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21.000 VHS-Aufnahmen zur freien Betrachtung im Internet



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Newsmeldung von slashCAM:



Das Internet Archive versucht historische Kulturgüter im Internet zu erhalten. So findet man hier unter anderem Songs und Bücher, aber auch Videospiele und andere Medien,...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
21.000 VHS-Aufnahmen zur freien Betrachtung im Internet




Antwort von Jott:

"So bestand das 4:3-VHS-Bild in NTSCNTSC im Glossar erklärt aus ca. 500 Zeilen mit maximal 280–300 Helligkeitsinformationen (also etwa 160 Schwingungen pro Scanline). Digital erfasst werden solche Aufnahmen meisten mit einer Auflösung von ungefähr 240 x 320 Pixeln. Erst spätere Formate wie S(uper)-VHS oder Hi8Hi8 im Glossar erklärt konnten auch die volle SD-Sendeinformation analog speichern (In PALPAL im Glossar erklärt waren das dann maximal 768 x 576 PixelPixel im Glossar erklärt in digitaler Auflösung)."

Ganz großes: hä? VHS/S-VHS/Video8/Hi8 hatten alle die gleiche Auflösung, nämlich PALPAL im Glossar erklärt SD bzw. NTSCNTSC im Glossar erklärt SD. Für SD-Fernseher halt.

"Digital erfasst werden solche Aufnahmen meisten mit einer Auflösung von ungefähr 240 x 320 Pixeln." Das wäre trauriger Unfug. Selbst für VHS NTSCNTSC im Glossar erklärt müssten es 640 x 480 sein.



Antwort von Bluboy:

In den Betriensanleitrungen stand immer SVHS hat ca 400 Linien
und im Internet konnte man 20 Jahre später lesen ist vergleichbar mit 352 x 288 (CDI, VCD)

Aber was solls, es gibt immer einen der es besser weiß

Jedenfalls gibts dort schone Beispiele für alle die immer noch versuchen ihr Schätze zu digitalisieren








Antwort von Jott:

Bluboy hat geschrieben:
Aber was solls, es gibt immer einen der es besser weiß
Natürlich. Man kann ja mal testweise VHS einmal in SD-PAL-Auflösung und einmal wie vor zehn Jahren mit einem Viertel davon (Briefmarke) einlesen und dann vergleichen. Erinnert ein bisschen daran, dass man laut Forenfachwelt-Meinungen ja auch keinen Unterschied zwischen 720p und 1080p1080p im Glossar erklärt, HD und 4K oder 4K und 8K sehen kann.

Nicht mein Problem.



Antwort von cantsin:

Wikipedia hierzu:

"The horizontal resolution is 240 lines per picture height, or about 320 lines across a scan line, and the vertical resolution (the number of scan lines) is the same as the respective analog TV standard (576 for PALPAL im Glossar erklärt or 486 for NTSC; usually, somewhat fewer scan lines are actually visible due to overscan). In modern-day digital terminology, NTSCNTSC im Glossar erklärt VHS is roughly equivalent to 333×480 pixels luma and 40×480 chroma resolutions (333×480 pixels=159,840 pixels or 0.16 MP (1/6 of a megapixel)), while PALPAL im Glossar erklärt VHS offers the equivalent of about 335×576 pixels luma and 40×576 chroma".

https://en.wikipedia.org/wiki/VHS



Antwort von Jott:

Wikipedia stellt korrekt fest, dass die vertikale Auflösung durch die Zeilenzahl festgelegt ist - also 576 (PAL) oder 480 (NTSC). Um diese Auflösung nicht kaputt zu machen, muss man also schon diese Werte als Minimum ins Digitale übernehmen, was dann - bei 4:3 - nun mal 768 x 576 bzw. 640 x 480 ergibt.

Nur mit einem Viertel davon agieren heißt also, vertikal die Hälfte der Auflösung wegzuschmeissen. Hallo?



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Wikipedia stellt korrekt fest, dass die vertikale Auflösung durch die Zeilenzahl festgelegt ist - also 576 (PAL) oder 480 (NTSC). Um diese Auflösung nicht kaputt zu machen, muss man also schon diese Werte als Minimum ins Digitale übernehmen, was dann - bei 4:3 - nun mal 768 x 576 bzw. 640 x 480 ergibt.
Man kann ja mp4/h264 auch anamorph codieren, also z.B. 768x288 mit Seitenverhältnis 4:3 bei PALPAL im Glossar erklärt bzw. 640x240 bei NTSC. Wobei die Frage ist, ob VHS mit seinem analogen Aufzeichnungsverfahren, hohen Bildrauschen bzw. Signalübersprechern die 768 bzw. 640 Bildpunkte Horizontalauflösung in der Praxis überhaupt schafft und man bei der theoretischen Maximalauflösung nicht nur die Bildartefakte besser konserviert...



Antwort von Jott:

Anamorph einlesen und dann wie entzerrt abspielen? Irreal. Und wozu? Um ein paar Daten zu sparen?

Die Auflösung horizontal schwankt je nach analogem FormatFormat im Glossar erklärt, selbst innerhalb von VHS. Analog halt. Tut aber wirklich nichts zur Sache. Weil’s vertikal fix ist in Form von Zeilen.

Auch heutige Kameras, die zum Beispiel 3840x2160 aufzeichnen, tun das, auch wenn die nach wie vor analoge Optik nur vielleicht 90% davon hergibt. Kein Mensch käme auf die Idee, mit variablen Pixelzahlen abhängig von der Optikauflösung aufzuzeichnen.



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Anamorph einlesen und dann wie entzerrt abspielen? Irreal. Und wozu? Um ein paar Daten zu sparen?
Wenn das FormatFormat im Glossar erklärt physisch-technisch nur maximal 768x288 auflöst, was spricht dagegen, es auch in dieser Auflösung zu digital zu encodieren. Wenn man es auf 768x576 aufbläst, bläst man das Bild nur mit Pseudopixeln auf, und zwar zur Hälfte.

Was spricht also in Gottes Namen dagegen, 768x288 zu encodieren und dabei 4:3 als Seitenverhältnis anzugeben? Jeder anständige Medienplayer hat damit überhaupt keine Probleme.



Antwort von MK:

cantsin hat geschrieben:
Wenn das FormatFormat im Glossar erklärt physisch-technisch nur maximal 768x288 auflöst, was spricht dagegen, es auch in dieser Auflösung zu digital zu encodieren. Wenn man es auf 768x576 aufbläst, bläst man das Bild nur mit Pseudopixeln auf, und zwar zur Hälfte.

Was spricht also in Gottes Namen dagegen, 768x288 zu encodieren und dabei 4:3 als Seitenverhältnis anzugeben? Jeder anständige Medienplayer hat damit überhaupt keine Probleme.
Weil VHS wie alle anderen SD-Formate zwei Halbbilder hat und man bei 288 Zeilen vertikal die halbe Auflösung (je nachdem ob beide Halbbilder vom selben FrameFrame im Glossar erklärt oder zeitlich versetzt sind spatiale oder temporale Auflösung) wegschmeißt...



Antwort von Jott:

cantsin hat geschrieben:
Was spricht also in Gottes Namen dagegen, 768x288 zu encodieren
Warum in Gottes Namen sollte man die halbe vertikale Auflösung wegwerfen? Groteske Ideen habt ihr!

MK war schneller.



Antwort von dienstag_01:

Hier gibt es wirklich den einen oder anderen,
der Auflösung wegwirft, die überhaupt nicht da ist. Was für eine Anmaßung ;)








Antwort von MK:

Weil der Unterschied zwischen horizontaler Auflösung in Linien und vertikaler Auflösung in Zeilen anscheinend nicht klar zu sein scheint...



Antwort von dienstag_01:

MK hat geschrieben:
Weil der Unterschied zwischen horizontaler Auflösung in Linien und vertikaler Auflösung in Zeilen anscheinend nicht klar zu sein scheint...
Zeig doch einfach mal ein digitalisierte VHS Band.



Antwort von cantsin:

Ja, ich wäre auch mal gespannt auf nur einen einzigen Framegrab einer VHS-Digitalisierung, bei dem 720x576 mehr Bilddetails zeigt als ein Framegrab mit 360x288 Pixeln.



Antwort von Jott:

Beta SP digitalisiert ihr auch mit 288 Pixeln vertikal, nehme ich an? Cool.
Ihr meint das jetzt nicht im Ernst mit der Vertikal-Halbierung, oder? Ich fürchte, doch. So sei es.

Achtung, wer alte VHS-Tapes zum Beispiel auf DVD überspielt: unbedingt hinterher die Auflösung vierteln, keinesfalls in PAL-AuflösungPAL-Auflösung im Glossar erklärt gucken. Das darf man nicht. Und man muss unbedingt bei der Gelegenheit auch die Bewegungsauflösung halbieren, indem man eines der Halbbilder verwirft. Wie in den frühen 90ern, vor fast vierzig Jahren, bei der unsäglichen und deshalb sofort gescheiterten Video CDVideo CD im Glossar erklärt mit MPEGMPEG im Glossar erklärt 1, da hatte 1/4 PALPAL im Glossar erklärt ja auch gereicht, sah super aus! :)



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Achtung, wer alte VHS-Tapes zum Beispiel auf DVD überspielt: unbedingt hinterher die Auflösung vierteln, keinesfalls in PAL-AuflösungPAL-Auflösung im Glossar erklärt gucken. Das darf man nicht.
Nochmal: Poste hier mal einen digitalisierten VHS-Framegrab, der in 720x576 mehr Details zeigt als 200% hochskaliertes 360x288. Einen einzigen.
Danke.



Antwort von Jott:

Ist mir zu blöd, jetzt extra für diese verpeilte Diskussion einen alten VHS-Recorder an einen Schnittplatz anzuschließen. Mache ich nur noch ganz selten für gute Kunden, die eine Cassette anschleppen. Da weiß ich natürlich, was zu tun ist, und was man sieht. Macht doch ihr mal? Ginge ja auch. Vielleicht mit einer alten Spielfilm-Cassette, dort die Abspann-Credits nehmen? Die eurer Meinung nach geviertelt noch genauso leserlich sind?

Was für einen Quatsch diskutieren wir hier eigentlich?



Antwort von MK:

Die Diskussion ist müßig, bei 288 vertikal (PAL) bzw. 240 (NTSC) fehlt ein ganzes Halbbild... das heißt bei Interlaced-Material fehlt eine Bewegungsphase bzw. bei PsF-Material fehlt 50% der vertikalen Auflösung... da helfen auch Framegrabs nichts um dieses generelle Verständnisproblem aufzulösen...



Antwort von cantsin:

Hier mal ein Beispiel eines professionell gegrabbten VHS-Abspanns in voller NTSC-Auflösung, der u.a. auch von Adobe und Shutterstock vertrieben wird:
vhs-unscaled.png
In The Gimp auf 50% runterskaliert und anschließend wieder 200% hochskaliert:
vhs-scaled.png

Das Originalbild hat in verlustfreier PNG-Komprimierung eine Dateigröße von 224 KB, das zweimal skalierte Bild sogar noch eine größere von 232 KB - d.h. dass auch technisch das Originalbild nicht mehr Information enthält als das halbierte Bild. (Die 8 KB Zuwachs dürften von Skalierungsartefakten herrühren.)

Original hier: https://www.shutterstock.com/nl/video/c ... -animation



Antwort von Jott:

Selbstversuch: auf YouTube irgend einen Spielfilm in PALPAL im Glossar erklärt oder NTSCNTSC im Glossar erklärt suchen, Credits gucken, am Zahnrädchen die Auflösung halbieren, sorry, vierteln. Vergleichen.








Antwort von MK:

Nur dass das der falsche Workflow für diese Aufgabe ist... es muss jede zweite Zeile entfernt werden und der übrig gebliebene Rest wieder hochskaliert werden um die Speicherung mit halber Vertikalauflösung zu simulieren. Und mache das Runter- und wieder Hochskalieren mal bitte mit Interlaced-Material, ich bin gespannt (lache jetzt schon)...



Antwort von cantsin:

MK hat geschrieben:
Nur dass das der falsche Workflow für diese Aufgabe ist... es muss jede zweite Zeile entfernt werden und der übrig gebliebene Rest wieder hochskaliert werden um die Speicherung mit halber Vertikalauflösung zu simulieren. Und mache das Runter- und wieder Hochskalieren mal bitte mit Interlaced-Material, ich bin gespannt (lache jetzt schon)...
Nein. Niemand redet davon, dass man VHS nur mit halben Zeilen grabben soll, sondern nur ob es etwas bringt, das fertige digitale Video mit mehr als halber PAL- oder NTSC-Auflösung auszuliefern.



Antwort von MK:

cantsin hat geschrieben:
Nein. Niemand redet davon, dass man VHS nur mit halben Zeilen grabben soll, sondern nur ob es etwas bringt, das fertige digitale Video mit mehr als halber PAL- oder NTSC-Auflösung auszuliefern.
Ja aber darum geht es hier doch, wenn man am Ende nur mit der halben Vertikalauflösung speichert wirft man notgedrungen entweder die halbe Bewegungsinformation (bei Interlaced-Material) oder Vertikalauflösung weg (wenn beide Halbbilder zum selben FrameFrame im Glossar erklärt gehören). Bei jedem Analogformat variiert die horizontale Auflösung welche in Linien angegeben wird, die Auflösung in vertikalen Zeilen bleibt aber die selbe. Sonst müsste bei VHS jede Zeile doppelt belegt sein um trotz einer vertikalen Halbierung die komplette Bildinformation beizubehalten, und das ist nicht der Fall.



Antwort von cantsin:

MK hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Nein. Niemand redet davon, dass man VHS nur mit halben Zeilen grabben soll, sondern nur ob es etwas bringt, das fertige digitale Video mit mehr als halber PAL- oder NTSC-Auflösung auszuliefern.
Ja aber darum geht es hier doch, wenn man am Ende nur mit der halben Vertikalauflösung speichert wirft man notgedrungen entweder die halbe Bewegungsinformation (bei Interlaced-Material) oder Vertikalauflösung weg (wenn beide Halbbilder zum selben FrameFrame im Glossar erklärt gehören).
Nein, nicht wenn man PALPAL im Glossar erklärt oder NTSCNTSC im Glossar erklärt in voller Auflösung grabbt, deinterlacet und anschließend bikubisch auf die Hälfte der PAL- bzw. NTSC-Auflösung skaliert und so ausliefert - und das ist auch, was archive.org tut, und zwar einfach aus der pragmatischen Überlegung, dass das Material nicht mehr reale Auflösung enthält.

Wenn VHS die volle optische PAL- oder NTSC-Auflösung liefern würde, hätten ja z.B. Formate wie DV oder DVD keinen realen Auflösungsgewinn ggü. VHS gebracht... Was ja wirklich niemand ernsthaft behaupten würde?!?



Antwort von Funless:

Oh je ... Ihr habt ja Probleme.

Ich wünschte ich hätte auch solche.



Antwort von MK:

Ja, aber da sind wir wieder beim Verständnisproblem, VHS hat vertikal die volle analoge Auflösung in Zeilen (von der deutlich schlechteren Farbspeicherung gegenüber anderen Formaten fange ich jetzt gar nicht erst an), aber horizontal nicht, das heißt es hat alle Zeilen des Originalmaterials, aber diese sind um es einfach auszudrücken horizontal unscharf auf Grund der Limitierung des Systems.



Antwort von Jott:

cantsin hat geschrieben:
und das ist auch, was archive.org tut, und zwar einfach aus der pragmatischen Überlegung, dass das Material nicht mehr reale Auflösung enthält.
Wenn‘s ich richtig verstehe, sammeln die doch nur Kram, den die Leute hochladen?



Antwort von MK:

Für DVD gibt es übrigens einen Modus der das berücksichtigt und bei der Wiedergabe entsprechend entzerrt wird, nämlich 352x576 (PAL) und 352x480 (NTSC).



Antwort von Bluboy:

@MK
DVDit unterstützt zb, Mpeg-1 352x240 (NTSC) und 352x288 (PAL) for DVD Projects

352×576 wäre dann schon Mpeg-2








Antwort von MK:

Bluboy hat geschrieben:
@MK
DVDit unterstützt zb, Mpeg-1 352x240 (NTSC) und 352x288 (PAL) for DVD Projects

352×576 wäre dann schon Mpeg-2
Das ist aber auch wieder der 1/4 Modus bei dem nur ein HalbbildHalbbild im Glossar erklärt erhalten bleibt.



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
und das ist auch, was archive.org tut, und zwar einfach aus der pragmatischen Überlegung, dass das Material nicht mehr reale Auflösung enthält.
Wenn‘s ich richtig verstehe, sammeln die doch nur Kram, den die Leute hochladen?
Nein, die haben riesige eigene Digitalisierungsprojekte, darunter das Prelinger Archive für Schmalfilme, und eben jetzt auch den "VHS Vault" - und sie betreiben dafür in San Francisco ihre eigene Digitalisierungsinfrastruktur, und zwar professionell, als durch Spendengelder finanzierte Stiftung. Deswegen würde ich schwer davon ausgehen, dass sie wissen, was sie tun, wenn sie ihre VHS-Digitalisate "nur" in halber NTSC-Auflösung online stellen.



Antwort von MK:

cantsin hat geschrieben:
wenn sie ihre VHS-Digitalisate "nur" in halber NTSC-Auflösung online stellen.
Ein Viertel ;-)



Antwort von Bluboy:

Da muß das Topas AI for Video ran
dann gibts super 8K

;-)



Antwort von Jott:

Stichprobe im Prelinger Archive: 480p.



Antwort von TheBubble:

VHS hat im sichtbaren Bereich natürlich die gleiche Anzahl an Zeilen wie S-VHS, Hi8Hi8 im Glossar erklärt, DV oder meinetwegen auch BetaSP. Es ist halt ein SD-Format, das sich an NTSCNTSC im Glossar erklärt und PALPAL im Glossar erklärt orientieren musste. NTSCNTSC im Glossar erklärt und PALPAL im Glossar erklärt haben eine eindeutige vertikale Auflösung (die Anzahl der Zeilen), die horizontalen Details sind aber, wie bei analogen Formaten üblich, nur über die verfügbare oder erlaubte BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt beschränkt.

Die für die Farb-Informationen verfügbare BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt ist noch einmal deutlich niedriger, als die für Luma. Auch daher sind Vergleiche von VHS mit digitalen Formaten noch schwieriger, da letztere hierbei deutlich besser sind.

Zeilen zur Datenreduktion auszulassen (und bei der Wiedergabe zu wiederholen oder gar zu interpolieren) hätte in der Anfangszeit einen viel zu großen Aufwand bedeutet. Wenn man sich für Technikgeschichte interessiert: PALPAL im Glossar erklärt galt in der Anfangszeit als viel zu teuer, da es für die Farbinformation einen Zeilenspeicher benötigte.

Und dann die Field/Frame-Problematik. Jedes FieldField im Glossar erklärt hat die halbe Anzahl an Zeilen (und damit die halbe Auflösung), nur durch das versetzte Zusammengeführen kann man bei feststehenden Elementen mehr vertikale Auflösung herausholen.

Die Verwirrung bezüglich der vertikalen Auflösung kann vielleicht noch mehrere weitere Ursachen haben:

Man spricht bei analogen Formaten manchmal von einer Auflösung in Form von z.B. 240 (VHS) oder 420 (S-VHS) vertikalen "lines". Das kann man hier korrekt mit Linien übersetzen, aber auch Zeilen ist eine mögliche Übersetzung. Letzteres kann vielleicht schnell falsch verstanden werden, denn wenn man es falsch übersetzt und falsch versteht, dann denkt man womöglich, es seien beispielsweise 240 vertikal übereinander angeordnete horizontale Zeilen gemeint, was natürlich falsch ist.

Anmerkung: Oft liest man "240/420 vertical lines per picture height". das bedeutet, pro horizontaler Zeile sind es mehr als z.B. 240 oder 480 Samples, da das Seitenformat 4:3 und nicht 1:1 beträgt. Man vergleicht dabei mit der vertikalen Auflösung, um die Qualität einordnen zu können.

Ein paar weitere Aspekte:

Falls man vom ZeilensprungverfahrenZeilensprungverfahren im Glossar erklärt keinen Gebrauch machen will, dann halbiert man tatsächlich schnell die vertikale Auflösung. Das machten viele frühere Home-Computer so, daher sind entsprechende Auflösungen unter Umständen noch gut vertraut.

Die realisierte vertikale Auflösung (d.h. sichtbare Details) waren bei den ersten Home-Video-Kameras nicht unbedingt so toll und vom theoretisch möglichen um einiges entfernt.

Und letztlich: Die ersten nicht analogen sondern digitalen Disc-basierten Video-Player (z.B. Video CD) nutzten tatsächlich eine entsprechend geringe Auflösung, aber auch kein Zeilensprungverfahren. Dort wurden Auflösungen von 352x320 und 352x288 genutzt. Man vermarktete das ganze aber gerne als mit Videokassetten aus dem Home-Video-Bereich vergleichbar, nur neuer, besser und toller. Es hatte ja auch Vorteile, nur die vertikale Auflösung gehörte nicht dazu. Wobei man vermutlich weniger die Auflösung vermisst hat (die subjektive Qualität war unter Umständen sogar besser), sondern die halbe temporale Auflösung (weil es eben keine Halbbilder gab).

Zusammengefasst kann ich mir daher gut vorstellen, dass eine oder mehrere der oben genannten Dinge dazu führen, dass es ein zumindest gefühltes Missverständnis gibt.

So, jetzt habe ich viel zu viel getippt. Ich hoffe es ist halbwegs verständlich, aber ich habe jetzt keine Lust und Zeit, noch einmal alles umzuschreiben. :-)



Antwort von dienstag_01:

Jott hat geschrieben:
Stichprobe im Prelinger Archive: 480p.
Kommt das denn von VHS.



Antwort von Bluboy:

Hab mich inzwischen an den Pinnacke MP10 Grabber erinnert und wie üblich steht da, Mpeg-1 in VHS Qualitat.
Mehr war halt mit Pentium III und win95/98 nicht drin.
Irgend ein Witzbold hat das dann so interpreriert und glaubhaft verbreitet, dass VHS 352x288 ist.

ich würde sagen das war FAKE Nummer 1



Antwort von Jott:

Neugier beim Frühstück:

Ein paar Stichproben im Videobereich von archive.org, Sachen ab VHS: Uploads liegen sehr wohl in SD-Auflösung vor (480p oder 576p). Nur die Previews, die man beim Anklicken sieht, sind in reduzierter Qualität.
Die Originale kann man downloaden.

archive.org legt halt wie Youtube vor 10 Jahren zum Ressourcen sparenden Gucken ein Sträußchen verkleinerter Videofiles an.

Und ergänzend noch zu Bubble: der Qualitätsunterschied zwischen VHS NTSCNTSC im Glossar erklärt (480 Zeilen) und VHS PALPAL im Glossar erklärt (576) war und ist sehr deutlich. Das zieht sich sogar in digitalen Bereich hinein. Auch bei DVDs besteht diese Zeilendiskrepanz. Erstaunlicherweise wird hier im Forum oft empfohlen, NTSC-DVDs in 24p zu erstellen - prima Rezept für Bildsoße. Aber das führt jetzt vom Thema weg. Meint nur: wenn man gucken will, was VHS im Idealfall hergeben kann, dann bitte die PAL-Version beurteilen.








Antwort von dienstag_01:

Jott hat geschrieben:
Neugier beim Frühstück:

Ein paar Stichproben im Videobereich von archive.org, Sachen ab VHS: Uploads liegen sehr wohl in SD-Auflösung vor (480p oder 576p). Nur die Previews, die man beim Anklicken sieht, sind in reduzierter Qualität.
Die Originale kann man downloaden.

archive.org legt halt wie Youtube vor 10 Jahren ein Sträußchen verkleinerter Videofiles an.
Dann ist es doch für dich ein Leichtes, hier mal den Qualitätsunterschied von *klein* und *groß* digitalisiertem VHS vor Augen zu führen. Würde mich interessieren.



Antwort von Jott:

Lad dir doch selber was runter. Irgend eine VHS-Quelle suchen (am besten aus Europa), dann kannst du mit dem Knopf "Originale" runterladen.

Natürlich ist es ein Leichtes, auch auf Wunsch zum Schluss "kein erkennbarer Unterschied" zu kommen, weil das Zeug ja von Privatleuten hochgeladen wird, die ihre VHS-Tapes erst mal irgendwie digitalisiert hatten, mit was auch immer. In der Regel natürlich falsch und verkackt. Und da hängt's.

Besser, wie schon vorgeschlagen: irgendeinen ordentlich ab VHS hochgeladenen Spielfilm auf YouTube suchen. Wird in der Regel als 480p verwurstet (Amerikaner kennen 576p nicht). Bei Credits oder anderen detailreichen Sachen umschalten zwischen 480p und den alternativ angelegten YouTube-Files in 360p oder 240p, die ja auch reichen sollen, wie ihr meint. Vergleichen. Der Unterschied ist deutlich.

Weiß nicht, wo das Problem liegt.



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Besser, wie schon vorgeschlagen: irgendeinen ordentlich ab VHS hochgeladenen Spielfilm auf YouTube suchen. Wird in der Regel als 480p verwurstet (Amerikaner kennen 576p nicht). Bei Credits umschalten zwischen 480p und den alternativen YouTube-Files in 360p oder 240p. Vergleichen. Der Unterschied ist deutlich.
Da siehst aber ggfs. nur den Unterschied der YouTube-Kompressionsraten.



Antwort von dienstag_01:

Jott hat geschrieben:
Lad dir doch selber was runter. Irgend eine VHS-Quelle suchen (am besten aus Europa), dann kannst du mit dem Knopf "Originale" runterladen.

Natürlich ist es ein Leichtes, auch auf Wunsch zum Schluss "kein erkennbarer Unterschied" zu kommen, weil das Zeug ja von Privatleuten hochgeladen wird, die ihre VHS-Tapes erst mal irgendwie digitalisiert hatten, mit was auch immer. In der Regel natürlich falsch und verkackt. Und da hängt's.

Besser, wie schon vorgeschlagen: irgendeinen ordentlich ab VHS hochgeladenen Spielfilm auf YouTube suchen. Wird in der Regel als 480p verwurstet (Amerikaner kennen 576p nicht). Bei Credits umschalten zwischen 480p und den alternativ angelegten YouTube-Files in 360p oder 240p, die ja auch reichen sollen, wie ihr meint. Vergleichen. Der Unterschied ist deutlich.

Weiß nicht, wo das Problem liegt.
Ach so, wenn man keinen Unterschied erkennt, ist das dann laut dir trotzdem ein Beleg für bessere Qualität des größeren Scans.
Is ja logisch ;)



Antwort von Jott:

Logisch ist, dass man sich immer ein besonders schlechtes Beispiel suchen kann, um seine Meinung zu belegen. Geht immer.

Die maximale Horizontalauflösung einer VHS-Zeile ist abhängig vom Gerät. Die Angaben in Linien sind - nicht vergessen - eigentlich Linienpaare. Schwarz-Weiß-Schwarz ... um z.B. schnöde bei VHS/video8 übliche 200 oder 250 Linien aufzulösen/digital darzustellen, braucht man schon mindestens 400 bzw. 500 Pixel.



Antwort von dienstag_01:

Jott hat geschrieben:
Logisch ist, dass man sich immer ein besonders schlechtes Beispiel suchen kann, um seine Meinung zu belegen. Geht immer.

Die maximale Horizontalauflösung einer VHS-Zeile ist abhängig vom Gerät. Die Angaben in Linien sind - nicht vergessen - eigentlich Linienpaare. Schwarz-Weiß-Schwarz ... um z.B. schnöde bei VHS/video8 übliche 200 oder 250 Linien aufzulösen/digital darzustellen, braucht man schon mindestens 400 bzw. 500 Pixel.
Um deiner Neugierde neue Nahrung zu geben:
https://www.uchrin.de/blog/2000/08/aufloesung/

Kleine Leseprobe:
Anstelle der 575 Zeilen sind in der vertikalen Richtung (y) nicht 575 Zeilen, sondern nur 575 x 0,65 = 373 Linien (Zeilen) sicher voneinander zu trennen. Wer sich für dieses Thema im Detail interessiert, kann im Internet ja mal nach dem Begriff "Kellfaktor" suchen. (Uchrin)



Antwort von MK:

dienstag_01 hat geschrieben:
Kleine Leseprobe:
Anstelle der 575 Zeilen sind in der vertikalen Richtung (y) nicht 575 Zeilen, sondern nur 575 x 0,65 = 373 Linien (Zeilen) sicher voneinander zu trennen. Wer sich für dieses Thema im Detail interessiert, kann im Internet ja mal nach dem Begriff "Kellfaktor" suchen. (Uchrin)
Dabei geht es allerdings um die auflösungsreduzierte Darstellung des vorhandenen Signals auf einem Röhren-TV auf Grund des Durchmessers des Elektronenstrahls und nicht um die Signalspeicherung.



Antwort von dienstag_01:

MK hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Kleine Leseprobe:
Anstelle der 575 Zeilen sind in der vertikalen Richtung (y) nicht 575 Zeilen, sondern nur 575 x 0,65 = 373 Linien (Zeilen) sicher voneinander zu trennen. Wer sich für dieses Thema im Detail interessiert, kann im Internet ja mal nach dem Begriff "Kellfaktor" suchen. (Uchrin)
Dabei geht es allerdings um die auflösungsreduzierte Darstellung des vorhandenen Signals auf einem Röhren-TV auf Grund des Durchmessers des Elektronenstrahls und nicht um die Signalspeicherung.
Wenn ich der Empfehlung des Artikels folge und mir den Beitrag zum Krellfaktor durchlese, komme ich zu einem anderen Ergebnis.



Antwort von MK:

Speichert Euer Zeug halt in Video-CD Auflösung mit einem HalbbildHalbbild im Glossar erklärt wenn es Euch glücklich macht... :D








Antwort von dienstag_01:

MK hat geschrieben:
Speichert Euer Zeug halt in Video-CD Auflösung mit einem HalbbildHalbbild im Glossar erklärt wenn es Euch glücklich macht... :D
Deinterlaced ist sicher nicht die schlechteste Lösung für ein Webportal.




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