AF und MF
Wir waren mit der FX5 noch mit einer Beta-Firmware unterwegs, bei der noch nicht alle Funktionen vollständig implementiert waren – trotzdem lassen sich auch über das Fokussystem der FX5 ein paar Aussagen treffen.

Gewohnt sicher arbeitete die Motiverkennung inkl. Facetracking der Sony FX5. Bei unseren AF-Tests zeichnete sich das Facetracking mit der neuen CPU Generation mit integrierter KI Einheit wie schon bei unserem Sony A7R VI Test durch ein nochmals gesteigertes „Erinnerunsgvermögen“ aus, sobald das Motiv den Bildausschnitt verlässt und danach wieder zurückkehrt. Andere Video-AF-Systeme nähern sich hier allmählich – aktuell würden wir Sony hier jedoch noch führend ansehen und die neue FX5 macht hier keine Ausnahme.
Gut gefällt uns bei Sony auch der Wechsel zwischen Auto– und manuellem Fokus. Hierfür nutzen wir stets die Funktionstaste am Objektiv (falls vorhanden), die wir mit einer Schaltung zwischen AF und MF belegen. Will man hier von einem Modus in den anderen wechseln, genügt jeweils ein Push auf die Objektivtaste mit dem linken Daumen – für uns ergonomisch ein sehr gutes System. Ebenso ausgereift zeigt sich das jederzeit zuschaltbare Peaking (auch im AF Betrieb).
Auch die Fokusvergösserung funktioniert wie bei vielen anderen Sony-Kameras während der Aufnahme – für uns eine zentrale Funktion, um beim Dreh schnell den Fokus zu checken wenn nicht mit externem Monitor gearbeitet wird.
Gerne würden wir bei der Fokusvergösserung der Sony FX5 die Vergrösserung des jeweilig getrackten Objetes sehen, wie es auch bei den aktuellen Sony Alphas implementiert ist. Bei unserer FX5 mit Beta-Firmware wurde hier die Bildmitte vergrößert. Vielleicht kein so entscheidendes Detail mehr in Zeiten, in denen die AF-Systeme von Sony mit solchen hoher Verlässlichkeit arbeiten - aber zumindest eine Erwähnung wert im Vergleich zu den aktuellen Alphas.
Unterm Strich schreibt das AF-Systeme der Sony FX5 – zumindest bei unserem kurzen, ersten Test - die gewohnt hohe Zuverlässigkeit des Sony AF weiter. Wir sind hier schon auf weitere, ausführlichere Tests gespannt.
Ethernet, Duales USB-C und 24h Nonstop-Recording
Beim Thema Anschlüsse hat die FX5 deutlich gegenüber der FX3 zugelegt. So stehen nun neben den bekannten In/Outs der Sony FX3 auch ein Ethernet Port sowie zwei USB-C Anschlüsse zur Verfügung. Schön zu sehen, dass sich duale USB-C Ports immer stärker durchzusetzen scheinen.
Wir nutzen sie in unserer Praxis häufig für parallele Stromversorgung und Datentransfers. Wer ausreichend Energie und Aufnahmemedien für die FX5 zur Verfügung stellt, kann sehr lange mit ihr Nonstop aufnehmen: Sony spezifiziert 24 Stunden Nonstop Aufnahmebetrieb für die Sony FX5, womit sie sich mit dem Ethernet-Anschluss in besonderem Maße auch für besonders zeitintensive Streaming-Events anbieten dürfte.

















