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Kostenloser Videoeditor OpenShot in neuer Version 2.5.0 mit En- und Decoding per GPU



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Newsmeldung von slashCAM:



Das freie Videoschnittprogramm OpenShot macOS/Windows/Linux ist gerade in der Version 2.5 erschienen. Die neue Version bringt eine Reihe interessanter Neuerungen wie etwa...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Kostenloser Videoeditor OpenShot in neuer Version 2.5.0 mit En- und Decoding per GPU




Antwort von mash_gh4:

ich persönlich halte OpenShot auch weiterhin für eine der eher uninteressanten bzw. in den fähigkeiten sehr einengenden lösungen unter den freien videoschnitt programen. das ist durch im sinn der entwickler, die ganz bewusst keine besonders leistungsfähige lösung scahffen wollen, sondern ein möglichst einfach zu bedienendes programm. für manche zeitgenossen und heimanwender mag das schon sinn machen, aber die meisten von uns dürften diesen zugang und seine konsequenzen als eher unbefiedigend empfinden.



Antwort von JSK:

Manchmal ist eine schlanke Lösung doch schon sinnvoll. Ich kenne viele, vor allem aus dem Pressebereich, die nur 2-3 Clips hintereinander schieben und vielleicht noch zwei Schnitte setzen.








Antwort von mash_gh4:

JSK hat geschrieben:
Manchmal ist eine schlanke Lösung doch schon sinnvoll. Ich kenne viele, vor allem aus dem Pressebereich, die nur 2-3 Clips hintereinander schieben und vielleicht noch zwei Schnitte setzen.
das stimmt schon, trotzdem würde ich auch sochen zeitgenossen eher zu shotcut und pitivi raten.

das sind zwar auch beides lächerlich einfach gehaltene NLEs, aber sie stammen wenigstens beide unmittelbar aus der hand von bedeutsamen entwicklungsteams, die unterhalb dieser nach außen hin sichtbaren spitze des eisbergs an wesentlich weitreichenderer verbesserung der genutzten technischen infrastruktur arbeiten.

das openshot-projekt war dagegen immer eher eine isolierte selbstdarstellungsshow und einkommesquelle für ein paar sture einzelkämpfer, die mit dem rest des open source geschehens nur in recht einseitig nutznißerischer weise in verbindung stehen.



Antwort von roki100:

es ist immer besser wenn es alternativen gibt. Ich finde es ausserdem gut, dass SlashCam auch über OpenSource NLE's berichtet. Toll! Danke!



Antwort von Frank Glencairn:

JSK hat geschrieben:
Manchmal ist eine schlanke Lösung doch schon sinnvoll. Ich kenne viele, vor allem aus dem Pressebereich, die nur 2-3 Clips hintereinander schieben und vielleicht noch zwei Schnitte setzen.
Würde genau diese Zielgruppe nicht gleich iMovie oder MovieMaker nehmen?
Kostenlos, sowieso schon an Bord und ideal für solche Aufgaben.
Warum sollten die erst umständlich irgend ne opensource App suchen, downloaden, installieren?



Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
JSK hat geschrieben:
Manchmal ist eine schlanke Lösung doch schon sinnvoll. Ich kenne viele, vor allem aus dem Pressebereich, die nur 2-3 Clips hintereinander schieben und vielleicht noch zwei Schnitte setzen.
Würde genau diese Zielgruppe nicht gleich iMovie oder MovieMaker nehmen?
Kostenlos, sowieso schon an Bord und ideal für solche Aufgaben.
Warum sollten die erst umständlich irgend ne opensource App suchen, downloaden, installieren?
weil es sich um Linux Nutzer handelt? und apt-get install openshot oder pacman -S openshot etc. ist doch nicht umständlich? Einfacher gehts kaum ;)



Antwort von Frank Glencairn:

Wir reden hier von Leuten aus dem Pressebereich/Redakteuren etc. - eher unwahrscheinlich daß die Linux nutzen.
Okay, womöglich ne handvoll, die bei IT Zeitschriften arbeiten, aber ansonsten ist und bleibt Linux eine Seltenheit für "Normaluser".



Antwort von mash_gh4:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Würde genau diese Zielgruppe nicht gleich iMovie oder MovieMaker nehmen?
ja -- alle drei bisher genannten applikationen sind als freier ersatz für diese einfachen lösungen zu versehen, die mit manchen betriebssystemen heite quasi mitgeliefert werden.

allerdings sind auch alle drei wirklich plattform unabhängig implementiert, so dass man sie auf allen gängigen systemen nutzen kann. ich halte es schon für einen riesigen vorteil, wenn man software wirklich überall nutzten kann bzw. einmal gelerntes/eingeübtes überlan praktisch verwenden kann. es macht auch die vermittlung deutlich einfacher, wenn man leuten etwas beibringen und empfehlen kann, das unabhängig von ihrem jeweils bevorzugten betriebssystem überall in gleicher weise funktioniert.



Antwort von cantsin:

Naja, das Ding hat ggü. iMovie und Moviemaker den Vorteil, dass es auf allen Betriebssystemen identisch läuft und seine Versionen auch nicht spezifisch für bestimmte Windows- oder MacOS-Releases sind. (Bei iMovie und Moviemaker gab's da ja viel Hin und Her.)

Im besten Falle könnte das so etwas werden wie Audacity, das ja auch überall läuft, einfach zu bedienen ist und trotz seiner Beschränkungen die quasi-Standardsoftware für Podcaster geworden ist.



Antwort von mash_gh4:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wir reden hier von Leuten aus dem Pressebereich/Redakteuren etc. - eher unwahrscheinlich daß die Linux nutzen.
wie gesagt, diese bisher genannten freien anwendungen sind alle völlig plattformunabhängig und laufen überall gleich.

shotcut gibt's sogar als portable anwendung, die du notfalls auch noch von einem mitgebrachten usb stick auf windows pcs nutzen kannst:

https://www.shotcut.org/download/

das ist wirklich praktisch, weil es ja auch fast die ganze funktionalität abdeckt, für die viele sonst ffmpeg od. handbrake nutzen -- sogar so tolle features wie einen visuellen und messtechnischen qualitätsvergleich vor und nach der kompression, der sonst viele anwender völlig überfordern würde:


zum Bild




Antwort von Frank Glencairn:

...wirklich plattform unabhängig implementiert, so dass man sie auf allen gängigen systemen nutzen kann

.. den Vorteil, dass es auf allen Betriebssystemen identisch läuft

...völlig plattformunabhängig und laufen überall gleich

Versteh ich alles, aber mal ehrlich, die meisten die ich kennen arbeiten entweder auf Win oder auf Apple.
Keinem von beiden nutzt es irgendwas, wenn die Software noch auf zwei anderen Betriebssystemen, die sie nicht nutzen läuft.

Das ist wie diese ganze open source Geschichte insgesamt - super Sache, nutze auch einige, find ich toll daß es das gibt, und daß Leute das machen - aber ich persönlich hab keinerlei nutzen von dieser "Offenheit", weil ich völlig außer Stande bin mit dem Code was anzufangen, und so geht es wohl den meisten.

Ähnlich eben auch mit der Plattformunabhängigkeit - ganz toll, aber kaum einer nutzt es wirklich aus.
Klar wird es immer ein paar Leute geben, die auf mehrern OS arbeiten, aber halt eher eine Minderheit.

Das Szenario daß man irgendwie, irgendwo hinkommt, und da plötzlich überraschend auf einem fremden OS schneiden muß, und dann: "
Ha! - ich hab ja die 3 portablen Versionen von XYZ auf nem Stick dabei, ich Fux!"

Das scheint mir eher exotisch (wenn auch nicht ganz unmöglich).








Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Versteh ich alles, aber mal ehrlich, die meisten die ich kennen arbeiten entweder auf Win oder auf Apple.
Keinem von beiden nutzt es irgendwas, wenn die Software noch auf zwei anderen Betriebssystemen, die sie nicht nutzen läuft.
Ja eben.

Stell Dir vor, Du bist Kurs-/Workshop-/ Seminarleiter an einer Oberschule, Volkshochschule, Universität oder sonstigen Bildungs-/Kultureinrichtung, und Du willst Deine Teilnehmer, die noch keine Ahnung von Videobearbeitung haben, einfache Kurzvideos realisieren lassen.

Dann kannst Du denen Openshot geben, und sie können es sich auf ihren diversen Rechnern und Betriebssystemen ohne versteckte Pferdefüße gratis installieren. Alle arbeiten dann mit demselben Bedieninterface, und Du kannst denen eine homogene Einführung geben, ohne jeweils auf die Besonderheiten von entweder iMovie oder Moviemaker (und deren z.T. drastisch unterschiedlichen Versionen sowie Begrenzungen bei der Unterstützung von Import- und Exportformaten) eingehen zu müssen.

Halt genauso, als wenn man einen Podcasting-Workshop macht und alle Teilnehmer mit Audacity arbeiten lässt.



Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:

Dann kannst Du denen Openshot geben, und sie können es sich auf ihren diversen Rechnern und Betriebssystemen ohne versteckte Pferdefüße gratis installieren.
Ich hab ja nicht gesagt, das man sich dafür keine Anwendungsszenarien ausdenken kann, sondern das die meisten, die einfach schnell mal 3 Clips aneinanderhängen wollen, eher zu dem greifen was Apple/Win sowieso mitbringt, statt umständlich nach ner opensource Software zu forschen. Bis die da was gefunden haben sind die Clips schon 5 mal rausgerechnet.



Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Bis die da was gefunden haben sind die Clips schon 5 mal rausgerechnet.
hahaha.... ;)) Dank SlashCAM werden auch opensource NLE's langsam doch populär. Man führt schonmal Diskussionen darüber... das verbreitet sich irgendwann...da fragt einer nach kostenloses Videoschnitt Programm und der andere weiß bestimmt mehr bescheid und empfiehlt openshot usw. usf. Läuft doch.... wie damals und jetzt z.B. mit Blender.



Antwort von mash_gh4:

roki100 hat geschrieben:
Dank SlashCAM werden auch opensource NLE's langsam doch populär.
ja -- aber halt nicht unbedingt die wirklich empfehlenswerten, sondern nur die, die das hauptaugenmerk auf öffentlichkeitsarbeit legen.

wer die entwicklungsgeschichte hinter OpenShot kennt und mit open source ein bisserl mehr als derartiges einzelkämpfertum und oberflächliche nutzbarmachung verbindet, muss einfach auf eine derartige verzerrung der öffentlichen wahrnehmung relativ sauer und unzufrieden reagieren.



Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich hab ja nicht gesagt, das man sich dafür keine Anwendungsszenarien ausdenken kann, sondern das die meisten, die einfach schnell mal 3 Clips aneinanderhängen wollen, eher zu dem greifen was Apple/Win sowieso mitbringt, statt umständlich nach ner opensource Software zu forschen. Bis die da was gefunden haben sind die Clips schon 5 mal rausgerechnet.
Sicher. Aber selbst dann bleibt noch eine Marktlücke für Openshot & Co.: nämlich, wenn diese Anwender mit dem Kopf gegen die Begrenzungen dieser Einfachprogramme stoßen - wie z.B.: kein Mehrspurschnitt, begrenzte Unterstützung von Kameracodecs, Ausgabe nur in Systemcodecs mit relativ niedrigen Bitraten.

Bislang sind die Upgrade-Alternativen dann relativ komplexe und anspruchsvolle Programme wie Premiere, FCPX und Resolve, während Openshot & Co. noch gewissermaßen als "iMovie Plus" benutzt werden können.



Antwort von Funless:

Also ich werd‘ mir das OpenShot runterladen, installieren und‘n bisschen damit rumprobieren. Für meine persönlichen recht anspruchslosen Anforderungen könnte sich dieses NLE als passend erweisen. BM Resolve läuft auf meinem Rechner nämlich nicht, weil Hardware zu alt.

Und gegen ausprobieren spricht doch nix.




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