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Die neue FilmArena "HDR &Co" Wieder nur eine neue Sau durchs



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
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Frage von Lutz Dieckmann:


Hallo zusammen,

wir haben unsere nächste FilmArena online. Ich habe mir die bisherigen Kritikpunkte zu Herzen genommen und es verändert, z.B. die Musik weggelassen. Ich freue mich aber wie immer über neue konstruktive Kritik.



Gleichzeitig stelle ich auch die Frage in den Raum. Ist HDR wieder nur eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird? Vielleicht hat ja der eine oder andere sogar meinen Artikel gelesen und nimmt die Meinungen aus der FilmArena dazu. Eure Meinung würde mich interessieren.

Und noch eine Sache, wir produzieren demnächst neue FilmArenas. Welche Themen sollen wir Eurer Meinung nach behandeln. Schlagt einfach was aus Eurem Interessengebiet vor und wir schauen, ob es passt. So können wir vielleicht noch interessantere Diskussionen herbeiführen.

Liebe Grüße
Lutz Dieckmann



Antwort von Valentino:

Keine einziger Satz zu den Local-Dimming-Backlights der HDR-LCDs mit 1000nits? Einige HDR-Flats können das Backligt bei hellen REC709 Bildteilen anpassen, ein echtes HDR-Mastering ist aber etwas völlig anderes.

Hilfe, wenn ich das schon höre "HDR-Farbraum" und natürlich wird REC709 auf einem Flat oder Röhre dargestellt. Auch von REC2020 soll am Ende beim Consumer was ankommen, wie das dann die Hersteller nennen ist dann eine andere Sache.

Kino ist dazu bei 2D@2k 444 12bit und HDR kann auch in 1080 oder gar 720p gemastert werden, es gibt hier keinen 4k/UHD Zwang.

Dazu sind REC709 und LOG zwei völlig verschiedenen Sachen und mit dem REC709 auch kein HDR-Bild möglich, aber umgekehrt kann man das Log-Bild per LUT auf REC709 mappen.

Am Ende noch das 10bit Monitor Durcheinander. Nur weil der Monitor 10bit kann, kann er noch lange kein HDR wie wir es von Dolby und Co. kennen.
Er sollte mindestens über ein 1000Nits BacklightBacklight im Glossar erklärt verfügen.

Von Prad gibt es einen sachlich geschriebenen Artikel zum Thema HDR-TV:
http://www.prad.de/new/tv/specials/hdr/hdr.html



Antwort von motiongroup:

http://www.professional-system.de/basic ... astumfang/

Ja die Fraktionen der PRO und CONTRAS schenken sich da nichts.. war bei 3D, 4K und nun eben Hdr ebenso... nicht neue Sau, eher alter Wein in neuen Schläuchen... alles das was hier mit nem Wow Marketing gepusht wird weil es nun ein neues Label dafür gibt, ist in der Summe doch schon verfügbar gewesen..

So wird erneut ins kalte Wasser gesprungen und der heilige Gral versprochen..
Danach schnell wieder auf dem Boden geholt und nach gedacht wie es uns bei 4K und 3D eiskalt erwischt hatte.. besonders dann wenn wie oben verlinkt solche Passagen zu lesen sind
....Die schiere Auflösung ist da nur ein Faktor. Und unser Sehvermögen hat hier seine Grenzen. Wer vor einem 50-Zoll Bildschirm weiter als 1,70 m entfernt sitzt, kann schon nicht mehr unterscheiden, ob es sich um ein Full-HD- oder nur ein HD-Bild handelt. Um den Unterschied zwischen einem 4K- und einem Full-HD-Bild auf einem 50-Zoll Bildschirm zu erkennen, muss man bereits auf 85 cm heranrücken!...Die schiere Auflösung ist da nur ein Faktor. Und unser Sehvermögen hat hier seine Grenzen. Wer vor einem 50-Zoll Bildschirm weiter als 1,70 m entfernt sitzt, kann schon nicht mehr unterscheiden, ob es sich um ein Full-HD- oder nur ein HD-Bild handelt. Um den Unterschied zwischen einem 4K- und einem Full-HD-Bild auf einem 50-Zoll Bildschirm zu erkennen, muss man bereits auf 85 cm heranrücken!
Ich sitze über vier Meter entfernt und sehe SD Material auf einer 70er Röhre ebenso fein wie mein Full Hd auf meinem 55" Flachman und mein 4K 120" er und oder 8k auf meinem 240" usw Fernseher.. Goil..;)

Interessant ist das mit der Gewöhnung.. oder eher was das
Gehirn daraus macht.. stehen da bspw. ein altes MacBook und ein neues nebeneinander siehst du den Unterschied , rückst du sie auseinander ist der DCI-P3 Vorteil quasi unbemerkt ...
Krass war bei der damaligen Präsentation der 5k IMacs, dass der Auslösungsvorteil bei passsen Sichtabstand vollkommen verloren ging und die in der Anfangsphase nebeneinander präsentierten 2,5k und 5k iMacs nicht mehr nebeneinander präsentiert wurden..

Spannend und amüsant zu beobachten das ganze.. erinnert irgendwie an X.V Color








Antwort von Frank Glencairn:

Beste Zusammenfassung bisher:

https://www.youtube.com/watch?v=JdKwfEv ... l=wolfcrow



Antwort von wolfgang:

Also weder erfährt man in dem Gespräch tatsächlich, was die Begriffe bedeuten. Obwohl sie nur so durch den Raum fliegen.

Noch - und das ist meine zentrale Kritik - erfährt man überhaupt, welche grundsätzlichen Vorteile HDR bieten wird. Nämlich den, dass die Darstellungsmöglichkeit sich mehr und mehr dem annähert was das menschliche Auge kann.

Es wird ja immer wieder gesagt dass das menschliche Auge einen Dynamikumfang von ungefähr 16 Blendenstufen hat. Nun, mit unseren x-log Kameras liegen wir heute mit einer GH4/GH5 bei ca. 10-12 Stufen, bei den Sony Varianten bei ca. 14 Blendenstufen und bei noch gehobeneren Kameras in der Gegend der 14-16 Blendenstufen. Wir nähern uns also den Sehfähigkeiten unserer Augen mehr und mehr an.

Während eben rec709 nur die klassischen 6 Blendenstufen kann. Und wir daher sein Jahrzehnten in den Darstellungsmöglichkeiten beschnitten sind und sich jetzt erstmals hier deutlich bessere Möglichkeiten bieten.

Ich habe das kürzlich so formuliert, und das ist der zentrale Vorteil den Filmschaffende eben haben werden:
Gegenlichtaufnahmen, etwa von Personen die im Inneren von Räumen vor Fenster stehen, waren mit unseren früheren Kameras entweder so belichtet, dass die Person erkennbar war; dann allerdings war das was man durch die Fenster gehsehen hat, vollkommen ins Weisse geclippt. Man konnte also auf den rec 709 Aufnahmen praktisch ohne massive Extrabeleuchtung unmöglich die Personen im Rauminneren UND das sehen, was sich außerhalb der Fenster befand.
http://www.videotreffpunkt.com/index.ph ... post337356

Aber das bleibt alles unerwähnt. Und das finde ich dann für so einen "Fachtalk" recht ungenügend. In Wirklichkeit bleibt hängen dass es nur eine neue Sau sei die durchs Dorf gejagt wird, dass diese neue Sau natürlich wieder viel Geld kosten werde, und - im Artikel - dass es nur um Bequemlichkeit gehen würde. Nicht mal die kommende neue Hardware für das HDR Editing wird erwähnt, eine Decklink 4K monitor und der kommende LG Monitor werden für uns als Filmschaffende schon viel billiger sein.

Also ich bin mit dem Weglassen dieser gar nicht unwichtigen Punkte nicht happy. Vor allem die neutralte Darstellung des kommende Nutzens von HDR wäre von Interesse gewesen. Denn das fehlt eben völlig.



Antwort von DenK:

Wow.. da wird sich am Anfang über die ganzen Schlagwörter amüsiert, und dann kommt der ganze Talk selbst nicht darüber hinaus. Informationsgehalt gleich Nullkommanichts.



Antwort von wolfgang:

Hilfe, wenn ich das schon höre "HDR-Farbraum" und natürlich wird REC709 auf einem Flat oder Röhre dargestellt. Auch von REC2020 soll am Ende beim Consumer was ankommen, wie das dann die Hersteller nennen ist dann eine andere Sache. Also der derzeitige Stand ist dass DCI P3 genutzt wird. Dieser Farbraum enthält ca. 20% mehr Farben als rec709, und ist noch weit von rec2020 entfernt. ALLERDINGS sind die natürlich vorkommenden Farben eine deutliche Untermenge von rec2020, sodass man mit DCI P3 gar nicht so schlecht fährt.

HDR könnte natürlich auch basierend auf rec709 genutzt werden, denn HDR ist sehr markant durch die Darstellung der Highlights über weiss defininiert - und auch in HDR sitzt Weiss eben bei 100nits, während die Highlights eben je nach den meisten Consumregerät heute in etwa bei 500-2000nits sitzen.

Die 10.000 nits, die theoretisch Dolby Vision definiert, sind utopisch hoch, und selbst deren Profigerät, das Dolby Pulsar Display, erreicht "nur" 4000 nits. Der hochgelobe 30.000 Euro Referenzmonitor von Sony liegt bei gerade 1000 nits.
Kino ist dazu bei 2D@2k 444 12bit und HDR kann auch in 1080 oder gar 720p gemastert werden, es gibt hier keinen 4k/UHD Zwang. Nein, gibt es nicht. Die Frage dürfte nur sein ob Kinos nicht nachziehen weden müssen. Denn im Heimbereich sehen wir 2017 UHD HDR Geräte mit bis zu 1500-2000 nits - und dort ist das Bild dann besser, welches heute über netflix oder Amazon per Datenstreaming geliefert wird als im Kino? Das werden die nicht aushalten...

Dazu sind REC709 und LOG zwei völlig verschiedenen Sachen und mit dem REC709 auch kein HDR-Bild möglich, aber umgekehrt kann man das Log-Bild per LUT auf REC709 mappen. Absolut richtig, in einer Übergangszeit werden viele eben x-log nach rec709 graden, und damit WENIGSTENS einen Teil des großen Blendenbereichs in die 6 Blendenstufen von rec709 darstellen können. Das ist für viele heute schon ein Nutzen von x-log. NUR mit HDR hat das noch wenig zu tun, HDR muss man heute eben für Sichtgeräte mit 1000-2000 nits graden.
Am Ende noch das 10bit Monitor Durcheinander. Nur weil der Monitor 10bit kann, kann er noch lange kein HDR wie wir es von Dolby und Co. kennen.
Er sollte mindestens über ein 1000Nits BacklightBacklight im Glossar erklärt verfügen. Dolby Vision bleibt ohnedies ein proporitäres FormatFormat im Glossar erklärt, und für uns als Filmschaffende muss man eine Lizenz erwerben (und Hardware). Das tut sich offenbar nicht mal Van Hurkman an? Da ist für uns z.B. schon HDR10 viel interessanter finde ich.
Von Prad gibt es einen sachlich geschriebenen Artikel zum Thema HDR-TV:
http://www.prad.de/new/tv/specials/hdr/hdr.html Danke, netter Link!



Antwort von wolfgang:

http://www.professional-system.de/basic ... astumfang/

Ja die Fraktionen der PRO und CONTRAS schenken sich da nichts.. war bei 3D, 4K und nun eben Hdr ebenso... nicht neue Sau, eher alter Wein in neuen Schläuchen... alles das was hier mit nem Wow Marketing gepusht wird weil es nun ein neues Label dafür gibt, ist in der Summe doch schon verfügbar gewesen..

So wird erneut ins kalte Wasser gesprungen und der heilige Gral versprochen.. Interessanter Link!
Spannend und amüsant zu beobachten das ganze.. erinnert irgendwie an X.V Color Aber der Punkt ist schon ein anderer. Bei xv colors gabs eben noch keine HDR Displays die Highlights bis 2000 nits zeigen, und die zusätzlich 3/4 der vom menschlichen Auge typischerweise wahrgenommenen Farben darstellen können.

Diese Annäherung ans tatsächliche Sehvermögen des menschlichen Auges kann und wird schon einen Unterschied setzen, und das ist damit eben kein Wein in alten Schläuchen sondern sehr wohl etwas Neues.



Antwort von motiongroup:

Beste Zusammenfassung bisher:

https://www.youtube.com/watch?v=JdKwfEv ... l=wolfcrow Klasse ...Daumen ich schmunzle gerade verschämt in mich hinein .....
Und auch er findet alten Wein in neuen Schläuchen..:)))



Antwort von wolfgang:

Ja wenn es dich befriedigt "Wein in alten Schläuchen" zu finden, dann wirst das immer finden.

Aber produktiver wäre es auf inhaltliche Argumente einzugehen.



Antwort von motiongroup:

Mach ich doch schon länger.. ;) Inhalte das ist es da hast du vollkommen recht..



Antwort von Valentino:

Die Frage dürfte nur sein ob Kinos nicht nachziehen weden müssen. Warum um kommt ihr immer mit den Kinovergleichen, den im Kino war schon immer ein höherer Kontrast möglich, da die Umgebung deutlich dunkler ist.

Was aber bei einer Projektion definitiv nicht möglich ist, sind Highlights mit über 1000nits, auch mit Laser-DLP-Systemen nicht.
Hier werden immer wieder LCD-Displays mit ihren variablen Backlights mit einer Projektion verwechselt, das sind zwei völlig verschiedene System und Ansätze.

Dazu gibt es ja auch schon ein paar Systeme, wie bei den Dolby-Cinemas (Hat erst mal nichts mit Dolby HDR zu tun), bei denen die Gäste ein schwarzes Shirt übergezogen bekommen und man das Streu und Restlicht auf ein Minimum reduzieren will.
Zu Berlinale wird gerade noch ein spezielles EclairColor "HDR" Projektions-System auf Basis der Sony DCI Projektoren angeboten. Hierbei werden ein paar technische Macken der DCI-Norm ausgemerzt und die Projektoren sehr penibel kalibriert (anscheinend muss das dann auch alle 200h wiederholt werden). Bei dem System sollen die Farben besser aussehen und der Schwarzwert besser sein, es fallen aber Lizenzkosten an und das System ist nur mit den Sony kompatibel.
http://eclaircolor.com/








Antwort von wolfgang:

Warum um kommt ihr immer mit den Kinovergleichen, den im Kino war schon immer ein höherer Kontrast möglich, da die Umgebung deutlich dunkler ist.

Was aber bei einer Projektion definitiv nicht möglich ist, sind Highlights mit über 1000nits, auch mit Laser-DLP-Systemen nicht. Na es ist zumindest schon die Rede von derartigen Beamern mit 3000 nits.

http://hometheaterreview.com/optoma-unv ... projector/



Antwort von dienstag_01:

Amüsant ;)



Antwort von Peppermintpost:

kommen zeitgleich zu den hdr fernsehern auch hdr drehbücher raus? oder was ich noch viel besser fände wären hdr-story monitore. da kann ich dann tatort einlegen und er zeigt mir true detectives. das wäre mal cool. aber ich glaube man muss mal wieder nur oft genug sagen "blick durchs fenster" und "zukunftssicher" dann wird sich der scheiss bestimmt auch verkaufen.
die details versteht wie immer sowieso keiner daher, scheiss egal. go for it.

make sony great again.



Antwort von motiongroup:

Verkauft sich Grinder mach dir keine Sorgen... ebenso wie 4/8/16/32k oder auch 3D ;) ...

Der DR. hat die Sinnlosigkeit des ganzen ich glaube in einem Atomos Fred besonders blumig umschrieben...ich müsst ihn jetzt suchen und mir ist die Zeit zu schad dafür...

Wie oben schon mal geschrieben sind die neuen Mbp2016 mit nem DCI-p3 Panel ausgestattet welches 500nits können soll und angeblich auch bringt ebenso wie das iPad Pro und die aktuellen iMacs.. Rec2020 hdr 1000nits.. das ist schon beim DCI-p3 brachial und besonders bei Weiß extrem in der Darstellung.. wirklich strange ...



Antwort von wolfgang:

Amüsant ;) ahnungslos.



Antwort von wolfgang:

Wie oben schon mal geschrieben sind die neuen Mbp2016 mit nem DCI-p3 Panel ausgestattet welches 500nits können soll und angeblich auch bringt ebenso wie das iPad Pro und die aktuellen iMacs.. Rec2020 hdr 1000nits.. das ist schon beim DCI-p3 brachial und besonders bei Weiß extrem in der Darstellung.. wirklich strange ... Also der Satz ist einfach nicht verständlich?



Antwort von motiongroup:

Ne klar macht aber nichts ..kennt nur der der beide Typen nebeneinander stehen hatte .. wird weiß weißer unabhängig davon ob 8/10/12/14/16 Bit.?.. ;) Wenn ich die HDR oder SDR Samples auf den Generationen der Macs so ansehe bekommst du bei den DCI-p3 Displays den Verdacht das sie nicht richtig darstellen wenn du vom Standard IPS Panel wechselst.. Strange



Antwort von freezer:

Warum um kommt ihr immer mit den Kinovergleichen, den im Kino war schon immer ein höherer Kontrast möglich, da die Umgebung deutlich dunkler ist.

Was aber bei einer Projektion definitiv nicht möglich ist, sind Highlights mit über 1000nits, auch mit Laser-DLP-Systemen nicht. Na es ist zumindest schon die Rede von derartigen Beamern mit 3000 nits.

http://hometheaterreview.com/optoma-unv ... projector/ Da ist nur die Rede von 3000 Lumen, also dem Lichtstrom. Mit 3000 nits hat das genau gar nichts zu tun.



Antwort von rainer7u5:

Was beim Thema HDR unbedingt Nachholbedarf hat, sind die kreativen Möglichkeiten, die Story besser rüberzubringen.

Zu schnell verfängt man sich in den technischen Details und stellt dann fest, dass man mehr Nits gar nicht braucht.

Aber eigentlich ist es doch so: Wer mit Rec.709 keine Story erzählen kann, kann es auch mit HDR nicht. Wer dies allerdings mit Rec.709 gut kann, wird auch die qualitativ neuen Möglichkeiten von HDR zu schätzen wissen.

Blöderweise schiesst sich hier die neue TV-Technik ins eigene Bein. Denn moderne Fernseher können schon lange mehr als die 100 Nits von Rec.709, und auch mehr Farbe. Dies wird dann dafür genutzt, um generell den Kontrast und die Sättigung aufzudrehen. Vergleicht man das dann mit einem HDR-Bild, wird jeder sagen, dass HDR gar nicht so viel besser ist.

Erst Coloristen, die speziell für HDR graden, müssen uns zeigen, was abseits dem generellen "mehr Kontrast, mehr Sättigung" möglich ist.








Antwort von dienstag_01:

Denn moderne Fernseher können schon lange mehr als die 100 Nits von Rec.709, Die Leuchtdichte von Displays ist in der Rec 709 nicht beschrieben.
Das ist aber scheinbar für einige hier zu viel an Fakten ;)
Lieber philosophiert man sich quer durch den Gemüsegarten: Wer mit Rec.709 keine Story erzählen kann, kann es auch mit HDR nicht. Danke.
Wirklich wichtig ;)



Antwort von Valentino:

Finde es total kreativ, wenn man nach einem Wüstenfilm wegen den 1500nist blind ist ;-)

Da das Grading für das Kino schon immer irgendwo zwischen MDR und HDR agiert hat, braucht es dafür auch kein spezielles Vorgehen beim Grading.
Andersherum wird ein Schuh daraus, man muss eben nicht mehr auf REC709 für TV und BluRay mastern, sondern kann das DCI Bild fast 1:1 übernehmen.

Wie bei S3DS3D im Glossar erklärt, HFR und dann jetzt HDR, werden die Technologie nur sehr wenige den klassischen Spielfilm beeinflussen.

Das große Problem bei HDR, der Kunde sieht nur bei direkten Vergleich einen Unterschied und wir auch ungern für VoD oder die Kinokarte noch mehr Geld zahlen.
Es wird wie bei HFR und S3DS3D im Glossar erklärt eine kurzen Boom geben und das war dann.
Die Liste der ganzen technologischen Kinoerweiterungen (DBox, 4k, Atmos, Auro uvm) der letzten 20 Jahre ist endlos und trotz der digitalen Distribution und Wiedergabe, genießen 90% aller Zuschauer einem Film am häufigsten in 2k@24p, echt komisch.



Antwort von wolfgang:

Da ist nur die Rede von 3000 Lumen, also dem Lichtstrom. Mit 3000 nits hat das genau gar nichts zu tun. Da hast allerdings recht.



Antwort von dienstag_01:

Vielleicht wird es ja auch gestaffelte Kinopreise geben: 100nits = 1 Euro, 1000nits = 10.
Freue mich schon darauf, wenn dann im Kino einer mit dem Messgerät neben mir sitzt. So jemand ist selbstredend nicht aus diesem Forum ;)



Antwort von Valentino:

Ab einem gewissen Punkt wirkt eine zu starker Lichtstrom im Kino ganz klar gegen HDR, ein Projektionssystem hat halt eben kein abgeschirmtes und lokales Dimming ;-)

Auch ein zu helles Display kann gerade bei Brillenträgern zu deutlichen Kontrastverlusten führen.



Antwort von dienstag_01:

Da ist nur die Rede von 3000 Lumen, also dem Lichtstrom. Mit 3000 nits hat das genau gar nichts zu tun. Da hast allerdings recht. Ach gucke ;)



Antwort von wolfgang:

Aber eigentlich ist es doch so: Wer mit Rec.709 keine Story erzählen kann, kann es auch mit HDR nicht. Wer dies allerdings mit Rec.709 gut kann, wird auch die qualitativ neuen Möglichkeiten von HDR zu schätzen wissen. Allerdings - da fehlen sicherlich auch noch gute Beispiele.
Denn moderne Fernseher können schon lange mehr als die 100 Nits von Rec.709, Die Leuchtdichte von Displays ist in der Rec 709 nicht beschrieben. Toll. Demnach haben wir ja längst HDR Displays! Und alle mit 10bit und alle bereits in DCI P3 - nein besser noch alle heute schon in rec2020.

Natürlich kann man tatsächlich auch mit dem Farbraum rec709 HDR graden. Wobei man dann aber auf das zirka 20% mehr an Farben verzichtet, die bereits heute DCI P3 anbieten.
Finde es total kreativ, wenn man nach einem Wüstenfilm wegen den 1500nist blind ist ;-) Shit - das haben sie also übersehen? ;)

Mach dich mal mit dem Begriff "MaxfALL" in den Metadaten vertraut, der festlegt wie groß die durchschnittliche Helligkeit des gesamten Bildes sein darf. Du wirst demnach nicht die 1499nits flächendeckend hin bekommen - weder ist das zulässig noch ist das erwünscht.
Vielleicht wird es ja auch gestaffelte Kinopreise geben: 100nits = 1 Euro, 1000nits = 10.
Freue mich schon darauf, wenn dann im Kino einer mit dem Messgerät neben mir sitzt. So jemand ist selbstredend nicht aus diesem Forum ;) Warum bleibst nicht bei rec709? Alles Andere scheint dir ernsthafte Schmerzen zu bereiten.



Antwort von rainer7u5:

Denn moderne Fernseher können schon lange mehr als die 100 Nits von Rec.709, Die Leuchtdichte von Displays ist in der Rec 709 nicht beschrieben.
Das ist aber scheinbar für einige hier zu viel an Fakten ;) Genauer gesagt ist dies in Rec.2035, Abschnitt 3.2 beschrieben, welche die Referenz-Umgebung (inkl. Monitoreinstellungen) für die Evaluierung von Rec.709-Material beschreibt.

Man merkt an der hohen Nummerierung von Rec.2035, dass die Frage, wie hell denn Weiss ist, erst relativ spät aufkam und deshalb in einem eigenen Dokument nachgereicht wurde. Bei Rec.2100 für die Beschreibung von HDR ist dies dann direkt im gleichen Dokument behandelt (Rec.2100, Tabelle 3).

Warum das wichtig ist? Nur mit der Angabe der Helligkeit von Weiss in SDR/Rec.709 kann man auch sagen, wie viel heller denn Weiss (bzw. Lichteffekte) in den verschiedenen HDR-Standards ist. Diese Tabelle zeigt, dass nur etwas mehr als 3 F-Stops zwischen dem Referenz-Weiss von Rec.709 und der maximalen Helligkeit von HDR10 verfügbar sind. Viel ist das nicht. Ob der Colorist nun seinen Weisspunkt um 3 F-Stops liftet oder den Spielraum für Explosionen nutzt, ist dann seine Sache.



Antwort von Jörg:

halt dich mal ran Valentino
Mach dich mal mit dem Begriff "MaxfALL" in den Metadaten vertraut,
kann doch nicht sein, dass hier nur EINER wieder Bescheid weiß"

just my 20 nits








Antwort von dienstag_01:

Genauer gesagt ist dies in Rec.2035, Abschnitt 3.2 beschrieben, welche die Referenz-Umgebung (inkl. Monitoreinstellungen) für die Evaluierung von Rec.709-Material beschreibt.
Sag ich doch, nicht in der Rec. 709.
Warum ist das wichtig? Weil manche hier glauben, sie können in ihrem NLE innerhalb von Rec.709 die Leuchtdichte von Displays *graden* ;)



Antwort von wolfgang:

Falls es noch immer nicht angekommen ist: man graded xlog für HDR Geräte eben bewußt nicht mehr innerhalb von rec709. Sondern man macht einen Master im höchstwertigem Format. Und daraus macht man dann bei Bedarf auch eine rec709 Version.

Und es ist völlig klar dass jede zusätzliche Blendenstufe in den Highlights eine Verdoppelung der nits braucht. Das ist ja der Grund warum es die Diskussion gibt, dass die einen Displays mit mehr nits haben wollen - eben um diesen Blendenbereich nutzen zu können um Highlights unterschiedlich positionieren zu können. Und die Anderen meinen im Blendenbereich nach oben nicht dramatisch hoch gehen zu wollen weil sie lieber im Schwarzpunkt tiefer gehen wollen. In Wahrheit ist das auch immer die Frage was die Geräte heute eben schon können. Und ja, sie können von Jahr zu Jahr mehr, Samsung etwa übertrifft in seinen Consumer- Geräten längst die 1000nits die etwa der Sony Referenzmonitor BVM X300 heute kann. Bei den 4000nits des Dolby Pulsars sind sie aber noch nicht.

Und daher legt eben SMTP ST.2084 eben 0.05 nits schwarz bis 1000 nits Spitzenluminanz fest - für LCDs - und für OLEDs 0.0005 nits bis nur 540 nits. Das ist auch in HDR10 und Ultra HD Premium enthalten. Da kann es schon zu viel sein den Spitzenwert auf 1000nits zu graden, wenn der Monitor zB nur 800 kann - denn die Differenz clippt eben.

HLG gefällt mir da eigentlich besser, aber man wird sehen wie sich das entwickelt.



Antwort von rainer7u5:

Es bleibt die spannende Frage (für mich jedenfalls):

Wenn morgen ein Kunde kommt und einen Imagefilm z.B. für seinen Messestand haben will, was kann ich ihm dann mit HDR anbieten? Eine Diskussion um Nits interessiert ihn ja nicht. Einfach alles heller und mit mehr Kontrast kann er auch mit Rec.709 und einem leistungsfähigen Fernseher haben.

Entweder habe ich eine Idee, was man mit den 3 zusätzlichen F-Stops in den Lichtern kreativ machen kann, oder eben nicht. Entweder kann ich ihm HDR als Mehrwert anbieten, oder eben nicht.



Antwort von motiongroup:

http://www.mysterybox.us/blog/2016/10/1 ... -hdr-video

Vielleicht helfen dir diese Beiträge bei der Entscheidung..




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