Newsmeldung von slashCAM:Hier geht es zur Newsmeldung mit Link und Bildern auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Jim Jannard contra Apple und Canon / pro Sony & Adobe
Antwort von RUKfilms:
na wenn er das sagt...dann muss es stimmen! ;).
ok mit fcpX muss ich ihm leider auch recht geben. die runningballs und abstürze sind wirklich überdurchschnittlich...aber es kann nur noch besser werden :).
Antwort von Wingis:
Dass aus Mr. Red's Sicht kein Bedarf mehr an einer guten, verlässlichen 1080p Kamera besteht, erklärt die Spezifikationen der Scarlet.
Ich denke allerdings, dass der Markt durchaus Interesse an einer C300 haben wird, so der Preis sich noch etwas anpasst. Noch ist 4K für die meisten Anwendungsgebiete Zukunftsmusik. Und die gute Verarbeitbarkeit des Canon Codecs gepaart mit überschaubarem Speicherbedarf ist nicht unattraktiv.
Schließlich gab es auch im guten alten 35mm Zeitalter immer wieder gute Filme, die Super16-Blow up's waren.
Antwort von gast5:
ok mit fcpX muss ich ihm leider auch recht geben. die runningballs und abstürze sind wirklich überdurchschnittlich...aber es kann nur noch besser werde
also ich beneide dich nicht um deine Probleme, es tut mir leid ich habe sie nicht..
Antwort von Frank B.:
Jannard sollte auch wissen, dass die drei Großen der Kamerazunft jederzeit eine 4K Kamera unterhalb 10KEuro innerhalb eines viertel Jahres auf den Markt bringen können, wenn der Bedarf da ist.
Antwort von philbird:
Ich habe gestern mit einem guten Freund von mir gesprochen der Projektionist in einem grossen Cinemaxx ist.
Seiner Aussage nach, gab es bisher genau 0,0 Filme die bei ihnen in einer 4k Digital-DCP gespielt oder überhaupt vorgelegen hätten.
Ich nehme mal an, dass das in anderen Kinos auch nicht der Fall gewesen sein dürfte.
Aber selbst wenn, zeigt es, dass selbst in Kinos 4k einen absoluten Sonderstatus hat und von flächendeckender Verbreitung in keinster Weise gesprochen werden kann.
Es sagt darüberhinaus aber nochmehr aus. Nämlich, dass 1080 für sehr lange Zeit noch reichen wird, denn niemand wird wohl ersthaft behaupten, dass der derzeitige Qualitätsstandart in deutschen Kinos nicht ausreichen würde.
Warum RED das schreibst ist klar.
Für mich haben sie sich von einem absoluten Inovator mit der ersten RED sich immer mehr Richtung Platzhirsch entwickelt - sicher nicht wie Canon, aber der Weg ist nicht gut;)
Antwort von freezer:
Jannard sollte auch wissen, dass die drei Großen der Kamerazunft jederzeit eine 4K Kamera unterhalb 10KEuro innerhalb eines viertel Jahres auf den Markt bringen können, wenn der Bedarf da ist.
Ja - na klar.
Und das hast Du direkt von den Chefs von Sony, Canon und Arri, oder wie?
Ich habe lange genug in der Highend-Entwicklung gearbeitet um zu wissen, dass keiner Cutting-Edge-Technik einfach so entwickeln kann, es gibt unzählige Probleme die plötzlich auftauchen, mit denen nicht zu rechnen war, je weiter man an die Grenzen geht und trotzdem alles kompakt, günstig und halbwegs stromsparend bleiben soll. Dein Optimismus in Ehren, aber ich Frage mich, auf welchem Wissen Deine Behauptung basiert.
Antwort von Roland Cameron:
Jannard sollte auch wissen, dass die drei Großen der Kamerazunft jederzeit eine 4K Kamera unterhalb 10KEuro innerhalb eines viertel Jahres auf den Markt bringen können, wenn der Bedarf da ist.
Ja - na klar.
Und das hast Du direkt von den Chefs von Sony, Canon und Arri, oder wie?
Ich habe lange genug in der Highend-Entwicklung gearbeitet um zu wissen, dass keiner Cutting-Edge-Technik einfach so entwickeln kann, es gibt unzählige Probleme die plötzlich auftauchen, mit denen nicht zu rechnen war, je weiter man an die Grenzen geht und trotzdem alles kompakt, günstig und halbwegs stromsparend bleiben soll. Dein Optimismus in Ehren, aber ich Frage mich, auf welchem Wissen Deine Behauptung basiert.
Leute, die Wahrheit liegt mal wieder in der Mitte.
Frank hat insofern Recht, als dass die Großen in der Tat mit etwas Aufwand 4K auf die Bahn bringen könnten. Dies aber nicht tun, da es sich bis jetzt eher um ein Nische denn um relevante Marktanteile handelt.
Freezer weist zu Recht darauf hin, dass auch den großen Entwicklungsabteilungen solcher Unternehmen Probleme entgegentreten können, die so nicht antizipiert wurden. Eine Entwicklung kann dann schon mal 6 statt nur 4 Monate umfassen.
Ich könnte jetzt sagen: Ich selbst habe etwa 38 Jahre in der Entwicklung von Digitalkameras gearbeitet. Aber würde mir das jemand glauben?
Also besinne ich mich auf das, was ich wirklich gut kann. Blockbuster.
Antwort von coyut:
Ist doch klar dass RED keine Freude an einer Kamera hat, welche einen wesentlich einfacheren Workflow hat, genügend Qualität für die meisten Anwendungen liefert und insgesammt noch billiger und vermutlich auch zuverlässiger als die Scarlet ist. Ausserdem ist das Servicenetz von Canon wesentlich feinmaschiger als der einzelne europäische Kontaktpunkt in England.
Rein vom Verkaufspreis mag die Scarlet knapp billiger sein. Rechnet man da aber noch XLR Anschluss, Speicher etc. dazu ist die C300 schnell einiges günstiger.
In der Schweiz soll die C300 übrigens 16'988.40 CHF kosten. Das sind ungefähr $18'395, £11'785 oder €13'683 inkl. schweizer Steuern. Zumindest wird sie nun so bei Schweizervideo im Webshop angeboten.
4K ist eine feine Sache, ist aber ausser fürs Ego noch nicht zwingend nötig. 3K wäre eine super Sache um in der Post noch etwas Spielraum zu haben, würde aber auch zu etwas Faulheit in der Produktion führen ;o)
2K reicht sicher noch die nächsten 2-3 Jahre.
Und wenn man überlegt wie lange eine Kamera ihren Wert behält und wie die Preise neuer Kameras immer günstiger werden, dann kann man sich durchaus überlegen erst beim nächsten Neukauf auf den 4K Zug aufzuspringen wenn eine Vielzahl der aktuellen Bugs bereits behoben ist.
Fazit: RED ok, aber auch mit C300, F3, FS100 etc. lässt sich noch eine Weile gut, günstig und zuverlässig arbeiten.
Antwort von carstenkurz:
Seiner Aussage nach, gab es bisher genau 0,0 Filme die bei ihnen in einer 4k Digital-DCP gespielt oder überhaupt vorgelegen hätten.
Dann hat der Typ keine Ahnung, denn es gab in der Vergangenheit schon reichlich Mainstream in 4k und wenn dieses Kino die nicht gespielt hat, dann haben die entweder keine Technik verbaut, die das kann, oder, was vermutlich eher der Fall ist, der Typ hat überhaupt nicht mitgekriegt, dass dort tatsächlich 4k gespielt wurde. Die 4k DCPs sind nämlich keine speziellen digitalen Kopien sondern die gleichen, wie sie auch von anderen Kinos mit 2k Technik gespielt werden. Für 4k muss ein Vorführer keinerlei spezielle Vorkehrungen treffen. Das regelt der Server vollkommen autark.
Dass ein Laden wie ein Cinemaxx kein Interesse am expliziten Zeigen von 4k hat, ist allerdings auch naheliegend, denen reicht es, mit 4k Projektoren zu werben und ansonsten die Kunden zu verarschen.
Nur ein paar Beispiele für 4k DCPs, die garantiert jedes Cinemaxx gespielt hat:
Die Ermordung des Jesse James
SpiderMan3
Oceans13
Dark Knight
Hancock
Meet The Morgans
X-Men Wolverine
Illuminati
Che
TrueGrit
The Tourist
Eat Pray Love
Burlesque
Inception
Salt
Battle LA
The Green Hornet
...
Allerdings - 4k in diesem Forum zu diskutieren, ist wirklich vollkommen praxisenthoben.
- Carsten
Antwort von Francisromao:
die Canon eos C 300 ist die wahre Revolution in diesem Herbst und
ein Meilenstein. Besseres Workflow, letztendlich unter Strich auch billiger
als die Red Scarlet, bei der man zum Body so viel sehr teur dazukaufen muas, damit es funktioniert
besserer Support auch bei Canon etc.
Auch wenn die eos C 300 noch nicht in 4 K aufnimmt (obwohl der Sensor es kann), aber das wird wohl kommen.
RED fürchtet CANON, nicht Sony, des Cine Alta Cam viel zu teuer ist.
Die Zukunft für mittelpreisliche 4 K Cameras wird Canon machen
Antwort von Roland Cameron:
Für 4k muss ein Vorführer keinerlei spezielle Vorkehrungen treffen. Das regelt der Server vollkommen autark.
- Carsten
Es sei denn, man muss noch den Filmstreifen durch den kleinen Schlitz fedeln und mit etwas Übung auf der Umlenkrolle arretieren. Dann etwas vordrehen und den Schalter umlegen.
Ansonsten hast Du Recht.
Antwort von Roland Cameron:
Die Zukunft für mittelpreisliche 4 K Cameras wird Canon machen
...oder Casio. Das kann man nun wirklich nicht Ernst nehmen. Es werden natürlich noch andere Player mitmischen.
Canon hat insbesondere in den letzten 12 Monaten nicht unbedingt mit tollen Produkten glänzen können. Vielleicht ein Hinweis auf Entwicklungsprobleme. Vor 4-5 Jahren hatten sie vielleicht ein paar richtig gute Leute an Board. Die haben möglicherweise das Unternehmen verlassen. Auffällig ist in jedem Fall, dass nach der Canon 5D II und der 7D vor 3 (!!) Jahren nichts wirklich neues mehr kam. Als Canon Fan kann einem da schon mal etwas mulmig werden. Vielleicht ist die C300 nicht schlecht. Aber war man da nicht schon vor 3 Jahren?
Ich denke mittlerweile, dass Canon starke Personal-Probleme hatte oder auch noch hat. Man muss das langsam ehrlich zur Kenntnis nehmen.
Wie ist es sonst möglich, dass man durch eine GH2 überholt wurde, die erst über 2 Jahre später herauskam? Und immer noch keine Antwort am Horizont!
Antwort von carstenkurz:
Oder Sony ;-)
Antwort von Frank B.:
Jannard sollte auch wissen, dass die drei Großen der Kamerazunft jederzeit eine 4K Kamera unterhalb 10KEuro innerhalb eines viertel Jahres auf den Markt bringen können, wenn der Bedarf da ist.
Ja - na klar.
Und das hast Du direkt von den Chefs von Sony, Canon und Arri, oder wie?
Ich habe lange genug in der Highend-Entwicklung gearbeitet um zu wissen, dass keiner Cutting-Edge-Technik einfach so entwickeln kann, es gibt unzählige Probleme die plötzlich auftauchen, mit denen nicht zu rechnen war, je weiter man an die Grenzen geht und trotzdem alles kompakt, günstig und halbwegs stromsparend bleiben soll. Dein Optimismus in Ehren, aber ich Frage mich, auf welchem Wissen Deine Behauptung basiert.
Als Amateur habe ich in der Tat nicht den technischen Einblick. Meine Aussage beruht auf Erfahrungswerten. Ich denke, die haben die Pläne für solche Geräte im gehobenen Amateurbereich längst schon in den Schubladen. Ist doch denen auch klar, dass 4K der nächste Entwicklungsschritt sein muss, wenn der Markt für 2K und 3D gesättigt ist und es einen neuen Entwicklungsschub geben muss. RED wird mit seiner 4K Kamera diesem Qualitätssprung noch Vortrieb geben. Nutzbar ist 4K aber bisher nur für Profis. Wenn im Amateurbereich die Zeit reif ist, sind Canon, Sony und Panasonic sehr schnell da mit 4K-Technik. Da bin ich ziemlich sicher.
Die Großen handeln nach etwas anderen Prämissen als RED. Sie wollen so lange wie möglich verkaufen, RED so schnell wie möglich. Daran sollten sie sich halten, um nicht bald überholt zu werden.
Antwort von carstenkurz:
Es ist auch ein fundamentaler Unterschied, ob man eine Kamera wie eine RED Epic/Scarlet, Canon C300 oder FS100 mit einem üppigen Featureset neu entwickelt inkl. des gesamten Systemzubehörs, oder ob Sony mal eben irgendeine Semiknipse auf 4k aufbohrt, weil der Sensor oder die Signalverarbeitung das mittlerweile erlaubt.
Wüsste nicht, warum das bei Bewegtbild anders laufen sollte als beim sinnlosen Megapixel-Aufrüsten der Kompaktknipsen. Es ist ganz klar, dass >1080 z.B. bei Sony eine firmenweite Marketingstrategie ist, die auch in den Konsumerbereich hineinreicht - egal ob es dort Sinn macht oder nicht.
- Carsten
Antwort von Anne Nerven:
Für mich persönlich bedeutet 4K eine Einschränkung meiner Freiheit. Nicht aufgrund der Technik, sondern aufgrund des Budgets, welches eine 4K-Produktion überhaupt ermöglichen würde. Dann ist Schluss mit der gemütlichen Drei-Mann-Show am Set, denn dann gibt es für alles einen Fachmann. Fängt an beim Skript, geht über Storyboard, Produktionsplanung, Drehbuch, etc. bis hin zu Licht, Kamera, Ton & Co. Bei 4K ist man nur noch ein Rädchen im großen Produktionsgetriebe mit einer bestimmten Aufgabe.
Qualitativ mit Sicherheit besser, die Arbeitsfreude und Gelassenheit einer HD-Produktion bei kleineren Budgets ginge jedoch verloren.
4K (Kino) ist für mich wie ein Symphonie-Orchester, welches große Konzerte gibt. Mit Anzug, Sekt im Foyer und gedämpfter Unterhaltung in der Pause. HD dagegen die 4-Mann-Band. Ab auf die Bühne und Vollgas.
Antwort von DSLR-Freak:
Für mich persönlich bedeutet 4K eine Einschränkung meiner Freiheit. Nicht aufgrund der Technik, sondern aufgrund des Budgets, welches eine 4K-Produktion überhaupt ermöglichen würde. Dann ist Schluss mit der gemütlichen Drei-Mann-Show am Set, denn dann gibt es für alles einen Fachmann. Fängt an beim Skript, geht über Storyboard, Produktionsplanung, Drehbuch, etc. bis hin zu Licht, Kamera, Ton & Co. Bei 4K ist man nur noch ein Rädchen im großen Produktionsgetriebe mit einer bestimmten Aufgabe.
Qualitativ mit Sicherheit besser, die Arbeitsfreude und Gelassenheit einer HD-Produktion bei kleineren Budgets ginge jedoch verloren.
4K (Kino) ist für mich wie ein Symphonie-Orchester, welches große Konzerte gibt. Mit Anzug, Sekt im Foyer und gedämpfter Unterhaltung in der Pause. HD dagegen die 4-Mann-Band. Ab auf die Bühne und Vollgas.
Wirklich...sehr geistreich...vollkommen sinnlos.
Antwort von coyut:
Für mich persönlich bedeutet 4K eine Einschränkung meiner Freiheit. Nicht aufgrund der Technik, sondern aufgrund des Budgets, welches eine 4K-Produktion überhaupt ermöglichen würde. Dann ist Schluss mit der gemütlichen Drei-Mann-Show am Set, denn dann gibt es für alles einen Fachmann. Fängt an beim Skript, geht über Storyboard, Produktionsplanung, Drehbuch, etc. bis hin zu Licht, Kamera, Ton & Co. Bei 4K ist man nur noch ein Rädchen im großen Produktionsgetriebe mit einer bestimmten Aufgabe.
Qualitativ mit Sicherheit besser, die Arbeitsfreude und Gelassenheit einer HD-Produktion bei kleineren Budgets ginge jedoch verloren.
4K (Kino) ist für mich wie ein Symphonie-Orchester, welches große Konzerte gibt. Mit Anzug, Sekt im Foyer und gedämpfter Unterhaltung in der Pause. HD dagegen die 4-Mann-Band. Ab auf die Bühne und Vollgas.
Willkommen im neuen Jahrtausend...
In ein paar Jahren ist 4K auch bei TV Standard. Dann schreit kein Hahn mehr. Wobei dann ja schon wieder 8K ansteht.
Mehr Leute braucht es bei 4K nicht zwingend. Kommt immer darauf an was das Endprodukt sein soll. Ich Film dir auch in 4K eine Katze bei mir auf dem Sofa. Und zwar gaaanz alleine ;o)
Wenn deine Logik = 2K =3 Leute ist. Wie sieht dann deine Logik bei guter alter PAL-Auflösung aus?
Zudem dürfte ich als Oneman Show mit 2K gar nicht funktionieren..
Antwort von dirkus:
4k verteuert natürlich auch eine komplette Produktion in allen Bereichen...Die Darsteller müssen noch sorgfältiger geschminkt und gekleidet werden, Requisiten und Aufbauten müssen perfekt sein, das Licht muss perfekt sein, eben alles, was man sonst nicht sehen würde, muss dann stimmen.
Auch CGI und Spezial effekte müssen dann mit noch grösserer Präzision gedreht und bearbeitet werden.
Ich persönlich muss sogar inzwischen sagen, dass ich viele meiner damaligen Lieblingsfilme schon jetzt in Full HD nicht mehr so toll finde, weil das alles schon "zu scharf" ist. Man sieht dann leider auch, wie "billig" manche Spezial Effekte plötzlich auf einmal aussehen.
4k macht wirklich nur bei einer rundum perfekten Produktion Sinn, und das bedeutet dann natürlich für kleinere Produktionen, die ohne ein Millionen Budget auskommen müssen, das Ende.
Aber man kann wohl drauf hoffen, dass im Moment eh kaum jemand daran interessiert ist, die Nasenhaare oder die Akne seines Lieblingsdarstellers im Detail zu sehen;-)
Antwort von Frank B.:
Ich sehe 4K wie gesagt zunächst auch nur im professionellen Bereich für einigermaßen sinnvoll. Hier ganz besonders für Kinoproduktionen. Ich bezweifle nämlich, dass man den Unterschied zu 2K auf einem Heim-TV mit den gängigen Bilddiagonalen überhaupt sehen würde. Wenn man bedenkt, dass viele User heute noch DVD-Signale auf Full HDs ansehen und damit zufrieden sind.
Antwort von coyut:
4k verteuert natürlich auch eine komplette Produktion in allen Bereichen...Die Darsteller müssen noch sorgfältiger geschminkt und gekleidet werden, Requisiten und Aufbauten müssen perfekt sein, das Licht muss perfekt sein, eben alles, was man sonst nicht sehen würde, muss dann stimmen.
Auch CGI und Spezial effekte müssen dann mit noch grösserer Präzision gedreht und bearbeitet werden.
Ich persönlich muss sogar inzwischen sagen, dass ich viele meiner damaligen Lieblingsfilme schon jetzt in Full HD nicht mehr so toll finde, weil das alles schon "zu scharf" ist. Man sieht dann leider auch, wie "billig" manche Spezial Effekte plötzlich auf einmal aussehen.
4k macht wirklich nur bei einer rundum perfekten Produktion Sinn, und das bedeutet dann natürlich für kleinere Produktionen, die ohne ein Millionen Budget auskommen müssen, das Ende.
Aber man kann wohl drauf hoffen, dass im Moment eh kaum jemand daran interessiert ist, die Nasenhaare oder die Akne seines Lieblingsdarstellers im Detail zu sehen;-)
Quatsch...
Die guten alten Godzilla Filme waren billig gedreht und sind auch heute noch witzig.
Die Frage ist was man daraus macht.
Die Kamera ist lediglich ein Werkzeug zum Filmemachen.
Nur weil man automatisch mehr sieht muss es nicht auch heissen, dass mehr kaschiert werden muss.
Aufwendige TV/Film Produktionen verwenden zunehmends eh mehr Greenscreen und basteln in der Post das ganze Bild rum.
Natürlich muss man sich halt abfinden, dass Leute auch mal ne Falte mehr im Gesicht haben.
Aber macht nicht gerade dies den Reiz von 4K aus?
Antwort von Anne Nerven:
Kommt immer darauf an was das Endprodukt sein soll. Ich Film dir auch in 4K eine Katze bei mir auf dem Sofa. Und zwar gaaanz alleine ;o)Klar, nur bezahlt Dir das kein Schwein. Und wenn, dann bestimmt der Geldgeber (oder die Agentur), wie die Katze aufgenommen wird. Nicht Du selber. Du darfst dann nur noch der Katze sagen: "Und Action..."
Antwort von coyut:
Ich sehe 4K wie gesagt zunächst auch nur im professionellen Bereich für einigermaßen sinnvoll. Hier ganz besonders für Kinoproduktionen. Ich bezweifle nämlich, dass man den Unterschied zu 2K auf einem Heim-TV mit den gängigen Bilddiagonalen überhaupt sehen würde. Wenn man bedenkt, dass viele User heute noch DVD-Signale auf Full HDs ansehen und damit zufrieden sind.
User definieren meist nicht den Standard. Sondern die Produzenten tun es.
Am Anfang waren alle mit schwarz weiss TV zufrieden. Warum? Weil sie nix anderes kannten. Selbst mit VHS waren alle noch zufrieden und nun mit DVD, Bluray.
Wenn ich zwischen BluRay und VHS wählen müsste dann wäre es sicher nicht VHS.
Keiner weiss genau wo die Technik hingeht, zumal die Firmen Technik oft bewusst zurückhalten. Ich kann mich noch gut an die ersten Plasmas im Sony Testlabor anno ca. 82/83 erinneren. Da die Leute aber noch mit Trinitron Bildröhren zufrieden waren, hat man erst mal diese Produkte verkauft und die Technik gezielt zurückgehalten, bis durch sinkende Absatzzahlen oder Konkurenzdruck etwas neues gezeigt werden musste.
Schaut euch diesen Thread in 5 Jahren nochmals an und lacht darüber.
Antwort von Anne Nerven:
Wenn man bedenkt, dass viele User heute noch DVD-Signale auf Full HDs ansehen und damit zufrieden sind.Eben! Wer hat denn heute eine CI+ Karte im Full-HD-TV um HD empfangen zu können? Oder einen Bluray-Player? Genau so viele, wie 5.1 Surround-Sound nutzen (und die Sofas dementsprechend stellen).
Antwort von coyut:
Kommt immer darauf an was das Endprodukt sein soll. Ich Film dir auch in 4K eine Katze bei mir auf dem Sofa. Und zwar gaaanz alleine ;o)Klar, nur bezahlt Dir das kein Schwein. Und wenn, dann bestimmt der Geldgeber (oder die Agentur), wie die Katze aufgenommen wird. Nicht Du selber. Du darfst dann nur noch der Katze sagen: "Und Action..."
4K Kameras werden in Zukunft nicht mehr als heutige 2K Kameras kosten.
Selbst die Rechner für die Post werden immer billiger. Ich editier dir heute r3d's auf einem €2500 PC ohne RED Rocket...
Hochwertige Bildansprüche gibt es schon heute und auch die sind in 2K nur durch teure Arbeiten zu erzielen (z.B Werbung, Film etc.). Diese Kunden wird es auch weiterhin in 4K geben.
Eine Hochzeit oder ein simples Firmenportrait fürs Web wird auch in Zukunft nicht den 99% perfekt Anspruch haben und mit weniger Aufwand zu erledigen sein.
Das Rad wird nicht neu erfunden, es ergeben sich lediglich erweiterte Möglichkeiten.
Antwort von Frank B.:
User definieren meist nicht den Standard. Sondern die Produzenten tun es.
Na ja, das dürfte wechselseitig sein. User definieren zwar nicht den Standard, aber den Absatzmarkt mit seinen Möglichkeiten. Und Produzenten werden nicht Unsummen in etwas investieren, was sich (noch) nicht lohnt. Überspitzt gesagt: Die meisten Konsumenten, die letztes Jahr einen Full HD Fernseher gekauft haben, werden nächstes Jahr nicht schon wieder einen 4K-Monitor kaufen. Der Markt muss erst mal soweit sein. Ich rede hier wirklich nur erst mal über die Chancen von 4K in der Breite, d.h im Massenmarkt.
Die Verbreitung in der Kinofilmproduktion ist etwas ganz anderes. Die wird sicher viel schneller kommen.
Antwort von ennui:
Ich habe ja von Marketing keine Ahnung, aber wenn ich so im Internet lese, dann wäre eine günstige 1080p/2K-Kamera mit S35-Sensorgröße, die die Nachteile Moire/Aliasing, Rolling Shutter, 4:2:0 nicht hätte, und dafür vielleicht noch gutes Audio und XLR, das was alle wollen und ersehnen. Also eine 10-Bit-C300 für 6000 Euro. Mit dem 4K-Hype kann ich aber nichts anfangen. Ich meine nicht einmal die technischen Fragen wie notwendige Größe der Leinwand oder des Monitores und Betrachterabstand, um diese Auflösung überhaupt sehen zu können (in Fußballstadien sicher toll). Ich meine eher, dass ich 4K persönlich beim Filmegucken überhaupt nicht vermisse. Für mich reicht schon eine DSLR mit einer realen Auflösung etwas über 720p, bzw. ein Projektor, der auf 720p skaliert und gut gemasterte DVDs für zuhause.
Im Kino sehe ich miese Kopien 3. oder 4. Generation mit entspr. Schärfe, aber wenn der Film stimmt, ist mir das völlig wurst, bzw. ich bin froh, ihn überhaupt mal sehen zu können. Vor kurzem noch wurden einige Kinofilme in 720p-Auflösung produziert, und niemand fand die zu unscharf oder grob. "Bischen mehr als 1080p" oder schlechter ist die Auflösung, in der 95% der Filmgeschichte aufgenommen wurde, daneben gabs noch paar irrsinnige 70mm-Projekte, die man dann meist auch auf einer 35mm-Kopie anschaute. Wozu brauche ich da mehr? Was wäre das für eine Hybris. Im Gegenteil reißt es mich immernoch vom Sofa, wenn ich nur das besagte DSLR-Material anschaue, und die Schärfe habe ich da noch heruntergedreht, bzw. mache ich optisch mit einem Zeiss-Objektiv. Mehr Kontrastumfang, andere Sensoren, bessere Codecs oder Datenraten: immer gerne. Aber 4K ist wirklich das letzte, was mir fehlt. Ich finde eher, das ist sowas wie der Zoom bei Consumerkameras, oder die Megapixel bei Fotoknipsapparaten. Ein leicht merkbarer vergleichbarer Meßwert im Technikquartett, 4K sticht 2K, auch wenn der Profi abwinkt. Mir wird da zu sehr mit Kennwerten geprotzt, und zuwenig von den eigentlichen Notwendigkeiten her gedacht. Es geht jetzt eben, und plötzlich meinen alle, das unbedingt zu brauchen. Aber geht es nicht eher um ein Merkmal, um sich von der Konkurrenz technisch abzusetzen, für Red wie für ihre Kunden?
Es gibt einige Filme, bei denen ich mir die Finger danach lecken würde, wenigstens eine DVD-R mit der VHS-Kopie zu besitzen. Obige 4K-Film Liste hinterlässt mich eher schulterzuckend, nix dabei für mich.
Antwort von coyut:
Wenn man bedenkt, dass viele User heute noch DVD-Signale auf Full HDs ansehen und damit zufrieden sind.Eben! Wer hat denn heute eine CI+ Karte im Full-HD-TV um HD empfangen zu können? Oder einen Bluray-Player? Genau so viele, wie 5.1 Surround-Sound nutzen (und die Sofas dementsprechend stellen).
Ich freu mich schon wenn die Kinos auf 4K umrüsten.
Das Erlebnis ist im Kino ja aufgrund des Weggehens, Screengrösse etc. immer noch besser, aber im Grunde ist die Bildquali im Vergleich mit Zuhause grottenschlecht und veraltet...
3D ist schon ziemlich gegessen, hat aber einige Kinosäle gerettet. Die nächste Rettungsaktion wird meiner Meinung nach 4K sein. Und wenn die Leute Zuhause dann wieder gleich auf sind schauen wir weiter..
Antwort von Xergon:
Also ich bezweifle mal GANZ stark dass Leute wegen 4k in ein Kino gehen würden - wenn sie zuhause ein gutes 2k System haben... der Unterschied ist denke ich für viele schlicht nicht sichtbar. Erst recht nicht für die in den hinteren Reihen, eventuell auch noch kurzsichtig.
Andere Frage:
Gibt es schon Infos zum Red-Laser-Projektor?
Grüßle,
Stefan
Antwort von coyut:
User definieren meist nicht den Standard. Sondern die Produzenten tun es.
Na ja, das dürfte wechselseitig sein. User definieren zwar nicht den Standard, aber den Absatzmarkt mit seinen Möglichkeiten. Und Produzenten werden nicht Unsummen in etwas investieren, was sich (noch) nicht lohnt. Überspitzt gesagt: Die meisten Konsumenten, die letztes Jahr einen Full HD Fernseher gekauft haben, werden nächstes Jahr nicht schon wieder einen 4K-Monitor kaufen. Der Markt muss erst mal soweit sein. Ich rede hier wirklich nur erst mal über die Chancen von 4K in der Breite, d.h im Massenmarkt.
Die Verbreitung in der Kinofilmproduktion ist etwas ganz anderes. Die wird sicher viel schneller kommen.
Elektronik hat heute eine Haltbarkeit von 3-6 Jahren.
Dauert also nicht sooo lange bis heutige Käufer etwas neues brauchen.
Ich bin wirklich kein 4K verfechter und hab in einer aktuellen Kameraevaluation sowohl 4K als auch 1080P Cams drin. Die aktuelle Evaluationstendenz zeigt bei mir, und meinem Anwednungsgebiet eher noch auf 1080P. Ich bin mir aber sicher dass ich spätestens in 3 Jahren mich mit 4K im Tagesgeschäft beschäftigen werde.
Antwort von bennik88:
Um nochmals auf das Thema Apple und professionelle Lösungen zu kommen. Ich Persönlich finde es sehr schade das Apple sich aus dem professionellen Markt zurückzuziehen scheint. Vom Support von Final Cut Pro, bis hin zu der Mac Pro Sparte die ja laut Spekulationen aufgegeben werden soll.
Eine möglichst unparteiische Meinung eines Red mitarbeiters kann man wohl eher nicht erwarten ;)
4k ist einfach schön zu haben keine Frage. Jedoch ohne aufwendiges runterrechnen oder croppen nicht die möglichkeit zu haben in 1080p aufzunehmen ist ein fast genauso großer Nachteil (Scarlet).
Fazit für mich. Es kommt drauf an wo der Focus der Produktion liegen soll ;)
Antwort von Axel:
Hey ihr 4k-Filmer! Nur so aus Neugier: Was habt ihr eigentlich für Schnittplätze? Ich mein, wie ist das mit dem 4k 10-bit Monitoring? Würd ich mir gern mal angucken, ich bring auch Gebäck mit.
Antwort von B.DeKid:
.... Ich bin mir aber sicher dass ich spätestens in 3 Jahren mich mit 4K im Tagesgeschäft beschäftigen werde.
Im 3D , VFX und MattePainting Bereich wird schon lange nach 8K gefragt - die Files ( Auflösung) wird dann dem Master angepasst.
..............
Hier wird einfach versucht das best mögliche Material für das Composing zu haben.
Ehrlich gesagt siehts auch noch richtig gut aus - da is dann sogar Platz für nen digitalen Zoom.
MoCap Systeme bzw deren Cams arbeiten mit 300FpS - die Bewegungen sind super flüssig - die Animation landet nachher auf zB DVD mit 25FpS.
Katalog Fotos werden mit 60MP gemacht ( auch wenn sie später nur im Magazin mit 150dpi in "BriefmarkenFormat - DinA4 gedruckt werden)
..................
Also warum aufregen ? Momentan reicht Full HD oder 2K vollkommen - daheim erst recht.
Wenn wer was zu erzählen hat ( also nen Film drehen möchte zB ) - dann darf er doch gerne das bestmögliche Werkzeug nutzen , oder?
Es verlangt niemand das sich der normale Michel morgen nen 4K TV Gerät / Beamer ins Wohnzimmer stellt.
Ich hab oben 1 einzigen Fernsehr - der ist so um die 20 Jahre alt - bis dato hat der mir vollkommen gereicht ( Ich weiss garnicht wann ich den das letzte mal an hatte - vor 1 1/2 Jahren ?!? )
Sind wir doch mal ehrlich - so Entwicklungen kurbeln die Marktwirtschaft an.
Ob das klug ist , naja darüber kann man streiten.
Also ich bekomm zu viel wenn ich von Familie oder Freunden nen Foto mit 5MB + als Email geschickt bekomme ... naja die haben nun alle irgend ne Cam und ne schnelle Leitung , da kommt das vor. Mich ärgert das weil es halt unnötig ist , aber deswegen verteufel ich nicht Fortschritt!
Ergo von mir aus darf auch jegliche Cam morgen 50FpS aufnehmen , ich glaube kaum das dies in irgendeiner weisse dem "Filmlook" schadet!
Oder Fotos in 20MP erstellt werden oder Onkel Heiz sein UrlaubsVideo in 4 K aufnehmen.
Sofern man mir das Material packt und schickt dann ist das ja ok;-))
MfG
B.DeKid
Antwort von B.DeKid:
..... Als Canon Fan kann einem da schon mal etwas mulmig werden. Vielleicht ist die C300 nicht schlecht. Aber war man da nicht schon vor 3 Jahren?
Ich denke mittlerweile, dass Canon starke Personal-Probleme hatte oder auch noch hat. Man muss das langsam ehrlich zur Kenntnis nehmen.
Wie ist es sonst möglich, dass man durch eine GH2 überholt wurde, die erst über 2 Jahre später herauskam? Und immer noch keine Antwort am Horizont!
C300 - war sie denn schon vor 3 Jahren serien reif? BZW gegenfrage - wieviel hat sich den auf dem Analog Sektor in 30 Jahren getan?
Ob die Personal Probs haben - keine Ahnung die Geschäfts Bilanzen sprechen da ne andere Sprache.
Panasonic war mutig und hat Ihr KnowHow gekonnt platziert - Eine relativ OK Foto Knipse gepaart mit dem durchaus gehobenen Video Know How = GH2 .
Panasonic baute aber auch schon davor HighEnd Video Kameras - Canon hat als Betätigungs Feld Foto und Linsen .... das die auch " kleine Videokameras" erstellt haben , ok . Die C300 ist sofern schon Neuland für die Jungs.
Man könnte also auch fragen " Warum bringt den Nikon nicht ne tolle VDSLR oder Camcorder mit KinoLook .... die müssten doch nur den LiveView abgreifefn " Puste Kuchen , Nikon wird wohl so gut wie keine Video Techniker Profis im Boot haben!
..........................
RED und Canon zu vergleichen bleibt unfair! Denn hier hat jemand der ähnlich wie der Jung von RED Bull sein Hobby und Geld in ne neue Firma gepackt und sich nen klares Ziel gesetzt - Er wollte / will die neuste und beste Digitale FILMkamera an den Mann bringen.
Egal was es kostet!
Canon kann sich das nicht leisten denn das Tagesgeschäft muss weiter gehen!
Ich denke das sollte man nicht vergessen.
MfG
B.DeKid
Antwort von B.DeKid:
Hey ihr 4k-Filmer! Nur so aus Neugier: Was habt ihr eigentlich für Schnittplätze? Ich mein, wie ist das mit dem 4k 10-bit Monitoring? Würd ich mir gern mal angucken, ich bring auch Gebäck mit.
ICh glaub das Du daheim an deinem System schon 4K Material bearbeiten kannst.
Der Master wird ja eh später angepasst also Full HD oder DVD.
Bzw gegenfrage - wer hat daheim denn nen DIA Projektor oder Beamer der 20MP zeigt ( Plus die entsprechende Leinwand) - merkste niemand hat das.
Die Leute hören heute mp3 und wundern sich wenn sie mal den Sound von nem Spulengerät hören - das der ja auch nicht schlechter teils sogar bessser klingt.
;-))
MfG
B.DeKid
Antwort von WoWu:
Aber es gab in dem Posting doch nur eine Message:
RED is about budget.
If you can afford an EPIC... buy one.
If not, buy a Scarlet.
If you can't afford a Scarlet... wait.
Antwort von gast5:
Aber es gab in dem Posting doch nur eine Message:
sehe ich auch so...
Antwort von coyut:
Aber es gab in dem Posting doch nur eine Message:
RED is about budget.
If you can afford an EPIC... buy one.
If not, buy a Scarlet.
If you can't afford a Scarlet... wait.
Da lässt du aber ein paar Aussagen fallen ;o)
I don't understand Canon. I don't like the C300. The announcement of the 4K DSLR seems to obsolete the 1DX and the C300. What was Canon thinking?
I don't understand 1080P acquisition at all. This is so not future proof. It is such a waste of time, resources and effort.
Seine Aussage war: Kauft RED, wenn ihr unsere Cams nicht leisten könnt kauft nix anderes da ihr sonst nur Schrott kauft.
Marketing halt..
Antwort von AD Tom:
Hey ihr 4k-Filmer! Nur so aus Neugier: Was habt ihr eigentlich für Schnittplätze? Ich mein, wie ist das mit dem 4k 10-bit Monitoring? Würd ich mir gern mal angucken, ich bring auch Gebäck mit.
Hi Axel,
Schnitt ist weniger das Problem. Das geht bereits mit der CS5.5 Suite recht zügig. 4k Monitoring ist noch das eigentliche Probleme.
Wir arbeiten täglich mit 4k Material und dabei spielt in unseren aktuellen Projekten weniger die hoher Auflösung als die enorme Farbtiefe des Materials die entscheidende Rolle. Wer einmal 8bit versus 12bit Aufnahmen Farb-korrigiert hat weiß wovon ich spreche.
4k ist jedoch selbst in "Full-HD-Welt" interessant, weil sich ganz andere Möglichkeiten ergeben. So z.B.:
- Selbst eine profane Interviewsituation lassen sich weitaus bequemer schneiden wenn man innerhalb der Rede die Skalierung ändert und damit eine weitere Kameraeinstellung erreicht.
- Die Bildgestaltung läßt auch nach dem Dreh ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten zu (Reißzooms in AfterFX, Bildstabilisierung, und und und)
Grüsse vom Main
Thomas
Antwort von WWJD:
Die Kamera, die wir uns alle wünschen, hat:
-2k Auflösung
-2/3 Zoll Grösse
-10Bit bei 2K
-Auf CF und SSD gleichzeitig
-PL und EF Mount
-inkl. 25-250mm, 2,8 Zoomlens
-für max. 10'000 Dollar
-Am liebsten von Canon, weil diese Firma was von Kameras versteht!
Ich gehe davon aus, dass diese Featureliste bald Realität wird. Diese Cam würde sich wie frische Semmel verkaufen.
Antwort von coyut:
Die Kamera, die wir uns alle wünschen, hat:
-2k Auflösung
-2/3 Zoll Grösse
-10Bit bei 2K
-Auf CF und SSD gleichzeitig
-PL und EF Mount
-inkl. 25-250mm, 2,8 Zoomlens
-für max. 10'000 Dollar
-Am liebsten von Canon, weil diese Firma was von Kameras versteht!
Ich gehe davon aus, dass diese Featureliste bald Realität wird. Diese Cam würde sich wie frische Semmel verkaufen.
1x bitte mit Scharf
Antwort von cybr:
Warum wünschen sich alle 2/3 Zoll? Ich nicht.
Antwort von AD Tom:
Warum wünschen sich alle 2/3 Zoll? Ich nicht.
Die meinen die Kamergröße nicht den Sensor ;-)
Antwort von iasi:
Jannard sollte auch wissen, dass die drei Großen der Kamerazunft jederzeit eine 4K Kamera unterhalb 10KEuro innerhalb eines viertel Jahres auf den Markt bringen können, wenn der Bedarf da ist.
da habe ich so meine zweifel
Antwort von iasi:
4k verteuert natürlich auch eine komplette Produktion in allen Bereichen...Die Darsteller müssen noch sorgfältiger geschminkt und gekleidet werden, Requisiten und Aufbauten müssen perfekt sein, das Licht muss perfekt sein, eben alles, was man sonst nicht sehen würde, muss dann stimmen.
Auch CGI und Spezial effekte müssen dann mit noch grösserer Präzision gedreht und bearbeitet werden.
ähnliches hatte ich zu beginn des hd-zeitalters gelesen - und doch werden nun no-budget-projekte mit hd-kameras gedreht.
Antwort von iasi:
nun - die scarlet bietet:
A. 4k - vorteile wurden schon genannt. zudem kann man die raw.dateien auch auf 2k oder 1080p herunterskalieren und hat eben dennoch 4k-material im archiv.
B. RAW - ich meine, wer kauft sich schon eine teure fotokamera und nimmt dann nur die jpgs, die die kamera zusammenbackt. oder noch schlimmer: wer arbeitet nach einem tag im studio mit den jpgs, wenn er raw zur verfügung hat.
C. 3k mit 48p - auch hier kann man auf 1080p runtergehen.
D. 2k inkl. hdrx und 2/3" dof
im vergleich dazu bietet die neue canon nun einmal relativ wenig.
wenn ich schon mehr als 10.000€ investieren würde, dann doch eher in eine scarlet als in eine c300.
allein schon die möglichkeit, auch mal 4k-raw-material ins archiv zu nehmen oder eventuell auch zu verkaufen.
Antwort von cantsin:
Ich bezweifle nämlich, dass man den Unterschied zu 2K auf einem Heim-TV mit den gängigen Bilddiagonalen überhaupt sehen würde.
Diesem Schaubild zufolge bräuchte man selbst bei nur 2 Meter Sitzabstand vor einem 4K-Fernseher eine 60"-Diagonale, um überhaupt Unterschiede zu bemerken, und 90" um sie richtig zu sehen:
zum Bild
Antwort von Jott:
Wenn RED, dann EPIC. Die Scarlet ist eine Bullshit-Kamera, ein Blendwerk, halbherziges Trostpflaster für die enttäuschten Billighoffer. 24fps max bei 4K (also nicht mal 25p, oder?), HDR nicht möglich, kein Overcranking. Will man das, geht die Auflösung runter. Wäre okay, geht aber praxisfern mit fiesem Cropping einher, andere Optiken nötig, etc. - dazu kommen heftige Kosten für Medien und Stromversorgung. Nur für wenige exakt das, was sie eigentlich wollen. Aus meiner Sicht: EPIC oder Finger weg.
Die Canon könnte ein Renner werden, weil sie für den Praxisbedarf gebaut ist, nicht für Pixelzähler. Teuer? Das wird man sehen, wenn jemand irgendwann mal einen aussagefähigen Vergleich mit der Alexa macht, der derzeitigen Hochglanz-Modekamera Nummer 1. Wenn sie sich da wacker schlagen sollte, wird aus der überteuerten 1080er-Kiste plötzlich das Schnäppchen des Jahres.
Antwort von Xergon:
Womit 2k für Kinos für die meisten Plätze ausreichen dürfte...
Ich würde helleres 3D mit höherer Bildfrequenz immer den Vorzug vor 4k geben. Außer ich sitz in der 1. REihe, versteht sich... *g*
Antwort von handiro:
Ich nehme 2 K und löse auf:Kokolores.
Antwort von freezer:
@ Cantsin
Die Grafik finde ich sehr pessimistisch angelegt.
Ich habe zuhause im Wohnzimmer noch einen 85 cm (34") Flat-Röhrenfernseher mit Digital-Kabelanschluss und sitze knapp 3 m (10 ft) davon entfernt und sehe deutlich die Pixel (auch bei DVD-Zuspielung).
Zum Filmeschauen dient ein 720p Beamer mit einer Projektionsbreite von 1,5 m (60") - und auch dort sehe ich bei HD-Material aus 3 m Entfernung die Pixel.
Im Schlafzimmer steht ein kleiner Flat-TV (720p) mit 55 cm (22") in einer Entfernung von 2,5 m (8,2 ft) - hier ist deutlich ein Unterschied zwischen Zuspielung von DVD und HD zu sehen.
Am Schnittplatz zB stehen zwei 1920x1200 24" Bildschirme in einem Abstand von 0,9 m (3 ft) und auch hier sind die Pixel noch erkennbar. Die doppelte Auflösung während definitiv wünschenswert.
In Kinos mit 2k-Projektion sind bereits ab den mittigen Reihen bei Schriften deutlich die Pixel zu sehen.
Die ideale Sitzentfernung beim Filmschauen wählt man übrigens so, dass das Bild ca. 60° des Sichtfeldes ausfüllt. In den meisten Kinos sind das die mittleren Reihen.
Antwort von iasi:
Wenn RED, dann EPIC. Die Scarlet ist eine Bullshit-Kamera, ein Blendwerk, halbherziges Trostpflaster für die enttäuschten Billighoffer. 24fps max bei 4K (also nicht mal 25p, oder?), HDR nicht möglich, kein Overcranking. Will man das, geht die Auflösung runter. Wäre okay, geht aber praxisfern mit fiesem Cropping einher, andere Optiken nötig, etc. - dazu kommen heftige Kosten für Medien und Stromversorgung. Nur für wenige exakt das, was sie eigentlich wollen. Aus meiner Sicht: EPIC oder Finger weg.
Die Canon könnte ein Renner werden, weil sie für den Praxisbedarf gebaut ist, nicht für Pixelzähler. Teuer? Das wird man sehen, wenn jemand irgendwann mal einen aussagefähigen Vergleich mit der Alexa macht, der derzeitigen Hochglanz-Modekamera Nummer 1. Wenn sie sich da wacker schlagen sollte, wird aus der überteuerten 1080er-Kiste plötzlich das Schnäppchen des Jahres.
Mit den Kompromissen, die die Scarlet einem abfordert, hast du natürlich vollkommen recht. Andererseits bietet sie trotz dieser Einschränkungen unterm Strich mehr, als Canon und Co. Allein schon das RAW-Format. Die Scarlet ist zudem eine 3k/48p-Kamera. Oder wie wäre es mit 2k/50p?
Alexa und C300? Das sind zwei verschiedene Welten.
Antwort von Jott:
Gemeinsam haben sie einen offensichtlich tollen Sensor und Ready-to-go-Aufzeichnung. Das WOLLEN die Leute, das sieht man auch beim Stöbern auf reduser.net: wie kann man für die "schnellen Sachen" den RAW-Workflow umgehen? Ganz politisch unkorrekt und verschämt kommt das immer wieder.
Doch, auf den Vergleich wäre ich gespannt. Wann ist die Canon verfügbar? Januar?
Wo die Scarlet zum Beispiel perfekt passt: für allein arbeitende Producer von Hochglanz-Stock Footage, die üblichen Sachen rund um die Welt, nur eben zukunftsfest in 4K. Winzige Kiste ganz ohne Rig und Wichtigtueraccessoires, nur eine Handvoll guter Canon-Fotoptiken. Liebevolles De-Bayering und Grading ohne Zeitdruck, wenn's mal regnet. Cropping-Kompromisse treten nicht auf. 5K-Fotos als Dreingabe. Super.
Antwort von coyut:
Mit den Kompromissen, die die Scarlet einem abfordert, hast du natürlich vollkommen recht. Andererseits bietet sie trotz dieser Einschränkungen unterm Strich mehr, als Canon und Co. Allein schon das RAW-Format. Die Scarlet ist zudem eine 3k/48p-Kamera. Oder wie wäre es mit
Zu diesem Thema hab ich mir vor ein paar Tagen schon Gedanken gemacht.
Mein Fazit lautet etwas anders ;)
viewtopic.php?p=531142#531142
Antwort von iasi:
Gemeinsam haben sie einen offensichtlich tollen Sensor und Ready-to-go-Aufzeichnung. Das WOLLEN die Leute, das sieht man auch beim Stöbern auf reduser.net: wie kann man für die "schnellen Sachen" den RAW-Workflow umgehen? Ganz politisch unkorrekt und verschämt kommt das immer wieder.
und genau das kann ich nicht verstehen. machen die denn hochzeitsvideos?
für sachen, die man am morgen dreht und am abend sendet, gibt es wahrlich geeignetere kameras - hierfür ist dann aber auch ein großer sensor nicht gerade die beste wahl.
wenn es schnell gehen muss, dann kann man die raw-files auch im schnellverfahren in ein format konvertieren, mit dem sich dann gar noch besser arbeiten lässt, als mit so manch anderem codec, den kameras liefern.
warum jedoch den drehaufwand betreiben und in der postpro alles verhudeln.
Antwort von Jott:
Ja eben, das ist der Punkt. Wer sowieso 1080p will und schnell, der nimmt eben gleich eine gute HD-Kamera und pfeift auf 4K/RAW. Da wird tatsächlich über den Einsatz der Scarlet als EB-Kamera geredet. Ich versteh's auch nicht, muss an der realitätsfremden RED-Besoffenheit mancher Leute liegen.
RED könnte viel Geld mit einem eigenen ProRes-Modul zum Anklipsen verdienen, schätze ich.
Antwort von coyut:
RED hat in den letzten Jahren mit der Scarlet eine eierlegende Wollmilchsau angeteasert.
Geblieben sind minderwertige Teile aus der Epicfabrikation die nun heruntergedrosselt den Dienst in der "neuen" Scarlet verrichten dürfen.
Aus RED Sicht sicher ein schlauer Schachzug da so Entwicklungs/Fabrikationskosten gesenkt werden konnten und weniger Teile entsorgt werden müssen.
Auch für dieverse Produktionstypen sicher ein sehr interessantes Produkt.
RED muss sich nun aber mit einer neuen Zielgruppe auseinandersetzten, welche aufgrund des tiefern Preises plötzlich eine Kamera mit Prestigewert kaufen kann, die früher nur von highend Produktionen genutzt wurden.
Nur ist es diese Zielgruppe nicht gewohnt eine halfertiges Kamera geliefert zu bekommen und wesentlich mehr als früher zu bezahlen.
Sieht man sehr schön im reduser Forum wie dort Kinofilmer auf Hochzetitsfilmer treffen und sich nicht verstehen ^^
Ich denke wir werden in Zukunft verwehrt verärgerte Userberichte dort zu lesen bekommen.
Insofern ist es fraglich und abzuwarten wie schlau dieser RED Schachzug wirklich war.
Antwort von iasi:
RED hat in den letzten Jahren mit der Scarlet eine eierlegende Wollmilchsau angeteasert.
Geblieben sind minderwertige Teile aus der Epicfabrikation die nun heruntergedrosselt den Dienst in der "neuen" Scarlet verrichten dürfen.
Aus RED Sicht sicher ein schlauer Schachzug da so Entwicklungs/Fabrikationskosten gesenkt werden konnten und weniger Teile entsorgt werden müssen.
Auch für dieverse Produktionstypen sicher ein sehr interessantes Produkt.
RED muss sich nun aber mit einer neuen Zielgruppe auseinandersetzten, welche aufgrund des tiefern Preises plötzlich eine Kamera mit Prestigewert kaufen kann, die früher nur von highend Produktionen genutzt wurden.
Nur ist es diese Zielgruppe nicht gewohnt eine halfertiges Kamera geliefert zu bekommen und wesentlich mehr als früher zu bezahlen.
Sieht man sehr schön im reduser Forum wie dort Kinofilmer auf Hochzetitsfilmer treffen und sich nicht verstehen ^^
Ich denke wir werden in Zukunft verwehrt verärgerte Userberichte dort zu lesen bekommen.
Insofern ist es fraglich und abzuwarten wie schlau dieser RED Schachzug wirklich war.
na - es ist eben so wie z.b. bei den computer-hardware herstellern: läuft ein kern vom quad-core-prozessor nicht, dann kann man ihn immer noch als 3-corer verkaufen.
man darf sich das eben auch nicht so vorstellen, dass red nun die epic-elektronik nach dem durchmessen nicht mehr in den gulli sondern in ein scarlet-gehäuse wirft. red wird einen deal mit den zulieferern gemacht haben, die nun eben einfacher zu produzierende module günstiger liefern.
die red one wurde auch schon zuvor von leuten gekauft, die die dollars zwar übrig hatten, jedoch nicht über kinofilmer-kenntnisse verfügten.
Antwort von freezer:
Und schon ist es passiert:
Sony hat den ersten 4k-Heimkinoprojektor präsentiert.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 92393.html
Antwort von Jott:
Immer schön langsam: der kann keine 4K-Bewegtbilder. Steht zumindest in dem Artikel. Der neue Trend: 4K-Standbildkino?
Antwort von iasi:
na - 4k kann er schon, der neue sony-projektor - aber eben z.z. nur hochskaliert.
ist eben doch auch ziemlich ungeschickt, wenn man mit playstation 3 -konsolen rumtricksen will. da gibt es durchaus geeignetere 4k-zuspieler.
immerhin: es tut sich etwas.
Antwort von PowerMac:
(…)
Wo die Scarlet zum Beispiel perfekt passt: für allein arbeitende Producer von Hochglanz-Stock Footage, die üblichen Sachen rund um die Welt, nur eben zukunftsfest in 4K. Winzige Kiste ganz ohne Rig und Wichtigtueraccessoires, nur eine Handvoll guter Canon-Fotoptiken. Liebevolles De-Bayering und Grading ohne Zeitdruck, wenn's mal regnet. Cropping-Kompromisse treten nicht auf. 5K-Fotos als Dreingabe. Super.
Stimmt. So machen wir unsere Filme, nur auch mit Zeitdruck. Das passt ganz gut. Wir können auch mit einer Alexa fast so schnell wie mit einer 7D arbeiten. Das hat immer eine Mischung aus ‘szenisch‘ und ‘Kino‘ (in Anführungsstrichen) und Reportage/Feature, also spontan reagieren.
Wir wollen auch erstmal kleine Fotoobjektive weiter nutzen, die sind leicht und gut genug. Wir machen kaum Schärfefahrten - da geht auch mit guten Fotooptiken alles. Man verliert etwas Bildqualität und Schärfe, gewinnt dafür aber bei den geringen Kosten für Fotoobjektive und dem leichten Handling.
Beim Schnitt kann man ja mit Proxies oder 4K direkt in Premiere gut arbeiten (unser Mac Pro kriegt das hin, sonst Red Rocket). Soviel langsamer als mit DSLR-Material wird es schon nicht werden. Beim Grading spart man teilweise sogar Zeit - gerade weil das Material nicht ständig ausbricht und abkackt und man deshalb mühevoll daran herumarbeiten muss! Oft bauen wir lauter Masken und versuchen irgendwie gegen die acht Bit H.264 zu arbeiten. Das dauert.
Antwort von iasi:
Beim Schnitt kann man ja mit Proxies oder 4K direkt in Premiere gut arbeiten (unser Mac Pro kriegt das hin, sonst Red Rocket). Soviel langsamer als mit DSLR-Material wird es schon nicht werden. Beim Grading spart man teilweise sogar Zeit - gerade weil das Material nicht ständig ausbricht und abkackt und man deshalb mühevoll daran herumarbeiten muss! Oft bauen wir lauter Masken und versuchen irgendwie gegen die acht Bit H.264 zu arbeiten. Das dauert.
genau - das wird oft vergessen.
der größere spielraum, den raw bietet, spart letztlich sogar viel zeit und aufwand.
Antwort von Anne Nerven:
Man verliert etwas Bildqualität und Schärfe, gewinnt dafür aber bei den geringen Kosten für Fotoobjektive und dem leichten Handling.Ist das nicht widersinnig? Eine teure Cam gepaart mit günstigen Foto-Optiken wg der Kosten. 4K-Aufnahmen mit "unscharfen" Objektiven? Wofür dann 4K? Warum nicht HD mit 4:2:2 oder sogar 4:4:4? Zumal das Endprodukt letztlich doch auf HD runter gerechnet wird.
Ich kaufe mir doch auch keinen Formel 1-Renner und fahre den mit PKW-Reifen, weil die günstiger sind und man die Kiste auf öffentlichen Straßen sowieso nicht ausfahren kann.
Antwort von carstenkurz:
Seit wann sind Foto-Objektive für >20Mpixel Auflösung 'schlecht' für 4k?
'Günstig' sind die gegenüber Cineglas wegen der großen Stückzahlen, nicht weil sie schlechter auflösen. Handling ist vielleicht ein anderer Aspekt, aber dafür hat die Scarlet bezüglich Fokussierung auch ganz andere Möglichkeiten mit diesen Objektiven.
- Carsten
Antwort von freezer:
Immer schön langsam: der kann keine 4K-Bewegtbilder. Steht zumindest in dem Artikel. Der neue Trend: 4K-Standbildkino?
Den Artikel ungenau gelesen?
Der Projektor kann sehr wohl 4k-Bewegtbilder, allerdings gibt es noch kein Zuspielgerät, die PS3 kann nur Fotos in 4k hinschicken.
Antwort von Jott:
Du hast sicher recht, wäre ja auch pervers.
Antwort von Frank B.:
Und wenn es den Zuspieler gäbe, fehlte es immer noch an Produktionsequipment. Angefangen von der Kamera über die passenden Objektive bis hin zu leistungsstarken Rechnern für die Nachbearbeitung und natürlich den entsprechenden Kontrollmonitoren. Dann müsste noch der Preis etwas runter und die Leute müssten den Unterschied zu 2K sehen können. Dann wären erst mal die wichtigsten Rahmenbedingungen für eine Verbreitung im Massenmarkt erfüllt. Ach ja, und das Geld für die gesamte neue Produktionskette müsste der Konsument auch erst mal haben. Es darf ihm nichts ausmachen, seinen neuen TFT und seine Kamera und noch so manch anderes teures Stück zum Alteisen zu geben.
Antwort von PowerMac:
Man verliert etwas Bildqualität und Schärfe, gewinnt dafür aber bei den geringen Kosten für Fotoobjektive und dem leichten Handling.Ist das nicht widersinnig? Eine teure Cam gepaart mit günstigen Foto-Optiken wg der Kosten. 4K-Aufnahmen mit "unscharfen" Objektiven? Wofür dann 4K? Warum nicht HD mit 4:2:2 oder sogar 4:4:4? Zumal das Endprodukt letztlich doch auf HD runter gerechnet wird.
Ich kaufe mir doch auch keinen Formel 1-Renner und fahre den mit PKW-Reifen, weil die günstiger sind und man die Kiste auf öffentlichen Straßen sowieso nicht ausfahren kann.
Die Auflösung ist es nicht. Die ist in der Regel gut genug. Manche Fotoobjektive sind vielleicht bei offener Blende weich oder haben eine schlechte Kontrastwiedergabe. Das kann man leicht durch abblenden lösen.
Es geht eher um optische Verzeichnungen, chromatische Aberrationen, schlechte Objektivgüten. Alles kontrollierbar.
Antwort von iasi:
also ich produziere die filme, die ich auf meinem hd-fernseher ansehe, nicht selbst.
zuspieler gibt es längst - nur wollte es sony eben auf biege und brechen mit der relativ alten spielkonsole versuchen.
canon hat eine dsrl mit 4k-auflösung angekündigt. die anderen werden sicherlich auch nicht schlafen.
und zu dem "den unterschied sieht man nicht"-argument:
betrachte ich die fotos meiner sigma sd14 und meiner 5dII, so sehe ich einen unterschied zugunsten der hohen auflösung meiner canon - obwohl die sensortechnik meiner sigma sehr gut ist.
Antwort von Frank B.:
und zu dem "den unterschied sieht man nicht"-argument:
betrachte ich die fotos meiner sigma sd14 und meiner 5dII, so sehe ich einen unterschied zugunsten der hohen auflösung meiner canon
Worauf denn? Auf einem Full HD? Auf einem PC-Monitor? Welche Diagonale, welche Entfernung?
Auf einem Full HD kann man eben kein 4K sehen.
Ich wollte mit meinen Ausführungen nicht sagen, dass sich 4K nicht durchsetzen könnte bzw. wird, sondern nur, das die komplette Produktionskette dafür eingerichtet sein muss und das bedeutet nun mal für die breite Masse eine horende Ausgebe nebst weiteren Hürden.
Wir sind ja von der Frage 4K in der Kameratechnik (siehe Eingangspost) ausgegangen, also schon von der Frage, wann sich die komplette 4K-Kette in der Produktion von Filmen durchsetzen wird. Darstellungen von Gamekonsolen sind da ja noch mal etwas anderes. Da kenne ich mich auch nciht so aus. Sehe immer mal bei meinen Söhnen über die Schulter und bemerke schlimmste Treppenstufen und Grafiken, die weit ab von HD zu sein scheinen - wohlgemerkt auf einem Full-HD-Monitor.
Antwort von Gysenberg:
Herr Jannard hat Angst. Weil seine Hoffnung bröckelt, er könnte mit seiner Kamera eine breite Zielgruppe erreichen. Zu Recht.
Wenn ich mir im Vergleich zur Scarlet die Werte und den Aufbau der C 300 ansehe, weiß ich, mit welcher Schnelligkeit, Zuverlässigkeit (!) und Flexibilität (!) (siehe Handbuch und Möglichkeiten des modularen Aufbaus) ich hier Reportage, Doku, Image und szenisch drehen kann und das sogar direkt in 4:2:2, um diskussionsfrei die Sender bedienen zu können. Da gibts für mich keine Frage mehr.
Die Scarlet wird ihre 4K-Gemeinde finden. Die wird aber vergleichsweise klein sein, allemal sehr viel kleiner, als RED sich ausgerechnet hat.
Da müssten schon reihenweise negative Tests auftauchen, dass die C300 nicht meine nächste Kamera wird.
Antwort von carstenkurz:
Immer dieselbe Leier. RED hat nie eine EB-Kamera bauen wollen. Die sehen RAW als digitale Entsprechung zum Negativmaterial. Der 35mm Filmer hat sich sein Material auch nie nach dem Dreh oder später unmittelbar anschauen wollen. Der ging davon aus, dass er damit ein dauerhaft hochqualitatives Master im Regal hatte, aus dem unterschiedliche Verwertungsarten generiert werden konnten. Das gleiche ist RAW. Kein Mensch zwingt einen, das Zeugs durchgängig und grundsätzlich in 4k zu bearbeiten und selbst RED empfiehlt durchgängige RAW-Workflows statt frühzeitiger Konvertierungen in gängige Formate. Das muss man nur endlich mal kapieren. Und wenn man darauf keinen Wert legt, eben KEINE RED kaufen.
Den Denkfehler machen die, die glauben, RAW sei einfach nur mehr als 8 oder 10 Bit.
- Carsten
Antwort von iasi:
ja - schon merkwürdig - da wird von einer digitalen CINE-kamera erwartet, dass sie für Reportage, Doku, Image geeignet ist.
allein schon RAW und die hohen datenraten müssen doch jedem klar machen, dass eine red eben nicht hierfür prädestiniert ist.
ich greife ja schließlich auch nicht zu meiner 5dII, wenn ich eine reportage machen will.
jannard hatte wohl mal den traum, in die massenproduktion einzusteigen - ganz so wie sein vorbild apple mit auftragsfertigung in einem schwellenland. das klappte aber nicht. nun lässt er in einer überschaubaren werkhalle in den usa eben seine epics und scarlets zusammenschrauben - hohe stückzahlen erreicht er dort natürlich nicht.
somit bleibt red eben nur "professionelle ausrichtung" mit den entsprechenden preisen.
aber eigentlich war der gedanke nicht schlecht: raw-format für das "semi-prof" lager. eben ganz so wie die dsrl-kameras (auch wenn viele nutzer die raw-möglicjkeiten nicht nutzen).
die scarlet erfordert letztlich einen schritt mehr, wenn es schnell gehen soll: die skalierung, das grading und das konvertieren.
wer also nicht mit raw schneiden will, der kann in jedes format, das ihm beliebt, konvertieren und dann schneiden. den schritt, der unkontrolliert von der c300 erledigt wird, macht man am rechner selbst - und hat die codec-wahl und eben auch die kontrolle.
wem selbst für diesen ersten schritt die zeit fehlt, der sollte generell die hände von raw weglassen.
Antwort von RUKfilms:
ja - schon merkwürdig - da wird von einer digitalen CINE-kamera erwartet, dass sie für Reportage, Doku, Image geeignet ist.
allein schon RAW und die hohen datenraten müssen doch jedem klar machen, dass eine red eben nicht hierfür prädestiniert ist.
ich greife ja schließlich auch nicht zu meiner 5dII, wenn ich eine reportage machen will.
jannard hatte wohl mal den traum, in die massenproduktion einzusteigen - ganz so wie sein vorbild apple mit auftragsfertigung in einem schwellenland. das klappte aber nicht. nun lässt er in einer überschaubaren werkhalle in den usa eben seine epics und scarlets zusammenschrauben - hohe stückzahlen erreicht er dort natürlich nicht.
somit bleibt red eben nur "professionelle ausrichtung" mit den entsprechenden preisen.
aber eigentlich war der gedanke nicht schlecht: raw-format für das "semi-prof" lager. eben ganz so wie die dsrl-kameras (auch wenn viele nutzer die raw-möglicjkeiten nicht nutzen).
die scarlet erfordert letztlich einen schritt mehr, wenn es schnell gehen soll: die skalierung, das grading und das konvertieren.
wer also nicht mit raw schneiden will, der kann in jedes format, das ihm beliebt, konvertieren und dann schneiden. den schritt, der unkontrolliert von der c300 erledigt wird, macht man am rechner selbst - und hat die codec-wahl und eben auch die kontrolle.
wem selbst für diesen ersten schritt die zeit fehlt, der sollte generell die hände von raw weglassen.
kurze verständnisfrage weil ich mich mit den technischen sachen nicht wirklich auskenne...die 5d mark 2 nimmt aber videos nicht in RAW auf?!
Antwort von HolgerH_2:
kurze verständnisfrage weil ich mich mit den technischen sachen nicht wirklich auskenne...die 5d mark 2 nimmt aber videos nicht in RAW auf?!
Nein, grundsätzlich als H.264 im MOV-Container.
Gruß,
Holger
Antwort von RUKfilms:
kurze verständnisfrage weil ich mich mit den technischen sachen nicht wirklich auskenne...die 5d mark 2 nimmt aber videos nicht in RAW auf?!
Nein, grundsätzlich als H.264 im MOV-Container.
Gruß,
Holger
ok, merci...hätte mich auch gewundert
Antwort von Jott:
Nur Fotos. Wenn Canon einen fetten, stromfressenden Prozessor reinhauen würde, dafür das Gehäuse massiv vergrößern, Lüfter dazu etc., dann ginge das wohl irgendwie auch mit Videos (also 24/25fps dauerhaft statt jetzt 8fps oder so für ein paar Sekunden). Nur wozu? Ist ja ein Fotoapparat.
RAW heisst übrigens nicht, wie viel glauben, uncompressed. Die Datenraten bei RED sind je nach Einstellung sogar recht harmlos, funktioniert ja auch mit CF-Karten (ging anfangs gar nicht anders bei der RED ONE). Da gab's das bekannte Werbefoto mit Soderbergh und einer Plastiktüte voller CF-Karten: "This is my movie!"
Antwort von RUKfilms:
also wenn ich mir das ganze jetzt so durchgelesen habe dann ist die RED doch aber für diejenigen, welche wert auf details legen und denen gerade die postpro am herzen liegt, genau die richtige cam.
ich liebe die stunden vor dem mac in denen ich mein gefilmtes material sichte und mit verschd. korrekturen sei es belichtung,farbe etc spiele bzw versuche das bestmögliche ergebnis rauszuholen. liegt wohl daran das es ein hobby ist und ich dafür meine zeit gern opfere (wobei für ein hobby 12.000 dollar basispreis doch recht happig wären). hätte ich jetzt druck vom auftraggeber sieht die ganze sache wieder anders aus - denn zeit ist geld.
aber aus RAW kann man ja nun wirklich viel rausholen.
ich vergleiche es gern mit einem maler welche sich liebevoll um sein gemälde kümmert und stunden davor verbringt bis es perfekt ist :). aber wie gesagt...ich bin laie
Antwort von RUKfilms:
Nur Fotos. Wenn Canon einen fetten, stromfressenden Prozessor reinhauen würde, dafür das Gehäuse massiv vergrößern, Lüfter dazu etc., dann ginge das wohl irgendwie auch mit Videos (also 24/25fps dauerhaft statt jetzt 8fps oder so für ein paar Sekunden). Nur wozu? Ist ja ein Fotoapparat.
RAW heisst übrigens nicht, wie viel glauben, uncompressed. Die Datenraten bei RED sind je nach Einstellung sogar recht harmlos, funktioniert ja auch mit CF-Karten (ging anfangs gar nicht anders bei der RED ONE). Da gab's das bekannte Werbefoto mit Soderbergh und einer Plastiktüte voller CF-Karten: "This is my movie!"
die scarlet funktioniert aber nicht mit CF-karten...oder hat sich das jetzt auch schon wider geändert?
Antwort von Jott:
Die halt keinen Kartenschacht. Prinzipiell sollte es aber gehen, RED verkauft nach wie vor CF-Karten.
Antwort von RUKfilms:
im body hat sie keinen, aber es gibt einen zu kaufen..allerdings liest man in den foren das dieser nicht für die scarlet vorgesehen wäre. dies würde mich aber wunder nehmen.
Antwort von iasi:
kurze verständnisfrage weil ich mich mit den technischen sachen nicht wirklich auskenne...die 5d mark 2 nimmt aber videos nicht in RAW auf?!
fotos schon - videos eben nicht - eine große schwäche der 5dII
Antwort von RUKfilms:
kurze verständnisfrage weil ich mich mit den technischen sachen nicht wirklich auskenne...die 5d mark 2 nimmt aber videos nicht in RAW auf?!
fotos schon - videos eben nicht - eine große schwäche der 5dII
welche cam unter 5000,- euro filmt denn in RAW? mir war bisher das nur von der RED bekannt...hab mich davor auch nicht wirklich dafür interessiert.
Antwort von iasi:
im body hat sie keinen, aber es gibt einen zu kaufen..allerdings liest man in den foren das dieser nicht für die scarlet vorgesehen wäre. dies würde mich aber wunder nehmen.
die datenrate der scarlet ist ordentlich hoch - 55mb/s - die epic kommt auf bis zu 225 mb/s - das schafft dann keine cf-karte mehr.
irgendwie glaube ich nicht, dass cf-karten die lösung wären.
eher noch müsste man auf einen adapter für ssd-standdard-anschlüsse hoffen.
für das geld, welches red für seine 64gb-ssd verlangt, bekommt man auf dem freien markt ganz andere kapazitäten - aber red lernt eben gern bei apple: die geräte immer schön zugeknüpft lassen und offene standards vermeiden.
so verdient man dann an einem 50-cent-kabel 25 euro.
Antwort von iasi:
fotos schon - videos eben nicht - eine große schwäche der 5dII
welche cam unter 5000,- euro filmt denn in RAW? mir war bisher das nur von der RED bekannt...hab mich davor auch nicht wirklich dafür interessiert.
unter 5000€ hatte red versprochen - aber dann doch nicht wort gehalten.
es gibt immerhin eine cam unter 10.000€, die raw bietet. eine europäische.
Antwort von RUKfilms:
im body hat sie keinen, aber es gibt einen zu kaufen..allerdings liest man in den foren das dieser nicht für die scarlet vorgesehen wäre. dies würde mich aber wunder nehmen.
die datenrate der scarlet ist ordentlich hoch - 55mb/s - die epic kommt auf bis zu 225 mb/s - das schafft dann keine cf-karte mehr.
irgendwie glaube ich nicht, dass cf-karten die lösung wären.
eher noch müsste man auf einen adapter für ssd-standdard-anschlüsse hoffen.
für das geld, welches red für seine 64gb-ssd verlangt, bekommt man auf dem freien markt ganz andere kapazitäten - aber red lernt eben gern bei apple: die geräte immer schön zugeknüpft lassen und offene standards vermeiden.
so verdient man dann an einem 50-cent-kabel 25 euro.
aber für die ONE gibt es CF-Karten...schon seltsam (REDstore).
Antwort von RUKfilms:
welche cam unter 5000,- euro filmt denn in RAW? mir war bisher das nur von der RED bekannt...hab mich davor auch nicht wirklich dafür interessiert.
unter 5000€ hatte red versprochen - aber dann doch nicht wort gehalten.
es gibt immerhin eine cam unter 10.000€, die raw bietet. eine europäische.
welche genau? ich find mit google nix. das ist das feature was mich bei der RED reizen würde. aber ich habe soeben mal mein package spasseshalber zusammengestellt - da omm ich auf knapp 18.000,- chf (4x64 gb ssd, redmote). eine canon 5d mark2 welche selbstverständlich nicht zu vergleichen ist - kostet mich samt super festbrennweiten gerade mal 5179,- chf. wie gesagt da vergleicht man ne fliege mit ner hummel :). aber die qualy der markII ist auch nicht zu verachten :)
Antwort von Jott:
die datenrate der scarlet ist ordentlich hoch - 55mb/s
C300 und die Prosumer-Videokameras von Canon: 50 MBit/s.
Sony XDCAM 422 ist quasi identisch, auch 50 Mbit/s.
Die Canon-Fotofilmknipsen: 48 Mbit/s (H.264).
Dagegen: AVC Intra/DVCPro HD: 100 Mbit/s.
Externe ProRes-Recorder etc.: noch viel höher.
Antwort von Bernd E.:
...welche genau?...
Da ist wohl diese aus Schweden gemeint: http://www.ikonoskop.com/dii
Antwort von iasi:
die datenrate der scarlet ist ordentlich hoch - 55mb/s
C300 und die Prosumer-Videokameras von Canon: 50 MBit/s.
Sony XDCAM 422 ist quasi identisch, auch 50 Mbit/s.
Die Canon-Fotofilmknipsen: 48 Mbit/s (H.264).
Dagegen: AVC Intra/DVCPro HD: 100 Mbit/s.
Externe ProRes-Recorder etc.: noch viel höher.
megabyte sind nicht gleich megabit
bei der scarlet sind es 440Mbit/sec
Antwort von PowerMac:
die datenrate der scarlet ist ordentlich hoch - 55mb/s
C300 und die Prosumer-Videokameras von Canon: 50 MBit/s.
Sony XDCAM 422 ist quasi identisch, auch 50 Mbit/s.
Die Canon-Fotofilmknipsen: 48 Mbit/s (H.264).
Dagegen: AVC Intra/DVCPro HD: 100 Mbit/s.
Externe ProRes-Recorder etc.: noch viel höher.
Fail, die Datenrate der Scarlet ist acht mal so hoch.
Megabyte pro Sekunde ungleich Megabit.
Antwort von Jott:
Ah, möglich. Aber: welche CF-Karte packt dann bitte 440 Mbit/s (55x8)? Es muss auch deutlich geringere Datenraten für Redcode geben.
Aber ist ja egal. Ich wollte nur anmerken, dass Redcode immer komprimiert ist, RAW=uncompressed ist falsch.
Antwort von B.DeKid:
Ah, möglich. Aber: welche CF-Karte packt dann bitte 440 Mbit/s (55x8)?
NeeNee Nee :-) .... die laufen mit SSD Platten ! Das steht doch da riesen gross bei denen auf der Seite?
Warum gehst Du nicht hin und machst einfach mal deren Seite auf und schaust in die Specs?
MfG
B.DeKid
Antwort von Jott:
Dier ersten Spielfilme mit der RED One wurden auf CF-Karten gedreht. Da gibt es das bekannte PR-Foto mit Soderbergh und einer Plastiktüte voller CF-Karten: "This is my movie!" Das CF-Modul kannst du auch heute noch kaufen im RED-Store, genauso wie CF-Karten.
Antwort von iasi:
was mich wirklich vom kauf einer scarlet abhält, sind die mondpreise, die red für jeden kleinen mist, den man benötigt, um überhaupt mit der kamera arbeiten zu können, verlangt.
z.b.
180$ für ein kabel zur externen stromversorgung
denn: die akkus sind mit 195$ ebenfalls völlig überteuert und halten gerade mal 30 min.
also muss eine extrene akku-stromversorgung her.
selbst für ein simples netzteil verlangt red 150$.
950$ für eine 64gb ssd sind ebenfalls heftig. mal eben eine ssd von einem fremdhersteller lässt sich nicht ranhängen. eben der selbe mist, wie schon bei apple.
mit dem 14.000$ paket kommt man jedenfalls nicht weit.
kauft man also eine scarlet, muss man sich von red anschließend melken lassen, wie eine dumme kuh. das missfällt mir doch sehr.
nicht denken, dass man mal eben anhand des wechselkurses die preise in euro umrechnen kann - da hat der zoll auch noch ein wörtchen mitzureden.
das profi-gerede zieht bei mir auch nicht, solange die putzfrau, die die büros reinigt, 2 monate nur für eine ssd arbeiten muss. red schmeisst man es in den rachen und mit den angestellten feilscht man dann um jeden cent? ne ne.
Antwort von PowerMac:
Nix Zoll, EU.
Antwort von iasi:
Nix Zoll, EU.
red sitzt aber in den usa - nix eu.
Antwort von PowerMac:
Schweizer?
Falls nicht: Red doch keinen Mist. Das Zeug kommt aus London. Noch ist London in der EU und man zahlt keinen Zoll. Auch Steuern wird man nicht zahlen, wenn man mit seiner Firma in Deutschland oder Österreich haust.
Antwort von iasi:
wer hier nun mist verzapft, ist die frage.
die von red genannten preise sind dollar-preise ab usa.
eu-einfuhrzölle fallen auch an, wenn red einen verkaufsstützpunkt in GB hat.
es ist dem zoll letztlich wurscht wie käse, wo und von wem er die zollgebühren abgreift - vom londoner red-händler oder vom käufer, der die sachen aus den usa mitbringt.
red versendet übrigens nicht direkt von den usa an eu-kunden - das läuft dann über GB.
wie gesagt: zollgebühren fallen trotzdem an - und die wird dir red nicht schenken.
Antwort von iasi:
nur um missverständnisse völlig auszuräumen:
Scarlet-X with Al Canon Mount / Side SSD Module £6,670.00
Scarlet-X with Ti Canon Mount / Side SSD Module £7,690.00
Scarlet-X with Ti PL Mount / Side SSD Module £7,690.00
Scarlet-X with Al Canon Mount - Package £9,645.00
Scarlet-X with Ti Canon Mount - Package £10,665.00
Scarlet-X with Ti PL Mount - Package £10,665.00
Prices are in UK Pounds Sterling and include freight and import duty charges to the UK
natürlich ohne mehrschweinchensteuer
aktuell liegt der interbankenkurs bei 1£ = 1,1706€
dann sind wir bei (bestenfalls) 11285€ für Scarlet-X with Al Canon Mount - Package ... plus natürlich gebühren ...
das waren preise ende nov. als der € noch etwas stärker war. könnte also noch etwas teurer geworden sein.
wer also mal eben die 14015$ in € umrechnet liegt um etwa 1000€ daneben.
Antwort von RUKfilms:
Ah, möglich. Aber: welche CF-Karte packt dann bitte 440 Mbit/s (55x8)?
NeeNee Nee :-) .... die laufen mit SSD Platten ! Das steht doch da riesen gross bei denen auf der Seite?
Warum gehst Du nicht hin und machst einfach mal deren Seite auf und schaust in die Specs?
MfG
B.DeKid
eben...auf der offiziellen REDsite sieht man das es die ONE auch CF-Kartentauglich ist
http://www.red.com/store/media/product/red-cf-module
seltsamerweise die scarlet bisher nicht.
Antwort von PowerMac:
wer hier nun mist verzapft, ist die frage.
die von red genannten preise sind dollar-preise ab usa.
eu-einfuhrzölle fallen auch an, wenn red einen verkaufsstützpunkt in GB hat.
es ist dem zoll letztlich wurscht wie käse, wo und von wem er die zollgebühren abgreift - vom londoner red-händler oder vom käufer, der die sachen aus den usa mitbringt.
red versendet übrigens nicht direkt von den usa an eu-kunden - das läuft dann über GB.
wie gesagt: zollgebühren fallen trotzdem an - und die wird dir red nicht schenken.
Stimmt nicht. Ich bezahle u. g. Pfundpreise. Sonst nichts. Was interessiert mich, was in den Kosten drinsteckt? Jeder Scheiss - iPhone, Fernseher, Vibrato r - wird importiert und irgendeiner zahlt Zoll und Einfuhrumsatzsteuer.
Ich zahle immer den europäischen Endpreis.
Antwort von Jan:
Wie viele Kameras wurden den schon weltweit ausgeliefert ?
Ausser dem Promo US Filmer...
Die Kamera kommt in den Verleih, viele Vorbesteller werden die Kamera monatelang nicht sehen !
Erst wenn Patrick die Kamera in der Hand hat, wird sich meine Meinung zu Red ändern.
VG
Jan
Antwort von markus2h:
Ich habe ja von Marketing keine Ahnung, aber wenn ich so im Internet lese, dann wäre eine günstige 1080p/2K-Kamera mit S35-Sensorgröße, die die Nachteile Moire/Aliasing, Rolling Shutter, 4:2:0 nicht hätte, und dafür vielleicht noch gutes Audio und XLR, das was alle wollen und ersehnen. Also eine 10-Bit-C300 für 6000 Euro. Mit dem 4K-Hype kann ich aber nichts anfangen. Ich meine nicht einmal die technischen Fragen wie notwendige Größe der Leinwand oder des Monitores und Betrachterabstand, um diese Auflösung überhaupt sehen zu können (in Fußballstadien sicher toll). Ich meine eher, dass ich 4K persönlich beim Filmegucken überhaupt nicht vermisse. Für mich reicht schon eine DSLR mit einer realen Auflösung etwas über 720p, bzw. ein Projektor, der auf 720p skaliert und gut gemasterte DVDs für zuhause.
Im Kino sehe ich miese Kopien 3. oder 4. Generation mit entspr. Schärfe, aber wenn der Film stimmt, ist mir das völlig wurst, bzw. ich bin froh, ihn überhaupt mal sehen zu können. Vor kurzem noch wurden einige Kinofilme in 720p-Auflösung produziert, und niemand fand die zu unscharf oder grob. "Bischen mehr als 1080p" oder schlechter ist die Auflösung, in der 95% der Filmgeschichte aufgenommen wurde, daneben gabs noch paar irrsinnige 70mm-Projekte, die man dann meist auch auf einer 35mm-Kopie anschaute. Wozu brauche ich da mehr? Was wäre das für eine Hybris. Im Gegenteil reißt es mich immernoch vom Sofa, wenn ich nur das besagte DSLR-Material anschaue, und die Schärfe habe ich da noch heruntergedreht, bzw. mache ich optisch mit einem Zeiss-Objektiv. Mehr Kontrastumfang, andere Sensoren, bessere Codecs oder Datenraten: immer gerne. Aber 4K ist wirklich das letzte, was mir fehlt. Ich finde eher, das ist sowas wie der Zoom bei Consumerkameras, oder die Megapixel bei Fotoknipsapparaten. Ein leicht merkbarer vergleichbarer Meßwert im Technikquartett, 4K sticht 2K, auch wenn der Profi abwinkt. Mir wird da zu sehr mit Kennwerten geprotzt, und zuwenig von den eigentlichen Notwendigkeiten her gedacht. Es geht jetzt eben, und plötzlich meinen alle, das unbedingt zu brauchen. Aber geht es nicht eher um ein Merkmal, um sich von der Konkurrenz technisch abzusetzen, für Red wie für ihre Kunden?
Es gibt einige Filme, bei denen ich mir die Finger danach lecken würde, wenigstens eine DVD-R mit der VHS-Kopie zu besitzen. Obige 4K-Film Liste hinterlässt mich eher schulterzuckend, nix dabei für mich.
Applaus. (Keine Ironie!!!)
Antwort von iasi:
Stimmt nicht. Ich bezahle u. g. Pfundpreise. Sonst nichts. Was interessiert mich, was in den Kosten drinsteckt? Jeder Scheiss - iPhone, Fernseher, Vibrato r - wird importiert und irgendeiner zahlt Zoll und Einfuhrumsatzsteuer.
Ich zahle immer den europäischen Endpreis.
auf der red-seite findest du aber eben nur die us-preise.
um nichts anderes ging es.
und eben um den simplen fakt, dass du deinen europäischen endpreis nicht einfach anhand der des $/€ wechselkurses berechnen kannst.
so - und damit soll es gut sein - du kannst jetzt noch etwas ergänzendes schreiben, aber aus meiner sicht ist damit alles gesagt - ich will ja nicht auf das letzte wort bestehen.
Antwort von iasi:
Wie viele Kameras wurden den schon weltweit ausgeliefert ?
da gibt es einen link ... keine ahnung was davon zu halten ist:
https://docs.google.com/spreadsheet/ccc ... uSVE#gid=0
jedenfalls macht es mich schon etwas stutzig, wenn beim 5"-monitor im red-store "backordered" zu lesen ist. immerhin ist das teil mit im scarlet-package.
warten muss man wohl so oder so ... eine bestellung wäre jedoch ohne probleme möglich, denn von eu-kunden verlangt red keinen vorschuss.
Antwort von Gabriel_Natas:
Willkommen im neuen Jahrtausend...
In ein paar Jahren ist 4K auch bei TV Standard. Dann schreit kein Hahn mehr. Wobei dann ja schon wieder 8K ansteht.
8k wären irgendwas um die 32 Megapixel.
Um da einen Unterschied von 4k (~8 Megapixel) zu sehen.
Das Auge löst bei 25cm! Abstand ungefähr 320dpi oder 126punkte pro cm auf.
Das heißt auf einen Quadratcentimeter sieht das Auge bei 25cm Abstand 15 876 Pixel.
Nehmen wir einen 10inch 16:9 Bildschirm auf diesem Abstand: 22cm breit, 12cm hoch. Macht 264cm² oder Insgesamt 4 191 264 Pixel, die das menschliche Auge auf 25cm Entfernung auf dem Bildschirm wahrnehmen könnte!
Das heißt also, um auf 25cm überhaupt die 4k auflösen zu können, bräuchte man einen 15" Bildschirm (33cm breit, 19cm hoch=627cm²~10 Megapixel).
Um die 32 Megapixel, die 8k mitbringen würden, auf 25cm Entfernung ausreizen zu können, müsste man auf einen Monitor/Bildschirm schauen, der eine Fläche von 2015cm² hat. Das entspricht ungefähr einem 27" Fernseher.
Bei 3-6 Metern löst das menschliche Auge noch 10 Punkte pro cm auf ... . Also 100 Pixel pro cm².
Damit man die 4k dann sieht, bräuchte man schon einen Bildschirm mit ~40 000cm² Fläche oder einem 16:9 Bildschirm von 1,5metern Höhe und 2,7meter Breite, aka eine 120" Fernseher.
Für 8k bräuchte man einen Fernseher mit über 4 Meter Höhe und über 7,5 Meter Breite.
Bei 3-6 Meter Abstand wohlgemerkt. Also ein 1181" Fernseher!
Während 4k vielleicht noch fürs Kino sinnvoll sein kann, ist 8k kompletter Schwachsinn. Das Menschliche Auge kann gar nicht gut genug schauen, um auf der Größe und dem normalen Abstand eines normalen Kinos einen Unterschied erkennen zu können.
Von 2k zu 4k wird man es eigentlich auch nur in den vordersten Kinoreihen überhaupt merken.
8k ist einzig für die Postproduktion oder wissenschaftliche Anwendungen wirklich interessant, aber nicht als Abspielformat fürs Kino oder fürs Fernsehen.
Antwort von Blancblue:
8k wären irgendwas um die 32 Megapixel.
Um da einen Unterschied von 4k (~8 Megapixel) zu sehen.
Das Auge löst bei 25cm! Abstand ungefähr 320dpi oder 126punkte pro cm auf....
Danke für diesen sehr informativen Beitrag, wieder was gelernt! Möge Dich der Adventskalender Admin berücksichtigen.
Antwort von Gabriel_Natas:
8k wären irgendwas um die 32 Megapixel.
Um da einen Unterschied von 4k (~8 Megapixel) zu sehen.
Das Auge löst bei 25cm! Abstand ungefähr 320dpi oder 126punkte pro cm auf....
Danke für diesen sehr informativen Beitrag, wieder was gelernt! Möge Dich der Adventskalender Admin berücksichtigen.
Hat er ja schon am 4ten Tag getan :).
Edith korrigiert den Tag.
Antwort von iasi:
Während 4k vielleicht noch fürs Kino sinnvoll sein kann, ist 8k kompletter Schwachsinn. Das Menschliche Auge kann gar nicht gut genug schauen, um auf der Größe und dem normalen Abstand eines normalen Kinos einen Unterschied erkennen zu können.
Von 2k zu 4k wird man es eigentlich auch nur in den vordersten Kinoreihen überhaupt merken.
8k ist einzig für die Postproduktion oder wissenschaftliche Anwendungen wirklich interessant, aber nicht als Abspielformat fürs Kino oder fürs Fernsehen.
also ich weiß ja nicht, aber mir fällt der unterschied zwischen einer 35mm- und einer 70mm-projektion durchaus auf - und im imax-kino war ich sehr beeindruckt von der bildqualität ("der blaue planet" im 70mm querformat) ...
also mal schön langsam mit den schlussfolgerungen aufgrund von zahlenspielen.
die bewegungsauflösung wird zudem der nächste verbesserungsschritt sein - 4k/24p ist noch nicht das gelbe vom ei - 4k/48p sind ein echter schritt nach vorn - mehr noch als 8k.
im tv-bereich ist zudem mit 1080/50p bzw 60p zu rechnen - das können die aktuellen bildschirm längst schon.
Antwort von Gabriel_Natas:
Während 4k vielleicht noch fürs Kino sinnvoll sein kann, ist 8k kompletter Schwachsinn. Das Menschliche Auge kann gar nicht gut genug schauen, um auf der Größe und dem normalen Abstand eines normalen Kinos einen Unterschied erkennen zu können.
Von 2k zu 4k wird man es eigentlich auch nur in den vordersten Kinoreihen überhaupt merken.
8k ist einzig für die Postproduktion oder wissenschaftliche Anwendungen wirklich interessant, aber nicht als Abspielformat fürs Kino oder fürs Fernsehen.
also ich weiß ja nicht, aber mir fällt der unterschied zwischen einer 35mm- und einer 70mm-projektion durchaus auf - und im imax-kino war ich sehr beeindruckt von der bildqualität ("der blaue planet" im 70mm querformat) ...
also mal schön langsam mit den schlussfolgerungen aufgrund von zahlenspielen.
die bewegungsauflösung wird zudem der nächste verbesserungsschritt sein - 4k/24p ist noch nicht das gelbe vom ei - 4k/48p sind ein echter schritt nach vorn - mehr noch als 8k.
im tv-bereich ist zudem mit 1080/50p bzw 60p zu rechnen - das können die aktuellen bildschirm längst schon.
http://de.wikipedia.org/wiki/Digitales_ ... .C3.B6sung
Ich weiß, ist nur Wikipedia ;)
Aber man muss zwischen theoretisch möglicher und echter Auflösung unterscheiden.
Wenn die meisten 35mm Kopien im Kino eine echte Auflösung von 1000 Zeilen haben, obwohl sie theoretisch 3000 haben könnten:
Das heißt, eine gute digitale 2k Projektion ist meistens schon besser, als die analoge 35mm Kopie und 70mm darum auch sichtbar der 35mm überlegen.
Eine perfekte 35mm Kopie die die volle theoretisch mögliche Auflösung erreicht wird aber schon viel schwerer zu Unterscheiden sein.
Und bis in den mittleren Reihen hab ich ja auch gesagt, sieht man einen Vorteil von 4k zu 2k noch. Aber schon in den hinteren Reihen wird das nichts mehr mit dem sehen eines Unterschiedes.
Und ob die die Verdopplung der Frameraten wirklich eine Verbesserung darstellt, darüber kann man sich fürstlich streiten. Meistens sieht 50p normal abgespielt, viel zu sehr nach Seifenoper aus, weil die Bewegungen zu flüssig sind. Ich kann sowas nicht ab (und hasse es auch, wenn Hersteller Fernseher bauen, die solche Zwischenbilder dazurechnen, dadurch sieht jeder Kinofilm wie ne Seifenoper aus ...).
Und natürlich sieht man zwischen 2k zu 4k eine Verbesserung.
Man sieht die volle 2k Auflösung bei 3-6 Metern schon auf einer Fläche von 20 000cm², bei 4k Auflösung auf 80 000cm² (hab da im vorherigen Post 40 000 geschrieben, weil ich dummerweise 4k mit 4 Megapixel gleichgesetzt habe, sind aber 8 Megapixel ...), die 8k auflösung sieht man auf einer Fläche von 320 000cm².
Bei 16:9 sind das bei 2k ~80" Bildschirm, bei 4k schon ~170"Bildschirm Bei 8k dann 334" (ich weiß nicht, wieso ich gestern auf über 1000" gekommen bin, Ein Fernseher mit 4*7,5Metern sind 334", ich sollte nicht mehr nach Mitternacht rechnen :) ).
So, 3 Meter ist Wohnzimmerentfernung vom Fernseher. Man muss um von 2k auf 4k zu kommen und einen Unterschied sehen zu können, einen Fernseher kaufen, der größer 80" ist.
6 Meter wären die vordersten Reihen im Kino.
Auch gab es mal Leute die sich Mühe gemacht haben, das Auflösungsvermögen auszurechnen:
http://www.digitalkamera.de/Fototipp/Da ... /5619.aspx
Aber wirklich scharf sehen wir nur mit einem ganz kleinen Bereich der Netzhaut, dem sogenannten gelben Fleck, der lediglich 2° des Blickwinkels abdeckt. Hier tummeln sich ausschließlich ca. 70.000 Zapfen. Beim Sehen macht das Auge allerdings ständig minimalste Bewegungen, das Gehirn setzt die scharf gesehenen Informationen zu einem Bild zusammen – man könnte das mit einem Panoramabild vergleichen, das erst im Computer zu einem großen Bild zusammen "gestitcht" wird.
In der Summe nimmt das Auge auf diese Weise im wesentlichen horizontal rund 40° wahr, vertikal 30°. Die Auflösung beträgt dabei rund 1 Bogenminute, was horizontal 2.400 Spalten und vertikal 1.800 Zeilen entspricht. Das sind – Auflösung und Megapixel gleichgesetzt – 4,32 Megapixel.
2k sind ~2megapixel, 4k sind ~8 Megapixel.
Das heißt also, von 2k zu 4k sieht man, wenn man den ganzen Bildschirm vollständig mit dem Auge erfassen kann, eine Verbesserung, da 2k Bildschirme noch nicht das volle Auflösungsvermögen des Auges komplett Ausreizen. Das tritt ungefähr dann ungefähr bei 3k ein.
Auch sieht man in den hinteren Reihen im Kino oder bei kleineren Bildschirm keine Verbesserung mehr.
Und mein Posting hab ich ja als Antwort auf jemanden geschrieben, der 8k Auflösung haben wollte, was kompletter blödsinn für den Betrachter/Konsumenten von Filmen ist, weil das menschliche Auge nicht mehr in der Lage ist, da eine Verbesserung zu 4k wahrzunehmen.
Auch ist 4k Projektion schon zu viel. 3k sind die Auflösungsgrenze für das menschliche Auge, es sei denn die Kinoleinwand/der Fernseher füllt mehr als das Blickfeld des Auges auf und man muss die ganze Zeit den Kopf hin und her bewegen.
Ja, wenn ich in der vorderesten Reihe im Kino sitze, kann ich auch Pixel bzw. Filmkorn zählen ;).
Antwort von Jott:
Wer die Muße hat, sich im Kino über die Sichtbarkeit von 4K gegenüber 2K einen Kopf zu machen, der muss schon einen extrem langweiligen Film gucken.
Gilt sinngemäß auch zu Hause in kleinerem Maßstab: der Unterschied zwischen Spielfilm-DVD und Blu-ray tritt in den Hintergrund, wenn ein DVD-Player mit 1080p-Upscaling spielt und der Film fesselt.
Technikfreaks sind eine eigenartige Spezies. Mir liegen Leute mehr, die guten Content machen - spannend, lehrreich, lustig, vom Hocker reißend. Das geht definitiv ohne 4K. Auch Hollywood beweist das ständig.
Antwort von Lateiner:
Typisch Jannard.
Die Canon überzeugt mich, weil 1080p noch für lange Zeit standard seien wird. Warum? Mehr kann außerhalb des Kinos nicht konsumiert werden, außerdem ist eine 4K-Produktion im Vergleich zu 1080p vergleichsweise teuer und aufwändig.
I don't understand 1080P acquisition at all. This is so not future proof. It is such a waste of time, resources and effort.
Hm. Wie war das noch einmal mit der Zuverlässigkeit der Epic?
Komisch, dass er nichts über die Alexa sagt. Die spielt nämlich in der gleichen Liga wie die Epic (bis auf die 2K-Limitation). Vielleicht, weil die einfach funktioniert?
Antwort von Lateiner:
4K ist im Moment obsolet. Wer meint, nur weil er 4K produziert, einen besseren Film zu haben, irrt.
Ich produziere gern in 1080p. Weil mein Rechner nicht mehr packt.
Ich zeichne gern 1080p auf. Weil ich keine Lust habe, den Schrank voll Platten zu haben.
Mein Fernseher hat gern 1080p. Weil er nicht mehr kann.
Meine Kunden wollen gern 1080p. Weil sie nicht mehr betrachten können.
Meine Filme sind mit 1080p zukunftsfähig. Weil die Hersteller so bald keine gescheiten Endgeräte fertigbekommen. Und weil ich die Bilder auch später noch aufblasen kann.
Meine Filme kommen nicht ins Kino. Sie brauchen kein 4K.
Meine Filme brauchen kein 4K. Ich brauche kein 4K.
Antwort von iasi:
Wer die Muße hat, sich im Kino über die Sichtbarkeit von 4K gegenüber 2K einen Kopf zu machen, der muss schon einen extrem langweiligen Film gucken.
ganz konkret:
wenn ich im imax-kino über den blick auf unseren blauen planeten staune, weil ich es in dieser qualität noch nicht gesehen habe ...
wenn ich im eigenen kino eine gute 35mm-kopie von lawrence of arabia genieße, dann aber eine 70mm vorführung des selben filmes sehen darf, ...
nebenbei: als die helden auf der leinwand durch die glühend heiße wüste reiten und ich durst bekomme - und vor allem bemerke, dass zahlreiche andere zuschauer exakt bei dieser szene zur flasche greifen ...
so etwas fiel mir bei den 35mm-vorführungen nicht auf.
es ist eben nicht nur eine technische frage.
Antwort von iasi:
Weil die Hersteller so bald keine gescheiten Endgeräte fertigbekommen.
wenn du dich da nur mal nicht irrst. schon im jan.2012 gibt es 4k-nachschub.
übrigens: die umsteellung von 2k auf 4k in den kinos erfolgt sukzessive - es ist auch eine betriebswirtschaftliche frage.
und zukunftsssicher ist dein 1080p-material eh nicht - sobald es die übertragungstechnik zulässt, wird auch bei hdtv auf 1080/50p umgestellt. klar dauert das noch einige zeit - aber es wollen schließlich auch neue geräte verkauft sein.
was red jedoch durchaus richtig erkannt hat - zumindest bei der epic - ist, dass man bei der produktionstechnik 2 schritte voraus sein muss -
eben 4k und 48p ... zudem ist raw nun einmal muss, wenn es wirklich cine-technik sein soll.
Antwort von iasi:
bemerkenswert ist freilich, dass Jannard canon vorwirft, der c300 durch ihre ankündigungen schon vor verkaufsstart den boden unter den füßen wegzuziehen.
andererseits erklärt er, dass seine scarlet x im kommenden jahr mit einem neuen sensor aufgerüstet werden kann, was jedoch teuer wird. da wartet man doch lieber auf eine dragon-scarlet.
auch finde ich es interessant, dass da ein produkt schon eifrig bestellt wird, über dessen qualitäten es keinerlei praktische erfahrungen gibt. eben gaanz so, wie wenn man ein auto bestellt, von dem nur technische daten bekannt sind.
Antwort von carstenkurz:
Wie lange kann man eigentlich über dieses Thema quatschen ohne auch nur mal ansatzweise den Unterschied zwischen Aquisition und Präsentation zu thematisieren? Als Standardauflösung fürs Kino jedenfalls ist 2k definitiv NICHT ausreichend, schlicht weil in der Mehrzahl der Kinos reichlich Plätze verkauft werden, von denen aus das Pixelraster der DLPs sehr deutlich sichtbar ist. Das mag nicht jeden betreffen und wer schlau ist sucht sich ohnehin am liebsten den Sweetspot in der Mitte des Saales, aber oft kann man sich die Plätze ja nun leider nicht mehr aussuchen, und als Normalzustand ist so ein Mangel für einen größeren Anteil der Zuschauer eben nicht mehr akzeptabel, zumal mittlerweile die Technologie für 4k verfügbar ist und weder Kameras noch Post noch Präsentationssysteme wesentlich teurer sind als für 2k.
Das die Diskussion 4k Aquisition hier im Forum bestenfalls eine Technikwichserei ist, nunja, das mag man so sehen, aber seit wann muss man sich vorschreiben lassen, ob und auf welchem Level Diskussionen in Foren über solche Aspekte geführt werden.
- Carsten
Antwort von iasi:
Das die Diskussion 4k Aquisition hier im Forum bestenfalls eine Technikwichserei ist, nunja, das mag man so sehen, aber seit wann muss man sich vorschreiben lassen, ob und auf welchem Level Diskussionen in Foren über solche Aspekte geführt werden.
- Carsten
vorschreiben? wo? wer?
"Technikwichserei"? so würde ich es nicht nennen - jedoch wird immer sehr gern mit zahlen um sich geworfen und gern werden auch gesetzmäßigkeiten postuliert ...
nur: wenn selbst ich als brillenträger einen unterschied in der praxis wahr nehme, dann vermag ich den zahlen und scheinbaren fakten nicht mehr so recht folgen.
zumal ich mich so manches mal an andere zahlen und fakten erinnere.
nur mal als beispiel: 35mm-negativ-film vermag durchaus 4k-auflösung zu bringen. schlechtere kopien kommen dann jedoch oft nur auf 2k-auflösung. wobei dies keine absoluten werte sind, denn negativ ist nicht gleich negativ - und kopie ist nicht gleich kopie.
allein schon wenn ich denke, in welchen unterschieddlichen bildformaten filme auf 35mm-postivmaterial in die kinos kommt.
vor allem aber: nicht jeder film - nicht jede geschichte braucht 4k-auflösung.
es gibt eben nicht die allgemeingültige wahrheit.
... und jannard ist schon auch ein ziemlicher marktschreier - dabei dann auch noch eine mimose.
wäre z.b. mal schön von ihm zu hören: "wir haben das mit der 2/3" scarlet einfach nicht auf die reihe bekommen. massenproduktion hat nicht geklappt."
die scarlet x ist genau betrachtet ein verlegenheitsprodukt - eine kastrierte epic. jannard war derart in zugzwang, dass er eine ausgebremste epic präsentieren musste, weil er schlicht und einfach nichts anderes hatte. die 2/3" ist eben doch für red eine nummer zu groß.
die frage ist letztlich: hat jannard keinen kooperationspartner gefunden oder wollte er nicht?
Antwort von Jott:
Meine Theorie: Kunden in der damals noch angepeilten Preisklasse (vielleicht 6.000$ drehfertig mit Fixoptik) kann man keine Beta-Kameras andrehen, das haben sie wohl noch rechtzeitig eingesehen. In der gehobenen Preisregion sind die Kunden cooler und stecken weg, dass dies und das noch nicht funktioniert.
Antwort von Gabriel_Natas:
"Technikwichserei"? so würde ich es nicht nennen - jedoch wird immer sehr gern mit zahlen um sich geworfen und gern werden auch gesetzmäßigkeiten postuliert ...
nur: wenn selbst ich als brillenträger einen unterschied in der praxis wahr nehme, dann vermag ich den zahlen und scheinbaren fakten nicht mehr so recht folgen.
zumal ich mich so manches mal an andere zahlen und fakten erinnere.
nur mal als beispiel: 35mm-negativ-film vermag durchaus 4k-auflösung zu bringen. schlechtere kopien kommen dann jedoch oft nur auf 2k-auflösung. wobei dies keine absoluten werte sind, denn negativ ist nicht gleich negativ - und kopie ist nicht gleich kopie.
allein schon wenn ich denke, in welchen unterschieddlichen bildformaten filme auf 35mm-postivmaterial in die kinos kommt.
vor allem aber: nicht jeder film - nicht jede geschichte braucht 4k-auflösung.
es gibt eben nicht die allgemeingültige wahrheit.
35mm Kopien kommen meist sogar nur noch auf reale 1k Auflösung. Und 99% der Kinozuschauer stört es nicht, was in Zeiten von Streams in mieser Qualität auch niemanden verwundern sollte.
Natürlich kann ein perfektes Bild in maximaler Auflösung einen Film unterstützen und noch besser machen.
Genauso kann es ihn ruinieren (z.B. Pornos, die haben doch schon mit HD zu kämpfen ;) ).
1k,2k,4k oder 3D, das sind alles technische Umsetzungen, die die Geschichte, die erzählt werden soll, unterstützen können oder eben nicht.
Und seien wir doch ehrlich. Für uns alle hier ist 4k als Wiedergabeformat doch nun wirklich uninteressant.
Was die Scarlet bietet und die C300 nicht, sind ein viel größerer Spielraum in der Postproduktion, durch RAW und 4k, während die C300 eine 'you get what you shoot' Kamera ist.
Full HD hat sich doch noch nicht mal flächendeckend zu Hause durchgesetzt, FullHD reicht fürs Kino locker aus (wer erinnert sich noch an 28 days later? Gedreht auf MiniDV!).
Wer mit MiniDV keine guten Filme machen kann, wird es auch mit einer Red EPIC nicht schaffen. Die Kameras sind nur Werkzeuge und je nach Aufgabe unterscheiden sich die Werkzeuge.
Antwort von Axel:
Fassen wir zusammen: Wer für's Kino ein Epos plant, das nicht in den für Kino heutzutage üblichen 6 Wochen (DVD-Release nach 3 Monaten) ausgelutscht ist, sondern zusammen mit seinen sequels und prequels unzählige re-releases auch nach 2015 erlebt, wem Avatars 2k 24fps für seine Vision zu mickrig sind, wer aber dennoch so arm ist, dass er auf die ursprüngliche Scarlet bitter gespart hat, der soll, wie Jannard selbst suggeriert, diesen unausgegorenen Verlegenheitsschrott Scarlet X vergessen und die EPIC mieten.
Wer für seine FullHD-Hochzeitsfilme lediglich Qualitätsreserven für einen nachträglichen Entwackler will, findet in der Scarlet X die Lösung. Neben Adobe, das mit Premiere CS5.5 das Raw ja unterstützt, hätte Jannard gleich auch ProDad loben können (Mercalli). Dass die Firma "für Papa" heißt, passt ganz gut zur Klientel des Plugins.
Keinen Sinn macht dann natürlich der externe Recorder. Und völlig hirnverbrannt sind Vorschläge, F3, C300 oder gar NEX100 in Betracht zu ziehen.
Antwort von iasi:
was mich eben auch reizt ist 2k/50p im raw-format.
wären 3k/50p drin, würde mich dies wirklich erfreuen - nicht (nur) wegen der höheren auflösung, sondern vor allem wegen des geringeren crop-faktors.
die objektivwahl bei 2k ist ein problem wenn man auch mal weitwinkel möchte.
Antwort von carstenkurz:
jannard war derart in zugzwang, dass er eine ausgebremste epic präsentieren musste, weil er schlicht und einfach nichts anderes hatte. die 2/3" ist eben doch für red eine nummer zu groß.
die frage ist letztlich: hat jannard keinen kooperationspartner gefunden oder wollte er nicht?
Ich denke nicht, dass die ein Problem mit den Stückzahlen gekriegt hätten. Schleppender Anlauf der Produktion und lange Wartezeiten haben die doch noch nie gestört. Das Problem war maßgeblich mit Sicherheit, dass in den letzten 2 Jahren klar geworden ist, dass man eine Kamera in diesem Segment nicht mehr mit 2/3" verkaufen kann. Und '3k für 3k' hörte sich eben dann auch zu gut an um mit REDs Ansprüchen an Produktqualität vereinbar zu sein. Ich glaube, dass ne Menge Firmen heutzutage eine 3k Kamera für 3000 US$ bauen könnten. Aber nicht RED.
- Carsten
Antwort von RUKfilms:
was mich eben auch reizt ist 2k/50p im raw-format.
wären 3k/50p drin, würde mich dies wirklich erfreuen - nicht (nur) wegen der höheren auflösung, sondern vor allem wegen des geringeren crop-faktors.
die objektivwahl bei 2k ist ein problem wenn man auch mal weitwinkel möchte.
DITO