Um etwas vom Schmuddelimage einer illegalen Tauschbörse wegzukommen, bietet die Firma hinter dem BitTorrent-Protokoll seit kurzem Film- und Musikanbietern die Möglichkeit, ihre Werke mit einem Zugriffschutz zu versehen und diese Dateien dann über das Peer-to-Peer Netzwerk zu verteilen. BitTorrent Bundles nennt sich das neue Format, bei dem verschachtelte Files angeboten werden, von denen ein Teil hinter einer Zugangsschranke verborgen wird. Wer über den frei zugänglichen Teil Lust bekommt, auch den Rest zu sehen oder zu hören, kann sich dafür entscheiden, die Schranke zum Premium-Content öffnen zu lassen. Ob dafür nur eine E-Mail Registrierung nötig ist oder Geld verlangt wird, entscheidet der Anbieter. BitTorrent selbst verlangt wie es scheint keine Gebühr, bietet die Option, ein Bundle zu erstellen, derzeit aber nur auf Anfrage an.
Für Filmanbieter hat der Service den Vorteil, daß dank Peer-to-Peer Technologie keine Transfer- und Hostingkosten anfallen, dafür eine große Nutzergemeinde angesprochen werden kann. Die Zuschauer wiederum können vor dem Kauf in die Filme reinschnuppern. Natürlich eignen sich die über eine spezielle Seite vorgestellten Bundles auch für Marketingzwecke, wie etwa für diesen Kinofilm.
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