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Infoseite // CinemaDNG und FCPX/Motion?



Frage von roki100:


Man kann DaVinci für alles benutzen, doch sobald man feststellt, dass einige gute Plugins nicht unter DaVinci laufen, diese aber so toll sind, kommt man eben nicht drumherum...

Wie macht ihr das?
DaVinci nur für Color Correction und Grading, dann export nach ProRes HQ und in FCPX passiert der Rest (schnitt, plugins, text usw.) ?

Man kann zwar cDNG Files als Bildsequenzen importieren, was aber nicht optimal ist, weil RAW Regler (Highlight Recovery, Exposure/ISO, ColorTemp usw. ) fehlen. Oder gibt es vll. FCPX RAW Plugin? Das wäre super, finde aber nix.

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Antwort von Axel:

Nein, gibt kein Plugin. Und ich würde auch wetten, dass sich das so schnell nicht ändert. Der vorgeschlagene Workflow sieht vor, alle Raw-Clips als grob optisch normalisierte ProRes LT - Kopien aus Resolve in einen "Für FCP" (oder so) Ordner zu exportieren. In FCP zu schneiden und dann die Raw-Clips im Import-Dialog mit den Raw-Originalen zu verbinden. Das ist ein extra Arbeitsschritt, aber narrensicher.

Ich habe das mit der HD-Pocket so gemacht. Ob ich es heute, etwa wenn ich die BMPCC 4k oder 6k hätte, genauso machen würde, weiß ich nicht. Resolve 16 ist doch im Großen und Ganzen ein fähiger NLE, auch und vor allem was die Performance auf Macs betrifft.

Um sicherzugehen, dass meine Behauptung, es gäbe kein Plugin, stimmt, habe ich zuvor gegoogelt. Ich stieß auf mehrere Tutorials, wie man *BRAW* in FCPX gradet, zu meinem Erstaunen. Stellt sich raus, man gradet die ProRes Kopien. Das ist ein solcher Schwachsinn, dass ich fassungslos bin.

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Antwort von roki100:

Axel hat geschrieben:
Resolve 16 ist doch im Großen und Ganzen ein fähiger NLE, auch und vor allem was die Performance auf Macs betrifft.
vor ein paar Tagen hatte ich so ein Projekt... hab die aktuelle DR 16 Version installiert (weil das Video etwas professioneller aussehen sollte) und ca. 5 Minuten Video in die Timeline gepackt, nichts besonderes, Colorgrading, Schnitt, Übergänge, Text...und ein paar Grafiken (*.png's)....und das Ding stürzt beim rendern einfach ab (vorher schon mehrere abstürze in Fusion Bereich)....getestet mit verschiedene Exportformate, ProRes HQ, LT... auch ein anderer Rechner/MacBook Pro/anderes MacOS usw. nix hilft, es stürzt einfach ab...

Ich habe mittlerweile rausgefunden woran es lag ( *.png Bilderseqenzen die ich zuvor aus Fusion 9 exportiert habe, weil mit integrierte DR Fusion das arbeiten quasi unmöglich war)... mir geht BMD DR langsam auf die nerven, fast immer funktioniert irgendetwas nicht. Mittlerweile bin ich wieder zu 14er Version zurück und da muss ich eben auf ein paar coole Features verzichten.

So wie es aussieht, geht es also mit cDNG nicht anders: DR 14 für Colorgrading, das dann nach ProRes HQ exportieren und den Rest in FCPX machen...
FCPX ist nicht nur schneller, sondern die Stabilität ist so eine Sache (keine abstürze oder ähnliches) und man hat eben all die tolle Sachen (Plugins).

Ich meine, man kann DR (außer für Colorgrading) auch für Schnitt gut nutzen, doch sobald man da mehr macht (mit Fusion, Grafiken usw.) wird es problematisch.
Unabhängig jetzt von ganze Instabilität und ärger unter DR: Nachdem ich das Projekt mit FCPX sehr schnell zu ende gebracht habe und mir das Ergebnis dann angeschaut habe, einfach nur wow....

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Antwort von Axel:

Na ja, warum nicht?
Jedenfalls irritiert mich ein wenig diese Äußerung: "DR 14 für Colorgrading, das dann nach ProRes HQ exportieren und den Rest ist FCPX machen.."

Ich betrachte in diesem Fall Colorgrading als dem Schnitt nachgelagert. Das heißt, ich würde die Timeline per XML nach Resolve schicken. Über das so genannte "Roundtripping" wird ja viel lamentiert, dabei sind es, gerade probiert, vier extra-Klicks hin und zwei extra-Klicks zurück, Sekunden. Allerdings muss ich nicht das Material erst für FCPX in Resolve vorbereiten, da ich kein Raw verwende. Das Zurücktauschen der ProRes-Kopien mit den Original-Raw-Clips kriege ich aus dem Kopf nicht mehr hin, es war minimal komplexer, irgendwas mit source files neu verlinken oder so, jedenfalls auch keine große Sache.

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Antwort von roki100:

ich meinte, NUR Color Correction und Grading (und vll. Schnitt) in DR, dann beim Exportieren "individual clips" auswählen und nach ProRes HQ exportieren. Der Rest (Übergänge, Text, Grafiken usw.) dann alles in FCPX.
Wenn man Schnitt in DR macht, dann kann man noch XML für FCPX exportieren....

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Antwort von Axel:

Interessant. FCP wegen Effekten und Grafikgedöns. Noch nie drüber nachgedacht.

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Antwort von roki100:

Interessant ist auch die Kombination mit Apple Motion. Man erstellt da quasi seine eigene Effekte/Erweiterungen... Ich kenn das Ganze zwar etwas länger, habe es aber nie wirklich genutzt.

https://www.youtube.com/watch?v=m8_jF8tkOig

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Antwort von hexeric:

schneiden in FCPX ist immer noch am schönsten.
apple hat PR RAW, resolve BRAW – momentan ist das so.
dazwischen eben konvertieren nach ProRes 444 (full range, 12bit und RGB basierend – das beste format für RAW, vorher in resolve alle RAW settings einbacken)

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