| Test : Zoom R16 von rudi Fr, 28.Mai 2010 | 2 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen
Mit dem R16 stellt Zoom ein ziemlich cooles Gadget für Videoproduzenten vor. Es erweist sich dabei nicht nur am Schnittplatz als praktischer Helfer, sondern kann auch bei der Aufnahme unterwegs wertvolle Dienste leisten. Wir haben uns den MultitrackRecorderAudioInterfaceJogShuttleMixer einmal kurz angesehen...

Dass man portable Audiorecorder mit den Funktionen eines USB-Audio-Interfaces kombiniert ist ja bei der Marke Zoom eigentlich schon ein alter Hut. Wenn man dann das Gerät allerdings noch als 8 Spur-Mixer für Schnittprogramme sowie als Jog-Shuttle verwenden kann darf man ruhig aufhorchen. Denn einzeln bezahlt man für all diese Gerätschaften deutlich mehr und hat anschließend natürlich auch mehr Geräte herumliegen.
Audio-Recorder
Als mobiler Audio-Recoder ist das R16 schon ganz schön groß geraten. Doch dank Batterie-Betrieb (6 x AA), Phantom-Speisung (nur für zwei Kanäle), XLR und Klinken-Eingängen ist man für viele Einsatzzwecke bestens gerüstet. Zumal er mit seinen Abmessungen von 37 x 23 x 5cm und einem Gewicht von ca. 1.3kg noch durchaus „tragbar“ ist.

Die echten Fader unterstützen dabei das schnelle Pegeln, die gerade mal 4 Aussteuerungs-LEDs pro Kanal dagegen weniger. Gegenüber einem normalen Flash Recorder liegt der größte Vorteil jedoch in der Möglichkeit gleich 8 Kanäle gleichzeitig (!!) auf SD(HC)-Karten aufzunehmen. Gerade bei Interview-Situationen mit mehreren Personen ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Wem 8 Spuren nicht reichen, der kann übrigens auch unkompliziert zwei R16 via USB koppeln und bekommt so ein sehr günstiges 16 Spur-Aufnahmesystem (was wir jedoch nicht testen konnten). Ach, ja, für ganz schnelle Shots sind auch noch 2 Mikrofon-Kapseln in das Gehäuse eingelassen, die qualitativ nicht mal schlecht klingen, jedoch aufgrund der Positionierung am Gerät wohl nur selten sinnvoll einsetzbar sind. Wer beugt sich schon zum Sprechen zum Mixer herunter? Aufgezeichnet wird im weit verbreiteten WAV-Fomat mit 44.1 Khz bei 16 oder 24 Bit-Samplebreite. Diese Files sollte jedes uns bekannte Videoschnittprogramm problemlos importieren können. Für Musiker steht außerdem noch eine integrierte Effekt-Sektion bereit, die wir uns jedoch nicht näher angesehen haben.
[19 Leserkommentare] [Kommentar schreiben] Letzte Kommentare:
 | Frank B. 15:22 11.06. | | Seid Ihr sicher, dass der Recorder im Standallone-Betrieb nur in 44,1 kHz sampled? Viele Prospekte und Werbeanzeigen geben 48 kHz an. Da das Gerät als...weiterlesen |  | deti 21:39 09.06. | | Heute kann ich eine Lösung des Problems anbieten: Wenn in den MIDI-Einstellungen von Sony Vegas Pro keine Zuweisung für MIDI-Output zum R16 vorgenomme...weiterlesen |  | rudi 14:50 08.06. | | Wir haben das R16 unter Vista 32 Bit getestet, sorry hätten wir wohl dazu schreiben sollen.
rudi |  | deti 14:33 08.06. | | Zoom hat sich in der Zwischenzeit meines Problems angenommen und ich habe die folgende Information erhalten:
Zitat: Dear Sir,...weiterlesen |  | [ Alle Kommentare lesen]
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