Lenovo hat zwei neue Thinkstation Workstations auf den Markt gebracht, die viel Power für rechenintensive Aufgaben mitbringen und deshalb auch interessant für die Videobearbeitung sind: die neuen Spitzenmodell P920 und P720 sind - je nach Konfiguration - bis zu zwei Skylake-SP Xeon CPUs mit maximal 28 Prozessorkernen ausgerüstet. Auch die Speicherausstattung kann professionellen Bedürfnissen angepaßt werden: bis zu 2 TB 2.666 MHz-DDR4 RAM (16 x 128 GB) und 12 Laufwerke (zur Wahl stehen 2 x M.2s, 6 x 3.5" HDDs und 10 x 2.5" SSDs) sind auswählbar.

Die Palette an Schnittstellen für die P920 ist reichhaltig: an der Vorderseite gibt es 4 x USB 3.1 Gen1 (Typ 1), einen Mikro-Eingang sowie einen Kopfhörer -Ausgang. Hinten stehen 4 x USB 3.1 Gen 1 (Typ A) , 2 x USB 2.0, sowie ein serieller und ein paralleler Port, zweimal PS/2, zweimal Ethernet und Audio-In/Out und Mikro-In zur Verfügung. Zur Erweiterung via PCIe gibt es fünf PCIe x16, vier PCIe x 4 und einen PCI Steckplätze die mit bis zu drei NVIDIA Quadro GP100 oder P6000 Grafikkarten bestückt werden können. Das Netzteil bietet 1400W Strom. Der Preis für die P920 Thinkstation startet bei rund 2.300 Euro, die P720 bei rund 2.100 Euro.
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Nur einen Skylake Xeon-W Prozessor (mit 4 bis 18 Kernen) für den Sockel-2066 bringen das Modell P520 und das Kompaktmodell P520C mit. Sie zielen nicht auf ganz so prozessoraufwändige Anwendungen wie die Pro Modelle P920 und P720. so faßt ihr Speicher maximal 256 GB - über die M.2 Steckplätze können zwei schnelle PCIe-SSDs angeschlossen werden. Sie sind mit einer Nvdiai Quadro P500 (P520c) bzw. zwei P6000 GPUs konfiguriert werden. Die beiden Modelle sind ab rund 1.600 Euro (P520) bzw. 1.500 Euro (P520c) zu haben.