Logo Logo
///  >

Test : Neu: Magix Video easy für schnittscheue Anfänger (Previewtest)

von Do, 23.April 2009


Die weit überwiegende Mehrheit aller Videoaufnahmen werden nie geschnitten, aber trotzdem auf Portale wie YouTube hochgeladen. Magix vermutet nun, dies könnte an zu abschreckender und komplizierter Software liegen, und bringt ein neues, stark vereinfachtes Schnittprogramm auf den Markt. Video easy wurde ausdrücklich für schnittscheue Einsteiger konzipiert und kommt mit einer "aufgeräumten Oberfläche" samt extra großen Schaltflächen daher.



Ferner gibt es einen Anschluss- und Einführungsassistenten, sowie einen automatischen Videoschnitt-Assistenten, Hilfefunktionen sind als Videoclips verfügbar. Material von "allen gängigen Camcordern" wird unterstützt, auch AVCHD. Export auf DVD, für YouTube oder als Datei. Das Programm wird ab dem 30. April zum Preis von 49,99 Euro erhältlich sein.

Wir haben uns kurz die bereits verfügbare Demoversion installiert und einen Blick auf das Handling geworfen. Das Programm besteht aus einem Abspielfenster, einer rudimentären Zeitleiste in Form einer Bilder-Kette sowie einem Bereich mit Zusatzfunktionen im oberen rechten Teil -- dort können schnell und einfach Titel hinzugefügt oder etwa die Farben angepasst werden.



Allerdings greifen die Änderungen zunächst nur für den einen Clip, an dem aktuell der Abspielkopf steht, auch wenn mehrere markiert sind. Daß die Änderungen für mehr als einen Clip gelten sollen, muß über die "weitere Aktionen"-Schaltfläche definiert werden.
Alle importierten Videodateien landen als Glieder in der Zeitleisten-Kette und können dort einfach per Drag-and-Drop neu angeordnet werden, über einen Klick auf das Pluszeichen zwischen ihnen gelangt man zu einem einfachen Überblenden-Dialog.



Das Schnittfenster:



Die Einzelclips können oben im Abspielfenster über zwei Schieberegler getrimmt werden (wie man es auch von anderen Applikationen kennt) -- der blaue Balken unter dem Bild stellt die Lauflänge des jeweilig markierten Clips dar. Etwas verwirrend (zumindest für uns) ist die Abspiellogik, denn das Fenster hat zwei Abspielköpfe, die sich mit der Maus bedienen lassen, einmal für einen markierten Clip (oben), und dann noch für die Zeitleiste unten. Die Play/Pause-Buttons gelten für die Zeitleiste, nicht für die Einzelclips.



Der Import von AVCHD-Aufnahmen via USB (SD-Karte) funktionierte übrigens problemlos, das Material ließ sich auch gut schneiden (auf einem Intel Core 2 Quad Q8200 2.33GHz mit 3 GB RAM).

Soweit unser erstes Kennenlernen -- weitergehende Funktionen wie Szenenerkennung, Ton-/Bildversatz oder Export schauen wir uns dann in einem richtigen Test an... Alles in alles lassen sich viele Arbeitsschritte jedenfalls schon sehr einfach bewerkstelligen (aber für echte Postpro-Phobiker ist es vielleicht dennoch zu sehr ein Schnittprogramm -- und evtl. noch zu teuer).


  

[4 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
mac-surfer    11:38 am 4.5.2009
Die Clips werden bei mir nicht korrekt dargestellt. Im Vorschaufenster sieht man manchmal schon Teile des nächsten Clips usw. Hat jemand das gleiche...weiterlesen
Sigerl    10:39 am 30.4.2009
Das Programm finde ich für Einsteiger gut. Schade, dass alle meine Texte (Titel) beim Brennen verloren gehen.
Anonymous    08:38 am 24.4.2009
eine Kopie der vorletzten Version *ggggg
[ Alle Kommentare ganz lesen]

Weitere Artikel:


Test: Blackmagic DaVinci Resolve Speed Editor - Schneller Schneiden ohne Maus und Tastatur Di, 22.Dezember 2020
Mit dem Speed Editor hat Blackmagic einen externen Jog-Shuttle-Controller für Resolve auf den Markt gebracht, der nicht nur auf den ersten Blick sehr interessant aussieht...
Test: Das MacBook Pro 13" M1 im 4K, 5K, 8K und 12K Performance-Test mit ARRI, RED, Canon uva. ... Do, 26.November 2020
Wir erkunden weiter das neue Apple MacBook Pro 13“ mit Apple-Silicon in der größeren Ausbauvariante mit 16GB geteiltem Speicher. Diesmal schauen wir uns die Schnittperformance von Videomaterial in Auflösungen zwischen 4K-12K in FCP, DaVinci Resolve und Premiere Pro an. Hier unsere aktuelle Macbook Pro M1 Bestandsaufnahme mit teilweise überraschenden Ergebnissen...
Test: Videovorschau in 4K - Blackmagic DeckLink 4K Extreme 12G Mo, 2.Dezember 2019
Was kann eine Videoschnittkarte wie die DeckLink 4K Extreme 12G, was eine Grafikkarte nicht kann? Wir haben einmal versucht genau hinzusehen...
Test: Loupedeck+ Steuerpult u.a. für Premiere Pro CC - flexibel und ungezähmt Di, 30.April 2019
Loupedeck verspricht mit seinem externen Controller einen deutlichen Produktivitätsschub in diversen Applikationen. Wir haben uns das aktuelle Steuerpult einmal näher unter Premiere Pro angesehen...
Test: Osee LCM156-E - 10-Bit-Field-Monitor mit Rec.2020 Mi, 8.Februar 2017
Test: Gemischte Gefühle - Nvidia GeForce GTX 1070 Mi, 28.September 2016
Test: Ein aktueller Blick auf Premiere Pro CC 2015 - Lumetri und Co. Do, 30.Juli 2015
Test: 7toX XML-Konvertierungstool für Final Cut Pro 7 nach Final Cut Pro X Mi, 22.Februar 2012
Test: Final Cut Pro X vs Final Cut Pro 7 Rendertests und Grafikkarten Di, 4.Oktober 2011
Test: Final Cut Pro X Mo, 11.Juli 2011
Test: LG 3D-Monitor W2363D Di, 7.Juni 2011
Test: Sony Vegas Pro 10 - Multitalent auf Speed Sa, 21.Mai 2011


[nach oben]


[nach oben]















Artikel-Übersicht



Artikel-Kategorien:



update am 22.April 2021 - 19:24
ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*