Wir wir schon öfter erwähnt haben ist DaVinci Resolve äußerst GPU-hungrig. Während Premiere für 4K Editing selbst mit einfachen 2 GB Karten erstaunliche RealTime-Ergebnisse hinbekommt (näheres hierzu bald), reichen für DaVinci selbst 4GB streckenweise nicht für 4K Bearbeitung aus. Dafür kann Resolve mit mehreren potenten GPUs auch in Echtzeit Motion Blur, Optical Flow Retimings sowie Noise Reduction berechnen. Premiere braucht hierfür immer erst einen Analyse-Lauf im Background-Rendering. Und auch wenn Nvidia und AMD ihre kommenden Chipsätze frühestens im Herbst 2014 präsentieren werden, zeigen sich aktuell für 4K-hungrige Anwender höchst interessante neue Optionen am GPU-Horizont:
Die erste schöne Nachricht: Es wird sehr bald von EVGA sowohl eine 780 als auch eine 780 Ti mit 6GB Speicher geben. 6GB gelten unter DaVinci Resolve für 4K als problemfreies Minimum und waren bislang von Nvidia nur in Form der Titan-Grafikkarten ab ca. 900 Euro pro Stück zu bekommen. Die kommenden EVGA-GTX780 (Ti) Modelle entsprechen dann der Titan-Leistung, nur die (für die meisten Videoapplikationen absolut nicht notwendige) Double Precision-Leistung liegt deutlich niedriger. Ebenfalls deutlich niedriger liegt aber auch der Preis: Ab 550 Dollar soll man schon im April eine GTX780 mit 6GB (ohne Ti) bekommen. Das dürften wohl hierzulande etwas unter 500 Euro werden. Für einen fast hinderprozentigen Titan-Klon eine schöne Entwicklung.
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