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Zoom H4/5 Vs. Micro In-Kamera



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Frage von Frances:


Hi Leute,

eventuell eine für euch blöde Frage:

Wir haben einen Funkmikro von Sennheiser AVX MKE2.

Für einen lokalen Kinospot wollte ich den Ton Extern aufnehmen.

Ich habe mir gedacht, dass man den Zoom H4 oder 5 nimmt und mit dem Sennheiser per XLR Kabel aufnimmt.

Anstatt, wie sonst per Klinke in unsere Kamera. (Sonya7s)

Es werden tatsächlich nur 1-2 Sätze gesprochen.

Ist der Unterschied zwischen Zoom und Kamera Ton merkbar?

bin auf eure Antworten sehr gespannt.

Beste Grüße,
Frances



Antwort von pillepalle:

Könnte etwas besser sein (ich kenne die Audioqualität der Sony A7s nicht), aber vermutlich versaut Dir der AVX den Ton mehr. Besser wäre mit dem Lavalier (MKE2) direkt in den Zoom zu gehen (falls ihr den Zoom schon habt und es kein Bodypack sein muss) und vom Ausgang des Zooms den Ton per Funk an die Kamera zu übertragen. Dann habt ihr ein unkomprimiertes Signal ohne Aussetzer/Störungen auf dem Zoom und Scratch Sound auf der Kamera.

Oder noch einfacher, gleich einen Tascam DR-10CS benutzen. Dann habt ihr neben sauberem Audio auch noch einen Saftey Track:

https://www.thomann.de/de/tascam_dr_10_cs.htm

In dem Fall das Mikro in den Tascam und vom Tascam zum Sennheiser Sender. Ist deutlich kompakter und günstiger als ein Zoom. Noch besser wäre übrigens ein Boommic :)

VG



Antwort von Frances:

Hey, danke Dir :)

bessert der Tascam die Tonqualität oder ist es eher nur ein Backup System?
Es geht mir tatsächlich um die Qualität, ohne jetzt ein Boommic zu benutzen.








Antwort von Jalue:

Tja, jetzt müsste sich wohl ein Toningenieur finden, der für dich die Audiosignalverarbeitung speziell deiner Geräte seziert und vergleicht. Die Daumenregeln für die Praxis:

-Die Signalverarbeitung in dezidierten Audiorekordern ist fast immer besser als in einer Kamera (gilt insbes. für DSLRs und DSMs).
-Die Tonqualität von kabelgebundenen Mikros ist fast immer besser (rauschärmer), als die von Funkstrecken.

Entsprechend würde ich extern aufzeichnen und wenn möglich ein kabelgebundenes Mikro nehmen. Falls das Ergebnis doch nicht passt: Die zwei-drei Sätze nachsynchronisieren, ggf. mit einem Profisprecher. In der Werbung ist das ohnehin gängige Praxis, weil die Darsteller oft eher Models sind, die primär nach optischen Kriterien ausgesucht werden.



Antwort von pillepalle:

@ Frances

Mit dem Tascam wird es deutlich besser als mit der Funkstrecke in die Kamera, vor allem aber auch sicherer. Wenn Du die Aufnahme halbwegs richtig auspegelst, ist die Qualität schon sehr gut. Aber klar, besser geht immer. Mit der Funkstrecke hinten dran kann Du dann auch Monitor hören, ob was am Mikro raschelt, oder es Windprobleme oder ähnliches gibt.

VG



Antwort von Frances:

sehr cool danke euch!
Das hilft mir weiter.

Was ist wenn ich direkt in den Zoom H4 reingehe? Ohne Tascam

Sprich: Sender ist an der Protagonistin und der Empfänger direkt über XLR in den Zoom rein. Dann habe ich zwar kein Back, aber dennoch eine bessere Audio Quali als direkt über die Kamera, richtig??



Antwort von pillepalle:

Direkt mit dem MkE2 Micro in den Zoom wäre ok. Die Funkstrecke ist der Flaschenhals in Sachen Audioqualität. Das Signal ist komprimiert und fehleranfällig.

VG



Antwort von rush:

Yo - wenn sich der Protagonist nicht viel bewegen muss beim reden und der Zoom entsprechend unauffällig platziert werden kann am besten das MKE2 direkt in den Zoom laufen lassen.... langes Kopfhörerkabel für's Monitoring einpacken und gut ist!

Die AVX macht zwar einen ganz guten Job - wenn man aber drauf verzichten kann ist der "direkte" Weg ohne Funk i.d.R. jedoch der saubere und qualitativ hochwertigere.



Antwort von Frances:

danke Leute.

dann werde ich das so machen.
Lieben Dank.



Antwort von Blackbox:

Falls Du noch keine Erfahrung mit Kinospots haben solltest, dann kalkuliere evtl. etwas Zusatzzeit ein und mach nen Termin im Kino (nett anfragen) wg. Probehören, aber ohne den Kunden.
Ein A/B Vergleich zu sonstiger Werbung ist aufschlussreich.
In der Regel fällt ein 'Amateursound' gerade bei Stimmen recht deutlich gegenber dem i.d.R. aufwändig produzierten Sound der sonstigen Kinowerbung ab, so dass leicht ein 'billiger' Gesamteindruck entstehen kann.
Falls das Probehören zu enttäuschend sein sollte kann ja nochmal nachgearbeitet werden um ggf. mehr 'Sattheit' und 'Wertigkeitsanmutung' reinzubringen.
In Ausnahmeföllen kann natürlich ein 'amateurhafter' Sound auch Stilmittel sein.



Antwort von TonBild:

Frances hat geschrieben:
Ist der Unterschied zwischen Zoom und Kamera Ton merkbar?
Der Ton wird schlechter je weiter das Mikro steht. Also wenn die Kamera nah und der Zoom weit weg ist, dass ist der Zoom schlechter.
;-)

Könnt Ihr das MKE2 Lavaliermikrofon auch direkt an den Zoom anschließen (im Menü die Versorgungsspannung aktivieren)?

Dann wäre das Bild unauffälliger.



Antwort von rush:

TonBild hat geschrieben:

Könnt Ihr das MKE2 Lavaliermikrofon auch direkt an den Zoom anschließen?
Ähmm... den Thread auch nur mal ansatzweise durchgelesen? ;)
Dieser Tipp fiel bereits mehrfach und ist mittlerweile die favorisierte Variante des Threaderstellers...

Zudem ging es nie darum den Zoom irgendwo zu "platzieren"... sondern ob man das Mic direkt in die Kamera ODER den Zoom stöpselt ;)









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