Logo Logo
/// 

Sony RX10 II Frage Shutter



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Sony-Forum

Frage von g3m1n1:


Hi,

Falls einer von Euch die Kamera hat, oder den kleinen Bruder (RX100 IV),
wie filmt ihr? Stellt ihr die ShutterShutter im Glossar erklärt Werte manuell ein oder fix? Ich fokussiere
manuell und benutze auch die BlendeBlende im Glossar erklärt manuell. ShutterShutter im Glossar erklärt stelle ich manuell
immer auf 50. Bei meiner Blackmagic ist ShutterShutter im Glossar erklärt 50 etwas unter 180 Grad,
wenn ich nicht irre.

Und wie regelt ihr die Helligkeit ? Ich mach das normalerweise mit der
Blende, nur aussen mit einem ND Filter. Oder sollte man die Helligkeit
mit dem ShutterShutter im Glossar erklärt wählen und nur die Unschärfe mit der Blende?

Lg,
Andreas



Antwort von Skeptiker:

Generell:
Blende & Graufilter: Licht, das durchs Objektiv reinkommt. BlendeBlende im Glossar erklärt mit Einfluss auf Hintergrund-Unschärfe.
ISO: Empfindlichkeit (Signal-Verstärkung) des Sensors.
Verschluss-Zeit (Video): Beeinflusst Bewegungsunschärfe / Flüssigkeit der Bewegung. Zu kurz kann 'stottern'. Hat auch Einfluss auf die Belichtung pro Bild: Wenig Licht und kurze Belichtung (1/100 etc.) passt schlecht zusammen (ausser kompensiert mit high ISO -> Bildrauschen nimmt zu).



Antwort von g3m1n1:

Die Blackmagic habe ich immer exakt auf 178.8 und wenn ich nicht
irre, ist das umgerechnet 1/50. Das bedeutet, ich muss die Sony auf
diesen Wert einstellen beim Filmen, oder?





Antwort von Skeptiker:

1/50 Sek. ist der Normalwert für filmen mit 25p / 50i. Bei 25p evtl. auch 1/25 Sek.
Bei 50p (also 50 Vollbilder pro Sekunde) bin ich mir nicht sicher.
Da könntest Du für schnell bewegte Objekte, die nicht so verwischt aussehen sollen (Sport, Flugobjekte, schnelle Schwenks), auch mal 1/100 Sek. ausprobieren (bei genügend Licht). Vielleicht kommt es aber ruckelig heraus.
Auch an mögliches Kunstlicht-Flimmern denken, wenn Du (im PAL-Land) von der 1/50 Sek. abweichst!
Wenn die Kamera auf Belichtungs-Automatik steht und bei sehr hellem Licht alle sonstigen Möglichkeiten zur Helligkeitsbeschränkung ausgeschöpft sind (Blende zu, ISO runter, Graufilter rein), dann wird schliesslich auch die VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt reduziert werden.
Am besten das Ergebnis auch am Monitor / TV testen und falls Endprodukt = Scheibe, auch mit einer DVD oder BD.



Antwort von VideoUndFotoFan:

Ich filme mit meinen RX10M2 und RX100M4 in 2160p30.
Und da grundsätzlich mit 1/50s.
Daher filme ich mit Zeit-Vorwahl.

Und ich filme auch mit einem festen ISO-Wert.

Geht mir wegen viel Licht und trotz ND-On die BlendeBlende im Glossar erklärt zu weit zu (geht's beispielsweise Richtung BlendeBlende im Glossar erklärt 9, oder möchte ich weniger Schärfentiefe, also mehr Offenblende), dann setze ich bei meiner RX10 M2 zusätzlich einen ND4 ein.

Dafür habe ich einen XUME-Adapterring auf dem Objektiv, muß also nicht schrauben.
Brauche ich keinen ND, dann sitzt ein UV-Filter mit als Frontlinsenschutz auf dem XUME-Magnet.

Dieses XUME-System finde ich gut, weil man dadurch auf der RX10 bei einem Filterwechsel noch nicht mal die Gegenlichtblende abnehmen muß.

Obwohl das XUME-System mit Objektiv-Ring und Filter-Ring insgesamt etwas tiefer baut gibt es keinerlei Abschattungen bei max. WW bei der RX10M2.

Wie ich Vergleichbares bei meiner RX100M4 hinbekomme weiß ich noch nicht.



Antwort von beiti:

Ich habe zwar nur die "alte" RX10, aber das ändert hier wohl nichts.

Stellt ihr die ShutterShutter im Glossar erklärt Werte manuell ein oder fix? Meist im Modus S (Zeitvorwahl) und AutoISO, häufig in Verbindung mit dauerhaftem Belichtungsspeicher ("AEL umschalten") und manchmal Belichtungskorrektur.

immer auf 50. Ich filme bei 50 fps tagsüber standardmäßig mit 1/100 Sekunde. Habe das mal gründlich ausgetestet und finde Bewegungen so am ausgewogensten (flüssig, aber ohne Nachzieheffekte). Das gilt allerdings nur, wenn der Film dann auch wirklich mit 50 fps vorgeführt wird. Wenn schon klar ist, dass er meist mit 25 fps abgespielt wird (z. B. YouTube unterhalb der HD-Auflösungen) belichte ich auch manchmal mit 1/50 Sekunde; das hat zwar mit 50 fps etwas mehr Nachzieheffekte, sieht aber nach der Halbierung der FramerateFramerate im Glossar erklärt nicht so abgehackt aus und ist dann der bessere Kompromiss für beide Verwendungsarten.
Und wenn das Licht knapp wird, gehe ich unabhängig vom Verwendungszweck auf 1/50 Sekunde.
Auf 1/25 Sekunde (was eine faktische Reduzierung auf 25 fps bringt) gehe ich allerdings nie; da riskiere ich lieber ein höheres Rauschen.

Bei meiner Blackmagic ist ShutterShutter im Glossar erklärt 50 etwas unter 180 Grad,
wenn ich nicht irre. Die Shutter-Grad-Angabe steht immer in Relation zur Framerate. 360° ShutterShutter im Glossar erklärt hat man, wenn man die komplette Zeit ohne Pause belichtet, also z. B. 1/50 Sekunde bei 50 fps. 180° ShutterShutter im Glossar erklärt heißt, der Sensor bleibt die halbe Zeit dunkel (bei alten Filmkameras war das technisch bedingt), z. B. 1/50 Sekunde bei 25 fps oder 1/100 Sekunde bei 50 fps.
Aber das muss man heutzutage eigentlich gar nicht mehr wissen, wenn man eh keine alten Filmkameras mehr verwendet. An modernen Digitalkameras ist es weit praktischer, mit Verschlusszeiten zu arbeiten. Die Shutter-Grad-Angaben in digitalen Filmkameras sind nur was für alte Analogfilmer, die das halt so gewohnt sind.

Und wie regelt ihr die Helligkeit ? Ich schau erst mal, was die Automatik im Modus S macht. Wenn mir das gefällt (Kontrolle mit Zebra und Histogramm), friere ich es per AEL-Taste ein; wenn nicht, korrigiere ich vorher oder verschwenke vorher kurz auf einen anderen Bildausschnitt, wo mir das Ergebnis der Automatik besser passt.
Wenn ich mit der Methode im Freien nicht auf eine angemessene BlendeBlende im Glossar erklärt komme (4 bis 5,6 wäre als Zielwert meist optimal; alles Kleinere als 8 wird schwierig wegen der Beugung), aktiviere ich den eingebauten Graufilter und/oder schraube noch Graufilter auf. Wenn das Licht knapp wird, lasse ich die BlendeBlende im Glossar erklärt natürlich auf 2,8 (das macht die Automatik ohnehin, bevor sie den ISO-Wert hochschraubt).
Wenn ich aus gestalterischem Grund Offenblende haben will (das kommt bei mir nicht so oft vor), versuche ich mich ranzutasten mit Graufiltern, ggfs. dann wieder aufgefangen durch andere ISO-Einstellung. Zur Not mache ich auch mal die Belichtungszeit etwas kürzer.



Antwort von g3m1n1:

Vielen Dank für die ausführlichen antworten! Habe heute mal etwas
mit der RX10 2 herumprobiert und lade das Video heute noch hoch.
Gar nicht so leicht, das Teil...



Antwort von Rudolf Max:

Hallo beiti,

Du schreibst: " Aber das muss man heutzutage eigentlich gar nicht mehr wissen, wenn man eh keine alten Filmkameras mehr verwendet. An modernen Digitalkameras ist es weit praktischer, mit Verschlusszeiten zu arbeiten. Die Shutter-Grad-Angaben in digitalen Filmkameras sind nur was für alte Analogfilmer, die das halt so gewohnt sind..."

Grundsätzlich gbe ich dir recht, wissen muss man das heute nicht unbedingt mehr, aber schaden kann es nie, wenn man es trotzdem weiss...

Einerseits bin ich, - als ehemaliger Analogfilmer über vierzig Jahre-, fasziniert, was heutige Digicams alles können, andererseits bin ich oftmals schockiert, was da gewisse "Profis der Neuzeit" (damit meine ich keinesfalls dich...) so an Weisheiten in die gelobte digitale Welt hinausposaunen.

Deine Aussage bezüglich der Belichtungszeit ist absolut korrekt, 180 Grad Öffnungswinkel der Umlaufblende waren bei vielen damaligen Kameras üblich und auch nicht veränderbar. Viele Profikameras der analgogen Art hatten gar keine Möglichkeit, die Belichtungszeit zu verändern, da wurde alles bloss über BlendeBlende im Glossar erklärt, Filmempfindlichkeit und allenfalls ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt geregelt. Immer davon ausgehend, dass die Bildfrequenz immer dieselbe war, nämlich 24 Bilder, wie es die Norm fürs Kino vorschrieb.

Der einzige Unterschied zur Arbeit mit einer alten Arri, Bolex. Mitchell, Beaulieu, oder sonst einer Filmkamera, die oftmals keinerlei Möglichkeiten kannten, die Belichtungszeit zu verändern, besteht einzig darin, dass heute nebst einer vällig anderen Aufzeichnungsart (Sensor-Film) kaum mehr eine verbindliche Norm besteht. Jeder macht doch, was er will. Also jeder selber schuld, wenn er dann irgendwelche Probleme bekommt. Beispiel: "Ich habe mit 30 Bildern aufgenommen, aber ich bräuchte eigentlich 25 Bilder, damit die DVD korrekt läuft... *grins (keine einzige Filmkamera kannte damals 30 Bilder, sowas wurde allenfalls zur leichten Beruhigung der Aufnahme benutzt, weil es logischerweise auch noch keinelei Bildstabilisatoren gab. Stativ hiess sowas damals...)

Okay, das mag ja für gewisse Leute alles spassig sein, aber es bringt eben auch völlig neue Probleme mit sich, die man damals nicht kannte. Damals war z.B. ein Film mit 200 ISO (24 DIN) eingelegt, und damit musste man dann einfach leben, keine Möglichkeit, mal eben schnell die Empfindlichkeit zu wechseln. Allenfalls ein Filter davor, wenn es zu hell wurde, oder zusätzliches Licht aufbauen, alles andere musste bei den vorgegebenen 24 Bildern (fürs Kino) per BlendeBlende im Glossar erklärt geregelt werden.

Damals war bei 1600 ISO absolut Schluss, mehr gab es nicht, heutige Kameras lassen sich bis auch über 100'000 ISO einstellen. Trotzdem, es wird hier im Forum oftmals gejammert und geheult, wie wenn man ohne solche hoffnungslos überzüchteten Werten kaum noch filmen könne. Es war schon immer so: Je empfindlicher der Film, desto grösser das Korn. Heute nennt man das Rauschen, etwas, was völlig logisch ist, will man einen Negerkampf im Tunnel bei Nacht filmen wollen... (Warum nicht eine Lampe aufbauen...?) Heute muss alles "Lowlight" sein, was anders ausgedrückt heisst, dass manche einfach zu faul oder zu arm sind, um Licht dorthin zu bringen, wo es gebraucht wird...) Barry Lindon lässt grüssen...

Was ich sagen will: Die Technik hat gewaltige Fortschritte gemacht, die Bildqualität ist heute dermassen gut, dass bereits einfachste Amateurkameras mehr aufnehmen können, als Normalsterbliche im Kino vorgesetzt bekommen, trotzdem, so richtig zufieden ist noch keiner, alles brüllen nach noch mehr. Warum eigentlich...? Müssten eigentlich alle rundum glücklich sein... (so wie ich...)

All den selbsternannten "Heiland der Digitalwelt" sollte man z.B. mal eine alte Bolex 16mm Kamera in die Hand drücken und dann mal sehen, was da hinterher rauskommt: Kein Sucherbild, das direkt das Endresultat zeigt, nichts von Zebra und solchen Spielsachen, natürliich kein Autofocus, schon gar nicht eine automatische Belichtungsmessung, eine hinterherige Bildstabilisierung, was n'das...alles Sachen, die damals im Kopf und mit externen Geräten oder von Hand ermittelt werden musste. Vom Ton wollen wir mal gar nicht reden, das war damals eine ganz delikate Sache (wer weiss heute noch, was ein TimecodeTimecode im Glossar erklärt ist...). Trotzdem, es kamen excellente Aufnahmen raus (besonders bei Profis...), Filmer und Könner gab es schon immer, seit man eine Handkurbel an einer alten Lumiere drehen konnte. Daneben gab es aber auch schon immer Stümper, die die Technik über den eigentlich Film stellten... darf man auch nicht vergessen... *smile

So geseheh kann es auch heute sicher nicht schaden, wenn man ein bisschen von all der alten Technik und den elemantaren Grundgesetzen der Kinematografie von damals weiss. Schaden tut es nicht, nützen kann es allemal... (Kopfschmerzen bekommt man davon auch keine...)

Rudolf



Antwort von maiurb:

Stellt ihr die ShutterShutter im Glossar erklärt Werte manuell ein oder fix?
Automatiken sind schlecht, weil du das Ergebniss nicht beeinflussen kannst. Weil die Kamera automatisch auf veränderte Situationen einwirken muss, stellt sie Werte ein, die du gar nicht verändert haben möchtest. Beispielsweise die Blende.

Und wie regelt ihr die Helligkeit ? Ich mach das normalerweise mit der
Blende...
Lg,Andreas
Das ist auch nicht unbedingt anzuraten. Denn du willst ja mit der BlendeBlende im Glossar erklärt ua. auf die Tiefenschärfe Einfluss nehmen. Sprich, wenn du eine gute Freistellung realisieren möchtest, muss die BlendeBlende im Glossar erklärt offen bleiben, aber die Automatik, oder in deinem Fall schließt sie, um der Überbelichtung entgegenzuwirken.

Besser ist es, einen variablen ND Filter zu verwenden. Im Falle der Freistellung f2.8 drehst du einfach nur am Filter, bis die Belichtungsanzeige auf 0 steht. Wenn du allerdings keine Freistellung nutzt, kannst du auch mit der BlendeBlende im Glossar erklärt arbeiten, aber im Falle der RX10 würde ich nicht mehr als max. F5.6 abblenden.

Es gibt aber auch Situationen, da sieht die Aufnahme abgeblendet sehr bescheiden aus. Ich hatte mal eine Granit-Felswand mit f5.6 gefilmt und ich wäre besser beraten gewesen, diese Aufnahme offenblendig mit ND Filter zu realisieren. Es wäre ein besseres Ergebnis herausgekommen.



Antwort von Rudolf Max:

Hallo,

@: ...aber im Falle der RX10 würde ich nicht mehr als max. F5.6 abblenden...

Das musst du mir näher erklären... das interessiert mich brennend... da ich ja eben auch die RX 10 besitze...und noch nie etwas negatives bemerkt habe, wenn ich auch mal eine kleinere BlendeBlende im Glossar erklärt benutzte...

Rudolf



Antwort von maiurb:

Hallo,

@: ...aber im Falle der RX10 würde ich nicht mehr als max. F5.6 abblenden...

Das musst du mir näher erklären... das interessiert mich brennend... da ich ja eben auch die RX 10 besitze...und noch nie etwas negatives bemerkt habe, wenn ich auch mal eine kleinere BlendeBlende im Glossar erklärt benutzte...

Rudolf

Stichwort: Beugungsunschärfe.



Antwort von Rudolf Max:

Hallo,

Ich hatte die starke Vermutung, dass diese Antwort kommt... *smile

Mach mal eine Fotoserie mit der RX10:

Kamera auf das Stativ, immer selbiges Bild und dann eine Blendenreihe von 2,8 bis hin zu BlendeBlende im Glossar erklärt 16. Wenn du da so starke Beugungsunschärfen siehst, dass man die kleineren Blenden nicht nutzen kann, bzw. dass die Aufnahmen mit kleiner BlendeBlende im Glossar erklärt nicht mehr tauglich sind, dann hast du entweder bessere Augen als ich, oder aber du stellst Anforderungen, die noch nicht mal die Firma Zeiss, von der ja der RX10 Scherben herkommt, zu erfüllen mag...

Rudolf

P.S. Ich nutze die Blenden voll aus, wenn es nicht anders geht... aber auch nur dann... klar doch...



Antwort von Jörg:

Ich hatte die starke Vermutung, dass diese Antwort kommt... *smile

ist wie mit dem Eisen im Spinat ;-))

P.S. Ich nutze die Blenden voll aus, wenn es nicht anders geht... aber auch nur dann... klar doch...

und es werden keine Zuschauerhorden mit dem Horrorschrei" ihhgitt Beugungsunschärfen, bloss raus hier" aus dem Kino rennen.
Aber vermutlich kommt jetzt ein zwanzigfach crop, der vermuten lässt, dass dort doch, eventuell, vielleicht, bei Sonnenstürmen, gewisse Einflüsse
zu Ergebnissen führen könnten.... wahrscheinlich

du hast so recht Rudolf, mit deiner Analogie zu den alten Tagen, ich komme manchmal aus dem Staunen nicht raus, an WELCHEN Dingen hier so rumgemäkelt wird...



Antwort von beiti:

Was die BlendeBlende im Glossar erklärt angeht (Offenblend-Fehler, Beugungsunschärfe) muss man das echt mit jeder Kamera ausprobieren. Im Fotomodus habe ich es mit der RX10 getestet und würde da nur ungern weiter als auf 8 abblenden, aber vielleicht fällt der Unterschied im Videomodus (1080er-Auflösung) gar nicht so auf.

Lustig finde ich, dass oft dieselben Leute, die vor Beugungsunschärfen kleiner Blenden warnen, problemlos die Abbildungsfehler bei Offenblende in Kauf nehmen, weil das scheinbar einem höheren Zweck (geringstmögliche Schärfentiefe) dient. Manchmal hat man echt den Eindruck, das Verhindern von Schärfentiefe sei heutzutage oberstes Prinzip für alle Filme.
Ich plädiere eher dafür, der Bildqualität den Vorrang zu geben und sich, wo es möglich ist, in dem Blendenbereich zu bewegen, der die höchste Schärfe (auch bis zu den Ecken) erlaubt. Filmen mit Offenblende und geringer Schärfentiefe kann gelegentlich ein schöner Effekt sein - aber es sollte nicht zur Regel werden, weil es sich sonst, wie jeder Effekt, abnutzt. Und wer das tatsächlich zur Regel machen will, wird eh keine RX10 (II) verwenden, sondern was mit größerem Sensor.

In vielen Situationen holt man sich mit Offenblende eh nur die Nachteile von zwei Seiten - zum Beispiel mit kürzeren Brennweiten, wo die Offenblende keine sichtbar verringerte Schärfentiefe bewirkt, aber durchaus die Bildqualität gegenüber dem leicht abgeblendeten Zustand geringer sein kann. Da bleibt also auch für Bokeh-Fanatiker kein vernünftiger Grund, die BlendeBlende im Glossar erklärt offen zu lassen.



Antwort von Rudolf Max:

Hallo beiti,

Sehe ich genauso, egal, ob voll offen, oder voll zu, es gibt immer eine minimlste Verschlechterung. Das nennt sich dann wohl "optisches Gesetz"... *smile

Aber egal, diese minimalsten Bildfehler spielen in einer Liga, die man in den allermeisten Fällen einfach ignorieren kann, da es daneben ganz andere Fehler gibt, die dann nicht der Optik, sondern dem Filmer zuzuschreiben sind (z.B. Wackelbilder, weil man zu bequem ist, ein Stativ zu verwenden oder sonst dauernd so unter Strom steht, dass man die Kamera nicht anständig ruhig halten kann...) Ach, man könnte Bücher füllen mit all den Fehlern, die da gemacht werden, daneben ist das bisschen "Fehler" der Optik glatt zu übersehen...

Wenn ich auf Foto- oder Videopirsch gehe, dann konzentriere ich mich in erster Linie auf mein Foto oder meine Videosequenz, der Blick auf die Technik kommt immer erst an zweiter Stelle. Wenn ich da jedesmal erst alles umstellen muss, bevor ich mein Bild aufnehme, kann ich gleich zu Hause bleiben, da sind alle Höhepunkte längst vorbei, bevor ich den Auslöser gedrückt habe. Mir reicht das einmalige Einstellen vor der Foto- oder Videosession, danach belasse ich die Grundeinstellungen so lange, bis sich die Situation massiv verändert.

Das meine ich insbesonders bei der VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt beim filmen, die bei mir eigentlich immer fix auf 1/50 sec (für 25 B/sec) bleibt, alles andere wird darum herum geregelt. Natürlich weiche ich auch mal von dieser Regel ab, aber nur, wenn keine wilden Bewegungen im Bild sind, die V-Zeit also keinen nennenswerten Einfluss auf die Aufnahme hat.

Bei dieser Arbeitsweise kommt es dann eben schon mal vor, dass die BlendeBlende im Glossar erklärt nicht ganz perfekt auf 5,6 steht, was man meinen Aufnahmen aber bisher noch nie ansehen konnte... dafür steht die Kamera im Normalfall immer bockstill und wackelt nicht so amateurmässig wie besoffen rum... so z.B...

Rudolf



Antwort von maiurb:


In vielen Situationen holt man sich mit Offenblende eh nur die Nachteile von zwei Seiten - zum Beispiel mit kürzeren Brennweiten, wo die Offenblende keine sichtbar verringerte Schärfentiefe bewirkt, aber durchaus die Bildqualität gegenüber dem leicht abgeblendeten Zustand geringer sein kann. Da bleibt also auch für Bokeh-Fanatiker kein vernünftiger Grund, die BlendeBlende im Glossar erklärt offen zu lassen.

Nö, ich hole mir nur die Vorteile von der Offenblende.

A: habe ich mehr Licht zur Verfügung
B: minimiere ich Bildrauschen, verursacht durch höhere Isowerte beim abblenden
C: minimiere ich Abbildungsfehler durch abblenden. (bereits weiter oben am Beispiel der fein strukturierten Felswand beschrieben)

...weißt du ja sicherlich, dass die RX10/II, Sensorbedingt, bei Offenblende eine Tiefenschärfewirkung von f8 auf Kleinbild gerechnet hat.

Also hat man ja schon bei Offenblende eine recht durchgängige Tiefenschärfe im WW, aber den Vorteil in dunklerer Umgebung mehr Licht auf den Sensor kommen zu lassen und damit relativ niedrige Isowerte fahren zu können, um Bildrauschen zu vermeiden.

Bei Offenblende habe ich bei meiner RX noch keine gravierenden Bildfehler feststellen können.
Aber wie schon erwähnt, gibt es auch Situationen wo ich Stilbedingt abblende.

Abschließend sehe ich in der Offenblende beim filmen mehr Vor, als Nachteil.



Antwort von beiti:

Wenn das Licht so knapp wird, dass schon höhere ISO-Werte nötig sind, nutze ich natürlich auch Offenblende. Das ist in dem Fall der beste Kompromiss.
Mein kritischer Kommentar bezog sich auf die Vorgehensweise, bei genug Licht mit Hilfe eines variablen Graufilters zwanghaft BlendeBlende im Glossar erklärt 2,8 zu halten, obwohl nichts gegen BlendeBlende im Glossar erklärt 4 oder 5,6 spräche.



Antwort von maiurb:


Mein kritischer Kommentar bezog sich auf die Vorgehensweise, bei genug Licht mit Hilfe eines variablen Graufilters zwanghaft BlendeBlende im Glossar erklärt 2,8 zu halten, obwohl nichts gegen BlendeBlende im Glossar erklärt 4 oder 5,6 spräche.

Jetzt sind wir bei der Differenzierung.

Für mich spricht einiges dagegen.
Ich möchte aus Stilgründen keine durchgängige Schärfentiefe in meinen Aufnahmen haben. Die weiteren Gründe habe ich weiter oben angeführt.

Das was du ansprichst gilt doch eher für Kameras mit APSC Sensor. Da macht es Objektivbedingt Sinn, etwas abzublenden, um Abbildungsfehler zu vermeiden, die da größer sein können, als bei der RX10.

Und das hängt auch damit zusammen, dass eine Kamera mit fest verbauten Objektiv besser auf die Kamera abgestimmt werden kann, als eine Kamera mit Wechselobjektiven.



Antwort von beiti:

Ich möchte aus Stilgründen keine durchgängige Schärfentiefe in meinen Aufnahmen haben. Siehe hier:
zum Beispiel mit kürzeren Brennweiten, wo die Offenblende keine sichtbar verringerte Schärfentiefe bewirkt Da bleibt also auch für Bokeh-Fanatiker kein vernünftiger Grund, die BlendeBlende im Glossar erklärt offen zu lassen.
Der Vollständigkeit halber muss ich ergänzen: kurze BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt und/oder größere Entfernung. Denn erst beides zusammen bestimmt ja die mögliche Bokeh-Unschärfe; z. B. mit kurzer BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt und sehr kurzer Distanz kriegt man immer noch etwas Unschärfe in den Hintergrund, und dann zählt natürlich auch die Blende. Aber in den meisten Situationen kann man die BlendeBlende im Glossar erklärt einstellen, wie man will, und hat immer durchgehende Schärfe.

Wie gesagt, habe ich die Qualität mit der RX10 im Videomodus noch nicht ausgetestet, nur im Fotomodus. Und da besteht durchaus ein kleiner Qualitätsunterschied zwischen BlendeBlende im Glossar erklärt 2,8 und 4/5,6.
Im Videomodus mag der Unterschied bedeutungslos sein. Wobei 4k-Video an der RX10-2 dem Fotomodus schon wieder ein Stück näher rückt.

Aber am Ende macht das eh jeder, wie er will (und kann).




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Sony-Forum

Antworten zu ähnlichen Fragen:
Shutter Speed? Verschlusszeit 1/50
Sony FX1000e Shutter Speed/Verschlusszeit Probelm
5D Mk2: Verschlusszeit / Shutter geringer als 1/30 Sekunde?
eos 70d - shutter?
180° Shutter Panasonic GH5s
Shutter Speed einstellbar bei der G3?
falscher Shutterspeed
Kinefinity Terra 4K: Günstiger, besserer Rolling Shutter und kleinerer Sensor
Rolling Shutter (mal wieder, aber noch besser) erklärt
horizontale Bewegung ruckelt - micro-flimmern, shutter-korrektur
Billiger TV Kamera Shutter Tester
Canon XA20 /Shutter??
Blitzadapter für Sony HVL-F56AM an Sony RX10
Testvideo Sony RX10 II
Sony RX10 oder ...?
Sony RX10 III Highspeedwunder??
Praxisfragen zur Sony RX10
RX10 II Testgerät von Sony
Sony RX10 II und RX100 IV - 4K-Consumer-Profis?
Mit 2 kompakten zum 4K-Hattrick - Sony RX100 IV und RX10 II
Noise Test Sony A7r / RX10. Mich interessiert eure Meinung ?
Sony stellt RX10 IV Kompaktkamera vor -- verbesserter Autofokus, S-Log3 und höherer Preis
Konkretere Sony-Sensor Gerüchte: Global Shutter, 15-21 Blendenstufen
Einstellung bei Konzerten Shutter Sony PMW EX3
Sony bringt im Juli die RX10 II und die RX100 MK4
Interessantes Gerücht über neuen Sony APS-C-Sensor - 4K mit Global Shutter

















weitere Themen:
Spezialthemen


16:9
3D
4K
ARD
ARTE
AVCHD
AVI
Adapter
Adobe After Effects
Adobe Premiere Pro
After effects
Akku
Akkus
Apple Final Cut Pro
Audio
Aufnahme
Aufnahmen
Avid
Band
Bild
Bit
Blackmagic
Blackmagic Design DaVinci Resolve
Blende
Book
Brennen
Cam
Camcorder
Camera
Canon
Canon EOS 5D MKII
Canon EOS C300
Capture
Capturing
Cinema
Clip
ClipKanal
Clips
Codec
Codecs
DSLR
Datei
Digital
ENG
EOS
Effect
Effekt
Effekte
Export
Fehler
Festplatte
File
Film
Filme
Filmen
Filter
Final Cut
Final Cut Pro
Firmware
Format
Formate
Foto
Frage
Frame
HDMI
HDR
Hilfe
Import
JVC
Kabel
Kamera
Kanal
Kauf
Kaufe
Kaufen
Kurzfilm
Layer
Licht
Live
Lösung
MAGIX video deLuxe
MPEG
MPEG-2
MPEG2
Mac
Magix
Magix Vegas Pro
Menü
Mikro
Mikrofon
Mikrophone
Monitor
Movie
Musik
Musikvideo
NAB
Nero
News
Nikon
Objektiv
Objektive
PC
Panasonic
Panasonic GH2
Panasonic HC-X1
Panasonic S1 mit V-Log
Pinnacle
Pinnacle Studio
Player
Plugin
Plugins
Premiere
Projekt
RAW
RED
Recorder
Red
Render
Rendern
Schnitt
Software
Sony
Sound
Speicher
Stativ
Stative
Streaming
Studio
TV
Test
Titel
Ton
USB
Umwandeln
Update
Vegas
Video
Video-DSLR
Videos
Videoschnitt
Windows
YouTube
Zoom

Specialsschraeg
10-27. Oktober / Berlin
DOKUARTS 12: Nuances Now
19. Oktober / Nürnberg
Die Lange Nacht der Wissenschaften
29. Oktober - 3. November / Lübeck
Nordische Filmtage Lübeck
1-2. November / Mainz
screening_019
alle Termine und Einreichfristen