Dual Gain und BIONZ XR2
Im Gegensatz zum 12 MP Sensor der Sony FX3 hat der Sensor der FX5 nicht nur an Auflösung, sondern auch an Auslesegeschwindigkeit und Dank Dual Gain auch an Dynamikumfang hinzugewonnen. Verantwortlich hierfür zeichnen die Kombination aus dem Fully Stacked Sensor Sensor-Design (EXMOR RS), dem aktuellen BIONZ XR2 Chip, den wir bereits bei unserem A7R VI sowie A7 V Test als sehr performant in Erinnerung haben, sowie die neue Dual Gain Option, die spürbar mehr Dynamikumfang liefert.
In der Praxis fühlte sich die Sensorauslesung der Sony FX5 entsprechend schnell und nochmals deutlich gesteigert an – genaue Sensorreadout-Zahlen stellen wir in Kürze in unserem Testlaborartikel zur Sony FX5 zur Verfügung.

Gleiches gilt für den Dynamikumfang, wenn die Dual Gain Funktion genutzt wird. Im Hinterkopf sollte man behalten, dass Dual Gain bei 5K 3:2 nur bis 30p zur Verfügung steht - in anderen 5K Modi auch bis 60p.
Im Verbund mit dem neuen BIONZ XR2 Prozessor stehen der FX5 auch alle weiteren damit einhergehenden Verbesserungen zur Verfügung. Hierzu zählen eine noch verlässlichere, KI-basierte Motiverkennung, 32Bit Audio Verarbeitung und eine insgesamt gesteigerte Effizienz. Zusammen mit dem neuen auch in der Sony FX5 jetzt befindlichen NP-SA100 Akku, ergeben sich deutlich längere Akkulaufzeiten im Vergleich zur FX3. Mehr hierzu in eigenen Kapitel weiter unten.
Drei native ISOs: 800, 4.000, 12.800
Sony FX3 User kennen womöglich das Problem: Für bestimmte Szenen (Innenräume, Indoor-Veranstaltungen etc.) kann ISO 800 zu wenig und ISO 12.800 zu viel Verstärkung sein.
Diesem Problem hat sich Sony beim Signalprocessing der FX5 nun angenommen und eine weitere, native ISO Stufe bei 4.000 ISO eingezogen (s.a. vorheriges Menü-Bild). In unseren Augen ein recht praxisrelevanter Zug, der auch nochmal für ein besseres Rauschverhalten im mittleren ISO-Bereich sorgen dürfte.
3:2 Open Gate
Zur neuen 3:2 Open Gate Funktion der Sony FX5 gehört auch die Unterstützung anamorphotischer Formate. Hierzu zählt nun (anders als bei der FX3 und FX2) die gesamte Bandbreite an anamorphotischen De-Squeeze-Ratios: 1.3x, 1.5x, 1.6x, 1.8x sowie 2.0x.

Auch wenn sich das Gehäusedesign zumindest auf den ersten Blick nur gering von dem der Sony FX3 unterscheidet, hat die Sony FX5 in unserer Praxis deutlich an Ergonomie dazugewonnen. Hauptverantwortlich hierfür sind der optionale EVF sowie der größere Monitor inkl. neuer Aufhängung.

















