Leider besitzt die Kamera auch keinen ND-Filter, was in dieser Preisklasse eigentlich schon zum Standard gehört. Allerdings ist dieser schon prinzipbedingt sehr schwer zu integrieren, da die Sensorfläche ja viel größer ist, als bei „echten“ Camcordern. Dies wirkt sich denn auch auf die Automatiken aus, die in der Folge manchmal nicht sehr Camcorder-typisch reagieren. So befanden wir uns einmal bei einem sehr hellen Motiv bei einer Belichtungszeit von 1/4000 Sekunde, was natürlich bei Videoaufnahmen für sehr ruckelige Bildfolgen sorgt. Im voll manuellen Modus lässt sich dies zwar größtenteils über die Blende in den Griff bekommen, was aber im Gegenzug wieder die ersehnte Tiefenunschärfe „kostet“.
Display
Das Display ist mit rund 300.000 RGB-Pixeln knackig scharf, hätte aber für unseren Geschmack ruhig noch etwas größer ausfallen dürfen. Platz dafür wäre auf jeden Fall vorhanden, denn es wird von einem fast unverhältnismäßig breiten Rahmen umgeben. Dieser wirkt fast so, als hätte sich Sony recht kurzfristig dazu entschlossen ein kleineres Display zu verbauen. Dafür ist der Sucher sogar nochmal schärfer (480.000 Pixel) und dadurch nicht nur im Sonnenschein ein sehr willkommenes Zusatzfeature. Man muss allerdings immer zwischen beiden Ansichten durch einen separaten Button umschalten. Da alle Bedienknöpfe unter dem Display liegen, muss dieses dazu immer aufgeklappt bleiben, wenn man mit dem Sucher filmt. Immerhin wird des Motiv auf Display und Sucher ohne Overscan-Rand wiedergegeben.
Bedienung
Das Menü erinnert stark an die ersten NEX-Fotoapparate, auch die Bedienung orientiert sich entsprechend. Das Drehrad ohne zusätzlichen Touchscreen ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, aber dank der separaten Tasten für Weisabgleich, Gain, Shutter/Blende und Fokus-Umschalter, lässt sich schon ganz passabel manuell arbeiten. Im Einstellungsmenü tauchen leider viele Punkte auf, die nur im Kamera Modus einstellbar sind.
Dadurch muss man dauernd über nicht zugreifbare Punkte navigieren, was etwas undurchdacht scheint. Auch die bunte, verspielte Oberfläche will nicht ganz zum professionellen Einsatzgebiet passen, für das Sony die NEX-VH10 aktiv bewirbt.
Im aktiven Betrieb zeigt sich das Display jedoch sehr informativ und zeigt neben Blende, Shutter, Gain und Weißabgleich auch optional ein Histogramm an.
Grundsätzlich lässt sich die Bildcharakteristik der Aufnahmen ebenfalls verändern. Als Basis gibt es mehrere Szenen-Presets, die sich anschließend noch etwas (u.a in Kontrast und Farbe) nachjustieren lassen. An die Möglichkeiten der nachladbaren Bildprofile der Canon-DSLRs kommt die NEX allerdings nicht heran.
Verwende für diese Kamera die 16mm- 30mm Makro- und 50mm-Festbrennweite. Dadurch bekommt Ruhe ins Filmen, da man sich vorher sehr genau überlegen muss...weiterlesen
Jott 08:31 06.02.
"Bewegte ich die Kamera auf ein anderes Objekt, fokussierte die Kamera sichtbar auf einen Bereich dahinter uind korrigierte dann auf den richtige...weiterlesen
WoWu 23:49 05.02.
Gute Einstellung Hajo .-)) Bis dann.
edewolf 23:35 05.02.
hi,
mag auch sein, dass es am 25p oder 50 i liegt. ich gebe meine ergebnisse stinknormal in full hd mpeg 2, 25 p aus. dieses format ist über...weiterlesen
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