Stromverbrauch

Ein 100 MP Sensor wie er sich in der Pyxis 12K findet, dürfte deutlich mehr Strom verbrauchen, als hochauslösende DSLM-Sensoren.



Wir wollten es genau wissen und haben unseren etwas betagten BPU 60 Sony Original-Akku (56WH) im Nontop-Recording Setup mit der Pyxis 12K laufen lassen. Hierbei haben wir 4K Blackmagic RAW 5:1 24p auf CF Express Karte aufgezeichnet. Wir sind hierbei auf knapp 1 Stunde Aufnahmezeit gekommen (58 Min).



Da wir - wenn möglich - stets mit V-Mount Akkus unterwegs sind und hier vor allem auf reisetaugliche 100 Wh Akkus setzen, würden wir bei Pyxis 12K Setups stets auf einen entsprechenden V-Mount Adapter setzen (von denen es bereits einige auf dem Markt gibt).


Kompakte High-End Cine Kamera Blackmagic PYXIS 12K in der Praxis: RAW-Preiskracher mit klassenbester Auflösung und Slowmo : PyxisVMount

Mit einem Standard 100 Wh Akku würden wir – je nach Format - mit knapp 2 Stunden Aufnahmezeit rechnen: Für eine Cine-Kamera mit einem Vollformat 12K Sensor ist das in unseren Augen kein schlechter Wert.




Pro und Contra Blackmagic PYXIS 12K

Pro:Contra:
+ exzellenter Sensor
+ klassenbeste Auflösungen
+ klassenbeste Slowmotion
+ viele Rigging-Optionen
+ viele Monitoring-Optionen
+ robustes Metallgehäuse
+ viele RAW-Optionen
+ sehr gutes Menü
+ Gyrodaten-Stabilisierung
+ duale CFexpress Cardslots + externes SSD-Recording
+ bis zu 10 Min Precapture + 4-Kanal Audio + DaVinci Resolve Studio im Bundle
+ sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
- nur 1 x XLR
- kein integrierter ND-Filter
- kein AF
- kein Backup-Recording (außer Proxy)
- etwas schwerer als die Konkurrenz



Fazit

Blackmagic setzt mit der Pyxis 12K erneut Maßstäbe: Im Preissegment unterhalb von 4.500,- Euro existiert einfach nichts Vergleichbares. Zu ihren Stärken zählen der exzellente Sensor mit seiner hohen Auflösung, gutem (und bei aktivierter Highlight Recovery teils sehr gutem) Dynamikumfang sowie klassenbester Slowmotion. Zudem bietet der Formfaktor maximale Flexibilität beim Rigging inklusive zahlreicher Monitoring-Optionen. Hinzu kommt der performante RAW-Codec und die sehr gute Gen 5 Colorscience, die im Verbund mit DaVinci Resolve ein mächtiges Cine-Werkzeug zur Verfügung stellen.



Und apropos „Cine“: Wir empfinden das in diesem Segment etwas inflationär gebrauchte Label „Cine“ bei der Pyxis 12 K als tatsächlich passend, denn die Pyxis 12K eignet sich in erster Linie für alle Filmprojekte, die szenisch drehen und entsprechende (RAW) Postproduktionsworkflows am Start haben. Dank guter Gyrodaten-Stabilisierung sind jedoch auch handgehaltene Aufnahmen problemlos möglich – und dies auch mit entsprechenden manuellen Cine-Objektiven.



Wer hingegen eher im ENG-Bereich unterwegs ist und besonders schnelle Turnovers ohne Fabrkorrektur benötigt oder viel Run&Gun Projekte hat und auf einen entsprechenden Autofokus angewiesen ist, dürfte woanders eher fündig werden. Für zukünftige Pyxis-Modelle würden wir uns einen zweiten XLR-Eingang und integrierte ND-Filter wünschen.



Mit dem Board-Austausch für betroffene Seriennummern sollte auch die nötige Zuverlässigkeit gegeben sein. Klare Empfehlung von unserer Seite für alle die auf der Suche nach dem besten Preis-/Leistungsverhältnis für szenische Projekte und mehr sind.


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