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Infoseite // Peter Kraus TEASER - Der Pauli aus Bamberg - vom Fan zum Freund



Frage von Christian 671:


Hätte niemals gedacht, dass ich mal mit dem echten Peter Kraus einen Film machen darf. Aber es ist passiert und es war wirklich eine coole Erfahrung.
Der deutsche Elvis Presley ist mit mittlerweile 85 Jahren immer noch top drauf und rockt die Hallen.
Mein Film geht ja eigentlich um seinen größten Fan, dem Pauli.
Wer dem Fränkischen nicht so mächtig ist, dem sollte ich wohl noch Untertitel in „Frängisch“ einbauen, aber das ist halt der Pauli, ein echtes Unikat.

Anbei der YouTube Link zum ca. 2 minütigem Teaser:


Der finale Film soll so im Oktober fertig sein und wird rund 9 - 13 Minuten dauern.
Über Feedback würde ich mich natürlich, wie immer, freuen.

Schöne Grüße
Christian

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Antwort von 7River:

Wer in Gottes Namen ist Peter Kraus?!

Ich glaube, das würden die meisten Anfang Zwanzigjährigen heute fragen. In den 70er- und 80er-Jahren war er noch im TV präsent. Da liefen auch noch die Filme mit ihm. Möglich, dass seine Filme im Öffentlich Rechtlichen noch ausgestrahlt werden und das er dort Auftritte hat. Ich schaue die nicht mehr so oft.

Dass er der deutsche Elvis genannt wurde/wird, das wusste ich auch noch.

Na ja, da lasse ich mich mal überraschen. Deine Filmchen sind ja immer sehr ansprechend.

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Antwort von Christian 671:

Und, wie hat Dir der Trailer gefallen?

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Antwort von rabe131:

Erstaunlich, wie fit der Sänger noch ist. Positive Ausstrahlung.
B. Wilder hätte wohl seine Filme zu den "Klamotten" gesteckt.
Das Genre ist nicht meins. 9 bis 13 Minuten sind auch perfekt.

Eine Frage zum Ton. Hast du da automatische Aussteuerung oder
starken Treshhold verwendet? Da kippt es von Sprache zum Nichts,
da hätte ich einfach gerne durchgehend Geräusche.

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Antwort von pillepalle:

Ich fand den Ton auch merkwürdig. Weiß nicht genau woran es gelegen hat aber beim Sprecher klingt der Raum nicht gut, so als ob es komische Raummoden gäbe, oder zu sehr am EQ gedreht wurde. Beim Protagonisten, oder Peter Kraus, so wie overprocessed (zu viele KI Tools). Das Sennheiser ME2/4 ist auch eher von der rauschigen Sorte. Und dann eben Sprünge im Ton. Fällt auf Kopfhöhrern vermutlich auch mehr auf und vielleicht wird das ja im finalen Film noch besser.

VG

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Antwort von Christian 671:

Da gebe ich Euch zu 100 % Recht. Die Tonqualität ist echt recht bescheiden.
Ein Bekannter hat über seine Z90 den Ton mit meinem Sennheisser Lavalliermikro beim Interview gemanagt. Das hat bei anderen Projekten in der Vergangenheit eigentlich immer ganz gut funktioniert. Da leider irgendwie nicht. Ich habe dann versucht das Beste draus zu machen und es lief ja auch mein Sony Richtmikrofon beim Interview (über die FX6), so dass ich dann die beiden Tonquellen teilweise gemischt habe.
Beim Peter Kraus ist es zugegebenermaßen am schlechtesten.

Mit dem Ton ist das eh immer so eine Sache bei mir. Kürzlich hatte ich beim Basketball meine kleine ZVE1 am Start mit dem Sony Mikrofon über Kabel (mit Adapterverlängerung). Hab da alles alleine gemacht (was echt immer schwierig ist, v.a. auch, wenn Du das mit den Interviews alles selbst managen darfst) und bin echt immer froh, wenn ich Unterstützung (v.a. beim Ton) habe.

Bei der Szene bin ich noch zufrieden mit der Ton-Qualität:


Aber dann hatte ich krasse Aussetzer beim Ton, die ich über die Kopfhörer hörte.
Ich weiß nicht, an was das lag (vermutlich irgendwie ein Wackler). Ich habe dann versucht den Ton über das KI Tool von DavinciRessolve irgendwie noch zu retten:


Erstaunlich, dass man da überhaupt noch was retten kann.

Ohne Kopfhörer habe ich das Problem komischerweise nicht.
Schon echt komisch.
Die beiden Links werde Ich demnächst vermutlich wieder löschen.

Schöne Grüße
Christian

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Antwort von 7River:

"Christian 671" hat geschrieben:
Und, wie hat Dir der Trailer gefallen?
Gelungen. Genau wie ein Teaser, ein Trailer, für eine Kurz-Doku sein sollte.

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Antwort von Frank Glencairn:

"Christian 671" hat geschrieben:
Ich habe dann versucht das Beste draus zu machen und es lief ja auch mein Sony Richtmikrofon beim Interview (über die FX6), so dass ich dann die beiden Tonquellen teilweise gemischt habe.
Kein Wunder daß es komisch klingt, sowas macht man ja auch nicht.
"Christian 671" hat geschrieben:
Hab da alles alleine gemacht (was echt immer schwierig ist, v.a. auch, wenn Du das mit den Interviews alles selbst managen darfst)
Und sowas auch nicht.

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Antwort von Christian 671:

Hallo Frank,
werde versuchen es vielleicht noch ein bisschen zu optimieren für den finalen Film.

@Frank - hast Du vielleicht einen Tipp für mich, wie man das alles alleine noch besser gewuppt bekommt? Bin halt kein Profi, mache das aus reinem Vergnügen und überwiegend eine one man crew

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Antwort von Frank Glencairn:

Das alte "gut-billig-schnell" Dreieck halt.

A - du drehst alleine = billig/schnell aber nicht gut
B - du nimmst dir Zeit zum sauber Verkabeln (Lav) - gut/billig aber nicht schnell
C - du nimmst nen Tonmann/Angler mit = gut/schnell aber nicht billig

Pick your poison.

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Antwort von TomStg:

Es gibt hier ja einige „Experten“, die meinen, Bild, Ton, Licht und Statement-Inhalt gleichzeitig alleine gut kontrollieren zu können. Entweder haben diese „Experten“ ein völlig anderes Verständnis von „gut“ als der Rest der Filmschaffenden, oder sie können Einstellungen beliebig oft wiederholen, oder sie lügen.

Eine One-Man-Band ist bei einer solchen Situation hoffnungslos überfordert. Deshalb sollte man - wenn immer möglich - die Version C wählen. Diese muss auch per se nicht teuer sein. Eine zweite Person ist bei einer solchen Aufnahme-Situation extrem hilfreich - besonders, wenn es schnell gehen muss.

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Antwort von Jott:

„ Ein Bekannter hat über seine Z90 den Ton mit meinem Sennheisser Lavalliermikro beim Interview gemanagt“

Dann hat er es aber gemanaged, das Lavalier gar nicht aufzunehmen.

Schade - der oft versemmelte Ton geht gar nicht. Kopfhörer-Verweigerer? Teilweise könnte man‘s retten, aber bei Interview-Formaten ist das natürlich nicht mit ein bisschen EQ zu regeln. Raumanteil kriegt man ganz gut mit KI weg.

Versuche, zum Beispiel mit leise drunter gelegter Musik von Peter Kraus die nicht behebbaren Mängel etwas zu kaschieren.



P.S. So fit wie Peter Kraus, der aus einer völlig anderen Zeit stammt, möchte ich mit 85 auch sein. Ich arbeite dran!



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Antwort von Christian 671:

Vielen Dank Euch, werde schauen was geht. Vermutlich wurde echt das Lavalliermikro nicht verwendet, sondern die z90 Cam.

Trotzdem werde ich vermutlich überwiegend eine one man crew bleiben und damit kann ich auch leben (also werde ich Kompromisse machen müssen).

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Antwort von Alex:

TomStg hat geschrieben:
Es gibt hier ja einige „Experten“, die meinen, Bild, Ton, Licht und Statement-Inhalt gleichzeitig alleine gut kontrollieren zu können. Entweder haben diese „Experten“ ein völlig anderes Verständnis von „gut“ als der Rest der Filmschaffenden, oder sie können Einstellungen beliebig oft wiederholen, oder sie lügen.

Eine One-Man-Band ist bei einer solchen Situation hoffnungslos überfordert. Deshalb sollte man - wenn immer möglich - die Version C wählen. Diese muss auch per se nicht teuer sein. Eine zweite Person ist bei einer solchen Aufnahme-Situation extrem hilfreich - besonders, wenn es schnell gehen muss.
Seh ich etwas anders und auch weniger starr. A ist natürlich zu vermeiden, aber B und C funktionieren trotzdem beide prima.

Man muss erstmal feststellen, was "kann" dieser Soloshooter denn? Kennt er sich mit jedem Gewerk ausreichend aus, oder fehlen ihm Grundlagen und Erfahrungen? Kennt er sich mit Kamera aus? Mit Licht? Mit Ton? Sind alle erforderlichen Geräte in ausreichender Qualität vorhanden?

Wenn man alles mit "Ja" beantworten kann und genug Zeit vorhanden ist, spricht doch null gegen einen Solo-Einsatz.

Ich hab damit kein Problem. Kamera, Licht kann ich soweit gut, beim Ton reichts bei mir mit den essenziellen Basics.

Letzte Woche nen Dreh gehabt, 3 Leute reden an nem Tisch miteinander, wirklich nix Besonderes, in keiner Hinsicht. Geld reicht lediglich für (m)eine Gage plus Equipment.

Zeit war genug da. Also alleine 3h vorher aufgeschlagen, beim Auto leerräumen haben mir die Auftraggeber die Arbeit abgenommen, und ich habe extrem entspannt in 2 Stunden 3 Kameras auf Stativ, 3 Lampen und 3 Funkstrecken aufgebaut und vorbereitet.

An der zentralen Kamera habe ich dann mit Handys per Sony App die Livebilder der 2 seitlichen Kameras sehen und kontrollieren können. Mischer vor mich, Kopfhörer auf, wo ist das Problem, wenn genug Zeit, Knowhow und Backupgeräte vorhanden sind?

Klar, wenn man selbst die Gewerke nicht ausreichend beherrscht, dann ists natürlich doof. Aber wenn ich für den kompletten Aufbau genug Zeit habe, wo ist das Problem auf die Monitore zu gucken und nen Kopfhörer zu tragen? Nach 5h war inkl. Auf- und Abbau der Drops gelutscht, vor Ort dem Kunden kopiert, Rechnung geschrieben, fertig, prima Arbeitstag und die Marge hat gestimmt. Kunde und ich happy.

Ich fühle mich da null überfordert, ganz im Gegenteil, wenn man sorgfältig arbeitet und auf etwas Erfahrung zurückgreifen kann, dann macht mir das wirklich Spaß, denn ich mag das, ein Set zu bauen.
Und man weiß dann auch, dass man halt alles selbst gemacht hat, ähnlich, wenn man nen Tisch komplett baut und nicht erst zum Schreiner geht und sich alles vorsägen lässt.

https://giphy.com/gifs/fantastic-four-j ... inrITyyhxe

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