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Verschiedene Framerates in einem Projekt



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Frage von dersuperpro1337:


Hallo zusammen,

in ein paar Wochen werde ich mir eine GH5 zulegen um diese als A-Cam mit UHD 60FPS zu verwenden.
Jedoch habe ich lediglich B und C-Cams, die UHD 24/25 oder FHD 24/25/30 aufzeichnen. Das war bisher kein Problem, da ich immer mit einer FramerateFramerate im Glossar erklärt gearbeitet habe.
Nun werde ich aber 60 FPS Material haben, welches z.T. zu 24/25/30 FPS Slowmotion verarbeitet werden soll oder zu gleichen Teilen in Echtzeit abgespielt werden soll.
Wie gehe ich in Premiere am besten mit diesen Bildraten um, damit ich ein möglichst flüssiges Bild bekomme? Welche Bildrate soll die Sequenz bekommen, mit welcher Bildrate soll ich exportieren?
Bei den B und C-Cams stellt sich dann auch die Frage ob 24/25 oder 24/25/30 FPS verwendet werden sollen.
Könnt Ihr mir da einen Ratschlag geben?



Antwort von Axel:

Könnt Ihr mir da einen Ratschlag geben?

Nimm für "Echtzeit" die Aufnahme-Framerate, die der fertige Film haben soll. Sind die 60p der GH5 die 4k 60p (d.h. nicht als Zeitlupe mit einer Basisframerate von 24/25/30 markiert), dann hättest du also eine mindestens doppelte Zeitlupe (>Footage interpretieren >Footage einstellen >Framerate angleichen an ... und dann natürlich Sequenz-Framerate). Hierdurch wird jedes Bild einmal abgespielt, egal, ob sich 60 glatt durch die Projektframerate teilen lässt oder nicht, und die Zeitlupe ist fix. Änderst du die Geschwindigkeit resp. Dauer von Hand, sodass entweder FrameFrame im Glossar erklärt ausgelassen oder verdoppelt werden müssten (was zu sichtbarem Ruckeln führen kann), würde ich die Zwischenphasen mit optical flow berechnen lassen. Alles Wissenwerte ist in der Hilfe zusammengefasst.



Antwort von dersuperpro1337:


Nimm für "Echtzeit" die Aufnahme-Framerate, die der fertige Film haben soll.

Die Aufnahmen der GH5 werden im Run & Gun Stil gedreht während eine B-Cam und / oder C-Cam per Stativ das Geschehen aufnimmt. Daher habe ich vor Ort nicht die Möglichkeit, die Bildraten immer zu wechseln, weil ich erst im Nachhinein entscheide, was Slowmotion wird und was nicht.
Somit steht schon mal fest, dass ich Aufnahmen der GH5 haben werde, die mal von 60p auf eine niedrigere FramerateFramerate im Glossar erklärt "angeglichen" werden aber auch Aufnahmen, die nicht angeglichen werden.
Dazu habe ich dann noch Aufnahmen, bei denen ich die Wahl zwischen 24/25 und 24/25/30 FPS habe.

Vielleicht habe ich meine Frage unklar ausgedrückt - ist auch nicht so leicht bei dem komplexen Thema.

> Ich habe auf jeden Fall Footage der GH5 mit 60fps. Für die Slowmotion Angleichung einiger dieser 60p Aufnahmen habe ich die Wahl zwischen 24/25 und 30fps.
> Ich habe darüber hinaus Aufnahmen der G70 bei denen ich die Wahl zwischen 24 und 25fps habe und ich habe Aufnahmen der D750 bei der ich die Wahl zwischen 24/25 und 30fps habe.
> Für das Projekt selbst habe ich also die Wahl, mit 24/25/30 oder 60fps zu rendern.

Die Frage stellt sich nun, welche Bildraten ich nutze, damit alles flüssig ist.
> Welche Bildrate soll mein finales Video bekommen?
> Auf welche Bildrate soll ich die 60p Aufnahmen angleichen?
> Welche Bildrate soll ich bei der G70 und D750 nutzen?





Antwort von Jott:

50p und 25p zur Aufnahme, 25p Sequenz. Damit ist alles völlig streß- und problemfrei. Die 50p werden entweder real gespielt (durch Weglassen jedes zweiten Frames) oder als perfekte 50%-Zeitlupe.

Das ist üblich so und liegt eigentlich auch unübersehbar auf der Hand.



Antwort von Axel:

> Welche Bildrate soll mein finales Video bekommen?

Es gibt praktische Argumente für alle, 24 (äh, Filmlook), 25 (in Ländern mit 50 Hz Stromfrequenz mit jeder Shuttereinstellung nutzbar, ohne dass es zu Flackern kommt), 30 (bessere Bewegungsauflösung). Wenn keine der B/C - Kameras 60p kann, wäre es *relativ* sinnlos, 60p für die finale Ausgabe zu wählen. Die Gründe liegen auf der Hand, oder?

> Auf welche Bildrate soll ich die 60p Aufnahmen angleichen?

Du musst sie auf die Sequenz-Framerate angleichen.

> Welche Bildrate soll ich bei der G70 und D750 nutzen?

Wiederum: die Sequenz- und finale Ausgabe-Einstellung. Alles andere wäre total hirnverbrannt. Unterschiedliche Frameraten erschweren Synchronisation (bei Multicam, aber schon bei externem Audio), müssen immer umständlich angeglichen werden, was überwiegend auch mit sichtbaren Qualitätseinbußen einhergeht. Wäre Schwachsinn. Ich würde sogar 24/25/30 bei der GH5 nehmen und 60p (oder bis 180 @ 24/25/30) nur bei solchen Clips, bei denen Zeitlupen von Anfang an vorgesehen sind. Denn 60p @ 30p (was ja noch relativ simpel ist) fehlt zum Beispiel der proportionale Motionblur, der erst wieder aufwändig hinzugerechnet werden müsste.

Vielleicht habe ich meine Frage unklar ausgedrückt - ist auch nicht so leicht bei dem komplexen Thema.

Das Thema ist nicht komplex. Es wird nur gerne verkompliziert.



Antwort von iasi:

Letztlich kommt es auf das Ausgabemedium an.
TV = 25p.
GH5 mit 50p, denn (wie andere schon sagten) von 50 auf 25 ist unproblematisch.
Schwierig wird es von 60p auf 25p. Zudem hast du bei 60p auch das Lichtproblem im 50Hz-Netz.

Von geringen Frameraten auf hohe Frameraten zu gehen, ist nicht optimal.



Antwort von mash_gh4:

Ich würde sogar 24/25/30 bei der GH5 nehmen und 60p (oder bis 180 @ 24/25/30) nur bei solchen Clips, bei denen Zeitlupen von Anfang an vorgesehen sind. Denn 60p @ 30p (was ja noch relativ simpel ist) fehlt zum Beispiel der proportionale Motionblur, der erst wieder aufwändig hinzugerechnet werden müsste.

würde ich auch so halten. ich galube, dass die hohen frameraten, die hier im forum gerne als fast zwingend hingestellt werden, sich als ausgesprochen nachteilig erweisen, wenn man einfach nur saubere ergebnisse für heute gebräuchliche weiterverwendung generieren will.



Antwort von iasi:


Denn 60p @ 30p (was ja noch relativ simpel ist) fehlt zum Beispiel der proportionale Motionblur, der erst wieder aufwändig hinzugerechnet werden müsste.

Bei 30p nutzt du 1/60 also 180°.
Diese 1/60 kannst du auch bei 60p verwenden - also 360°.
Motionblur ändert sich also nicht.



Antwort von iasi:


Ich würde sogar 24/25/30 bei der GH5 nehmen und 60p (oder bis 180 @ 24/25/30) nur bei solchen Clips, bei denen Zeitlupen von Anfang an vorgesehen sind. Denn 60p @ 30p (was ja noch relativ simpel ist) fehlt zum Beispiel der proportionale Motionblur, der erst wieder aufwändig hinzugerechnet werden müsste.

würde ich auch so halten. ich galube, dass die hohen frameraten, die hier im forum gerne als fast zwingend hingestellt werden, sich als ausgesprochen nachteilig erweisen, wenn man einfach nur saubere ergebnisse für heute gebräuchliche weiterverwendung generieren will.

Der Nachteil bei der GH5 ist die interne Beschränkung auf 8bit bei 4k/60p.

Wer eh einen externen Monitorrekorder nutzt, sollte 60p drehen - einziger Nachteil: höhere Datenmengen.
Vorteile: viele



Antwort von mash_gh4:

Bei 30p nutzt du 1/60 also 180°.
Diese 1/60 kannst du auch bei 60p verwenden - also 360°.
Motionblur ändert sich also nicht.

und warum empfiehlst du die 360° od. 90° nicht auch gleich bei 24fps als anzustrebendes ästhetisches ideal?
entweder man bleibt bei solchen sachen konsequent (=sieht also auch die nachteile!), oder man ignoriert sie völlig...



Antwort von Axel:

Denn 60p @ 30p (was ja noch relativ simpel ist) fehlt zum Beispiel der proportionale Motionblur, der erst wieder aufwändig hinzugerechnet werden müsste.

Bei 30p nutzt du 1/60 also 180°.
Diese 1/60 kannst du auch bei 60p verwenden - also 360°.
Motionblur ändert sich also nicht.

Ich vergaß, die GH5 hat ja diese sehr vorbildliche Verschlussgrad-Einstellung. Aber für eine proportionale Schärfe bei 60p müssten es auch 180° sein, mithin 1/120. Sonst siehst du von besserer Bewegungsauflösung bei Bewegung (run & gun, sagt der TO) nicht mehr viel, vor allem nicht bei Zeitlupe. 30p @ 1/60 sieht schärfer und natürlicher aus als 60p @ 1/60.

Zugegeben, das ist jetzt wirklich ein bisschen komplex. Aber du kannst es gerne selbst probieren und vergleichen.



Antwort von iasi:


Bei 30p nutzt du 1/60 also 180°.
Diese 1/60 kannst du auch bei 60p verwenden - also 360°.
Motionblur ändert sich also nicht.

und warum empfiehlst du die 360° od. 90° nicht auch gleich bei 24fps als anzustrebendes ästhetisches ideal?
entweder man bleibt bei solchen sachen konsequent (=sieht also auch die nachteile!), oder man ignoriert sie völlig...

konsequent?

Eigentlich passt die Belichtungszeit viel besser in die digitale Zeit.
Und dann bleibt man eben bei 1/50 und hat bei 50fps denselben Motionblur wie bei 25fps.



Antwort von iasi:


Denn 60p @ 30p (was ja noch relativ simpel ist) fehlt zum Beispiel der proportionale Motionblur, der erst wieder aufwändig hinzugerechnet werden müsste.

Bei 30p nutzt du 1/60 also 180°.
Diese 1/60 kannst du auch bei 60p verwenden - also 360°.
Motionblur ändert sich also nicht.

Ich vergaß, die GH5 hat ja diese sehr vorbildliche Verschlussgrad-Einstellung. Aber für eine proportionale Schärfe bei 60p müssten es auch 180° sein, mithin 1/120. Sonst siehst du von besserer Bewegungsauflösung bei Bewegung (run & gun, sagt der TO) nicht mehr viel, vor allem nicht bei Zeitlupe. 30p @ 1/60 sieht schärfer und natürlicher aus als 60p @ 1/60.

Zugegeben, das ist jetzt wirklich ein bisschen komplex. Aber du kannst es gerne selbst probieren und vergleichen.

Sags doch lieber so: 1/120 @ 60p sieht schärfer aus, als 1/60 @ 30p
Durch die höhere FramerateFramerate im Glossar erklärt ist der Bewegungsfluss dann immer noch erhalten.



Antwort von mash_gh4:


Eigentlich passt die Belichtungszeit viel besser in die digitale Zeit.

das würde ich ja vielleicht sogar noch akzeptieren, weil die 180°-regel natürlich historisch in erster linie durch konstruktionsbedingete mechanische vorgaben bestimmt war, also kein unanzweifelbares dogma darstellen sollte.


Und dann bleibt man eben bei 1/50 und hat bei 50fps denselben Motionblur wie bei 25fps.

aber bzgl. der leichfertigen transformierbarkeit bzw. den alleinigen vorteilen höherer frameraten stimme ich dir nicht zu.
im gegensatz zu spatialen auflösung, wo ich ja auch eher für bewusste reserven bzw. die sinnhafftikeit eines nachträglichen runterrechnens relativ großzügig bemessener ausflösungen eintreten würde, kann ich mich persönlich noch immer nicht recht für diese hohen frameraten begeistern. in dem punkt halte ich es wirklich für vernünftiger, dass man sich bereits bei der aufnahme an jenem fps-wert orientiert, den man tatsächlich benötigt, und dafür die optimalsten aufnahmeeinstellungen wählt. vielleicht bin ich da wirklich inkonsequent, weil ja die kürzeren belichtungszeiten, wie sie mit HFR hand in hand gehen, ganz ähnliche begleiterscheinungen nach sich ziehen, wie die kleinen sensel unnötig hoch auflösender kameras, und natürlich kann man heute auch in der temporalen dimension der video-verarbeitung ganz tolle sachen anstellen -- trotzdem: in dem punkt verspüre ich auch weiterhin fast mehr sympathie für 16 2/3 und 18fps. ;)



Antwort von iasi:


trotzdem: in dem punkt verspüre ich auch weiterhin fast mehr sympathie für 16 2/3 und 18fps. ;)

wußte gar nicht, dass du so ein Nostalgiker bist :)

Ich sehe es auch nicht dogmatisch, aber wenn ich mit 50fps aufnehme, verschenke ich mir doch nichts gegenüber 25fps.
Die 50fps bekomme ich problemlos runter auf 25 - umgekehrt wird es eben schwieriger.

Wenn"s die Kamera also ohne Einbußen erlaubt, weshalb dann nicht.

Bei gleicher (beschränkten) DatenrateDatenrate im Glossar erklärt würde ich es mir auch überlegen.
Die GH5 bietet intern nur 8bit bei 4k/60fps - also bleibe ich auch bei 25p.




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