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Infoseite // Neues kompaktes Sony G Master FE 35mm F1.4 Objektiv für Nutzer der A7-Kameras ua.



Newsmeldung von slashCAM:



Im Februar erscheint ein neues G Master Objektiv für Anwender von Sonys spiegellosen Vollformatkameras, wie der neuen Alpha 7S III, oder anderen Kameras mit Sony E-Mount....



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Neues kompaktes Sony G Master FE 35mm F1.4 Objektiv für Nutzer der A7-Kameras ua.


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Antwort von Rick SSon:

Das Ding is weder kompakt noch leicht. Mein 40mm pancake von voigtlaender is kompakt.

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Antwort von rush:

Das Voigtländer hat aber keinen AF und ist eigentlich für Leica gerechnet - dennoch ein absolutes Charakterglas - aber eben auch mit entsprechend sichtbaren "Schwächen".

Zum Sony GM: Man könnte auch sagen: Another boring 35er...
Es ist schon halbwegs klein und kompakt und auch die entklickbare Blende sind sicher ein schönes Detail genau wie der lineare Fokus Throw im manuellen Betrieb den es wohl zu haben scheint.

Einige stehen ja total auf die GMs von Sony, ich bin mit denen nicht warm geworden was gewiss auch an meiner etwas betagteren A7rII liegt die mit jenen GMs immer auf Arbeitsblende via AFC arbeitet was im Schwachlicht-Bereich absolut bescheuert ist da die AF Sensoren abgeblendet deutlich lichtschwächer sind. Weniger ein Problem an modernen Bodys - an meiner Sony aber für meine Arbeitsweise im Fotobetrieb unbrauchbar.

Jetzt gibt es gefühlt schon bald mehr 50er und 35er als es sie für Nikon gab :-) Ist sicher nicht richtig die These, aber der Brennweitenbereich ist für meinen Geschmack langsam mehr als gesättigt.

Laut lenstip ist die Auflösung des neuen GM über jeden Zweifel erhaben und setzt neue Maßstäbe in dem Bereich - aber es gibt scheinbar auch noch Luft nach oben in anderen Bereichen wie etwa der ausgeprägten Vignette oder dem AF:

"The autofocus of the Sony FE 1.4/35 GM joined with the Sony A7R II is completely noiseless. Still, we can't praise the speed of the mechanism as running through the whole range and confirming the focus takes about 0.8-0.9 of a second. For a journalistic lens it's a weak result.
When you pass to the newer A7R IV body, the lens improves its performance. Its focus motor remains silent and it becomes much quicker – running through the whole range and confirming the focus takes no longer than 0.5 of a second, a very good result. What's interesting, when attached to the same body the cheaper FE 35 mm f/1.8 was even a tad faster."


Quelle:
https://www.lenstip.com/index.php?test= ... est_ob=598

Auf dem Gimbal mit AF Nutzung könnte das kleinere 1.8er also womöglich die "bessere" Wahl sein.

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Antwort von Helge Renner:

Für meine Bedürfnisse wäre es ein perfektes Objektiv für das Filmen mit Sony E-Mount, wenn es beim Fokussieren nicht so stark atmen würde. Nach dem, was man von den Vorabtestern sieht, handelt es sich um ein 35-40mm Zoom Objektiv... Da nützt einem auch der entklickte Blendenring und der standardisierte Filterdurchmesser nichts. Schade schade

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Antwort von Frank Glencairn:

"Helge Renner" hat geschrieben:
...wenn es beim Fokussieren nicht so stark atmen würde.
Das machen die meisten Foto Objektive, weil's wurscht ist.

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Antwort von Helge Renner:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
"Helge Renner" hat geschrieben:
...wenn es beim Fokussieren nicht so stark atmen würde.
Das machen die meisten Foto Objektive, weil's wurscht ist.
Ich würde die aktuellen GM Serie Objektive nicht als Foto-Objektive bezeichnen. Um den Video-AF von Sony zu nutzen, braucht man Objektive mit AF. Dass es sich um Foto-Video-Objektive handelt, sieht man auch am entklickbaren Blendenring. Es sind also Hybrid-Objektive. Daher ist es schade, dass das neue Objektiv im Gegensatz zu anderen der GM Serie nicht in Richtung geringes Fokusatmen korrigiert wurde. Mag gut sein, dass es innerhalb der Parameter Preis, Größe, sonstige optische Qualitäten nicht möglich war. Es macht die Serie dadurch für Filmer leider weniger attraktiv.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
"Helge Renner" hat geschrieben:
...wenn es beim Fokussieren nicht so stark atmen würde.
Das machen die meisten Foto Objektive, weil's wurscht ist.
Nicht von sich aus - die Kamera übernimmt schließlich die Steuerung.

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Antwort von iasi:

Was ist denn nun eigentlich so besonders an dem Sony 35er?

Das Tamron 35/1.8 bietet z.B. sogar einen Stabi.

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Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
Was ist denn nun eigentlich so besonders an dem Sony 35er?

Das Tamron 35/1.8 bietet z.B. sogar einen Stabi.
1,4 :)

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Antwort von Pianist:

Ich versuche, mir gerade vorzustellen, um was für eine Situation es sich handeln müsste, damit ich dort an einer Vollformatkamera ein 35mm einsetze, bei dem ich f1.4 nutzen möchte. Mir fällt nichts ein... Also wenn ich es hätte, würde ich es sicher auch nutzen, aber warum sollte ich es mir extra kaufen? Bei einem 85mm kann ich es mir ja vorstellen, für künstlerische Portraits, wo die Schärfe auf den Augen, nicht aber auf Nase und Ohren liegt...

Matthias

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Antwort von pillepalle:

@ Pianist

Wieso sollte das bei einem 35er weniger Sinn machen als bei einem 50er oder 85er? In der Regel hast Du durch den größeren Bildwinkel und die damit verbundenen kleineren Abbildungsmaßstäbe eher mehr Schärfentiefe bei Deinen Motiven. Das kommt einem entgegen. Gestern berichtete erst wieder ein Dokumentar- und Newsfilmer auf Newsshooter.com wie er mit der C500 und seinen T1.5 Cine-Primes offenblendig arbeitet.

https://youtu.be/_Mj-Mbn4mpU&t=44m28s

Ich selber nutze die Offenblende aber ehrlich gesagt meist nur wenn es nicht anders geht (kaum Licht vorhanden) und wähle dann größere Motivabstände um mehr Schärfentiefe zu haben. Selbst wenn moderne AFs das in gewissen Situationen hinbekommen, wird die Offenblende viel zu inflationär eingesetzt. Das kann man mal machen, um die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Objekt zu lenken, aber viele machen es häufig weil es geht, nicht weil es gerade Sinn macht. So ähnlich wie bei Kamerabewegungen. Wenn ich kann dann blende ich auch lieber auf F2.8 bis f4 ab und oft möchte man ja auch Dinge zeigen und filmt gleich mit f8 oder f11.

VG

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Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Was ist denn nun eigentlich so besonders an dem Sony 35er?

Das Tamron 35/1.8 bietet z.B. sogar einen Stabi.
1,4 :)
Aber auch nur in der Bildmitte. :)

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Antwort von Axel:

Das 24mm 1.4 GM atmet ja auch stark. Ein Problem ist das aber nur bei selbstzweckhaften "shot transitions" also Schärfeverlagerungs-Mätzchen. Und selbst da könnte ich spielend gegenargumentieren. Man kann nicht einerseits Anamorphoten cinematisch finden, bei denen sich das Bokeh noch vom Ei zum Oktagon wandelt - und andererseits über Focusbreathing die Hände ringen. Das heißt, kann man schon. Obelix würde sagen, die spinnen die Videoten!

Mein teuerstes Neu-Objektiv. Eine ungeliebte Brennweite, die nur ab und zu nötig ist. Als solche brauchbar, weil es absolut keine Randverkrümmungen gibt, die mich extrem stören. Auch CA sind kaum vorhanden. Bei Offenblende tadellos scharf.

Ich sah gestern die Reviews von Gerald Undone, Manny Ortiz und camera conspiracies. Gute Kritiken, aber eher verhalten. Der letztgenannte Kanal brachte es auf den Punkt: das halb so teure 35mm f1.8 hat einen minimal schnelleren Autofokus bei weniger Atmen. Halb so teuer, halb so schwer, halb so groß.

Übrigens, wie bereits öfter dargelegt, ist bei Video Vollformat 50mm eigentlich schon Richtung Portrait, 35mm eher Normal und 24mm die Reporter-Optik. Darum gibt es so viele Alternativen in diesen Brennweitenbereichen.

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Antwort von iasi:

Axel hat geschrieben:
Das 24mm 1.4 GM atmet ja auch stark. Ein Problem ist das aber nur bei selbstzweckhaften "shot transitions" also Schärfeverlagerungs-Mätzchen. Und selbst da könnte ich spielend gegenargumentieren. Man kann nicht einerseits Anamorphoten cinematisch finden, bei denen sich das Bokeh noch vom Ei zum Oktagon wandelt - und andererseits über Focusbreathing die Hände ringen. Das heißt, kann man schon. Obelix würde sagen, die spinnen die Videoten!

Mein teuerstes Neu-Objektiv. Eine ungeliebte Brennweite, die nur ab und zu nötig ist. Als solche brauchbar, weil es absolut keine Randverkrümmungen gibt, die mich extrem stören. Auch CA sind kaum vorhanden. Bei Offenblende tadellos scharf.

Ich sah gestern die Reviews von Gerald Undone, Manny Ortiz und camera conspiracies. Gute Kritiken, aber eher verhalten. Der letztgenannte Kanal brachte es auf den Punkt: das halb so teure 35mm f1.8 hat einen minimal schnelleren Autofokus bei weniger Atmen. Halb so teuer, halb so schwer, halb so groß.
Da 24/1.4 scheint wirklich eine gute Konstruktion zu sein. Hier wird deine Aussage auch bestätigt:

https://www.opticallimits.com/sonyalpha ... 14?start=2

Eben so, wie man es sich wünscht.
Axel hat geschrieben:
Übrigens, wie bereits öfter dargelegt, ist bei Video Vollformat 50mm eigentlich schon Richtung Portrait, 35mm eher Normal und 24mm die Reporter-Optik. Darum gibt es so viele Alternativen in diesen Brennweitenbereichen.
Nun ja - darüber könnte man sich streiten.
https://youtu.be/F6tKeXGEtRU?t=409

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Antwort von pillepalle:

Die Brennweite eines Normalobjektivs entspricht der Formatdiagonalen, also bei KB ca. 43mm, weil das dem natürlichen Seheindruck recht nahe kommt. Im Fotobereich haben sich bei KB allerdings, aus mir nicht mehr bekannten Gründen, die 50mm durchgesetzt, die als Normalbrennweite bezeichnet wird.

VG

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Antwort von Mantas:

Pianist hat geschrieben:
Ich versuche, mir gerade vorzustellen, um was für eine Situation es sich handeln müsste, damit ich dort an einer Vollformatkamera ein 35mm einsetze, bei dem ich f1.4 nutzen möchte. Mir fällt nichts ein... Also wenn ich es hätte, würde ich es sicher auch nutzen, aber warum sollte ich es mir extra kaufen? Bei einem 85mm kann ich es mir ja vorstellen, für künstlerische Portraits, wo die Schärfe auf den Augen, nicht aber auf Nase und Ohren liegt...

Matthias
Ich hab da ein Beispiel und der Grund warum 35mm mein nächster Kauf wird.
Es ist meine favorisierte Brennweite bei Interviews, wenn man den Ausschnitt weiter haben will, sagen wir mal amerikanisch. Je nach Raum reicht 2,8f nicht um die Person vom Hintergrund zu trennen. Bzw hässlichen Hintergrund zu verstecken. 1,8 oder 1,4 kann stark helfen.

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Antwort von Pianist:

Das kannst Du aber auf die Nach-Corona-Zeit verschieben, so nahe wollen wir ja derzeit nicht ran, oder? :-)

Matthias

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Antwort von Axel:

Ein paar Monate müssen wir noch vorsichtig sein. Danach gibt es viele Schnäppchen bei 135mm, und über 35mm rümpft keiner mehr die Nase ;-))

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Antwort von Mantas:

Pianist hat geschrieben:
Das kannst Du aber auf die Nach-Corona-Zeit verschieben, so nahe wollen wir ja derzeit nicht ran, oder? :-)

Matthias
sind meistens mindestens 1,5m dazwischen.

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Antwort von rush:

iasi hat geschrieben:
Was ist denn nun eigentlich so besonders an dem Sony 35er?

Das Tamron 35/1.8 bietet z.B. sogar einen Stabi.
Nur gibt es das von dir genannte Tamron überhaupt nicht nativ für Sony E.

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Antwort von iasi:

rush hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Was ist denn nun eigentlich so besonders an dem Sony 35er?

Das Tamron 35/1.8 bietet z.B. sogar einen Stabi.
Nur gibt es das von dir genannte Tamron überhaupt nicht nativ für Sony E.
War auch nur ein Beispiel.
Es gibt jedenfalls reichlich 35mm-Objektive, daher scheint mir dieses Sony eben auch nur eines von vielen.

Aber immerhin ein recht gutes:

Abgesehen von Vignetting - es ist eben doch kein richtiges f1.4 :) - scheint das Teil wirklich gut kontruiert zu sein:
https://www.lenstip.com/598.11-Lens_rev ... mmary.html

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Antwort von rush:

Hatte ich weiter oben bereits verlinkt und geschrieben das es optisch sehr gut abzubilden scheint...

Aber Mal Hand aufs Herz: an einer 12MP Sony wie der A7s oder auch FX6 ist das eher wie Perlen vor die Säue - da wird man diese Leistung nie ausspielen können - schon gar nicht schärfentechnisch.

Das Glas ist eher für die A7r Reihe mit 40+ Megapixeln konstruiert und wird vor allen Dingen im Fotobetrieb glänzen und kann vom Crop-potential entsprechender Kameras profitieren.

Zum Filmen allein würde ich dieses GM jedenfalls nicht wählen.

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Antwort von cantsin:

Pianist hat geschrieben:
Ich versuche, mir gerade vorzustellen, um was für eine Situation es sich handeln müsste, damit ich dort an einer Vollformatkamera ein 35mm einsetze, bei dem ich f1.4 nutzen möchte. Mir fällt nichts ein...
Porträtaufnahmen in Halbnah- oder amerikanischer Einstellung mit unscharfem Hintergrund. Dies hier z.B. hatte ich mit einer Sony A9 und dem Sony FE 35mm/1.8 bei Offenblende geschossen:
viewtopic.php?f=77&t=150678&p=1067873#p1067873

Bei diesem Motiv wären Blende 1.4 und die damit verbundene Extra-Hintergrundunschärfe durchaus willkommen gewesen.

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Antwort von cantsin:

rush hat geschrieben:
Zum Filmen allein würde ich dieses GM jedenfalls nicht wählen.
Diese belgische Blogger macht IMHO extrem praxisnahe und informative Objektivtests von E-Mount-Objektiven (sowohl APS-C, als auch Vollformat) und hat gerade eine Übersicht empfehlenswerter Objektive bzw. Objektivalternativen für das System zusammengestellt und heute gepostet:




https://sonyalpha.blog/2021/01/12/which ... 5-to-65mm/

Auch hier liegt der Schwerpunkt bei hoher Auflösung für die A7R-Reihe - da man kann man wohl davon ausgehen, dass jedes Objektiv an der A7s zwei Noten besser abschneidet, also aus "average" dann "very good" wird usw.

Demnach dürfte das Samyang 35mm/1.4 AF (Straßenpreis ca. 550 EUR) an der A7S ausreichende Auflösung bringen - und werden die Vorteile des GM eher in Bauqualität/Robustheit und Handling (Blendenring) liegen.
Hier sein Gesamtranking aller seiner getesteten Objektive - wobei er praktisch alles testet, auch preiswerte manuelle China-Objektive von 7artisans, Kamlan & Co. -

FE/Full Frame:
https://sonyalpha.blog/2021/01/12/which ... onclusion/

E/APS-C:
https://sonyalpha.blog/2021/01/14/which ... onclusion/

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Antwort von Helge Renner:

Axel hat geschrieben:
Das 24mm 1.4 GM atmet ja auch stark. Ein Problem ist das aber nur bei selbstzweckhaften "shot transitions" also Schärfeverlagerungs-Mätzchen. Und selbst da könnte ich spielend gegenargumentieren...
Warum werden Cine-Objektive dann so korrigiert, dass kein Fokusatmen existiert?

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Antwort von rush:

"Helge Renner" hat geschrieben:
Warum werden Cine-Objektive dann so korrigiert, dass kein Fokusatmen existiert?
Weil man damit eher selten fotografiert...
Leute - man darf hier nicht immer die beiden Welten Fotografie&Videografie komplett vermengen - beide haben teils konträre Bedürfnisse. Während ein AF möglichst schnell von A nach B rennen soll um etwas zu fokussieren ist es dem finalen Bild völlig egal ob sich der Bildausschnitt leicht verändert hat - dem Videofilmer kann es dagegen unschön aufstoßen je nachdem wie stark eine Optik atmet... das kann man in vielen Bereichen so fortführen - wirklich ideale Optiken für beide Welten sind wirklich Mangelware oder zumindest meist konstruktionsbedingt kompromissbehaftet.

Und ja - Sony hat eine entklickbare Blende verbaut, das heißt aber nicht automatisch das sie damit nun primr Filmer adressieren.. Fuji etwa hat auch Blendenringe an seinen hochwertigen Optiken - manchmal sind solche Features auch einfach nur dem Konkurrenz-Gedanken entsprungen um sowas auch "an Board" zu haben. Ich persönlich bin weiterhin der Meinung das mich der Blendenring im Fotobetrieb eher aufhält bzw. ich damit langsamer bin als am Kamerarädchen zu drehen... und im Videobetrieb steuere ich die Belichtung eher über den ND anstatt während eines Shots an der Blende zu drehen. Kann man machen, geht aber auch eleganter.

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Antwort von Helge Renner:

rush hat geschrieben:
"Helge Renner" hat geschrieben:
Warum werden Cine-Objektive dann so korrigiert, dass kein Fokusatmen existiert?
Weil man damit eher selten fotografiert...
Leute - man darf hier nicht immer die beiden Welten Fotografie&Videografie komplett vermengen - beide haben teils konträre Bedürfnisse. Währen ein AF möglichst schnell von A nach B rennen soll um etwas zu fokussieren ist es dem finalen Bild völlig egal ob sich der Bildausschnitt leicht verändert hat - dem Videofilmer kann es dagegen unschön aufstoßen je nachdem wie stark eine Optik atmet... das kann man in vielen Bereichen so fortführen - wirklich ideale Optiken für beide Welten sind wirklich Mangelware oder zumindest meist konstruktionsbedingt kompromissbehaftet.

Und ja - Sony hat eine entklickbare Blende verbaut, das heißt aber nicht automatisch das sie damit nun primr Filmer adressieren.. Fuji etwa hat auch Blendenringe an seinen hochwertigen Optiken - manchmal sind solche Features auch einfach nur dem Konkurrenz-Gedanken entsprungen um sowas auch "an Board" zu haben. Ich persönlich bin weiterhin der Meinung das mich der Blendenring im Fotobetrieb eher aufhält bzw. ich damit langsamer bin als am Kamerarädchen zu drehen... und im Videobetrieb steuere ich die Belichtung eher über den ND anstatt während eines Shots an der Blende zu drehen. Kann man machen, geht aber auch eleganter.
Ach herrje. Sony baut Fotokameras, Hybridkameras und reine Videokameras mit dem selben E-Mount. Dazu gibt es einige native Objektive, die sich mehr an die Fotoseite richten und sehr wenige, die sich an die Videoseite richten, nämlich ein paar Cinezooms. Die GM Linie liegt dazwischen, was man ja eindeutig am entklickbaren Blendenring sieht. Fürs Fotografieren braucht man den wohl kaum. Daher ist es mein persönliches Bedauern, dass dieses Objetiv so stark atmet. Das 24er atmet auch, aber soweit ich es an meinem eigenen Exemplar sehen kann nicht so stark. Und je länger die Brennweite, desto auffälliger wird das Fokusatmen. Kann ja gut sein, dass das einigen Videoheinis egal ist. Mich stört sowas im filmen Erzählfluss.

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Antwort von rush:

Sony definiert die GM Reihe meines Erachtens nicht primär als hybride Objektive. https://www.sony.de/electronics/g-master-objektive

Natürlich werden sie auch für Video genutzt was bei einigen Alpha-Kameras auch durchaus naheliegend ist und Sinn macht, aber der Fokus der GM's liegt eher im Bereich der Fotografie bei der es um hohe Auflösung bis in die Ränder, schnellen AF und ein möglichst ansprechendes Bokeh geht.
Eine FX6/A7s benötigt in meinen Augen daher auch gewiss kein 35er GM um schöne Ergebnisse zu erzielen.

Wenn man mit den Nachteilen wie Breathing im Videobereich der GM's nicht klarkommt greift man eben zu einem anderen Glas - die Auswahl ist doch recht groß, ganz abgesehen von den unzähligen Adaptionsmöglichkeiten für Sony E.

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Antwort von roki100:

rush hat geschrieben:
Wenn man mit den Nachteilen wie Breathing im Videobereich der GM's nicht klarkommt greift man eben zu einem anderen Glas
oder z.B. zu Resolve

https://www.youtube.com/watch?v=Xksg0Xj ... e=youtu.be

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Antwort von Helge Renner:

rush hat geschrieben:
Sony definiert die GM Reihe meines Erachtens nicht primär als hybride Objektive. https://www.sony.de/electronics/g-master-objektive
Wenn man mit den Nachteilen wie Breathing im Videobereich der GM's nicht klarkommt greift man eben zu einem anderen Glas - die Auswahl ist doch recht groß, ganz abgesehen von den unzähligen Adaptionsmöglichkeiten für Sony E.
Ich suche ein 35mm Objektiv mit verlässlichem AF an Sony E-Mount mit entklicktem Blendenring und wenig bis keinem Fokusatmen. Perfekt wäre ein 67er Filterring, muss aber nicht unbedingt sein. Was würdest du mir aus der großen Auswahl empfehlen?

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Antwort von iasi:

"Helge Renner" hat geschrieben:
rush hat geschrieben:
Sony definiert die GM Reihe meines Erachtens nicht primär als hybride Objektive. https://www.sony.de/electronics/g-master-objektive
Wenn man mit den Nachteilen wie Breathing im Videobereich der GM's nicht klarkommt greift man eben zu einem anderen Glas - die Auswahl ist doch recht groß, ganz abgesehen von den unzähligen Adaptionsmöglichkeiten für Sony E.
Ich suche ein 35mm Objektiv mit verlässlichem AF an Sony E-Mount mit entklicktem Blendenring und wenig bis keinem Fokusatmen. Perfekt wäre ein 67er Filterring, muss aber nicht unbedingt sein. Was würdest du mir aus der großen Auswahl empfehlen?
Fokusatmen? Das hat man auch bei vielen teuren Cine-Objektiven. Zudem fällt es wirklich nur auf, wenn die Schärfeebene verlagert wird - nicht aber bei Fokusnachführung. Bei Joker sieht man in der TV-Show-Szene auch Fokusatmen, aber es stört nicht.
Entklickter Blendenring? Wozu? Der ist doch auch nur interessant, wenn man eine Schärfentiefenveränderung möchte, wie sie Sony-Cine-Cams mit dem variablen internen ND-Filter bieten. Zur Belichtungsänderungen nimmt man doch sowieso ND-Filter oder eventuell die Post.

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Antwort von rush:

@Helge:
Wie gesagt - das jeweils das Beste aus beiden Welten in einem Glas gibt es einfach äußerst selten - da wirst Du lange suchen denke ich.
Irgendwo musst man Kompromisse eingehen wenn Du wenig/kein Breathing auf der einen Seite - aber 'nen pfeilschnellen AF auf der anderen suchst.
Alternativ kann man den iasi-Weg einschlagen in dem man einfach ewig auf das "perfekte" Tool wartet.

Die beiden DG DN Sigmas atmen auch, das kleinere und neue 35er f/2 sogar recht deutlich - beim 1.2er Panzer weiß ich es ehrlich gesagt gar nicht - aber das ist eben auch wirklich 'nen Geschoss und alles andere als leicht und dezent - der AF zudem auch alles andere als eine Rakeeeede ;D

Ich nutze wenig AF zur Filmerei, daher bin ich dahingehend etwas flexibler zwecks Adaptionsmöglichkeiten - habe jetzt aber auch keine riesigen Bauschmerzen wenn sich bei einem Fokus-Throw mal der Bildausschnit leicht verändert.

Vielleicht passiert in den nächsten Jahren dahingehend noch ein wenig mehr - darauf verlassen würde ich mich nicht.

Naja und über die Sinnhaftigkeit eines Blendenrings kann man heutzutage sicherlich auch weiter diskutieren - spätestens an einer FS5,FX6 und Co stellt sich dieser Bedarf aber kaum noch - und auch an einem filmenden Fotoapparat würde ich eher einen Vari-ND empfehlen wenn es darum geht leichte Anpassungen der Belichtung innerhalb eins Shots auszugleichen... denn wenn Dich schon das "Atmen" stört, sollte sich die Veränderung des kompletten Bildeindrucks doch auch negativ auswirken.

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Antwort von Beavis27:

Das besondere an dem Objektiv ist doch, daß es einen linearen manuellen Fokus hat!
Ansonsten würde ich auch sagen: Eine Linse, die die Welt nicht unbedingt gebraucht hat.

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