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Infoseite // Neumann M 50 V - Legendäres Röhrenmikrofon wird in Neuauflage produziert



Newsmeldung von slashCAM:
Januar 2026


Der Berliner Audiospezialist Neumann hat die Neuauflage seines legendären, 1951 eingeführten Röhrenmikrofons M 50 angekündigt, welches den Klang vieler klassischer Aufnah...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Neumann M 50 V - Legendäres Röhrenmikrofon wird in Neuauflage produziert


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Antwort von soulbrother:

Für 12k kaufe ich mir 5 bis 6 erstklassige! Mikrofone.

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Antwort von Pianist:

Vor allem braucht man für einen Decca-Tree (die typische Anwendung für ein M 50) gleich drei Stück davon...

Matthias

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Antwort von Blackbox:

A-B Vergleich mit anderen Omnis wäre ja mal interessant. Es gibt zB bei DPA und Schoeps entsprechende 'Überzieher'.
Teils sogar nicht nur in den klass. 40mm, sondern auch mit 1 oder 2cm grösserem Durchmesser.
Hab selbst DIY Teile mit 10mm Omnis in 40mm Kugel gebaut, klingen erstaunlich gut und liegen kostenmäßig fast im Promillebereich von den Originalen.
Für fieldrecordings sind solche 40mm Kugel-Omnis unproblematisch, bei instrumentalen Stereoaufnahmen scheint mir, dass dann Testen vor Ort angesagt ist. Definitiv schwieriger zu handeln als zB ORTF klass. AB und die diversen anderen etablierten Aufstellungen.
Die Teile haben sich auch schon wirklich sehr gut gemacht als abgehängtes addOn Mikro bei Theateraufzeichnung mit Gesangsgruppe. Weder Niere noch Kugel hätten das so gebracht.

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Antwort von soulbrother:

Blackbox hat geschrieben:
.........Weder Niere noch Kugel hätten das so gebracht.
Das vermutest Du, aber einen echten Vergleich hast Du nicht machen können, richtig?
Blackbox hat geschrieben:
......bei instrumentalen Stereoaufnahmen scheint mir, dass dann Testen vor Ort angesagt ist.
Deswegen hatte ja sich wohl jeder Tonmeister seine eigenen Aufstellungen und Einstellungen ausgetüftelt.
Da der Raum einen großen Einfluss hat, gibt es mit dieser Technik sowieso keine universelle, cm-genaue Anleitung.
Und daher "braucht" es auch keine 3 Mikros für 36.000 Euro, für höchstwertige Aufnahmen, außer man will unbedingt einen Nostalgiefaktor inkludieren.

Und ja, das ist nur eine Meinung, da ich es in Ermangelung des übertriebenen Budgets nicht testen werde.

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Antwort von Darth Schneider:

Ein direkter Vergleich mit „günstigen“ modernen 500 bis 1000€ Mikrofone bei einer Konzertaufnahme wäre mal spannend…
Wobei ich schon davon ausgehen würde das die 36 000€ Neumann Variante schon besser tönen wird.
Wenn nicht wäre das sehr viel Handarbeit für nix…

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Antwort von Pianist:

Für Orchesteraufnahmen kann ich es nicht beurteilen, aber für Sprachaufnahmen kann ich sagen, dass ich die Wiederauflagen des U 67 und des M 49 ausprobiert habe und sie zumindest für meinen Anwendungsfall keinerlei Vorteile gebracht haben. Im Gegenteil. Aber es kann natürlich sein, dass Leute genau diesen Klang haben wollen. Dann aber wohl eher im Gesangsbereich.

Ich halte diese Wiederauflagen (Gefell macht das gerade mit dem UM 57) für ein Branchenphänomen, mit dem man Aufmerksamkeit bekommt und sicher auch gewisse zusätzliche Umsätze generiert, aber einen echten Mehrwert bietet sowas in aller Regel nicht.

Matthias

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Antwort von Darth Schneider:

Im Gesangs Bereich ist das doch eh besonders schwierig mit Vergleichen, weil jeder hat eine andere Stimme und andere Ohren…;)

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Antwort von Pianist:

Ja, deshalb ergibt es dort ja durchaus auch einen Sinn, dass zu Beginn eines Projektes als Teil des Entstehungsprozesses erst mal Probeaufnahmen mit verschiedenen Mikrofonen gemacht werden und dann eins ausgewählt wird, was den Beteiligten am besten gefällt.

Aber in einem Studio für Sprachaufnahmen, wo jeden Tag diverse Leute drin sind, liegt man mit einem U 87, einem BCM 104 oder einem M 930 nie falsch. Es gibt Hörbuchsprecher, die mit diversen Exoten experimentieren, aber das machen die eher für sich als für die Zuhörer. Ich habe auch den ganzen Schrank voller Mikrofone. Die wenigsten davon setze ich regelmäßig ein.

Was den Decca-Tree und das Sinfonieorchester angeht, wäre ein 1:1-Vergleich mit drei M 50 V, drei M 150 und dreimal Schoeps MK 2H interessant.

Matthias

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Antwort von Darth Schneider:

@Matthias
Du schreibst
„Was den Decca-Tree und das Sinfonieorchester angeht, wäre ein 1:1-Vergleich mit drei M 50 V, drei M 150 und dreimal Schoeps MK 2H interessant.“

Ein teurer Vergleich, wenn die Truppe das ganze Konzert nur wegen den Miks gleich zwei mal perfekt spielen müsste….;)))

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Antwort von Jost:

Thomann bietet es für 12.399 Euro an. Der Preis muss wohl so hoch sein, um bei kleiner Stückzahl ins Plus zu kommen.

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Antwort von Pianist:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ein teurer Vergleich, wenn die Truppe das ganze Konzert nur wegen den Miks gleich zwei mal perfekt spielen müsste….;)))
Ich weiß nicht, ob es tonmeisterlich vertretbar wäre, wenn man versucht, drei Decca-Trees leicht versetzt aufzubauen, um dasselbe Konzertereignis aufzunehmen. Da wäre die Frage, wie groß der Abstand zwischen den Mikrofonen sein müsste, damit sie sich durch ihre Anwesenheit im Schallfeld nicht gegenseitig stören...

Ansonsten gehe ich aber davon aus, dass ein gutes Orchester konstant genug spielt, dass man das auch nacheinander machen könnte. Es kommt dabei auch wirklich nicht auf absolute Deckungsgleichheit an. Meine 24 Sprachaufnahmen für den Youtube-Film habe ich auch einzeln aufgenommen, über einen Zeitraum von mehreren Wochen. Meine sprecherische Konstanz ist dafür ausreichend. Und tagesformabhängige kleine Varianzen gibt es sowieso immer.

Matthias

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Antwort von Darth Schneider:

Klar, die könnten das auch 10x perfekt spielen, braucht einfach Zeit und Energie…
Ich stelle mir so ein Vergleich trotzdem kompliziert vor.
Wahrscheinlich reicht es nicht einfach die Miks auszuwechseln und gleich zu platzieren…
Oder ?
Womöglich müsste man das ganze Orchester umplatzieren…;)))

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Antwort von pillepalle:

Natürlich nutzt man mehrere Hauptmikrofonsetups gleichzeitig und nimmt minimale Unterschiede in Kauf. Beim Decca Tree geht's auch nicht um +-20 cm.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Und diese verschiedenen Mik Hauptsetups würden einander nicht gegenseitig stören ?
Ausserdem bräuchte man dann so auch 2 Mischpulte und 2 Tonmeister dahinter….

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Antwort von Pianist:

pillepalle hat geschrieben:
Natürlich nutzt man mehrere Hauptmikrofonsetups gleichzeitig und nimmt minimale Unterschiede in Kauf. Beim Decca Tree geht's auch nicht um +-20 cm.
Na eben. Das Lustige am Decca-Tree ist ja, dass er einfach funktioniert, wobei sich nicht wissenschaftlich herleiten lässt, warum er funktioniert. Die nächste Frage ist ja dann noch, ob man sich auf das Hauptmikrofonverfahren beschränkt, oder mit Stützen arbeitet. An sich wird kaum ohne Stützmikrofone aufgenommen, aber auch das hat wohl häufig mehr psychologische Aspekte, als dass es wirklich der Aufnahme in nennenswertem Umfang dient.

Selbst eine simple Groß-AB-Anordnung mit zwei Kugeln führt in einem Konzertsaal schon zu äußerst brauchbaren Ergebnissen.
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und diese verschiedenen Mik Hauptsetups würden einander nicht gegenseitig stören ?
Ausserdem bräuchte man dann so auch 2 Mischpulte und 2 Tonmeister dahinter….
Ich würde mal sagen: schon bei 20 cm Versatz ist die Anwesenheit der Nachbarmikrofone nicht mehr schallfeldrelevant.

Und die Zeit der Mischpulte ist ohnehin vorbei, zumindest bei ambulanten Aufnahmen. Die Leute stöpseln heute alles in ihre vielkanaligen Interfaces und schicken es per Dante in ihr Sequoia oder Pyramix. Der Rest passiert im Rechner. Da muss man dann eben nur die Spuren richtig beschriften, so dass man später noch weiß, welches nun eigentlich welches Mikrofon war.

Matthias

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Antwort von Darth Schneider:

Schaut mal hier..
https://www.linkwitzlab.com/Audio_produ ... mphony.htm
Was für ein immenser Aufwand.
Ich zähle 36 Mikrofone auf der Liste, aber womöglich hab ich mich verzählt…;)))


Und das soll jetzt mit nur 3 Neumann Miks genau so gehen ?
Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen….

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Antwort von pillepalle:

@ Darth

Manchmal stellst du schon etwas blöde Fragen 😅 Natürlich hat man mit drei Mikros nicht das gleiche Ergebnis wie mit 25 Mikros. Heutzutage nutzt man neben dem Hauptmikrofon natürlich auch Stützen, um eben in der Post felxibeler zu sein und ein ausgewogeneres Ergebnis zu bekommen. Aber als der Decca Tree erfunden wurde, hatte man noch keine 30 Mikros mit ebensovielen Spuren. Da musste man mit wenig Mikros und Spuren zurechtkommen. Beim Decca Tree hat man nicht so schnell ein 'Loch' in der Mitte, wie es beim groß AB auch mal passieren kann. Bei allen Aufnahmetechniken mit Hauptmikrofon ist der Klang und die richtige Positionierung des Hauptmikrofons enorm wichtig. Die Stützen dienen nur dazu den Klang zu verfeinern, aber die 'Hauptarbeit' macht immer das Hauptmikrofon.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Danke für die Aufklärung, hab ich nicht gewusst. Und sorry wegen der blöden Frage.

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Antwort von Blackbox:

soulbrother hat geschrieben:
Blackbox hat geschrieben:
.........Weder Niere noch Kugel hätten das so gebracht.
Das vermutest Du, aber einen echten Vergleich hast Du nicht machen können, richtig?
Blackbox hat geschrieben:
......bei instrumentalen Stereoaufnahmen scheint mir, dass dann Testen vor Ort angesagt ist.
Deswegen hatte ja sich wohl jeder Tonmeister seine eigenen Aufstellungen und Einstellungen ausgetüftelt.
Da der Raum einen großen Einfluss hat, gibt es mit dieser Technik sowieso keine universelle, cm-genaue Anleitung.
Und daher "braucht" es auch keine 3 Mikros für 36.000 Euro, für höchstwertige Aufnahmen, außer man will unbedingt einen Nostalgiefaktor inkludieren.

Und ja, das ist nur eine Meinung, da ich es in Ermangelung des übertriebenen Budgets nicht testen werde.
Wenn ich nur "vermute", dann schreibe ich das auch so ;-)
Immer wenn Zeit und Gelegenheit da ist hänge oder stelle ich gern addOn Mikro(s) auf, zum einen um jeweilige Miks in versch. Settings besser kennenzulernen, dann damit es nicht langweilig wird, und natürlich vor allem um dazu zu lernen.
In obigem Fall kenn ich den Raum seit Jahrzehnten, hab da schon über 50 Aufzeichnungen gemacht und diverses Mikro-Gedöns abgehängt.
Also keine bloße Vermutung, sondern ziemlich gesicherte Erfahrung, leider ohne das ich bisher sagen kann was GENAU den Unterschied eigentlich ausmacht. Ich vermute dass beim Abhängen mit Achse auf klangquelle gerade die bei Nieren so unerwünschte Ungleichmäßigkeit im Polardiagramm der spezielle Vorteil sein kann. Frontal stimmschmeichelnd höhenbetont und präsent kombiniert mit abgedunkeltem Raumhall (im Vergleich zu Frontal). Obwohl das Bündelungsmaß vermutlich geringer ist als bei Nieren klingt es weniger 'hinten im Raum'. Dazu natürlich auch noch präzise im Bass (sind halt Omnis).

Was das Tüfteln angeht muss man m.E. unterscheiden. Es gibt halt bewährte und kalkulierbare Aufstellungen, die sich recht gut einschätzen lassen, wo man also quasi innerlich ungefähr vorhören kann wie es klingen wird. Bei etlichen Aufstellungen ist die Zeit des 'Tüftelns' auch eher vorbei da mittlerweile genügend Wissen angesammelt wurde. Wie ORTF Aufstellungen klingen, welcher Aufnahmebereich damit abgedeckt wird, etc. ist bekannt, auch wie bei AB verfahren wird was die Basisbeite angeht usw.
Bei diesen Kugel-Omnis scheint mir das anders zu sein. Möglicherweise liegt's einfach daran, dass ich die für Stereo zu selten eingesetzt habe (außer für's fieldrecording), ich vermute aber eher, dass die Teile einfach schwieriger vorab zu kalkulieren sind.
Nicht umsonst heißt es beim Decca-tree ja auch immer: Abstände nur nach Gehör ermitteln und bei perfekter Abhörumgebung.
Vielleicht hab ich da nen Wissensrückstand, aber Berechnungen zum Deccatree, zB was den Aufnahmebereich angeht, scheint es nicht zu geben (was zugegebenermaßen vor allem an der dreier-Kombi liegt und wohl nicht primär an den M50).
Ob das bei Surround-Setups mit integriertem Decca-tree anders ausschaut weiss ich nicht, könnte aber evtl. sein, da ja dann die Dreier-Kombi nen anderen Job im Lautsrecherdings macht (Center...).
Wenn ich mal Zeit und Lust hab werd ich nen Vergleich machen mit Parallelaufnahme ORTF / klein-AB / Kugel-Omnis.

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Antwort von Pianist:

Blackbox hat geschrieben:
ielleicht hab ich da nen Wissensrückstand, aber Berechnungen zum Deccatree, zB was den Aufnahmebereich angeht, scheint es nicht zu geben (was zugegebenermaßen vor allem an der dreier-Kombi liegt und wohl nicht primär an den M50).
Den Decca-Tree kann man ja auch nicht berechnen. Er entzieht sich komplett der wissenschaftlichen Nachvollziehbarkeit und funktioniert trotzdem... :-)

Matthias

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Antwort von dienstag_01:

Pianist hat geschrieben:
Blackbox hat geschrieben:
ielleicht hab ich da nen Wissensrückstand, aber Berechnungen zum Deccatree, zB was den Aufnahmebereich angeht, scheint es nicht zu geben (was zugegebenermaßen vor allem an der dreier-Kombi liegt und wohl nicht primär an den M50).
Den Decca-Tree kann man ja auch nicht berechnen. Er entzieht sich komplett der wissenschaftlichen Nachvollziehbarkeit und funktioniert trotzdem... :-)

Matthias
Das nennt sich Emppirie. Und ist natürlich auch Wissenschaft, eben empirische Wissenschaft ;)

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Antwort von K.-D. Schmidt:

Ein direkter Vergleich mit „günstigen“ modernen 500 bis 1000€ Mikrofone bei einer Konzertaufnahme wäre mal spannend…
Wobei ich schon davon ausgehen würde das die 36 000€ Neumann Variante schon besser tönen wird.
Auf welcher Abhöranlage? Welche Verstärker? Welche Boxen?...

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Antwort von Darth Schneider:

Nun ja, sehr gute Frage.
Natürlich wird es auf einer High End Anlage so oder so immer besser tönen.

Aber wenn es auch mit sehr günstigen und simplen Audio Anlage nicht eindeutig besser tönt mit den sehr teuren Miks, als mit günstigen. (Oder mit 200€ Kopfhörer.)

Dann fragt es sich ob sich dann um 16 000€ für nur ein einziges Mikrofon überhaupt lohnt…?

Die meisten hören heute Musik über Air Pods oder Ähnliches beziehungsweise 100€ bis 300€ Bluetooth Lautsprecher.

Und dann gibt es natürlich auch Nerds die sich einen tollen Verstärker und Boxen für pro Stück 1000 € kaufen und diese in einem völlig ungeeigneten Raum irgendwo falsch platzieren…;)))

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Antwort von Jott:

Und es gibt Leute, die wollen sich einen Konzertsaal nach Hause holen. Die wissen dann schon, was zu tun ist.

Nie vergessen: teure aufwendige Dinge kommen auf den Markt, weil sie gewünscht werden. Nicht aus Jux.

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Antwort von Darth Schneider:

Klar, aber das ist relativ.
Seien wir ehrlich ne realistisch.

Weil nur wegen dem Kino und Konzert Erlebnis verkauft sich so teures Gear heute überhaupt noch. Nicht zuletzt auch wegen den grossen Egos und Ansprüchen der Macher….

Die paar Leute die so viel Geld zum Hören und sehen ausgeben nur für Zuhause, reichen niemals aus um Firmen wie Neumann überhaupt am Leben zu erhalten.

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Antwort von toniwan:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nun ja, sehr gute Frage.
Natürlich wird es auf einer High End Anlage so oder so immer besser tönen.

Aber wenn es auch mit sehr günstigen und simplen Audio Anlage nicht eindeutig besser tönt mit den sehr teuren Miks, als mit günstigen. (Oder mit 200€ Kopfhörer.)

Dann fragt es sich ob sich dann um 16 000€ für nur ein einziges Mikrofon überhaupt lohnt…?

Die meisten hören heute Musik über Air Pods oder Ähnliches beziehungsweise 100€ bis 300€ Bluetooth Lautsprecher.

Und dann gibt es natürlich auch Nerds die sich einen tollen Verstärker und Boxen für pro Stück 1000 € kaufen und diese in einem völlig ungeeigneten Raum irgendwo falsch platzieren…;)))
Du bist mit deinen Fragen und deinem Versuch etwas nachzuvollziehen, was überhaupt nicht in deinem Interessengebiet liegt, irgendwie auf dem Holzweg. Ich weiß nicht, was du bezweckst. Das ist ein sehr spezialisiertes Mikrofon, das nicht "besser" klingen muss als ein 3.000 € Mikrofon, aber eben in Nuancen anders und speziell. Und solche Klangunterschiede werden von demjenigen, der die Mikrofone einsetzt, in einem Regieraum gehört, dessen Lautsprecher eventuell noch mehr kosten als drei M 50 V. Hörst du im Orchester, ob die erste Geige eine Stradivari oder ein sehr guter Nachbau ist? Vermutlich nicht. So what.

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Antwort von Darth Schneider:

Eben, weil das mit den Nuancen geht jetzt für mich eindeutig in Richtung Religion.

Und verstehe mich richtig,
wenn ich das Geld hätte würde ich locker und sehr, sehr gerne 3 verschiedene Mikrofone für jeweils 2000€ kaufen…

Aber sicher nicht Mikrofone für 10 000…:=)

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Antwort von toniwan:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Eben, weil das geht jetzt für mich eindeutig in Richtung Religion.

Und verstehe mich richtig, wenn ich das Geld hätte würde ich locker und sehr gerne 3 Mikrofone für jeweils 2000€ kaufen…

Aber nicht Mikrofone für 16 000…:=)
Gut, dass wir das jetzt wissen. Jemand, der sich nicht sonderlich für Klang bzw. Mikrofone interessiert ist halt nicht die Zielgruppe. Du verstehst nichts davon, aber du hältst es für Religion, alles klar.

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Antwort von Darth Schneider:

Also jemand der sich sehr gerne 3 Mikrofone für jeweils 1000 oder 2000€ kaufen würde interessiert sich nicht für Sound ?

Seltsame weil sehr abgehobene Sichtweise die du da hast…;)))

Und hey ich hatte auch 20 Jahre lang teure Bose Boxen und passenden tollen Verstärker…Mittlerweile alles verschenkt an ein Ballettstudio.

Heute genügen mir zum hören ein Marshall Speaker und 300€ Sony Kopfhörer…Und zum schneiden billig Behringer Boxen.

Man wird viel bescheidener mit dem Alter…;)

Und nur Live passiert die echte Magie,
hören soll das Zuhause jeder gefälligst wie er will…

Dafür braucht es heute bei der Aufnahme keine 10 000€ Mikrofone mehr..
Der Raum wo die Aufnahme stattfindet ist viel wichtiger…
Der Rest macht ein talentierter Tonmeister am Rechner, ganz ohne Mikrofon Ferraris…
Nur meine 2 Cents.

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Antwort von toniwan:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also jemand der sich sehr gerne 3 Mikrofone für jeweils 1000 oder 2000€ kaufen würde interessiert sich nicht für Sound ?

Seltsame weil sehr abgehobene Sichtweise die du da hast…;)))

Und hey ich hatte auch 20 Jahre lang teure Bose Boxen und passenden tollen Verstärker…Mittlerweile alles verschenkt an ein Ballettstudio.

Heute genügen mir zum hören ein Marshall Speaker und 300€ Sony Kopfhörer…Und zum schneiden billig Behringer Boxen.

Man wird viel bescheidener mit dem Alter…;)

Und nur Live passiert die echte Magie,
hören soll das Zuhause jeder gefälligst wie er will…

Dafür braucht es heute bei der Aufnahme keine 10 000€ Mikrofone mehr..
Der Raum wo die Aufnahme stattfindet ist viel wichtiger…
Nur meine 2 Cents.
Ja, wer braucht Panavision, wenn man auch mit einer Blackmagic drehen kann. Das sieht der normale Betrachter eh nicht. Und die Story ist eh viel wichtiger!

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Antwort von Darth Schneider:

Gut einerseits hast du sicher recht,

andererseits ich bezweifle das heute mehr als 1% der Zuschauer den Unterschied zwischen einer neuen 80 000 € Arri oder einer 7000€ URSA Cine im Kino heute überhaupt bemerken würden…
Wenn der Film gut ist und wenn die Leute hinter der Kamera und hinter dem Licht wissen was sie tun.

Beim Ton wird das nicht anders sein als beim Bild.

Zumal:
Die Zeiten ändern sich.
Und natürlich damit die vorhandene Technik.
Vor allem aber auch die Seh und Hör Gewohnheiten der Zuschauer und der Zuhörer ändern sich.

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Antwort von toniwan:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Gut einerseits hast du sicher recht,
andererseits ich bezweifle das mehr als 1% der Zuschauer den Unterschied zwischen einer neuen Arri oder einer URSA Cine im Kino heute überhaupt bemerken würden…
Wenn die Leute hinter der Kamera und hinter dem Licht wissen was sie tun.

Zumal:
Die Zeiten ändern sich.
Und natürlich die verwendete Technik.
Vor allem aber auch die Seh und Hör Gewohnheiten der Zuschauer und der Zuhörer ändern sich.
Was ich damit sagen wollte: Die Diskussion ist müßig und wird seit Ewigkeiten so geführt. Dieses Mikrofon ist ein Nischenprodukt. Aber im Gegensatz zu z.B. Leica würde ich Neumann eher nichts "religiöses" unterstellen, auch wenn sie mit solchen Reissues natürlich auch auf ihr Image einzahlen.

Wenn du einen Regieraum haben möchtest, der 20 Hz bis 20 kHz möglichst linear, in ordentlichen Lautstärken und mit idealer Nachhallzeit über den Frequenzgang und niedriger Verzerrung abbildet, gibst du für den Raum fünfstellig aus und für die Lautsprecher nochmal fünfstellig. Das ist nicht Religion, sondern der aufwändige Versuch, Schall zu kontrollieren. In solchen Umgebungen findet man häufig Mikrofone, deren Marktwert über 10.000 € liegt. Und Kunden möchten die nutzen. Braucht man das für gute Aufnahmen? Nö. Aber ich bin wohl nicht der einzige, der sich für so herausragende Technik begeistert.

Ich frage mich allerdings, wie es nun ausgerechnet dieses nicht-Filmrelevante Mikrofon auf Slashcam geschafft hat.

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Antwort von toniwan:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Zumal:
Die Zeiten ändern sich.
Und natürlich damit die vorhandene Technik.
Vor allem aber auch die Seh und Hör Gewohnheiten der Zuschauer und der Zuhörer ändern sich.
Ergänzend dazu: Das ist bei Tontechnik sehr anders als bei Film-Technik. Mikrofone, die vor 60 Jahren Referenz waren, sind es noch heute. Was sich geändert hat ist, dass Einstiegs- und Mittelklasse-Produkte deutlich billiger und besser geworden sind. Und auch jeder junge Recording Engineer kennt das Neumann U47 als den heiligen Gral, der gebraucht noch mehr als zwei neue M50V kostet.

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Antwort von Darth Schneider:

Natürlich sehe ich heute Neumann, Schoeps und Gefell gar nicht grundsätzlich als religiös beziehungsweise als unnötig.
Die Mikrofone sind grossartig.

Nur Mikrofone für 10 000€ sind doch heute unnötiger Luxus, beziehungsweise eigentlich nur noch (sicher sehr coole) Nostalgie beziehungsweise ein schlechter, weil sehr teurer Witz…

Genau so wie auch Kameras für 50 000 oder 80 000€.
Und Objektive für 10 oder 20 000…
Aber diesbezüglich muss Hollywood und Co selber darauf kommen.
Sie werden….Ist nur eine Frage der Zeit.
Das Geld geht Ja tendenziell eher aus…

Beim Ton ist das doch auch nicht anders, Dank all der neuen günstigen Technik, natürlich nicht zuletzt auch der Computer und AI Technik.
Miks für 500/1000 oder 2000 € genügen für alles..

Genau so braucht es heute (im Gegensatz zu früher) theoretisch nur noch sehr wenige Lampen für 3000/5000€.
Weil die Kameras heute viel lichtstärker sind.
Und wegen den zig starken, guten und sehr günstigen China Leuchten…
Hübsche 500 Watt von Nanlite gibt es mit Metall Body, Bowens Mount, Dmx und BiColor mittlerweile ab 600€…

Aber eben, darauf kommen müssen die alteingesessenen Profis schon selber…;)

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Antwort von Darth Schneider:

Und natürlich ist die Diskussion müssig, eben weil immerzu stur an frühere Zeiten wo gute Technik ein Vermögen gekostet hat festgehalten wird.

Und dann wundert man sich darüber warum Film immer noch teurer wird…

Das liegt nicht nur an der Teuerung, sondern auch am festhalten an alter sehr teurer Technik, beziehungsweise an irgendwelchen exklusiven Namen von alten Produkten/Marken.

Hauptsache es steht Arri darauf, Cooke, Panavision oder Neumann M 50 V.
Als würde das den Kunden, den Zuschauer oder den Musiker interessieren….

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Antwort von Jott:

Der Iasi-Virus geht um.

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Antwort von Darth Schneider:

Nein Jott, das ist der:
„Ich lebe nicht in einer aus reiner Gewohnheit alt eingesessenen High Tech Traumwelt und gehe mit der Zeit“
Virus….

Und ich glaube nicht mehr an irgendwelche Vorteile von völlig überteuertem Zeugs…
Weil es ist heute zu 99% nicht mehr nötig.

Wenn du sinnvolle Gegenargumente hast, bitte ?

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Antwort von Darth Schneider:

PS: Ich filme nie mit ISO 12800, mit der Pocket nur 400 oder ISO 1250….mit der Lumix manchmal aber sehr selten mit ISO 4000…
Also kein Iasi Style…

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Antwort von Sicki:

Ein Argument wäre zum Beispiel, dass jemand der sowohl die betreffenden Mikrofone als auch die Kameras&Leuchten nur aus dem Internet kennt,
überhaupt nicht beurteilen kann, ob die Produkte für die eigentlichen Anwender sinnvoll oder unnötig sind.

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Antwort von Darth Schneider:

Ich bin 57 Jahre alt, habe also sehr wahrscheinlich schon zig mal Musik in meinem Leben gehört gehört die mit dem Original M50 V aufgenommen wurde.
Zum Beispiel den Star Wars Soundtrack, den ich fast schon auswendig singen kann…;))))

Und kennst du das Mik selber ?
Wenn ja warum würdest du dir das über 10 000€ Mikrofon kaufen ?

Beziehungsweise warum denkst du das ein 1000 oder 2000€ Mik den Job heute mit all den Tools im Rechner drin nicht auch genau so gut machen könnte ?

Und aber bitte komm mir jetzt nicht mit irgendwelchen Nuancen, weil das ist nur gleich Geschmacksache…

Was ja ok wäre, aber dann geht das unter purer Luxus…

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Antwort von Darth Schneider:

Keine Antwort ist auch eine…
Würde ich aber interessieren….

Ach ja, und kennst du denn die günstigen China Leuchten ?
Ich musste die teuren, schweren Dinger früher auch schon herum schleppen und aufbauen helfen…;)

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Antwort von Sicki:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Keine Antwort ist auch eine…
Nicht so ungeduldig. Auch wenn manche das hier so behandeln, es ist ein Forum und kein Chat. Kann ja nicht jeder 24/7 hier abhängen.

Und nein, ich habe die Mikrofone nicht benutzt und würde sie mir auch nicht kaufen, weil ich nicht im Audiobereich arbeite und keinerlei Verwendung dafür habe.
Aber genau darum spreche ich den Leuten die sie nutzen auch nicht ab, ob das sinnvoll für sie ist oder nicht.

Aber ich kann dir sagen, dass deine Einschätzung und der Vergleich zu Licht und Kamera Quatsch ist, weil es auch heute noch sehr wohl gute Gründe für große Lampen und HighEnd Kameras gibt.

Übrigens nur so am Rande: Das tolle an einem Forum ist, dass man zu jedem Thema etwas schreiben kann, aber das heißt nicht, dass man es auch tun muss.

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Antwort von Jörg:

Übrigens nur so am Rande: Das tolle an einem Forum ist, dass man zu jedem Thema etwas schreiben kann, aber das heißt nicht, dass man es auch tun muss. das fällt nicht auf fruchtbaren Boden...

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Antwort von Blackbox:

Pianist hat geschrieben:
Die nächste Frage ist ja dann noch, ob man sich auf das Hauptmikrofonverfahren beschränkt, oder mit Stützen arbeitet. An sich wird kaum ohne Stützmikrofone aufgenommen, aber auch das hat wohl häufig mehr psychologische Aspekte, als dass es wirklich der Aufnahme in nennenswertem Umfang dient.

Selbst eine simple Groß-AB-Anordnung mit zwei Kugeln führt in einem Konzertsaal schon zu äußerst brauchbaren Ergebnissen.
Da liegst Du definitiv falsch.
Bei Klassikaufnahmen geht es nicht um 'klingt irgendwie gut genug', sondern darum Komposition und Interpretation angemessen für mit den Möglichkeiten des jeweiligen Mediums rüberzubringen.
Unter Umständen muss auch für mehrere Mischungen mikrofoniert werden: TV-Stereo, Radio-Stereo plus Surround-TV 5.1 plus ggf. Surround Zweitverwertung.
Aber auch für CD-Stereo sind die Anforderungen i.d.R. nicht mit nur HM zu erfüllen.
Dazu gehört zB, um mal ein Mini-Beispiel zu nehmen, dass die Hornstimme akustisch der Partitur entsprechend hörbar wird, was dem Live-Publikum oft verborgen bleibt.
Die Hörbarkeit der Partitur kriegst Du mit HM-only i.d.R. unmöglich hin.
Zwischen 30 und über 70 Mikros einzusetzen ist mitnichten eine Marotte von profilneurotischen Tonmeistern mit zu vielen Mikrofonen, sondern schlicht künstlerische Notwendigkeit, weshalb auch der zentrale Teil der Ausbildung im musikalischen Bereich stattfindet, und nicht etwa im technischen.
Dazu kommt natürlich noch die klangliche Anmutung, die gerade für die emotionale Wirkung der Musik incl. des richtig dosierten Umhüllungseindrucks zentral ist. Auch da: ohne die vielen Stützen würde bei ausreichender 'Umhüllung' die notwendige Direktheit verloren gehen. Auch bei orchestraler Filmmusik wird - aus zwingender Notwendigkeit heraus - mit sehr vielen Stützen gearbeitet, bis fast in den 3stelligen Bereich hinauf.
Ist beim Bild ja nicht so sehr anders. Für ne kleine youtube Doku reicht auch mal ne einzelne LED Funzel, für Hollywood braucht's ggf. mehrere LKW Ladungen und Strom für Dutzende KW.
Umfangreichere Mikrofonierungen haben sich ja mittlerweile selbst in den Samplingbibliotheken (VSL und Co.) als 'must have' etabliert, da sonst keine passenden Abmischungen möglich sind.

p.s.:
als abschreckendes Beispiel können Aufnahmen aus den Anfangstagen der CD dienen, als Einige ernsthaft glaubten mit dem Aufstellen eines HM auf Kopfhöhe Mitte Reihe 7 oder so und mit 2Kanal rauschfrei (nach damaligem Stand) direkt auf DAT den heiligen Gral der Klassikaufnahmen entdeckt zu haben.
Solche bizarren nischigen Modetrends waren dann zum Glück recht schnell wieder vorbei.
Das heisst natürlich nicht, dass - je nach Anforderungen - nie nur mit HM
aufgenommen werden darf. Kommt halt immer drauf an.

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Antwort von Darth Schneider:

Schön das hier noch Leute gibt die wirklich sinnvoll und aussagekräftig argumentieren können…

@Jörg
So fällt das dann auch bei mir auf fruchtbaren Boden..;)

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Antwort von soulbrother:

Sehr interessant diese Infos aus dem Klassikbereich hier!

Ich war vor 40 Jahren in einer Band und in (2) Tonstudios ne zeitlang oft am neugierig Infos aufsaugen, aber da war mit Klassik leider nix.
Natürlich hab ich wärend der 5 Jahre Klavierunterricht auch Klassik gehört und Konzerte besucht - gehörte ja auch zur Gehörschulung. 3 Monate Geigenunterricht hatte ich auch, aber das ging anatomisch nicht gut - Krampf im Arm nach 20 Minuten... egal... was ich sagen wollte:

Ich fasse es mal in meinen Worten zusammen:
Wer in einem Konzertsaal den Unterschied einer Russ-Geige aus Cremona zu einer billigen Gewa nicht so recht hört, der hört auch keinen Unterschied zwischen 2 technisch gut erstellten und richtig gut und vergleichbar abgemischten Aufnahmen mit A: 36.000.- Mikrofonen und B: 1500.-€ Mikros.

Egal ob die Lautsprecher oder Kopfhörer zuhause genutzt werden...

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Antwort von dienstag_01:

soulbrother hat geschrieben:
Sehr interessant diese Infos aus dem Klassikbereich hier!

Ich war vor 40 Jahren in einer Band und in (2) Tonstudios ne zeitlang oft am neugierig Infos aufsaugen, aber da war mit Klassik leider nix.
Natürlich hab ich wärend der 5 Jahre Klavierunterricht auch Klassik gehört und Konzerte besucht - gehörte ja auch zur Gehörschulung. 3 Monate Geigenunterricht hatte ich auch, aber das ging anatomisch nicht gut - Krampf im Arm nach 20 Minuten... egal... was ich sagen wollte:

Ich fasse es mal in meinen Worten zusammen:
Wer in einem Konzertsaal den Unterschied einer Russ-Geige aus Cremona zu einer billigen Gewa nicht so recht hört, der hört auch keinen Unterschied zwischen 2 technisch gut erstellten und richtig gut und vergleichbar abgemischten Aufnahmen mit A: 36.000.- Mikrofonen und B: 1500.-€ Mikros.

Egal ob die Lautsprecher oder Kopfhörer zuhause genutzt werden...
Jetzt ist nur noch die Frage zu klären, ob der Sound Ingenieur seinen Job darin sieht, eine Aufnahme zu machen, mit der man überhaupt die Möglichkeit hat, einen Unterschied zu hören. Oder ob er das nicht möchte.
Ich hätte da eine Antwort ;)

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Antwort von soulbrother:

dienstag_01 hat geschrieben:

Ich hätte da eine Antwort ;)
Ja, guter Hinweis.

Aber: Ich vermute Du hast schon verstanden worauf ich hin wollte, oder?

Wer es live nicht hört, dürfte es auch bei bester Aufnahme nicht raushören und ist halt nicht das Zielpublikum...

Was aber komplett egal ist, denn ich schätze mal, dass mind. 2/3tel nicht fähig sind das zu hören.

Je nach Musik und Künstler am Instrument bin ich da auch nicht immer sattelfest, muss ich gleich mal zugeben.

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Antwort von dienstag_01:

Für mich gilt: Schlecht hören konnte ich schon immer gut ;)

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Antwort von Blackbox:

Was habt ihr dann alle mit 'schlecht hören'???
Schnappt euch doch einfach mal ne Partitur von zB ner spätromantischen Sinfonie legt ne CD ein oder startet nen Stream und hört was ihr dann hört und was ihr nicht hört.
Auch wenn man nicht 'richtig' Noten lesen kann, sollte es doch zumindest möglich sein zu verfolgen wo man grad ist (zur Not auf die Takte achten) und mal abschnittsweise schaun und hören ob die Oboe(n) zu hören ist, was die Streicher sektions machen etc. etc. , also sozusagen den Überblick kriegen was da so alles los ist. Wenn man das mal öfter macht öffnet sich das Ohr nach und nach um aus dem 'Klangbrei' die Einzelstimmen raushören zu können.
Evtl. auch mal raten wie das Orchester aufgestellt wurde (deutsche vs. amerikanische) usw.
Ist doch alles kein Hexenwerk!
Ihr könnt doch auch alle lesen und schreiben, Basis-Bildung und so ...
Partituren gibts gratis und legal auf imslp.
z.B.:
https://imslp.org/wiki/Symphony_No.8_in ... er,_Anton)
(durchkliken und ggf. die 10sec auf den Downloadbutton warten)

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Antwort von Jott:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nein Jott, das ist der:
„Ich lebe nicht in einer aus reiner Gewohnheit alt eingesessenen High Tech Traumwelt und gehe mit der Zeit“
Virus….

Und ich glaube nicht mehr an irgendwelche Vorteile von völlig überteuertem Zeugs…
Weil es ist heute zu 99% nicht mehr nötig.

Wenn du sinnvolle Gegenargumente hast, bitte ?

Das restliche 1% ist der Knackpunkt. Filmleuchten für viele Tausender gibt es natürlich auch heute noch. Nur vermehrt aus China. Die bauen nicht nur YouTuber-Spielsachen, sondern auch das „völlig überteuerte Zeugs“. Für die 1%, die eine Vision umsetzen wollen. „Photography“ gleich Malen mit Licht. Das geht nicht mit dem, was du unter Licht verstehst.

Und was den Iasi-Virus angeht: du hast noch nicht eine Minute gesehen von dem, was Herr Iasi seit fünfzehn Jahren hier predigt: aufwendiges Licht durch Grading ersetzen. Weil es Fantasie ist.

Was das Mikro angeht: du hast den Artikel gelesen?

„… heute gehören M 50-Modelle zu den seltensten und teuersten Vintage-Mikrofonen, die zu sagenhaften Preisen von rund 16.000 Euro gehandelt werden.“

Und du kannst dir wirklich nicht vorstellen, dass es dafür einen Grund geben könnte? Nun, dann ist es halt so.

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Antwort von Darth Schneider:

@Jott
Ich würde niemals behaupten das man mit Gradlinig schönes Licht ersetzen kann.

Was die günstigen Lampen betrifft, klar geht damit malen mit Licht wahrscheinlich nicht.
Aber wie viele Leute hier können das denn wirklich ?

Und andersrum war es unser Frank der ja damit angegeben hatte das er einen ganzen Kinofilm mit nur drei China Lampions gedreht hatte.

Und Aussagen gemacht hatte wie:
„Wie viel Watt die Leuchten haben spiele keine grosse Rolle.“
Kann man davon halten was man will…

Was den Ton betrifft, ich wollte nix schlecht reden, nur in die Köpfe bringen das ein sehr gutes Mik nicht zwingend 10 000€ kosten muss…

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Antwort von Jott:

„ Was die günstigen Lampen betrifft, klar geht damit malen mit Licht wahrscheinlich nicht.
Aber wie viele Leute hier können das denn wirklich ?“

Die 1%?

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Antwort von toniwan:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Was den Ton betrifft, ich wollte nix schlecht reden, nur in die Köpfe bringen das ein sehr gutes Mik nicht zwingend 10 000€ kosten muss…
Das ist das Problem auf den Punkt gebracht. Du willst etwas "in die Köpfe bringen" von dem du überhaupt keine Ahnung hast, zu einem Produkt, mit dem du keine Erfahrung hast. Das ist der Grund warum deine Posts immer wieder auf viel Widerstand stoßen: Du kannst nicht zwischen deiner Meinung und Allgemeingültigkeit unterscheiden.

Atme mal tief durch und wenn es dich doch interessiert, recherchiere eigenständig zu alten Neumann Mikrofonen. Das Netz ist voll mit spannenden Daten und Fakten.

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Antwort von Jörg:

Du willst etwas "in die Köpfe bringen" von dem du überhaupt keine Ahnung hast, zu einem Produkt, mit dem du keine Erfahrung hast. Das ist der Grund warum deine Posts immer wieder auf viel Widerstand stoßen: Du kannst nicht zwischen deiner Meinung und Allgemeingültigkeit unterscheiden. genau das ist es.

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Antwort von Pianist:

Meiner Meinung nach bedienen diese Wiederauflagen einzig und allein die Sehnsucht nach alten Zeiten. Die sind aber vorbei und kommen nicht wieder. Zum Glück. Es gibt einfach keinen rational nachvollziehbaren Grund, heute ein Röhrenmikrofon als Hauptmikrofon für Orchesteraufnahmen einzusetzen, welches einen Geräuschspannungsabstand von 67 dB hat. Das ist ein katastrophaler Wert. Orchester spielen ja nicht nur laut, wo es dann nicht auffällt, sondern die spielen auch mal leise. Ohne nachträgliche Entrauschung wird da nichts gehen.

Ich würde auch 77 dB ziemlich lausig finden, wenn man sich mal überlegt, dass aktuelle Großmembranmikrofone auf 87 dB kommen und damit praktisch rauschfrei arbeiten. Und davon dann auch noch drei Stück. Meine Güte...

Den Einsatz eines U 67 oder eines M 49 V kann ich mir ja noch irgendwie schönreden, wenn es um Solo-Gesang geht und die Projektbeteiligten sich nach Vergleichsaufnahmen für eine konkrete Stimme genau für sowas entscheiden. Aber das mit dem M 50 ist wirklich schon sehr schräg...

Matthias

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Antwort von Jott:

Betrachte es einfach - frei nach Douglas Adams - als „PAL“. Problem anderer Leute. Verstehe die Aufregung nicht.

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Antwort von Pianist:

Ja, selbstverständlich. Soll jeder so viele teure Mikrofone kaufen wie er möchte. Ich habe auch lauter teure Mikrofone im Schrank, die ich nicht brauche. Manchmal will man einfach irgendwas haben. Andere kaufen teure Flaschen mit Inhalt.

Matthias

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Antwort von Darth Schneider:

Alte Mikrofone können schon spannend sein.
Ich hatte mal den Klassiker MKH 816.
Geschenkt bekommen bei einem Dreh von einem Tonmeister mit dem ich mich damals angefreundet hatte.

Ein paar Projekte damit gemacht, war mir dann aber doch zu unpraktisch, gerade mit dem Vorverstärker Teil (oder was das auch immer für ein Gerät war das da dran hängen musste).
Und auch zu gross und zu empfindlich…

Konnte das Mik aber dann Jahre später noch für ein paar Hunderter verkaufen.
Hatte mir dann das MKH 66 gekauft und sicher 10 Jahre genutzt.

Heute genügt mir ein simples Rode Video Mik Pro beziehungsweise das Rode NTG.
Wahrscheinlich werden mir dem Alter die Ohren schlechter…;)))

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Antwort von toniwan:

Pianist hat geschrieben:
Meiner Meinung nach bedienen diese Wiederauflagen einzig und allein die Sehnsucht nach alten Zeiten. Die sind aber vorbei und kommen nicht wieder. Zum Glück. Es gibt einfach keinen rational nachvollziehbaren Grund, heute ein Röhrenmikrofon als Hauptmikrofon für Orchesteraufnahmen einzusetzen, welches einen Geräuschspannungsabstand von 67 dB hat. Das ist ein katastrophaler Wert. Orchester spielen ja nicht nur laut, wo es dann nicht auffällt, sondern die spielen auch mal leise. Ohne nachträgliche Entrauschung wird da nichts gehen.

Ich würde auch 77 dB ziemlich lausig finden, wenn man sich mal überlegt, dass aktuelle Großmembranmikrofone auf 87 dB kommen und damit praktisch rauschfrei arbeiten. Und davon dann auch noch drei Stück. Meine Güte...

Den Einsatz eines U 67 oder eines M 49 V kann ich mir ja noch irgendwie schönreden, wenn es um Solo-Gesang geht und die Projektbeteiligten sich nach Vergleichsaufnahmen für eine konkrete Stimme genau für sowas entscheiden. Aber das mit dem M 50 ist wirklich schon sehr schräg...

Matthias
Für Orchesteraufnahmen sehe ich es auch so. Aber ein Kugel-Röhrenmikrofon hat dann eben noch unzählige weitere Einsatzgebiete, wo es genau passend sein kann.

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Antwort von Blackbox:

Pianist hat geschrieben:
Geräuschspannungsabstand von 67 dB hat. Das ist ein katastrophaler Wert. Orchester spielen ja nicht nur laut, wo es dann nicht auffällt, sondern die spielen auch mal leise. Ohne nachträgliche Entrauschung wird da nichts gehen.

Ich würde auch 77 dB ziemlich lausig finden, wenn man sich mal überlegt, dass aktuelle Großmembranmikrofone auf 87 dB kommen und damit praktisch rauschfrei arbeiten. Und davon dann auch noch drei Stück. Meine Güte...
Ich vermute, Du verwechselst da grad CCIR und dBA?
Die bei Thomann angegebenen 15dB-A des Neumann gehen m.E. auch bei Orchesteraufnahmen mit leisen Passagen in leisen Räumen vollkommen in Ordnung.
Sooo viel besser sind die üblicherweise verwendeten Kleinmembrane ja nun auch nicht.
Oder meinst Du das alte Orignial M50?
Da wurden ja 28dB nach Din45405 angegeben, was soweit ich das erinnere CCIR entspricht. Sind dann ca. 17-18dB-A (lässt sich ja nicht exakt umrechnen, wg. unterschiedlicher Kurven).
Auch damit ist noch ganz gut zu arbeiten. (Zum Vergleich: die recht gut etablierten KM140 liegen bei 25dB CCIR).
Ob das leichte(!) Rauschen bei den alten M50 stört hängt auch davon ab wie das Spektrum ist. Das wird ja auch mit CCIR nicht richtig erfasst, auch wenn die Kurve schon aussagekräftiger ist als das Marketing-dB-A

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Antwort von Pianist:

Ich meine den Geräuschspannungsabstand, den gibt Neumann mit 67 dB an. Andere Daten (Ausgangspegel in mV/Pa bei 1 kHz und Eigenrauschen in dB A) stehen da offenbar noch nicht, aber die würden ja dasselbe aussagen.

Matthias

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Antwort von Blackbox:

Ja, dass es um den Geräuschspannungsabstand geht ist klar, aber Du musst halt dabei immer(!) schauen nach welcher Norm gemessen wird.
Das sind 10-11 dB Unterschied.
Wo stehen denn die 67dB? Ich hab grad nur kurz bei Thomann geschaut, da stehen für das M50-V halt 15dB-A, (=79dB-A) was ja vollkommen in Ordnung geht.

p.s.:
Ja hast Recht, Neuann gibt 67dB an bei CCIR Messung, allerdings auch 15dB bei A-Bewertung.
https://www.neumann.com/de-de/produkte/ ... nes/m-50-v
die 12dB Differenz zwischen den Kurven legen nahe, dass das Rauschen eher in den oberen Frequenzen zu finden sein wird.
Liegt aber doch alles vollkommen im grünen Bereich, vor allem wenn man bedenkt dass da ne Röhre und ne Kapsel mit kleinem Durchmesser arbeitet. Dürfte hat an der Grenze des technisch Machbaren liegen.

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Antwort von Pianist:

Ha – die 67 dB auf der Neumann-Homepage sind die CCIR. War nicht auf den ersten Blick erkennbar. Dann ist es nicht sooooo schlecht...

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Antwort von Blackbox:

Ja, man könnte auch sagen:
das ist ziemlich gut ;-)

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Antwort von Pianist:

Naja, ich bin da ziemlich verwöhnt, meine BCM 104 und meine M 930 rauschen nur mit 7 dB (A) bzw. haben einen Geräuschspannungsabstand von 87 dB. Da muss ich selbst bei Solo-Aufnahmen, die für sich alleine stehen, nichts nachträglich entrauschen.

Wenn ich mal aus Spaß mit einem meiner Röhrenmikrofone aufnehme, also mit dem M 92.1s und dem M 990, dann verspüre ich schon den Bedarf, da was zu reparieren. Und das M 50 (auch das M 49) liegen da noch drunter, bzw. rauschen noch mehr.

Allerdings: ja, auch moderne Kleinmembranmikrofone rauschen. Reine Physik.

Matthias

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Antwort von Blackbox:

Das liegt wohl daran, dass Du hauptsächlich Sprachaufnahmen für off-texte und so machst.
Da wird man tatsächlich schnell mal (begründet) rauschsensibel.
Hatte ich auch schon. 414 (BULS) mit 30cm Sprechabstand mit relativ leiser Stimme in ruhigem Raum führt trotz vertretbar gutem Preamp zu hörbarem Rauschen beim Solo Abhören der Spur. Mit zB MKH50 oder rauscharmem Großmembran gibt's bei sowas dann keine Probleme. Da machen sich die paar dB Unterschied ggf. praktisch bemerkbar.
Das ist aber gar nicht der Einsatzbereich von nem M50.
Bei Orchesteraufnahmen rauscht doch sowieso alles Mögliche. Der Raum rauscht ein wenig, das Atmen und die Kleidung der Musiker rauschen, der Bogenstrich auf den Saiteninstrumenten rauscht, und wenn dann auch noch Publikum dabei ist ...
Dazu kommt noch, dass es sich gerade in sehr leisen Passagen und Pausen ziemlich gut anhört, wenn der abklingende Raumhall weich in ein klein wenig Rauschen hineinsinkt. Bei den frühen CD-Produktionen wurde gerüchteweise gelegentlich sogar aufgrund der Kritik über 'Sterilität' ein wenig Rauschen in der Abmischung hinzugefügt.
Kurzum: Rauschen wird für Einsätze vom M50-V kein Problem sein, war es bei dem ein klein wenig mehr rauschenden Original auch nicht.
Und er Preis wird für die Zielgruppe wahrscheinlich auch nicht unbedingt ein Hindernis sein. Ist vermutlich eher was für die Ergänzung von Mikrofon setups die eh im 6-stelligen Bereich liegen.

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Antwort von Pianist:

Ja, wird schon stimmen. Also ich bin gespannt, mal direkte Vergleiche zu hören, das wird bestimmt mal jemand machen. Bei Orchesteraufnahmen stünde für mich persönlich eher die höhere Impulstreue von Kleinmembranmikrofonen im Vordergrund, und die konnte man eben damals noch gar nicht bauen. Tatsächlich stehen sich Großmembranmikrofone ja selbst im Weg, also alleine schon ihre Anwesenheit hat Auswirkungen auf den Klang. Daher sind, streng genommen, die Kleinmembranmikrofone die "besseren" Mikrofone. Aber hin und wieder (vor allem bei Sprach- und Gesangsaufnahmen) will man ja gar nicht die maximale Impulstreue haben, weil das auch schnell nerven kann. Da profitiert man dann von der "Trägheit" bzw. "Gutmütigkeit" der Großmembranmikrofone.

Daher: Decca-Tree mit 3x M 50 V und 3x Schoeps MK 2H wäre super. Und gerne auch noch mit 3x M 150.

Matthias

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Antwort von Blackbox:

Das M50 IST doch ein Kleinmembranmikrofon, auch wenn die äußeren Abmessungen rein optisch Anderes nahelegen.
p.s.:
Grad mal nachgeschaut, ist mit 12mm sogar ein sehr kleines Kleinmembran
https://recordinghacks.com/microphones/neumann/m-50

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Antwort von Pianist:

Ja, streng genommen ist das so. Wenn wir nun in die Details gehen, müssen wir aber auch noch erwähnen, dass die K33 Ti (für Titan) nicht in einer der ursprünglichen M 50-Varianten eingesetzt wurde, sondern erst im TLM 50, welches von 1990 bis 2001 gebaut wurde. Auch im M 150, was bis heute gebaut wird.

Also man bekommt ohnehin kein M 50, welches zu 100 Prozent dem Original entspricht. Denn da war die Membran aus PVC oder Nickel oder Aluminium oder goldbedampftem Polyester.

Matthias

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Antwort von toniwan:

Pianist hat geschrieben:
Ja, streng genommen ist das so.
Nicht nur streng genommen und nicht nur in den Details. Es ist ein Kleinmembranmikrofon. Aber wenn wir in die Details gehen, gebe ich dir Recht: Dass hier auf ein ganz anderes Membranmaterial gesetzt wird, ist schon interessant. Man kann davon ausgehen, dass es nicht wie das Original klingen wird. Wobei eine 70 Jahre alte Membran natürlich auch nicht mehr klingt wie bei der Auslieferung.

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Antwort von Pianist:

Nein, das Material altert ja und überlebt teilweise gar nicht so lange. Ist ja das Gleiche bei der M7-Kapsel, wie sie heute noch von Familie Thiersch und in Gefell gefertigt wird. Da geht es immer um die Frage "PVC oder Mylar". Auch die Membranvorspannung verändert sich im Laufe der Jahrzehnte, je nach Material nimmt sie zu oder ab.

Das ist meinem unmaßgeblichen Hörempfinden nach auch bei der Kapsel K 103 der Fall, die Neumann im TLM 103 verbaut. Die wird als "Ableitung der K 870/67" aus dem U 87 (wie sie auch im USM 69, TLM 67 und im U 67 RI verbaut wird) bezeichnet. Neue TLM 103 klingen für mich wahnsinnig nervig, aber wenn sie erst mal 20 bis 25 Jahre gelegen haben, dann sind sie genießbar.

Matthias

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Antwort von Jott:

Mal interessehalber:

„ Zu den bekanntesten Aufnahmen mit Neumann M 50 gehören zahlreiche Produktionen mit den Wiener Philharmonikern unter Herbert von Karajan, wie zum Beispiel der Beethoven-Sinfonien-Zyklus von 1961/62. Ebenfalls legendär ist die Decca-Gesamtaufnahme von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen unter Georg Solti, die zwischen 1958 und 1965 entstand und bis heute als eine der klanglich eindrucksvollsten Opernproduktionen der Schallplattengeschichte gilt.“ (slashcam-Artikel).

Wie geht das zusammen mit der Meinung, die Dinger würden ordentlich rauschen? Ging das damals auf Schallplatten unter? Und wenn sie das tun, wieso sind die bis heute so extrem gesucht?

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Antwort von toniwan:

Jott hat geschrieben:
Mal interessehalber:

„ Zu den bekanntesten Aufnahmen mit Neumann M 50 gehören zahlreiche Produktionen mit den Wiener Philharmonikern unter Herbert von Karajan, wie zum Beispiel der Beethoven-Sinfonien-Zyklus von 1961/62. Ebenfalls legendär ist die Decca-Gesamtaufnahme von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen unter Georg Solti, die zwischen 1958 und 1965 entstand und bis heute als eine der klanglich eindrucksvollsten Opernproduktionen der Schallplattengeschichte gilt.“ (slashcam-Artikel).

Wie geht das zusammen mit der Meinung, die Dinger würden ordentlich rauschen? Ging das damals auf Schallplatten unter? Und wenn sie das tun, wieso sind die bis heute so extrem gesucht?
Schau mal in die letzten Posts hier, das war ein Missverständnis. Das M50V rauscht nicht stark.

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Antwort von TomStg:

Jott hat geschrieben:
Wie geht das zusammen mit der Meinung, die Dinger würden ordentlich rauschen? Ging das damals auf Schallplatten unter? Und wenn sie das tun, wieso sind die bis heute so extrem gesucht?
Es war einfach mal so dahin geschwätzt, von jemanden, der grundlegende Audio-Normen durcheinander wirft. Das M50 war damals ein Qualitäts-Meilenstein und ist es noch heute.

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Antwort von Pianist:

Neumann gibt auf seinen Seiten an sich immer den A-bewerteten Signalrauschabstand an, beim M 50 V haben sie nun aber den CCIR-Wert angegeben, daher lag ich rund 10 dB daneben. Da dürften rechts zur Vergleichbarkeit also 79 statt 68 dB stehen. Merkt man erst, wenn man sich die technischen Daten genauer anschaut.

Matthias

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Antwort von Blackbox:

Wär jedenfalls lustig (außer für Neumann), wenn bald bei Grok, GPT und Co. das M50 als antike Rauschbombe auftaucht, die LLMs forsten ja angeblich auch Foren durch.

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Antwort von K.-D. Schmidt:

mit den Wiener Philharmonikern unter Herbert von Karajan, wie zum Beispiel der Beethoven-Sinfonien-Zyklus von 1961/62 Ich besitze solch einen Zyklus von 1961/1962 von Herbert von Karajan auf LP der Deutschen Grammophon. Allerdings von den Berliner Philharmonikern. Hat Karajan in den beiden Jahren mit beiden Orchestern die Sinfonien eingespielt? Kann ich mir kaum, vorstellen.

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