Frage von HerrWeissensteiner:April 2026
Ich habe vor 3 Wochen Openclaw aufgesetzt mit OpenAi Codex als Motor (da subscription schon vorhanden) und Discord als Kommunikationsplattform.
Verbunden ist Podio, Gmail, Google Drive und Google Calendar in Readonly Mode bisher.
Wenn Openclaw Aufgaben übernimmt, ist das oft ziemlich ein Vorteil und Timesaver.
Z.B. Protokolliere Projekt Arbeit mit und OC bereite die Mails vor und kennt dabei den Kontext, da IC ja mehr Einblick hat im Bezug auf die Dokumente, E-Mails usw. Das könnte ich natürlich auch mit dem Chat AI (bei mir ChatGPT und Gemini) machen, aber ich spare mir das rein kopieren.
Ich bin durchaus begeistert und kann viele Vorteile sehen, besonders, wenn OC mehr Rechte bekommt (Mails senden), muss aber auch eingestehen, das viel Zeit mit Aufsetzen drauf geht und es speziell nach Updates immer wieder die gleichen Dinge zu fixen gibt.
Hat wer von euch schon Erfahrung mit OpenClaw? Und seht ihr Potenzial darin oder nur Zeitverschwendung?
Und gibt es andere Systeme die mich übersehe, die das gleiche könntlen, aber einfacher sind?
Lg Daniel
Antwort von freezer:
Openclaw ist halt derzeit ein großes Sicherheitsrisiko - der Zugriff auf das System hat durchaus das Potenzial für eine Katastrophe.
Wenn es Dir um das Arbeiten mit Agenten geht - schau Dir mal Antropic Claude Desktop an - quasi ähnlich mächtig aber mit mehr Sicherheiten.
Ich experimentiere auch noch mit LM Studio und lokalen Modellen wie das neue Gemma4 - auf meiner RTX A6000 mit 48GB rennen auch die etwas größeren Modelle und Gemma4 ist sauschnell bei mir mit 74Token/s.
Aber von der "Intelligenz" nicht vergleichbar mit Claude Opus für komplexe Aufgaben. Für einfachere Sache durchaus brauchbar.
Antwort von HerrWeissensteiner:
Das Interessante ist ja – und das gilt wahrscheinlich für alle Modelle –, wofür man den Agenten letztlich nutzt. Ich hatte zuerst daran gedacht, meine Taskliste und ToDos damit zu steuern, inklusive Reminders usw. Nach der ganzen Arbeit des Aufsetzens und dem Kampf mit den Connections bin ich nun an einem Punkt, an dem es vielleicht unklug wäre, ein bereits funktionierendes System zu ersetzen. Jetzt geht mein Experiment eher in Richtung Inbox-Optimierung und Storage/Backup-Automatisierung.
Ich bin auch davon abgekommen, OpenClaw als das „Wunderding“ zu sehen. Es ist für mich eher ein Memory-Add-on für diverse Modelle.
Danke für den Tipp mit Anthropic Claude Desktop. Das werde ich mir mal anschauen, auch wenn ich Claude gegenüber etwas skeptisch bin. Ich glaube, Claude macht richtig viel „Untergrund-Marketing“, um als der Gute dazustehen, und ich bin mir nicht sicher, ob das so stimmt ;-).
Lg Daniel
Antwort von freezer:
Ich kann nur sagen zum Coden ist Claude der Hammer.
Und kleine Korrektur: Die Agenten laufen über Claude Cowork in der Desktop App:
https://www.anthropic.com/product/claude-cowork
Antwort von medienonkel:
Ich lass mir Code, also Frontend und Backend von antigravity als Beta bauen (Gemini flash Medium/claude) für z.b. Cuda Integration, API.
Lokal geht's dann mit goose/quen4 weiter.
Alles orchestriert über einen per json zum Programmierer umfunktionierten normalen Gemini Browser Chat. Kleinkram direkt im Code kann man auch direkt in Gemini diskutieren und muss dann halt manuell ins Python Script und da auch schon den Fehler selbst gefunden haben...
Nächste Stufe ist zwei goose Instanzen auf unterschiedlicher Hardware zu kaskadieren, aber MCP ist eine kleine Zicke.
Antwort von Drushba:
freezer hat geschrieben:
Ich kann nur sagen zum Coden ist Claude der Hammer.
Und kleine Korrektur: Die Agenten laufen über Claude Cowork in der Desktop App:
https://www.anthropic.com/product/claude-cowork
Wie machst Du das genau? Ich habe hier einen spätantiken Workflow mit ChatGPT (manchmal Claude), das mir Terminalbefehle ausgibt, die kopiere ich ins Terminal und teste und wenn es läuft, dann den Commit ins Git und von dort nach Github. Bei einer neuen Session dann alles aus Github laden und weiter. Bin nun auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten.
Muss dazu sagen, dass ich gerade eine Browserapp bastle, die dann später KI-gestützt auf der NAS laufen soll (als Dockerapp). Würde mich aber gerne auch an eine Smartphone-App machen.
Antwort von medienonkel:
Drushba hat geschrieben:
freezer hat geschrieben:
Ich kann nur sagen zum Coden ist Claude der Hammer.
Und kleine Korrektur: Die Agenten laufen über Claude Cowork in der Desktop App:
https://www.anthropic.com/product/claude-cowork
Wie machst Du das genau? Ich habe hier einen spätantiken Workflow mit ChatGPT (manchmal Claude), das mir Terminalbefehle ausgibt, die kopiere ich ins Terminal und teste und wenn es läuft, dann den Commit ins Git und von dort nach Github. Bei einer neuen Session dann alles aus Github laden und weiter. Bin nun auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten.
Muss dazu sagen, dass ich gerade eine Browserapp bastle, die dann später KI-gestützt auf der NAS laufen soll (als Dockerapp). Würde mich aber gerne auch an eine Smartphone-App machen.
Willst du lokal arbeiten oder mit Hilfe von bezahlten Diensten?
Lokal ist goose in Verbindung mit ollama kinderleicht einzurichten.
Antwort von Drushba:
medienonkel hat geschrieben:
Willst du lokal arbeiten oder mit Hilfe von bezahlten Diensten?
Lokal ist goose in Verbindung mit ollama kinderleicht einzurichten.
Ich würde gerne beides einrichten. Lokal ist natürlich schon aus Sicherheitsgründen besser, wenn es läuft, aber es geht auch das um Erkennen von Bildmaterial und da ist wohl eher Claude oder ChatGPT per API schneller.