🙈😅

Aber mal Spaß beiseite. Es gibt immer solche und solche. Und klar müssen die Leistungsbereitschaft sein, durch Zufall landet nämlich niemand dort.

VG

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Antwort von markusG:

Bluboy hat geschrieben:
Hört sich so an als ob sich alle 20% Schulabbrecher entweder in der IMM-Brance der der Poltik tummeln
Ich kenne niemanden aus der "IMM-Branche", der nicht mindestens ne Ausbildung, wenn nicht gar mindestens ein Studium hinter sich hat. Wichtiger ist aber das "Können", nicht was da an Noten aufm Papier steht (wer schaut sich die schon an).

Wo es eher hapert sind festgefahrene Strukturen, nach dem Motto "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit". Das betrifft aber eigentlich alle Berufe. IMM ist zB eine Antwort auf dieses Problem (oder generell: Fortbildung)

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Antwort von Bluboy:

Fangen wir bei den Grünen an

Omid Nouripour,
Ricarda Lang

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Antwort von markusG:

Hat was genau mit Film- und Fernsehwirtschaft (oder IMM) zu tun?

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Antwort von DKPost:

Diese Idee von Studium abbrechen = nix gelernt ist halt auch nur eine billige Methode auf irgendjemanden draufzuhauen. Extrem erfolgreiche Gegenbeispiele gibt es ohne Ende.

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Antwort von dienstag_01:

Und im Gegenzug erschwindeln sich dann genau in diesen Kreisen, die Abschlüsse so hoch bewerten, einige Ihre Erfolge durch abschreiben.

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Antwort von Pianist:

Guttenberg hätte Kanzler werden können... (wie lange er es geblieben wäre, weiß man natürlich nicht)

Einer der größten Hetzer in der AfD-Bundestagsfraktion wurde übrigens in Physik promoviert und habilitiert und hat außerdem ein abgeschlossenes Musikstudium absolviert. Aber das nützt eben alles nichts, wenn aus dem Mund nur Grütze kommt.

Matthias

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Antwort von wolfgang:

Die allgemeine Wirtschaftsentwicklung einerseits, und die Auswirkungen auf die Branche andererseits sind nicht gerade lustig. Die Branche war im Schnitt doch nie mit übermäßigen Gewinnen gesegnet. War man geschickt, konnte man sein Auslangen finden. Mir ging es halt so, dass ich mit meinen anderen Tätigkeiten leicht deutlich besser verdient habe. Und ich aus zeitlichen Gründen nicht beides haben konnte. Daher wurde es halt bisher eher ein Hobby, mit der Möglichkeit zwar jederzeit mehr zu machen. Aber immer nur als Zusatz. Vielleicht kommt das ja in nächster Zeit, hier ein wenig Zubrot zu verdienen. Wer weiß.

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Antwort von Jott:

TheGadgetFilms hat geschrieben:
Bei der ganzen Inkompetenz ist das auch verständlich.
In schlechteren Zeiten trennt sich die Spreu vom Weizen. Da geht's uns immer gut, weil's anderen nicht gut geht.

Was ist der Trick?

Zunächst mal Finger weg von TV/Broadcast. Das war immer schon der "Geheimtipp" und ist somit gar keiner. Geld gibt's von der Wirtschaft.

Und dann: Fachkompetenz, klar. Ein abgeschlossenes Studium on top ist prima. Und so viel Produktionserfahrung wie möglich. Zehn Jahre und mehr ist gut. Immer die Erwartungen der Auftraggeber übertreffen. Sehr schnell liefern, schnelle Workflows. Nie etwas annehmen, was man nicht umsetzen kann. Neukunden kommen in der Regel über Empfehlungen.

Auch sehr wichtig: Sprachen, mindestens Englisch fließend. Zwingend für alle im Team. Finanzstarke Wirtschaftsunternehmen sind international, Geschäftssprache ist oft Englisch, auch hier. Weitere Sprachen, auch nur Grundkenntnisse für Small Talk, sind massive Türöffner.

Und zum Schluß das Wichtigste: Sozialkompetenz. Daran klemmt's bei den meisten.

Ist alles erfüllt, kann's einem eigentlich nicht schlecht gehen. Video im weitesten Sinn - vom aufwendigen Corporate Movie bis hin zu Werbeclips für Social Media - boomt wie Sau. Wer macht das ganze Zeug? Die Heinzelmännchen? Siehste.

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Antwort von Pianist:

Kann ich alles total unterstreichen, entspricht genau meinen Erfahrungen.

Matthias

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Antwort von klusterdegenerierung:

Sehr richtig Jott!

Problem nur, wirst du mal krank, oder jemand in der Familie, hat man weniger Zeit für den Job, weniger Zeit für Invest und das Alter kommt noch ontop, wir sind keine 20 mehr. Natürlich ist das oft unser großes Gut, die Erfahrung, die Experstise, aber das ist nicht alles und das mit der Empfehlung ist auch so eine Sache, wer denkt schon noch groß an einen wenn die Rechnung bezahlt ist, selbst wenn das Produkt topp geworden ist?

Gerade in SM, Gestern gemacht, Heute geliefert, Morgen vergessen, Übermorgen jemand anderes, ist doch oft so!
Ich finde es auch immer schwerer, denn ich habe keine Lust auf Social Medai mein Leben zu prostituieren um daraus Kontakte zu ziehen die mich toll finden obwohl sie mich nicht mal kennen, nicht meine Welt, selbst wenn es Arm macht.

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Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:

Und zum Schluß das Wichtigste: Sozialkompetenz. Daran klemmt's bei den meisten.

Letztlich geht´s darum sich verkaufen zu können.
Man muss das Spiel der Entscheider mitspielen, die ihre Position auch vor allem dadurch erreicht haben, dass sie sich gut präsentieren und verkauften. Das kann man natürlich Sozialkompetenz nennen. Rollenerwartungen muss man erfüllen.
Und dann sitzt man eben im VIP-Bereich des Fußballstadions und schwenkt den Schlüssel seines SUVs, der Erfolg ausstrahlt. :)
Netzwerken ist natürlich die Voraussetzung.

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Antwort von berlin123:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
TheBubble hat geschrieben:

Wenn ein Dienstleister mit neuem SUV vorfährt, dann macht das nicht unbedingt einen guten (ersten) Eindruck. Als Kunde denke ich sofort: "Ach so, dafür werden die Preise aufgerufen...".
Schön wärs, aber ich fürchte das menschliche Gehirn funktioniert leider nicht so rational - das ist relativ einfach mit Bling zu beeindrucken. Dicker Neuwagen signalisiert Erfolg und wird deshalb unterbewußt mit Kompetenz gleich gesetzt.
Man sagt die erfolgreichste Verkaufsorganisation im B2B in Deutschland wäre die Würth Gruppe aus Künzelsau. Reinhold Würth hat die Firma von 3 Leuten auf 85.000 hochskaliert. Davon die Mehrheit Verkäufer im Aussendienst. Würth verkauft Schrauben und anderes an Handwerker und Industriebetriebe.

Die Verkäufer besuchen ihre Kunden in der Werkstatt oder auf der Baustelle, wo man idR Blaumann oder Sicherheitskleidung trägt. Preisfrage: wie kleiden sich die Verkäufer? Würth hat den Effekt auf den Umsatz mal gemessen und macht seinen Leuten auch klare Vorgaben.


p.s. man kann das nicht auf die TV- und Filmbranche übertragen. Aber das Ergebnis sagt generell einiges über den Auftritt beim Verkauf aus,

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Antwort von berlin123:

iasi hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:

Und zum Schluß das Wichtigste: Sozialkompetenz. Daran klemmt's bei den meisten.

Letztlich geht´s darum sich verkaufen zu können.
Würde ich auch sagen. Ich hab jahrelang in der IT Branche in einer Firma mit 100 Leuten gearbeitet. Wir haben gute Qualität geliefert, waren umgänglich und verlässlich für den Kunden soweit ich das vergleichen kann. Trotzdem standen die Kunden nie Schlange.

Viele Projekte sind nach ein paar Monaten abgeschlossen und dann übernimmt der Kunden die Maintenance, es gibt oft keine unmittelbaren Nachfolgeprojekte. Man ist also auf Neukundengeschäft angewiesen, v.a. wenn man wachsen will.

Damals hab ich mich mit dem Thema Vertrieb nicht viel beschäftigt. Heute würde ich sagen unser Problem war die fehlende Verkaufsmentalität. Die GF haben es nicht fertig gebracht Werbung zu machen. „Die Leute müssen von selber zu uns kommen. Über Empfehlungen oder gelegentliche Vorträge auf Messen. Wir drängen uns nicht auf. Sonst denken die noch wir hätten es nötig“. Das klingt nett, vielleicht sympathisch. Aber klar hätten wir es ab und zu nötig gehabt.

Heute halte ich diese Einstellung für Bullshit. Natürlich sollte man Werbung machen, solange die Auftragsbücher nicht im Voraus gut gefüllt sind. Und wenn sie es sind, ist man wahrscheinlich zu billig.

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Antwort von Jott:

„ Letztlich geht´s darum sich verkaufen zu können.“

In gewisser Weise schon. Aber nicht so wie du denkst.

Du musst neben Empfehlungen passiv gefunden werden können (Website, YouTube, LinkedIn). Und dort ohne Gelaber und Getue.

Und - ganz heißer Tipp - man muss damit punkten, teurer andere zu sein. Nie bei Ausschreibungen mitmachen, die den Billigsten suchen. Wer den Mut nicht hat, bleibt auf Dauer Billigheimer ohne Standing und in garantiert prekärer Situation.

Das Ziel muss sein: es spricht sich rum, dass du zwar teuer bist, dafür aber den Job schnell und perfekt wuppst.

Aber jetzt ist gut, jeder muss seinen Weg finden. So kompliziert ist die Branche gar nicht, nur geht‘s da exakt NICHT um das, womit sich dieses Forum so gern beschäftigt. Das muss man erst mal verinnerlichen.

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Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
„ Letztlich geht´s darum sich verkaufen zu können.“

In gewisser Weise schon. Aber nicht so wie du denkst.

Du musst neben Empfehlungen passiv gefunden werden können (Website, YouTube, LinkedIn). Und dort ohne Gelaber und Getue.

Und - ganz heißer Tipp - man muss damit punkten, teurer andere zu sein. Nie bei Ausschreibungen mitmachen, die den Billigsten suchen. Wer den Mut nicht hat, bleibt auf Dauer Billigheimer ohne Standing und in garantiert prekärer Situation.

Das Ziel muss sein: es spricht sich rum, dass du zwar teuer bist, dafür aber den Job schnell und perfekt wuppst.

Aber jetzt ist gut, jeder muss seinen Weg finden. So kompliziert ist die Branche gar nicht, nur geht‘s da exakt NICHT um das, womit sich dieses Forum so gern beschäftigt. Das muss man erst mal verinnerlichen.
Es geht darum vernetzt zu sein. "Empfehlungen" meint Vitamin B.
Man muss das gleiche Lied trällern, wie die "Entscheider".
Diese "Entscheider" lieben die großen Summen, denn das macht sie wichtig. Mit "Billigheimern" geben sie sich nicht gerne ab.
Schwierig wird´s jedoch dann, wenn mal wieder ein Kostensparprogramm ausgerufen wird.

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Antwort von Jott:

Du bist ganz sicher der falsche Diskussionspartner für diese Dinge. Dein Tellerrand ist ganz woanders.

Passt schon.

Wir hatten schon oft Aufträge bekommen, weil wir „den Entscheidern“ gesagt hatten, dass das eben nicht so geht, wie sie sich das denken. Natürlich auch welche verloren. Aber was übrig bleibt, ist immer das was Spaß macht UND Geld bringt.

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Antwort von Pianist:

So isses. Mir wurde nach einer Vergabe schon öfter mal gesagt, dass ich der Einzige war, der sich überhaupt inhaltlich mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Und auch ich sage gelegentlich ganz offen, dass ich die eine oder andere Idee für nicht optimal halte, und mache dann Alternativvorschläge. Und diesen wird dann in der Regel auch gefolgt.

Allerdings reden wir hier jetzt über was anderes als in der Überschrift. Also bei besagter Umfrage ging es ja wohl um die "Dienstleister" innerhalb der Branche, also um "Zulieferer", die Teilleistungen erbringen, wie Bereitstellung von Technik bis hin zu Absperrungen. Die Branche ist eben so vielfältig, dass man sie gar nicht so pauschal definieren kann. In meinem Segment ist immer gut zu tun, allerdings bekommen die Leute von mir ja immer komplette Filme, die das jeweilige Thema gut rüberbringen. Hat also von der Machart her nichts mit dem zu tun, was üblicherweise größere Buden machen, die dann wieder auf die besagten Dienstleister zurückgreifen.

Matthias

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Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Du bist ganz sicher der falsche Diskussionspartner für diese Dinge. Dein Tellerrand ist ganz woanders.

Passt schon.

Wir hatten schon oft Aufträge bekommen, weil wir „den Entscheidern“ gesagt hatten, dass das eben nicht so geht, wie sie sich das denken. Natürlich auch welche verloren. Aber was übrig bleibt, ist immer das was Spaß macht UND Geld bringt.
Mein Tellerrand reicht über das "ich sag dem Entscheider was geht" hinaus. :)
Das war noch nie das Problem.

Man muss doch nur mal in den VIP-Bereich einkaufen, um zu erleben, wie erfolgreich die große Mehrheit der Entscheider sich dort gibt. Da sind nur einige Wenige, die nicht zur Schau stellen, wieviel Geld sie doch zur Verfügung haben und wieviel Spaß es ihnen macht, dadurch wichtig zu sein.
Oft stellt sich dann auch noch heraus, dass gerade die, die nicht über Geld reden, auch wirklich Geld haben.

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Antwort von iasi:

Pianist hat geschrieben:
So isses. Mir wurde nach einer Vergabe schon öfter mal gesagt, dass ich der Einzige war, der sich überhaupt inhaltlich mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Und auch ich sage gelegentlich ganz offen, dass ich die eine oder andere Idee für nicht optimal halte, und mache dann Alternativvorschläge. Und diesen wird dann in der Regel auch gefolgt.

Allerdings reden wir hier jetzt über was anderes als in der Überschrift. Also bei besagter Umfrage ging es ja wohl um die "Dienstleister" innerhalb der Branche, also um "Zulieferer", die Teilleistungen erbringen, wie Bereitstellung von Technik bis hin zu Absperrungen. Die Branche ist eben so vielfältig, dass man sie gar nicht so pauschal definieren kann. In meinem Segment ist immer gut zu tun, allerdings bekommen die Leute von mir ja immer komplette Filme, die das jeweilige Thema gut rüberbringen. Hat also von der Machart her nichts mit dem zu tun, was üblicherweise größere Buden machen, die dann wieder auf die besagten Dienstleister zurückgreifen.

Matthias
Es ist nun mal der bequemste Weg, mit Kosteneinsparungen bei den "Zulieferen" zu beginnen. Das geht aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Und dann geht´s ans Eingemachte.
Wenn es an die Zahl der Projekte geht, trifft es auch diejenigen, die "Zulieferer" beauftragen.
Da kommt dann bei den "Kunden" von oberster Stelle die Anweisung, die Kosten um soundsoviel Prozent in dem Sektor zu senken - was nur geht, wenn man Projekte streicht.

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Antwort von MK:

Das Credo der erfolgreichen slashCAM-Eliten: Selbstbeweihräucherung = beste Beweihräucherung

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Antwort von Pianist:

Eher nicht. Hier werden kaum potenzielle Auftraggeber mitlesen...

Allerdings habe ich hier immer mal wieder Leute für Teilleistungen beauftragt, wenn ich keine Zeit hatte, mich in die jeweilige Region zu bewegen. Hat immer gut geklappt.

Matthias

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Antwort von iasi:

MK hat geschrieben:
Das Credo der erfolgreichen slashCAM-Eliten: Selbstbeweihräucherung = beste Beweihräucherung
Es geht nun einmal vor allem darum, sich selbst zu verkaufen - an Leute, die sich ebenfalls selbst verkauft haben.

Leider wird der Kuchen, den diese Leute zu verteilen haben, z.Z. kleiner.
Dabei müsste er eigentlich größer werden, um die Inflation auszugleichen.

Letztlich gilt leider: Wer die aktuelle Phase überstehen, ist in der nächsten der Gewinner.

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Antwort von Drushba:

Das Beste ist es IMHO, sich ein zweites Standbein aufzubauen, was aktivierbar und kombinierbar ist. Aber im Grunde erleben wir ähnliche Phänomene wie immer in den letzten 150 Jahren: Leute bieten ihre Arbeitskraft auf einem Markt an, der nur Dumping kennt. Früher wurden halt Gewerkschaften (oder davor Zünfte) gegründet, heute bleibt sich jeder selbst überlassen. Ist ja nicht so, dass es weniger Bewegtbildbedarf gäbe... Aber wo vor 10 Jahren noch der 18-jährige Neffe des leitenden Ingenieurs bevorzugt wurde, weil er einen Imagefilm für 500 Euro neben der Schule her machte, da filmt der Neffe von damals nun deshalb wieder nebenher, weil er mittlerweile in der entsprechenden Position in der Firma ist. Hatte ich neulich mal, da hat mich ein großes Unternehmen aus der Region angerufen, ob ich mir die Arbeit ihres jungen Angestellten mal unter professionellen Gesichtspunkten anschauen will, sie würden den Clip dann auf Youtube stellen. Als Belohnung war ein Pizzaessen gedacht. Zuvor hatte ich um Sponsoring für einen Dokfilm geworben, das war denen im Nachhinein dann aber auch nicht genehm.)) Andere Firmen stellen einen der 10.000+X Mediengestalter ein, die sich auf dem Markt tummeln und lassen das zu einem allround-Bürojob verkommen. Das rät den Firmen fieserweise sogar die IHK! Und wenn die IHK-Fuzzis tagein, tagaus Firmen davon zu überzeugen versuchen, es nicht mit einem Freelancer zu machen, sondern nur GmbHs zu beauftragen oder besser gleich jemanden einzustellen, dann machen die Firmen das irgendwann auch. Als Gründer einer Fullscale-Werbeagentur gibt es evtl. noch Chancen, da diese wirklich gut gebucht bis ausgebucht sind (und nebenbei gefühlt jeder der dort Beschäftigten selbst die Kamera in die Hand nimmt), aber als filmender Freelancer im Bereich Imagefilm wird es eben härter und härter. Auf der anderen Seite ist die Filmerei sicher ein gefragter Softskill, der einem aus der Masse der Bewerber für einen Orga-Job etc. herausstechen lässt.))

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Antwort von Pianist:

Ist doch super, wenn die Auftraggeber für die banalen Sachen Mediengestalter einstellen. Dann muss man sich wenigstens nicht ständig mit Kleinkram beschäftigen. Mich schicken die Leute immer dann los, wenn sie wissen, dass es nicht darum geht, dass jemand eine Kamera bedienen kann. Und dadurch habe ich immer gut zu tun.

Matthias

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Antwort von Bluboy:

Ob das so bleibt ?

Die Industrie wandert ab

und lt Google gibts in Oradea/Rumänien auch Filmemacher

https://www.google.com/search?client=fi ... ort+oradea

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Antwort von Pianist:

Meine Themen laufen immer. Und das mit der Abwanderung ist auch so eine Märchenerzählung aus der neurechten Ecke. Also in Teilen stimmt das, aber die Tendenz geht eher in die andere Richtung, weil wir in Deutschland eben eine bessere Basis an Facharbeitern haben als überall sonst auf der Welt.

Matthias

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Antwort von Bluboy:

@Pianist

Da lass Dich mal überraschen, ob das Märchen sind, und was die Fachkräfte betrifft, so gehen bei uns 20 von 150 mit

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Antwort von Drushba:

Pianist hat geschrieben:
Ist doch super, wenn die Auftraggeber für die banalen Sachen Mediengestalter einstellen. Dann muss man sich wenigstens nicht ständig mit Kleinkram beschäftigen. Mich schicken die Leute immer dann los, wenn sie wissen, dass es nicht darum geht, dass jemand eine Kamera bedienen kann. Und dadurch habe ich immer gut zu tun.

Matthias
Naja, als "Kleinkram" würde ich die 25-30K+X € teuren Standard-Imagefilme der mittelständischen Firmen von vor 10 Jahren, gedreht mit Team und professionellem Postprostudio, nicht betrachten. Ich kenne Dokfilm-Produktionsfirmen, die mindestens zur Hälfte davon gelebt haben. Diese Aufträge gibts immer noch, aber eben mehr für Fullscale-Agenturen (und dort machens dann vermutlich die angestellten Mediengestalter)). Diese Fullscale-Agenturen bieten IMHO eher weniger Qualität und berechnen mehr für den Film, aber sie machen zusätzlich halt noch den Socialmedia-Kram, Corporate, Print etc. Vielleicht ist es in Deinem Bereich der öffentlichen Auftragsvergabe noch gut, davon gehe ich sogar aus. Wenn man es schafft, gute Qualität zu liefern und unter der 10K Schwelle für Ausschreibungen zu bleiben, kann das sicher noch etliche Jahre so weiterlaufen. Das Problem ist wohl eher, da reinzukommen.))

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Antwort von DKPost:

Bluboy hat geschrieben:
@Pianist

Da lass Dich mal überraschen, ob das Märchen sind, und was die Fachkräfte betrifft, so gehen bei uns 20 von 150 mit
Es ist das gleiche Märchen das die Wirtschaft schon seit Jahrzehnten erzählt.
Wenn es eine realistische und auch noch wirtschaftlich attraktivere Option für viele hier wäre, dann wären sie schon längst weg.
Der Grund warum sie noch da sind, sind die ganzen Vorteile und Rahmenbedingungen die Deutschland bietet. Aber damit bekommt man als Abteilungsleiter im Mittelstand natürlich nicht seine 5 Minuten fame in der Bild, deswegen wird immer nur das altbekannte Lied geträllert.

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Antwort von Frank Glencairn:

Pianist hat geschrieben:
Und das mit der Abwanderung ist auch so eine Märchenerzählung aus der neurechten Ecke. Also in Teilen stimmt das, aber die Tendenz geht eher in die andere Richtung, weil wir in Deutschland eben eine bessere Basis an Facharbeitern haben als überall sonst auf der Welt.

Matthias
Wow - ist das eigentlich schon Denial Modus, was du dir da selbst erzählst?
Was glaubst du eigentlich warum das Reichsflucht Steuergesetz von 1931 wieder neu aufgelegt wurde?

Ich hab den Eindruck daß du in letzter Zeit alles was dir Angst macht, und du deshalb nicht wahrhaben willst mit "rechts" bezeichnest, nur um nicht noch weiter verunsichert zu werden.

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Antwort von andieymi:

DKPost hat geschrieben:
Da lass Dich mal überraschen, ob das Märchen sind, und was die Fachkräfte betrifft, so gehen bei uns 20 von 150 mit
Es ist das gleiche Märchen das die Wirtschaft schon seit Jahrzehnten erzählt.
Wenn es eine realistische und auch noch wirtschaftlich attraktivere Option für viele hier wäre, dann wären sie schon längst weg.
Der Grund warum sie noch da sind, sind die ganzen Vorteile und Rahmenbedingungen die Deutschland bietet. Aber damit bekommt man als Abteilungsleiter im Mittelstand natürlich nicht seine 5 Minuten fame in der Bild, deswegen wird immer nur das altbekannte Lied geträllert.


Ja, wer zu oft droht, der zeigt im Endeffekt nur, wie leer die Drohung wirklich ist.

Im Endeffekt schätzen dann doch - gerade Unternehmer - Faktoren wie politische Stabilität, relative Sicherheit, das Fehlen von Korruption die ihnen schadet (wozu das Verhältnis Lobby - Politik nicht zählt), etc. - und da stehen die Dinge in Mitteleuropa immer noch recht gut für sie.

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Antwort von andieymi:

andieymi hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:
Da lass Dich mal überraschen, ob das Märchen sind, und was die Fachkräfte betrifft, so gehen bei uns 20 von 150 mit
Es ist das gleiche Märchen das die Wirtschaft schon seit Jahrzehnten erzählt.
Wenn es eine realistische und auch noch wirtschaftlich attraktivere Option für viele hier wäre, dann wären sie schon längst weg.
Der Grund warum sie noch da sind, sind die ganzen Vorteile und Rahmenbedingungen die Deutschland bietet. Aber damit bekommt man als Abteilungsleiter im Mittelstand natürlich nicht seine 5 Minuten fame in der Bild, deswegen wird immer nur das altbekannte Lied geträllert.
Ja, wer zu oft droht, der zeigt im Endeffekt nur, wie leer die Drohung wirklich ist.

Im Endeffekt schätzen dann doch - gerade Unternehmer - Faktoren wie politische Stabilität, relative Sicherheit, das Fehlen von Korruption die ihnen schadet (wozu das Verhältnis Lobby - Politik nicht zählt), etc. - und da stehen die Dinge in Mitteleuropa immer noch recht gut für sie.

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Antwort von Bluboy:

andieymi hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:
Da lass Dich mal überraschen, ob das Märchen sind, und was die Fachkräfte betrifft, so gehen bei uns 20 von 150 mit
Das hat nicht DKpost geschrieben sondern Bluboy und ich kann Dir versichern - es ist kein Märchen

Film und Foto über den Werdegang ging an die Rumänen ;-((

Link, wer alles nach Oradea abgewandert ist , ist ja dabei Bildmaterial über das dortige neue Industriegebiet gibts bei Google zu Hauff

Ergänzend wäre zu sagen, nachdem ich selber noch nicht vor Ort war, war ich etwas überrascht was Google so ausspuckt.

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