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Einzelframes mit Zeichentablett bemalen - wie macht man das am besten?



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Frage von Fassbrause:


Hallo allerseits,

ich habe diverse Sequenzen in einem Film, die "bemalt" werden sollen. "Bemalt" in dem Sinne, dass ich alle Frames der jeweiligen Sequenz exportiere und dann mit Hilfe eines Zeichentabletts mit Photoshop CS6 / Krita bemale. Das Ding ist, die Sequenzen sind teilweise etwas länger und es ist natürlich sehr ineffizient jedes FrameFrame im Glossar erklärt aufs neue zu bemalen. Man könnte z.B. einfach die Ebenen die gemalt wurden kopieren und für das folgende FrameFrame im Glossar erklärt etwas verzerren und transformieren... Da handelt es sich jedoch auch um einige Stunden Arbeit und gefühlt tausende, geöffnete Tabs bei Photoshop.

Ich denke da muss es doch ein Programm geben, oder eine Lösung mit der das besser / komfortabler von der Hand geht. Vielleicht kennt jemand von euch ein Programm mit dem man das gut bewerkstelligen kann? Oder hat eine Idee, wie man das am besten umsetzt? Eventuell mit dem Animationstab in Photoshop?

Am Ende sollen die Bemalungen wieder in DaVinci Resolve eingeladen werden und als OverlayOverlay im Glossar erklärt auf dem Film addiert werden.

Viele Grüße,



Antwort von mash_gh4:

ich würde irgendeine compositing software (nuke non-commercial, natron, mistika insight, fusion) verwenden. die können das alle ganz vorzüglich.

wenn du die weitere verarbeitung in resolve vornehmen willst, ist vermutlich fusion, das im resolve 15b ja ohnehin enthalten ist, vom workflow her vermutlich die einfachste bzw. naheliegendste lösung -- obwohl ich es ansonsten eher an letzter stelle der oben genannten empfehlungen setzten würde, weil die anderen tools vieles einfach deutlich besser, benutzerfreundlicher od. viel offener umsetzten.








Antwort von vobe49:

Ich gehe mal davon aus, dass die Einarbeitungszeit der von mash_gh4 vorgeschlagenen Software recht groß ist und der Preis der Software ist sicher auch nicht ohne. Wenn du dich mit Photoshop gut auskennst, könnte man das Problem auch über die folgende - wenn auch sehr zeitaufwändige Vorgehensweise lösen.

Du nimmst von der als Einzelbilder extrahierten Szene das erste Foto, stellst die Flächen frei, die du bemalen willst (wenn sich die Bildteile im Film gegensätzlich bewegen, müsste jede Fläche separat freigestellt werden) und kopierst die frei gestellten Elemente in ein neues Bild mit transparentem Hintergrund. Das FormatFormat im Glossar erklärt bleibt *.psd. Wenn sich die Flächen gegensätzlich bewegen, kopierst du jede so freigestellte Fläche einzeln als neue Ebene in das Bild. Nun kannst du mit den Werkzeugen von PS die Flächen neu färben und du kannst jede Fläche in den nachfolgenden Frames durch Verschieben und mit Radiergummi und Pinsel Veränderungen korrigieren. Du müsstest das Bild als *.psd bis zum Arbeitsende bestehen lassen und für jedes Frames als *.png exportieren. Die als *.png exportierten Flächen müssten auf jedes FrameFrame im Glossar erklärt kopieren und dort angepasst werden. Werkzeuge wären hier Radiergummi, Pinsel, Transformieren, Skalieren.
Alles in allem dürfte das schon bei 25 Frames/s eine sehr zeitaufwändige Angelegenheit werden und man müsste sehr genau arbeiten, damit das nicht komisch wirkt.
Gruß vobe49





Antwort von mash_gh4:


Ich gehe mal davon aus, dass die Einarbeitungszeit der von mash_gh4 vorgeschlagenen Software recht groß ist...

naja -- sicher muss man sich in derartige komplexere software einarbeiten, aber das kann oft effizienter sein, als sich ewig mit irgendwelchem umständlichen pfusch herumzuschlagen... im übrigen ist ja meist nur der sprung ins kalte wasser wirklich anstrengend und mit überwindung verbunden. wenn man sich erst einmal an all die tollen möglichkeiten gewöhnt hat, die diese programme bieten, will man sicher nicht mehr zurück bzw. vermag deren vorzüge auch in sehr vielen anderen fällen sinnvoll einzusetzten...

...und der Preis der Software ist sicher auch nicht ohne.

alle die von mir genannten tools können gratis genutzt werden -- wenn auch tlw. nur in eingeschränkten ausbildungsversionen, die aber trotzdem meist mehr als ausreichende freiheiten bieten..

Wenn du dich mit Photoshop gut auskennst, ....

am ehesten sehe ich noch das problem, dass das vom ursprünglich fragenden angesprochene Krita gerade für freihandzeichnungen am tablett eine derart herausragend gute unterstützung bietet, dass leider kaum ein anderes der genannten programme in dieser hinsicht auch nur ansatzweise mithalten kann.

ps: evtl. könnten auch typische animationswerkzeuge wie OpenToonz od. synfig hier nützlich sein.

und dann gibt's natürlich auch noch die diese ganzen blender grease pencil anwendungsmöglichkeiten, die eine ganz eigene, aber durchaus mächtige, welt der gestaltungsmöglichkeiten eröffnen....





Antwort von Fassbrause:

Erstmal vielen Dank für eure ganz ausführlichen Beiträge, es hilft mir weiter. Ich werde mich mal mit den Programmen die genannt wurden auseinandersetzen und reinlesen. :)




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