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Test : Canon EOS 1DX

von Fr, 5.April 2013 | 6 Seiten (Artikel auf einer Seite)


Handling / Technische Daten
Videohandling
Messwerte
Das wahre Leben
Fazit



Der Profibolide in Canons professionellem DSLR-Segment Canon EOS 1 DX bietet neben High-End Fotofunktionen standesgemäß auch viel Videofunktion. Wie gut die Canon EOS 1 DX im Videomodus funktioniert und welche Qualität man von ihren Bewegtbildern erwarten kann, versucht unser Test zu klären:

Canon EOS 1 DX





Handling / Technische Daten



Die Canon EOS 1 DX stellt derzeit das Spitzenmodell im 35mm DSLR-Lineup von Canon dar und die Ausrichtung strikt an den Bedürfnissen professioneller Fotografen merkt man der Canon EOS 1 DX an allen Ecken und Enden an. Ein komplett in Magnesiumlegierung gearbeiteter, extrem robuster Kamerabody (1340g), integrierter Hochformatgriff, leistungsstarke Akkueinheit (2450mAh), doppelter CF Cardslot, exzellente Ergonomie, drei Displays, Ethernet-Interface etc.pp.


Canon EOS 1 DX Schalterlayout


Auch die sonstigen technischen Daten passen in das Bild: 12 B/s (14 im HighSpeed Modus), dualer DIGIC 5+ Bildprozessor, 18 MP CMOS Fullframe-Sensor sowie 61-Punkt-AF-System.

Entsprechend bietet das Videosystem auch fast alles, was Canon derzeit seinen Top Video-DSLRs an Funktionalität zugesteht. Hierzu gehört All-I und IPB Recording, Record Run und Free Run Timecode, manuellle Tonaussteuerung in über 60 Stufen, zuschaltbarer Windfilter u.a.


Canon EOS 1 DX Magnesiumgehäuse


Das Gehäuse ist in Sachen Fertigungsqualität über jeden Zweifel erhaben und auch die Gesamt-Ergonomie befindet sich auf für Canon typischem hohen Niveau – erstklassige Handausformung und Schalterlayout sowohl im Querformat- als auch im Hochformatbetrieb.

Einzig der VideoRecord-Button hätte unserer Meinung nach etwas prominenter ausfallen können als so klein und versteckt neben dem Auslöser. Doch auch hier lässt sich argumentieren, dass somit das Videorecording schnell und „blind“ mit Blick durch den Sucher gestartet werden kann ...



Videohandling



Die Canon EOS 1 DX bietet die von Canons Top Video-DSLRs bekannten Videoformate mit All-I (30 MB/s) bzw. IPB (10 MB/s) Komprimierung an, die in einen QuickTime Container geschrieben werden. Hier die Videoformate im Überblick:



Wer sich neu mit dem Thema ALL-I versus IPB-Kompression beschäftigt, dem empfehlen wir unseren All-I versus IPB Kurztest.

Besonders gut bei der Bedienung der Canon EOS 1 DX hat uns der Zugriff auf zentrale Belichtungsparameter während der Videoaufnahme gefallen. Nach zweimaligem Drücken der „Q“ (Schnelleinstellungstaste) werden im großen LCD während der Videoaufnahme lediglich Verschlußzeit, Blende, ISO sowie Audiopegel angezeigt. Mit den Multicontroler-Tasten lassen sich die einzelnen Belichtungsparameter durchnavigieren und entsprechend einstellen.

Da der Multicontroler (bzw. auch das Schnellwahlrad) als Joystick quasi lautlos zu bedienen sind, können alle zentralen Aufnahmeparameter inkl. 64 stufige Audiopegelaussteuerung schnell und leise vorgenommen werden – alle auch während der laufenden Aufnahme. Diese von Canon „leise Betrieb“ genannte Funktion ist uns bereits von unserem Test der Canon EOS 5D Mark III bekannt. Eine wirklich durchdachte Funktion, die wir gerne bei noch mehr Video-DSLRs sehen würden. Das Tonpegeln an der Kamera wird somit tatsächlich brauchbar.

Trotzdem empfehlen wir bei anspruchsvolleren Video-DSLR Aufnahmen stets ein externes Mikrofon und im besten Fall ebenfalls eine zweite Audio-Backupaufnahme auf einen Audiorecorder.


Canon EOS 1 DX Schnittstellen


Audio wird von der Canon EOS 1 DX wie bekannt als Linear PCM in 16 Bit bei einer Abtastrate von 48 kHz aufgezeichnet – Mono über das eingebaute Mikrofon und Stereo extern über den 3.5mm Klinkeneingang.

Vergleicht man die Videofunktionalität der Canon EOS 1 DX im Canon Universum fallen ein Paar Unterschiede in Top-Segment auf. Im Vergleich zur Canon EOS 5D Mark III (22,3 MP Sensor) finden sich nahezu alle Videofunktionen wieder. Allerdings verfügt die Canon EOS 5D Mark III über einen Kopfhörerausgang, die EOS 1 DX nicht.

Dass der Sensor der Canon EOS 1 DX trotzdem hervorragend mit Video umzugehen versteht, beweist die nahezu baugleiche Canon EOS 1 DC, die im gleichen Gehäuse wie die Canon EOS 1 DX steckt (allerdings wie die Canon EOS 5D Mark III) über einen Kopfhörerausgang sowie cleanes HDMI-Out verfügt (s. hierzu das von Canon für April 2013 angekündigte cleane HDMI-Out Firmwareupdate für die 5D Mark III). Damit sind bereits zwei unserer Hauptkritikpunkte in Sachen Videofunktionalität an der Canon EOS 1 DX genannt: Der fehlende Kopfhörerausgang und kein cleanes HDMI-Out. Aber auch farbiges Peaking sowie ein während der Videoaufnahme zuschaltbares Histogram und Zebra hätten wir gerne gesehen. (Ein Histogramm lässt sich zwar vor der Aufnahme einblenden, jedoch nicht während der Aufnahme.)

Und eine letzte Anregung noch von unserer Seite bei der Nutzung von manuellen Optiken: Für die Schärfekontrolle in der Liveview steht einzig die Vergösserungsfunktion zur Verfügung. Mit dieser kommt man schon recht weit – allerdings hätten wir (neben dem bereits genannten farbigen Peaking) auch gerne den Schärfepunkt, der beim Blick durch den Sucher bei halbgedrückter Auslösetaste zu sehen ist, auch im Liveview-Display vorgefunden.

Es steht zu vermuten, dass Canon durch das Weglassen von cleanem HDMI-Out und dem Kopfhörerausgang eine deutlichere Trennug zur ansonsten nahezu baugleichen EOS 1 DC erreichen möchte, die mit knapp 12.000 Euro fast das doppelte der Canon EOS 1 DX kostet. Ein etwas zweifelhaftes Marketing-Manöver wie wir finden – doch das liegt am Markt dies zu entscheiden. Nach Aussagen von Canon Deutschland unterscheiden sich die EOS 1 DX und die EOS 1 DC sowohl in der Wärmeabführung als auch bei dem auf den Platinen verbauten Processingeinheiten voneinander.

Das Magic Lantern Team, das mit seinem beeindruckenden Reverse Engineering das eigentliche Potential der Canon Video-DSLRs erst richtig zur Geltung bringt (Peaking, Zebras, Timelapse, HDR-Video, Shortcuts etc.) scheint allerdings entschieden zu haben, sich nicht an das Modifizieren einer Canon EOS 1 DX in eine 1 DC zu wagen. Über die Gründe, die lt. Aussage eine ML Entwicklers „politisch“ genannt werden, kann nur spekuliert werden ...



Messwerte



Luma

Die horizontale Luminanzauflösung der der Canon 1Dx ist selbst bei komplett heruntergeregelter Schärfe im neutralen Profil erstaunlich gut. Besser als alles, was wir bisher bei einer Canon DSLR gesehen haben.



Schärfe

Das ISO-Testbild zeigt jedoch, dass die vertikale Schärfe gegenüber der horizontalen Schärfe deutlich geringer ausfällt. Die früher für Canon typischen Aliasing-Fehler, welche durch das Auslassen von Bildzeilen im Sensor entstehen (Line-Skipping), tauchen hier zwar nicht auf, allerdings zum Preis einer sehr starken horizontalen Filterung. Kurz: Kein vertikales Aliasing, aber auch kaum vertikale Schärfe.



Farbauflösung

Die Farbauflösung verläuft im Standard-Profil sehr unauffällig und ist in weiten Bereichen in der Kamera veränderbar.



Objektivverzeichnung

Wir hatten für diesen Test ein Zeiss Distagon 35mm/1.4 Objektiv zu Gast, dass auch an Vollformat praktisch keine Verzeichnung zeigte.



1200 Lux - Farben

Die Farbdarstellung der 1 DX gibt keinen Anlass für Kritik zumal diverse Bildprofile und Parameter ein weites Feld für eigene Präferenzen öffnen.



12 LUX

Wir haben diverse Low-Light-Testreihen mit dem Zeiss 35mm bei Offenblende F1.4 bei 1/50s Belichtungszeit geschossen. Erstaunlich ist dabei die konstante Bildqualität bis in die hohen ISO-Settings. Bei ISO6400 war unser 12 LUX-Bild schon voll „ausgesteuert“, d.h. ein flächendeckendes Historgramm erreicht. Und das bei minimalem Rauschen und kaum Schärfeverlust. So klare und helle Schwachlichtvideos bleiben eine klare Domäne von Vollformatkameras.



Audio

Das eingebaute Mikrofon rauscht erstaunlich wenig.






Das wahre Leben



Bei all unseren Aufnahmen mit der Canon EOS 1 DX kamen Zeiss Optiken zum Einsatz. Bei den Außenaufnahmen das Zeiss Distagon 2/25mm. Sowohl beim Tageslichtschwenk als auch bei der Nachtaufnahme wurde das Bildprofil „Neutral“ mit komplett heruntergedrehter Schärfe, Kontrast und Farbsättigung genutzt.



Die Gesamtcharaktristik des Tageslichtbilds der Canon EOS 1 DX hat uns sehr gut gefallen. Man kann hier durchaus zurecht das ansonsten etwas überstrapazierte Attribut „filmisch“ bemühen. Das Bild ist auf Grund der fehlenden Schärfung in angenehmer Art und Weise „soft“ und damit deutlich organischer – und eignet sich gleichzeitig sehr gut für eine nachträgliche Schärfung in der Postproduktion.

Dieser „organische Eindruck“ macht sich ebenso bei hohen ISO Werten bemerkbar, bei denen ein erstaunlich zurückhaltendes Rauschen in Form von gleichmäßigem Korn auftritt. Für uns derzeit eines der schicksten Video-DSLR Bilder, die am Markt erhältlich sind (sowohl bei Tageslicht als auch bei Lowlight) mit einer ziemlich gut gelungen Mischung aus Auflösung, Softness und Nachschärfpotential.

Klar wäre ein hochauflösendes UND artefaktfreies Bild, wie es die Canon EOS C300 oder die BMD CC liefern noch willkommener und im Zweifelsfall nachträglich mit Körnung oder Weichzeichnung nach Wunsch zu versehen aber im Video-DSLR Bereich müssen derzeit (noch) Kompromisse eingegangen werden, auch wenn DSLRs wie die Nikon D5200/D7100 bereits aufzeigen, wohin die Reise gehen wird.

Moiré war auf Grund der entsprechenden Filterung so gut wie gar nicht bei unseren Tests hervorzurufen.

Hier unser Tageslichtschwenk mit Blende 11, 1/50 Sekunde, Bildprofil „Natürlich“ in 1080/24p und All-I (und wie stets alle YouTube-Clips mit der nötigen Vorsicht (Web-Kompression) beurteilen):




Hier unser Lowlight-Shot vom Potsdamer Platz mit Blende 1.4, 1/50 Sekunde in 1080/24p All-I mit diversen ISO-Werten. Als Opik kam hier das Zeiss Distagon 35mm 1.4 zum Einsatz. Absolut beeindruckende Lowlightperformance der Canon EOS 1 DX hier - (sorry für die Wackler im Bild). Kaum Rauschen bei hohen ISOs und wenn dann sehr gefälliges Korn …




Und hier noch eine Reihe in Bildprofilen, wie sie an der Canon EOS 1 DX vorgegeben sind. Schön hier zu sehen, wie stark die Schärfung bei einigen Profilen gesetzt wurde im Vergleich zum komplett heruntergedrehten „Natural“.




Zum Schluss noch zwei Bilder zum Vergleich in Bezug auf die gute Nachschärfmöglichkeit der Canon EOS 1 DX:

Einmal ohne nachträgliche Bearbeitung mit komplett herungedrehter interner Schärfe:



Und zum Vergleich das gleiche Bild mit leichter Nachschärfung im Schnittprogramm:






Fazit



Die Canon EOS 1 DX ist der Lowlight-King im aktuellen Video-DSLR Segment. Bis Dato ist uns keine andere Video-DSLR bekannt, deren hohe ISO-Werte ein dermaßen sauberes Bild produzieren. Auch gefällt uns der Out of the Box „filmische“ Bildeindruck der Canon EOS 1 DX sehr gut – für uns das derzeit gefälligste Bild im Video-DSLR Bereich.

Ansonsten ist die Videoqualität der Canon EOS 1 DX einen Hauch vor der bei den Videofunktionen relativ gleich ausgestatteteten Canon EOS 5D Mark III. Diese erhält via angekündigtem Firmwareupdate demnächst jedoch ein cleanes HDMI-Out Signal, das bei der Canon EOS 1 DX nicht angeboten wird. Zudem fehlt bei der Canon EOS 1 DX der Kopfhörerausgang. Damit verschieben sich dann die Gewichte bei der Preis-Leistungsbetrachtung zu Gunsten der Canon EOS 5D Mark III. Nur wer auf der Suche nach der maximalen Lowlightfähigkeit ist, der wird eher bei der Canon EOS 1DX fündig.

Canon hat es geschafft, der Canon EOS 1DX genau so viel Videoqualität mit auf den Weg zu geben, dass sie bei den aktuellen Video-DSLRs auf den Topplätzen mitspielen kann ohne soviel Bildqualität zu bieten, dass das EOS Cinema Segment in ernsthafter Gefahr wäre. Ein Tanz auf Messers Schneide und eine beeindruckende Leistung der Canon-Ingenieure.

Allerdings ist fraglich, wie lange sich diese Trennung noch aufrecht erhalten lässt, denn die Konkurrenz prescht in Form von Nikon D5200 und D7100 zu einem Bruchteil des Canon EOS 1 DX Preises bedenklich nah an die Videoqualität der EOS 1 DX heran – die BMCC bietet bereits jetzt für die Hälfte des Preises deutlich mehr Bewegtbildqualität – allerdings keinen Vollformat-Look und schon gar nicht die Top Fotofunktionen der EOS 1 DX.


  

[8 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
B.DeKid    16:21 am 13.4.2013
@ Jogi Hast Du schon einmal mit einer VDSLR gearbeitet? Besitzt Du einen kalibrierten Monitor? Nebenbei geht es hier um eine Profi Foto Kamera die nebenbei relativ gutes Video...weiterlesen
Jogi    13:09 am 13.4.2013
Ich verstehe den ganzen VDSLR-Hype nicht. Wenn ich mir die Tageslicht-Testaufnahmen hier anschaue kann ich nicht nachvollziehen wie hier noch von Bildqualität zu sprechen ist. Ist...weiterlesen
blowup    10:26 am 6.4.2013
Warum wohl? Weil es da ein paar gibt, die gar keine Filmkameras produzieren und frech vorpreschen können. Wahrscheinlich müssten dann die Canons und Sonys wohl oder übel...weiterlesen
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update am 27.November 2021 - 15:02
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