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Lagerung der Akkus, brandgefährlich?



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Frage von Mediamind:


Bei mir haben sich gleich mehrere NP-F Akkus von DSTE hintereinander verabschiedet. Bei einem kam mir gleich auch noch das Kabel des Steckers beim Laden mit heraus. Die Akkus waren noch nicht sonderlich alt und bringen nun kaum mehr Leistung. Bei der Gelegenheit frage ich mich, ob mein Umgang mit der Unzahl an Akkus, die sich im Laufe der Zeit ansammeln, nicht ein wenig zu entspannt ist. Ich habe die Garage im Haus und da stehen ein paar E-Bikes herum. Da passt kein Auto mehr rein :-)
Sollte ein Radakku abfackeln, die Garage ist mit Brandschutztür vom Haus getrennt. Das wäre schlimm aber vermutlich nicht das Ende unseres Hauses oder gar unseres Lebens.
Die kleinen Akkus, die hier überall herum fliegen wären schon eher ein Grund zur Sorge. Von No Name bis zum Markenhersteller habe ich alles dabei. Wie haltet Ihr das mit Euren Akkus, lagert Ihr in Metallkästen oder gar nicht im Wohnbereich?
Hattet Ihr ggf. schon einmal eine warme Erfahrung machen müssen?



Antwort von Jörg:

Ich habe Stahlblechbehälter dafür im Einsatz..
Bisher keine Probleme, auch mit Ersatzakkus in der Westentasche nicht.

Einziges Akkuproblem war in den 90igern, das Phillipscellphone, da ist in der Brusttasche
der Akku abgeraucht, hat fast ne Brustwarze gekostet...

edit
sorry Phillips, es war mein erstes Siemens S4



Antwort von Mediamind:

Herje, das ist ja eine heiße Erfahrung. Gut, dass Dir nichts passiert ist. Meinem Unwohlsein folgend habe ich mir diese Kiste gerade angeschafft:
https://www.amazon.de/gp/product/B08XLW ... UTF8&psc=1

Bei YT sah die Rezensionen hierzu nicht schlecht aus, solange man nicht oberhalb einer Kapaziätsgrenze belädt. Ich habe diese riesen B&W Cases mit Rollen, da sind Kameras, Optiken, Gerödel und Haufen an Ersatzakkus drin. Ich trenne das mal besser.








Antwort von cantsin:

Was ist von solchen Lösungen zu halten?


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Antwort von markusG:

cantsin hat geschrieben:
Was ist von solchen Lösungen zu halten?
Es gab in der Vergangenheit Akkubrände, bei denen v.a.D. von den entstandenen Gasen bzw. vom Rauch die Gefahr (für Menschen) ausging. Dagegen sollen diese Taschen nicht helfen, "nur" gegen offene Flammen. Würde also immer darauf achten ob diese Lösungen auch gegen Rauchentwicklung abgedichtet sind...

*edit: die hier werden als rauchbeständig beworben:
https://de.aliexpress.com/item/33005376215.html



Antwort von Frank Glencairn:

Ich mußte neulich mal ein paar Akkus für einen Lipo-Löschmittel Spot spektakulär in Brand setzen.
Entgegen der landläufigen Meinung ist das gar nicht so einfach wie man denkt.
Zuerst hab ich es mit nem Gasbrenner versucht, gab aber optisch nix her.
Danach hab ich's mit Kurzschluß probiert (Zimmermanns-Nagel durch gehauen) - zischt, qualmt und funkt ein Bisschen - vielleicht 10 Sekunden Flamme,
aber so richtig dolle (nach einschlägigen Warnungen hab ich eigentlich ein Höllenfeuer erwartet) sah das immer noch nicht aus.
Die Akkus waren allerdings schon älter - bei neuen wär's womöglich anders gewesen.



Antwort von rush:

Jupp es hängt gewiss auch von der Energiedichte ab... Ein kleiner leerer Lipo ist da vermutlich weniger problematisch als ein dicker V-Mount oder eine prallgefüllte Powerbank.

Kollegen von mir ist mal ein V Mount abgeraucht nach einem Sturzschaden. Allerdings nicht unmittelbar danach sondern mit zeitlichen Versatz. Dampfte dann fleißig vor sich hin und verpuffe etwas - aber der Flammenwerfer Modus blieb zum Glück aus und der Akku konnte zudem noch ins Freie gebracht werden. Nach einer starken Rauchentwicklung über wenige Minuten war der Spuk dann aber auch iwann vorbei. Im Innenbereich oder gar beim Transport in einem Flugzeug aber eine ziemlich unangenehme Vorstellung.

Bei Lipos sieht man ja mit der Zeit schon äußerlich Verformungen - für meinen ersten Phantom, also der First Gen P1 sozusagen hatte ich verschiedenste Lipos und mit der Zeit haben sich da einige spürbar aufgebläht - die habe ich dann Anfangs noch vorsichtig nachgeladen, später aber tatsächlich aus Sicherheitsgründen entsorgt.

Bei geschlossenen Akkus sieht man ja leider nichts zur Beschaffenheit der Zellen.

Bei den ganz kleinen Akkus mache ich mir da aber tatsächlich weniger Sorgen - mein Handy ist von -30° Celsius bis +30° Celsius immer am Mann und so gesehen unter Stress. Das wäre der Akku der am ehesten die Biege machen müsste vom Gefühl her.

Bei den anderen kleinen Akkus etwa für die Kompaktkamera oder DSLM achte ich eher auf den Transport. Habe auch solch kleine "Lipo Bags" aber die nutze ich nicht immer weil man die kleinen Akkus ja doch eher körpernah und zum schnellen Zugriff am Start hat und dann nicht erst anfängt die rauszufummeln.

Für daheim ist das aber sicher eine Überlegung - evtl noch zusätzlich auf einer feuerfesten Unterlage und wenig Gerödel drumherum um eine Ausbreitung zu minimieren - alternativ ansonsten einen kleinen feuerfesten Stahlschrank einplanen wenn Platz vorhanden ist um das ganze zumindest vor dem Übergreifen zu hindern.



Antwort von Pianist:

Mediamind hat geschrieben:
Wie haltet Ihr das mit Euren Akkus, lagert Ihr in Metallkästen oder gar nicht im Wohnbereich?
Ich bin, was den vorbeugenden Brandschutz angeht, ziemlich konsequent. So gilt bei mir im Haus der Grundsatz, dass Stecker von Geräten nur dann stecken, wenn sie benutzt werden. Ansonsten werden sie gezogen. Nur so Geräte wie Telefonanlage, Alarmanlage, Router und die Kühlschränke hängen permanent am Netz. Und im Wäschebehandlungsraum gibt es direkt über den Maschinen einen eigenen Rauchmelder, so wie ich ohnehin seit 20 Jahren im ganzen Haus viele Rauchmelder habe, und die gesamte Anlage ist beim Wachdienst aufgeschaltet. Die würden auch sofort gemeldet bekommen, wenn sich Wasser auf dem Kellerboden sammelt.

Das erst mal vorneweg. Speziell bei filmtechnischen Akkus habe ich das Thema zwar im Hinterkopf, wüsste aber nicht, wie ich da noch mehr zusätzliche Vorsicht walten lassen könnte. Ich nutze nur hochwertige V-Mount-Akkus von IDX mit hochwertigem Ladegerät, und die lagern in der Regel auf der Platte eines Blechregals, wenn sie nicht in einer Tasche liegen. Da ich der Einzige bin, der damit umgeht, weiß ich auch sicher, dass sie nicht runtergefallen sind. Mein Technik-Lagerraum im Keller ist, wie alle meine Kellertüren, mit einer F90-Tür verschlossen. Die kleinen Sony-Akkus der a7iii waren wohl bisher auch nirgendwo auffällig. Wenn ich hin und wieder mal das Mini-Ladegerät von IDX nutze, mit dem ich unterwegs einen einzelnen V-Mount-Akku (zum Beispiel im Hotelzimmer) lade, mache ich das nie unbeaufsichtigt.

Wo das Risiko etwas höher ist, das ist bei den Copter-Akkus von DJI für den Phantom 3 bzw. 4, da wird empfohlen, auf feuerfester Unterlage, mit Sicherheitsabstand und nie ohne Aufsicht zu laden, und diese Maßnahmen auch noch 30 Minuten nach Ende des Ladevorganges aufrecht zu erhalten.

Mein größter Akku hat 58.000 Wattstunden, und selbst von dem soll angeblich keinerlei Feuergefahr mehr ausgehen...

Matthias



Antwort von freezer:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich mußte neulich mal ein paar Akkus für einen Lipo-Löschmittel Spot spektakulär in Brand setzen.
Entgegen der landläufigen Meinung ist das gar nicht so einfach wie man denkt.
Zuerst hab ich es mit nem Gasbrenner versucht, gab aber optisch nix her.
Danach hab ich's mit Kurzschluß probiert (Zimmermanns-Nagel durch gehauen) - zischt, qualmt und funkt ein Bisschen - vielleicht 10 Sekunden Flamme,
aber so richtig dolle (nach einschlägigen Warnungen hab ich eigentlich ein Höllenfeuer erwartet) sah das immer noch nicht aus.
Die Akkus waren allerdings schon älter - bei neuen wär's womöglich anders gewesen.
Das dürfte wohl auch an der Reihe an implementierten Schutzmechanismen liegen, auf die günstigste Akkus gerne mal verzichten.



Antwort von cantsin:

freezer hat geschrieben:
Das dürfte wohl auch an der Reihe an implementierten Schutzmechanismen liegen, auf die günstigste Akkus gerne mal verzichten.
Frage dazu: Als Preiswerthersteller hat Patona gerade eine neue Akku-Serie namens "Patona Protect" auf den Markt gebracht. Sie bewerben sie wie folgt:

"Our batteries from the series PATONA PROTECT are new and exclusive. These are characterized by an extremely heat and fire-resistant housing. It was specially developed for extreme continuous use.
The battery housing made of V1 fireproof material ensures housing temperatures even up to 90 degrees can be endured without deforming.
Furthermore, only selected branded high-performance cells are used for this battery. The PATONA PROTECT series is the new revolution on the battery market, which combines extremely high security and performance with durability."

Gibt's da schon Tests/Erfahrungen/Caveats?



Antwort von Mediamind:

Klingt ja erst mal ganz gut.
Neben den besagten NP-F Akkus hat sich mein 15" Macbook plötzlich nicht mehr ohne zu kippeln auf den Tisch stellen lassen. Der Grund war ganz einfach: Der Boden hat sich nach außen gewölbt. Der Akku war aufgebläht und hat den Boden nach außen gedrückt. Apple verbaut nicht unbedingt den größten Mist, von daher scheint man auch bei hochwertigen Akkus mit Problemen rechnen dürfen. In meiner Gegend gab es vor ein paar Tagen einen Akkubrand mit einem E-Bike und ein E-Auto ist in einem anderen Stadtteil spektakulär abgeflammt. Das Auto wurde dann für 24 Stunden von der Feuerwehr in einem Wasserbad gelagert.
Beim Absturz meiner Phantom 3 vor ein paar Jahren landete die Drohne im Wasser und der Akku brannte lichterloh unter Wasser...
Ich werde die ganzen Akkus in die Garage verbringen und dann im Case lagern.



Antwort von Mediamind:

Heute wurde die Aufbewahrungsbox geliefert. Sie macht einen soliden Eindruck, ich hoffe nur, sie wird niemals ihren Nutzen unter Beweis stellen müssen.








Antwort von Pianist:

Ja, das sage ich mir auch immer: Mir ist es am liebsten, wenn all meine Vorsichtsmaßnahmen inklusive sämtlicher Versicherungen nie gebraucht werden.

Matthias



Antwort von nicecam:

Manche Dinge, gegen die man sich versichert, passieren nie. Manche Dinge passieren, die man sich nie hätte vorstellen können.

Kann ein Handy ein Loch in die Couch brennen, also in den Kunststoff der Armlehne? Nein, der Akku ist nicht explodiert!
Ich hatte mal mein vollgeladenes Handy nachts auf der Armlehne abgelegt. Irgendwann morgens so gegen 4 Uhr meldete mein Handy, dass es aufgeladen werden müsse. Ich denk im Halbschlaf, das kann doch gar nicht sein, ist doch voll. Dann taste ich über die Lehne, wo das Handy liegt und fühle ein Loch. Kann gar nicht sein, die Lehne hat kein Loch. Hatte dann Albträume. Morgens gegen 7 Uhr, ich wollte nicht aufstehen, wollte kein Loch sehen, und dann musste ich doch der Tatsache ins Auge sehen. Kreisrundes Loch, wie von einer Zigarette. Ich bin Nichtraucher. Ich habe einen halben Tag gegrübelt, wie das Loch da hineinkam, ich bin fast verrückt geworden. Irgendwann hab ich mir das Loch näher angeschaut und mein Handy, da wo die Taschenlampe sitzt. Das Glas schien mir irgendwie in Mitleidenschaft gezogen.
Und da fiel der Groschen. Hatte wohl irrtümlich die Taschenlampe vor dem Ablegen aktiviert. Dass die Lampe brannte, konnte man also nicht sehen. Die entwickelt kaum Wärme. Aber über die Stunden reichte sie aus, um das Loch hineinzubrennen.

Die Couch war nicht mehr neu. Hausratversicherung nicht kontaktiert. Hätten die mir abgenommen, wie der Schaden entstanden ist? :-)




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