Die Grenzen zwischen Spielfilm und Computerspiel verwischen zusehends. Dies führt unter anderem auch dazu, dass die Programmiertools zur Erstellung von Spielen immer mehr auch dazu dienen können, virtuelle Charaktere in ebenso aufwändig geschaffenen Umgebungen linear wie in einem Spielfilm agieren zu lassen.
Eine sehr potente und weit verbreitete Game-Engine ist Unity. Und ebendiese kam (mit dem neuen Cinematic Sequencer Tool) zum Einsatz um den hier vorgestellten Film zu rendern. Bevor Ihr jedoch einen Blick darauf werft, müssen wir natürlich erwähnen, was daran so besonders ist:
Der gesamte Film kann ich Echtzeit auf einer Nvidia GTX 980 Karte in 1440p live "erzeugt" werden. Was ihr hier als Youtube-Video seht, kann also genauso gut live auf einer Grafikkarte gerendert werden, die aktuell nicht einmal mehr 400 Euro kostet.
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Die Unity-Macher wollen den "Film" (so man es überhaupt noch so nennen kann) in Kürze auch als ausführbare Datei zur Verfügung stellen. Wir vermuten stark, dass Anwender dann selber mit einer virtuellen Kamera "live" im Film umherschweifen können. Doch die Implikationen für die Erstellung von Filmen ähnlicher Machart sind dabei weitaus größer. Wenn man derartige Szenen in Echtzeit manipulieren kann, kann man natürlich auch die Wirkung möglicher Szenen und Schnittfolgen ohne Renderpausen überprüfen, was eine komplett neue Herangehensweise bei der Filmerstellung ermöglichen wird. Dass das ganze gleichzeitig auch noch mit Virtual Reality kombiniert werden kann, sei jetzt nur noch am Rande nachgeschoben. Doch nun Vorhang auf für Adam...



















