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Premiere Pro/Rush und Audition: Erste Beta für Apple M1 bringt deutliche Beschleunigung



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Newsmeldung von slashCAM:



Adobe hat erste Beta-Versionen von Premiere Pro, Premiere Rush und Audition veröffentlicht, welche die neuen MacBooks und Mac minis mit Apples neuem M1 Chip nativ unters...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Premiere Pro/Rush und Audition: Erste Beta für Apple M1 bringt deutliche Beschleunigung




Antwort von dienstag_01:

Eine sinnvollere Überschrift wäre wahrscheinlich gewesen: Erste Beta für Apple M1 bringt die Adobe-Programme beim De- und Encoding fast auf Intel-Niveau.



Antwort von hexeric:

dienstag_01 hat geschrieben:
Eine sinnvollere Überschrift wäre wahrscheinlich gewesen: Erste Beta für Apple M1 bringt die Adobe-Programme beim De- und Encoding fast auf Intel-Niveau.
:D <3








Antwort von tvontheradio:

naja, das direkt vergleichbare 13" intel only mbp wird deutlich abgehängt.

das 16" hat ja eine amd gpu mit an Board. jetzt nicht aufregendes, aber gemeinsam haben die wohl eine TDP von >= 90W.

Wenn da eine Beta mit dem 10W M1 Chip drankommt dann ist das schon eine Ansage.



Antwort von dienstag_01:

tvontheradio hat geschrieben:
naja, das direkt vergleichbare 13" intel only mbp wird deutlich abgehängt.

das 16" hat ja eine amd gpu mit an Board. jetzt nicht aufregendes, aber gemeinsam haben die wohl eine TDP von >= 90W.

Wenn da eine Beta mit dem 10W M1 Chip drankommt dann ist das schon eine Ansage.
Auf dem 13" Mac mit Intel soll die Adobe Software über eine Emulationsschicht - Rosetta - laufen (Warum, weiß ich allerdings nicht. Oder ist das Diagramm falsch beschriftet und es ist auch ein M1), da sieht man in dem Test eigentlich nur, dass das überhaupt funktioniert. Mehr nicht.

Welche GPU der 16" hat oder welche nicht, ist vollkommen egal bei De- und Encoding. Und darum geht es in dem Test.

Das einzige, was man sich genauer anschauen könnte, der 16" Intel und der M1 dekodieren 4k 60p h264 od. 265 relativ gleich schnell, beide per Software, also auf der CPU.



Antwort von carstenkurz:

Ich finde die Frage nach 8/10 BitBit im Glossar erklärt, 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt, 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt, Intra, etc bei den Aussagen über h.264/h.265 Beschleunigung auch nicht ganz uninteressant. Was nützt Beschleunigung heutzutage in einer Videoschnittanwendung, wenn nur schlichte Distributions-/Consumerformate davon profitieren?



Antwort von dienstag_01:

carstenkurz hat geschrieben:
Ich finde die Frage nach 8/10 BitBit im Glossar erklärt, 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt, 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt, Intra, etc bei den Aussagen über h.264/h.265 Beschleunigung auch nicht ganz uninteressant. Was nützt Beschleunigung heutzutage in einer Videoschnittanwendung, wenn nur schlichte Distributions-/Consumerformate davon profitieren?
Ich könnte mir vorstellen, dass es damit zusammenhängt, dass diese Technologien auf den GPUs einfach schon mal da sind, nämlich für die Wiedergabe für Player/Internet etc.
Man bekommt die sozusagen geschenkt.
Und, dass Hardware für De-, Encoding nur Sinn bei hochkomprimierten Formaten macht, bei Prores etc. wird ja keine besondere Leistung benötigt.



Antwort von carstenkurz:

Geschenkt ist schön, aber wir sind halt mittlerweile im Jahr 2020 und zumindest im Videoschnittbereich wird mehr verlangt als ein schnödes 08/15 h.264 mit 8Bit/4:2:0. Daher wäre es schön, wenn Aussagen über Hardwarebeschleunigung auch Angaben über die unterstützten Profile bzw. Formate enthielten.



Antwort von dienstag_01:

carstenkurz hat geschrieben:
Geschenkt ist schön, aber wir sind halt mittlerweile im Jahr 2020 und zumindest im Videoschnittbereich wird mehr verlangt als ein schnödes 08/15 h.264 mit 8Bit/4:2:0. Daher wäre es schön, wenn Aussagen über Hardwarebeschleunigung auch Angaben über die unterstützten Profile bzw. Formate enthielten.
Für Intel Quick Sync dürfte das hier weiter helfen: https://en.wikipedia.org/wiki/Intel_Quick_Sync_Video



Antwort von Bergspetzl:

. This becomes critically important in the professional video workplace, in which source material may have been shot in any number of video formats, all of which must be brought into a common format (commonly H.264) for inter-cutting
Also so lala, die Einleitung...

Ich habe seit 2011 von quicksync nicht viel benefit gezogen. Irgendwann lief h.264 in 25PHD auf den anständigen Rechner halbwegs, in einer Zeit in der man schon länger 4K h.264 oder hevc verarbeiten will. Auf unserer 2019er 'Workstation' bremst das h.264 nach wie vor in 4k. Nicht das es nicht zu schneiden geht, aber prores oder dnxhr in 4k gleitet in der dichten 2h timeline von der m.2 wie geschmolzene Butter, da ist man mittlerweile echt auf einem Niveau angekommen...traumhaft. aber h.264 ist nach wie vor eher angetaute oder eher kühle Butter im Vergleich.

Ich glaube daher das quicksync wie beschrieben zum bluray schauen sicher super ist, passt auch in die Zeit der Erscheinung, als HD mit 15mbit noch was war, aber das hin und herhüpfen zwischen bergeweise Rohmaterial und timelines, da ist h.264 immer noch meilenweit hinten dran....daher, für mich ist quicksync noch nichtmal lauwarm als Argument...ist einfach'n A****codec in der Post. Ich codieren ihn zumindest immer wenn möglich vorher um...allen Versprechungen der letzten Jahre hin oder her



Antwort von tvontheradio:

dienstag_01 hat geschrieben:
tvontheradio hat geschrieben:
naja, das direkt vergleichbare 13" intel only mbp wird deutlich abgehängt.

das 16" hat ja eine amd gpu mit an Board. jetzt nicht aufregendes, aber gemeinsam haben die wohl eine TDP von >= 90W.

Wenn da eine Beta mit dem 10W M1 Chip drankommt dann ist das schon eine Ansage.
Auf dem 13" Mac mit Intel soll die Adobe Software über eine Emulationsschicht - Rosetta - laufen (Warum, weiß ich allerdings nicht. Oder ist das Diagramm falsch beschriftet und es ist auch ein M1), da sieht man in dem Test eigentlich nur, dass das überhaupt funktioniert. Mehr nicht.

Welche GPU der 16" hat oder welche nicht, ist vollkommen egal bei De- und Encoding. Und darum geht es in dem Test.

Das einzige, was man sich genauer anschauen könnte, der 16" Intel und der M1 dekodieren 4k 60p h264 od. 265 relativ gleich schnell, beide per Software, also auf der CPU.
kann es sein, dass du das erste Diagramm (Export Time Comparison) nicht gesehen hast?

Es geht um H264 Encodierung (via GPU) mit verschiedenen Ausgangscodecs die teils von der GPU teils von der CPU decodiert werden.

Da steht auch nichts von Rosetta bei den Intel Macbooks, und für das M1-Book wird nur der Native/Beta-Wert angegeben und kein Rosetta Wert.

Deine Aussagen scheinen sich rein auf das zweite Diagramm (Schnitterkennung) zu beziehen.



Antwort von tom:

dienstag_01 hat geschrieben:
Eine sinnvollere Überschrift wäre wahrscheinlich gewesen: Erste Beta für Apple M1 bringt die Adobe-Programme beim De- und Encoding fast auf Intel-Niveau.
?
Den Adobe Benchmarks zufolge komprimiert der neue M1 MacBook Pro 13" H.264 mit der nativen M1 Premiere Pro Beta in verschiedenen Szenarien ca. doppelt so schnell wie ein Intel MacBook Pro 13" mit Premiere Pro 14.7 und die Szenenerkennung per Premiere Pro M1 Beta läuft rund 4x so schnell ab wie auf dem 13" M1 MacBook mit per Premiere Pro M1 Beta per Rosetta 2 und immerhin noch 2x so schnell wie auf einem (deutlich teureren) Intel MacBook Pro 16" mit Premiere Pro 14.7 - warum sollte das nicht als deutliche Beschleunigung bezeichnet werden?








Antwort von dienstag_01:

tom hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Eine sinnvollere Überschrift wäre wahrscheinlich gewesen: Erste Beta für Apple M1 bringt die Adobe-Programme beim De- und Encoding fast auf Intel-Niveau.
?
Den Adobe Benchmarks zufolge komprimiert der neue M1 MacBook Pro 13" H.264 mit der nativen M1 Premiere Pro Beta in verschiedenen Szenarien ca. doppelt so schnell wie ein Intel MacBook Pro 13" mit Premiere Pro 14.7 und die Szenenerkennung per Premiere Pro M1 Beta läuft rund 4x so schnell ab wie auf dem 13" M1 MacBook mit per Premiere Pro M1 Beta per Rosetta 2 und immerhin noch 2x so schnell wie auf einem (deutlich teureren) Intel MacBook Pro 16" mit Premiere Pro 14.7 - warum sollte das nicht als deutliche Beschleunigung bezeichnet werden?
Erstmal gebe ich euch recht, ich hatte übersehen, dass bei den Tests einmal der 13" M1 gegen den 13" Intel und einmal gegen den 13" M1 mit Rosetta antreten musste.

Aber: nachvollziehbar ist das alles schwer, da wesentliche Angaben fehlen: welche Hardware hatten die mit Intel ausgestatteten Macbooks, in welche Codecs wurde exportiert (ist der Sony 10bit ein h264 oder ein h265 CodecCodec im Glossar erklärt, kann in den überhaupt exportiert werden) etc.

Und: warum hat man den M1 einmal gegen den Intel und einmal gegen den emulierten M1 antreten lassen (beide 13")? Idee aus der Marketingabteilung? Der zweite De-/Encoding Test könnte Aufklärung bringen, da scheint es etwas beim Intel zu geben, was nicht richtig funktioniert*, sonst wäre das Ergebnis nicht zu erklären, da beide auf Hardware laufen. Oder ich verschätze mich wirklich sehr, kann natürlich auch sein. (Ich weiß nicht, ob man bei Premiere auf Mac alles auf Software umstellen kann, dann könnte man damit mal gegentesten)

* mit funktioniert meine ich nicht, dass etwas kaputt ist, sondern in Anlehnung an die mit der Einführung der Intel CPUs auf dem Mac zu erinnernde Tatsache, dass damals immer CPU-Vergleiche mit Videobenchmarks rausgehauen wurden, die gigantische Vorteile sichtbar machten, wo alle und jeder ins schwärmen kam, wie unglaublich effizient diese Macs programmiert sind, dabei aber der kleine aber wesentliche Hinweis, dass es an der iGPU mit Quicksync liegt geflissentlich vergessen wurde. Und wenn so eine "unerwähnte" Funktion auf dem einen Rechner läuft und auf dem anderen Rechner nicht, dann können schon mal signifikant unterschiedliche Ergebnisse rauskommen.



Antwort von tvontheradio:

dienstag_01 hat geschrieben:
Aber: nachvollziehbar ist das alles schwer, da wesentliche Angaben fehlen: welche Hardware hatten die mit Intel ausgestatteten Macbooks, in welche Codecs wurde exportiert (ist der Sony 10bit ein h264 oder ein h265 CodecCodec im Glossar erklärt, kann in den überhaupt exportiert werden) etc.
steht doch da, verwendet wurde das Youtube H.264 Preset. Und im Zweifel immer von der schwächeren Intel-Maschine ausgehen wenn nichts steht, man darf wohl davon ausgehen, dass es sich um aktuelle Varianten davon handelt und nicht ein 13" Book von 2013.
dienstag_01 hat geschrieben:

Und: warum hat man den M1 einmal gegen den Intel und einmal gegen den emulierten M1 antreten lassen (beide 13")? Idee aus der Marketingabteilung?
Weils doch interessant ist, dass bei solchen Sachen wo MachineLearning/A.I. zum Einsatz kommt bereits eine nicht-nativ laufende Version schneller ist als die Intel CPU die keine Neural-Cores usw. bietet.



Antwort von Frank Glencairn:

Cute.

Ich hab auf der Workstation hier gerade mit 128 FPS exportiert (okay - Threadripper und RTX 3090), aber wenn man dazu gezwungen ist, in der Straßenbahn seine Master zu rendernrendern im Glossar erklärt, bestimmt ne tolle Sache.



Antwort von Axel:

Nach etlichen Stunden Infotainment mit Youtube-Reviewern bin ich zu dem Schluss gekommen, dass alles super ist, solange man in FCP bleibt. Für mich ist das noch kein Grund, jetzt umzusteigen.

Die Performance außerhalb von FCP ist bestenfalls "erstaunlich gut" (= synonym zur Arbeitszeugnis-Formulierung: hat sich stets bemüht), aber rechtfertigt mMn noch keinen Umstieg. Da leb ich lieber noch ein paar Monate mit einem gelegentlichen Beachball und hab dann das Geld für MX1 oder M2 oder wie die das dann nennen ...




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