Allgemeines zur Kamera

Auf den ersten Blick lassen sich wenig Gemeinsamkeiten mit einem Camcorder entdecken. Die Kamera erinnerte uns in Form und Größe etwas an unseren alten iRiver MP3-Player; mit 21,5 x 113,2 x 62 mm ist sie etwas zu groß, um sich als Handy zu tarnen. Trotzdem ist sie natürlich extrem portabel, keine Frage. Was die Ergonomie betrifft, so ist sie unserer Meinung nach eher für schnelle, aber kurze Aufnahmen geeignet, da man sie aufgrund der Bauform mit den Fingern sozusagen in der Hand halten muß, und sie nicht traditionell wie einen Camcorder mit einer Schlaufe an der Hand befestigen kann. Obwohl sie nicht viel wiegt, spürt man das nach einer Weile doch.



Kurz-Check Pocketcamcorder, die 1. –  Kodak Zi8 : kodak


Das winzige Objektiv hat (wie üblich bei vergleichbaren Geräten) keine Abdeckung, liegt jedoch etwas vertieft und daher recht geschützt. Wie beim Flip läßt sich der USB-Stecker ausklappen (nach schweizer Taschenmesser-Art)


Gut finden wir, daß im Vergleich zur Konkurrenz ein relativ großes Display verbaut ist (6,35 cm /2,5 Zoll), und daß ein externer Speicher eingelegt werden kann. Auch schön: der Mikrofonanschluss, sogar Pegeln läßt sich der Ton. Aber wie oft diese Möglichkeit wohl von Normal-Usern in Anspruch genommen wird?


Häufiger dürften diese sich wünschen, einmal etwas an der Belichtung regeln zu können. Tatsächlich läßt sich jedoch außer der Aufnahmegröße, die max. 1920x1080 bei 30p betragen kann, nichts weiter einstellen, auch wenn uns ein passender Punkt im Menü (Helligkeit) kurz hoffen ließ. Doch hier ist nur die Helligkeit des Displays gemeint; ein verdeutlichendes Wort dazu wäre eigentlich nicht unangebracht.



Minimalistische Menüführung bei der Kodak Zi8
Minimalistische Menüführung bei der Kodak Zi8




Navigiert wird per Joystick, auch der ausschließlich digitale 4-fach Zoom wird so (etwas ruckelig) angesprochen, außerdem gibt es vier Tasten, um zwischen den Funktionen Aufnehmen, Abspielen und Menü zu wechseln, sowie zum Löschen. Da kann man schnell nervös werden, wenn man volle Kontrolle gewöhnt ist: zumindest wir kamen uns vor wie in einer Zwangsjacke. Allerdings ist, wie bereits erwähnt, die Kamera und ihre Bedienung auf eine Zielgruppe ausgerichtet, die auch nichts einstellen will.





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