In freier Wildbahn
Aufschlussreicher für viele potentielle Käufer dürften sicherlich Beispiele aus Alltagsaufnahmen mit der Kamera sein. Bei Aufnahmesituationen in ausreichend Helligkeit, etwa an einem sonnigen Nachmittag, könnte die Bildqualität der Zi8 für anspruchlose Familien- oder Urlaubsvideos ausreichend sein, wenn einen der Fixfokus und Rolling Shutter nicht stört. (Der Fokusbereich beginnt bei einem Meter; ein Makromodus ist vorhanden.) Hier das ausgespielte Standbild in voller Auflösung.

Anders sieht es jedoch aus, sowie die Lichtverhältnisse nicht optimal sind, etwa kurz nachdem die Sonne untergegangen ist, wie der Ausschnitt eines ausgespielten Stills unten illustriert -- die Bilder wirken wie gemalt. Hier in voller Auflösung.

Etwas unpraktisch könnte die Brennweite sein, die im 1080-Modus bei umgerechnet 61 mm liegt, wenn in geringerer Auflösung gefilmt wird bei 46 mm. Das ist alles andere als weitwinklig, sodaß man schnell mit dem Rücken zur Wand steht. Auch die elektronische Bildstabilisation (immerhin vorhanden) ist nicht ganz überzeugend.
Abschließend wollen wir nicht unerwähnt lassen, daß sich die H.264 / AVC Dateien der Kodak im QuickTime-Format auf unserem Testsystem mit Vegas deutlich schlechter verarbeiten ließen als AVCHD-Material.
Fazit
In Sachen Ausstattung bietet die Kodak im Vergleich zur direkten Konkurrenz ein etwas größeres Display und einen Mikro-Eingang, die Bildqualität bei guten Lichtverhältnissen ist für ein solch eingeschränktes Gerät passabel. Störend ist der Rolling Shutter, nachteilig der Fix-Fokus sowie die fehlenden Einstellungsmöglichkeiten – allerdings sieht es in diesen genannten Punkten bei vergleichbaren Modellen ähnlich mau aus. Mit 150 bis 200 Euro kommt man eben nicht sehr weit...


















