Fangen wir klassisch mit dem Herzstück – der CPU einer kommenden Sony FX3 Mark II – an:
Neue CPU - BIONZ XR2
Die Vorhersage mit der höchsten Wahrscheinlichkeit dürfte die CPU der kommenden Sony FX3 Mark II betreffen. Traditionell verbaut Sony stets die neueste, aktuelle CPU in seine Kameras. So findet sich der 2020 vorgestellte BIONZ XR Prozessor in der Sony A7S III, A1 II, FX6, A7 IV, A7C II und eben auch in der hier diskutierten FX3.

Der neue BIONZ XR2 zeichnet sich neben seiner hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit vor allem durch seine Effizienz aus, die auch auf die Integration der zuvor ausgelagerten KI-Einheit zurückzuführen sein dürfte.
Für die FX3 Mark II bedeutet dies, dass komplexere Signalverarbeitungsoptionen zur Verfügung stehen bei ebenfalls gesteigerter Effizienz. Um möglichst viel aus dem Videosignal des Sensors herausholen zu können, dürfte damit auch ein schnell auslesender Sensor gesetzt sein.
Fangen wir klassisch mit dem Herzstück – der CPU einer kommenden Sony FX3 Mark II – an:
Stacked Sensor Design oder Global Shutter
Beim Thema Sensorwahl für eine kommende FX3 Mark II stellt sich für uns vor allem die Frage, ob es sich um einen Partially, Fully Stacked oder gar um ein Global Shutter Sensor Design handeln wird. Und dies dürfte – neben der Kostenfrage - stark davon abhängen, welche Verarbeitungsgeschwindigkeiten mit welcher Sensor-CPU Kombination bei kontrollierter thermischer Performance möglich sind.

Wir tippen auf eine Kombination, mit der Dual Gain bis 4K 10 Bit 120p und 6K 10 Bit bis 60p möglich sein werden. Mehr hierzu im Kapitel Dual Gain.
Fangen wir klassisch mit dem Herzstück – der CPU einer kommenden Sony FX3 Mark II – an:
Höhere Auflösung und 6K Open Gate
Um einen sichtbaren Sprung in der Videoqualität zu bieten, würden wir auf einen 5 oder 6K Sensor tippen, von dem aus sowohl ein 10 Bit 6K Auflösung als auch ein hochwertig downgesampeltes 4K 120p Signal möglich sein werden.
Bislang hat sich Sony recht beharrlich gezeigt, wenn es darum ging, Open Gate in Kameras unterhalb der Venice nicht zu implementieren und hier sehen wir vor allem den Nachfolger der FX6 als entscheidendes Element. Sollte Sony für die FX6 Mark II mehr Unterscheidungsmerkmale als bisher zur FX3 Mark II benötigen, könnte Open Gate die Funktion sein, die bei der FX6 II implementiert werden wird, bei der FX3 Mark II (vorerst) jedoch nicht.

An dieser Stelle sei auch nochmal an unseren Open Gate vs eND Artikel erinnert.
Sollte der Trend zu immer kleineren professionellen Videocams anhalten – mach dem Motto: Die FX6 ist die neue FX9 und die FX3 Mark II wird die neue FX6 werden – dann würden wir eher einen eND bei der FX3 Mark II sehen als bei der FX6. Mehr hierzu im entsprechenden eND Kapitel.


















