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Test : Die 100 Euro Liga der Schnittprogramme Teil 3 - Sony Movie Studio Platinum 9.0

von So, 21.Dezember 2008 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Einleitung
 Üppiger Funktionsumfang

Auch Sony bietet deutlich unter 100 Euro einen Abkömmling des professionellen Schnitprogramms Vegas an. Dabei wurde bei der kleinen Version so moderat abgespeckt, dass Einsteiger hier wirklich eine Menge geboten bekommen.


Wer keine Verpackung benötigt und online zahlt bekommt die neue Version des Vegas Movie Studio Platinum bereits für fast unglaubliche 56,95 Euro als Download-Version. Das noch etwas teurere Pro-Pack (online ab ca. 70 Euro) erhält zusätzlich noch diverse Soundloops sowie einen eigenen Editor (SoundForge Audio Studio) um Audiospuren detailliert zu bearbeiten. Wer auf HD-Bearbeitung verzichtet, kann die kleinste Version des Programms sogar für rund 26 Euro online beziehen. Das klingt doch kaum danach, als ob man hier ein vernünftiges Stück Software erwarten darf. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Sieht man einmal von Spezialfunktionen wie Adobes Tagging ab, bekommt der Anwender beim Vegas Movie Studio Platinum-Pack den rundesten Funktionsumfang aller aktuell erhältlichen 100 Euro Schnittprogramme auf seinen Rechner gespielt.



Üppiger Funktionsumfang



Diese mächtige Funktionsfülle ist allerdings zugleich auch die größte größte Schwäche des Programms. Die Bedienung ist -positv formuliert- für sehr videoaffine Anwender ausgelegt. Man kann einfach an jeder Stelle im Programm schrauben, was Semiprofis sehr freut, Anfänger aber auch leicht überfordert. Denn das Interface versteckt den üppigen Funktionsumfang nicht gerade hinter großen, bunten Knöpfen.

Üppig und auf Anhieb fast nicht zu überblicken - Sony Movie Studio Platinum.



Dafür gibt es auch kein Programm, das in sich derart logisch aufgebaut ist. Wer das dahinter stehende Konzept einmal begriffen hat, findet alles sofort dort, wo man es vermutet. Zumal es hier Funktionen gibt, die man auch bei weitaus teureren Programmen nicht findet: So lassen sich Effekte nicht nur auf einzelne Clips, sondern auch auf Tracks oder sogar den Master-Video-Output legen. Die Auswahl der Effekte ist schlichtweg als erlesen zu bezeichnen: So gibt es unter anderem eine Dreirad-Farbkorrektur, Gradationskurven und sogar einen Broadcast Farb-Limiter für sendefähige Farben. Gegenüber der großen Version fehlen natürlich auch viele Dinge wie 32 Bit Farbraum, sekundäre Farbkorrektur oder Vektorskope und die Anzahl der Video- und Audio Spuren ist auf jeweils 4 beschränkt. Dennoch reicht das Programm bereits in dieser Ausstattung auch für größere Projekte.

Filter wie Farbräder oder Gradationskurven gibt es bei der Konkurrenz in dieser Preisklasse schlichtweg nicht.



Audio


3 Seiten:
Einleitung / Üppiger Funktionsumfang
Audio
Üppige Importmöglichkeiten / Export / Stabilität über alles / Fazit
  

[4 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Marco    14:14 am 9.1.2009
"Wie würde man denn in SMS das Audio-Mastering machen?" Was genau möchtest du denn tun? "Mastering" kann vieles bedeuten. Marco
scrooge    14:09 am 9.1.2009
Verstehe, noch zwei kurze Fragen dazu: 1. Die Effektmöglichkeiten für einzelne Clips und die Bestimmung der Reihenfolge in SMS sind wirklich klasse (habs mir eben nochmal...weiterlesen
rudi    12:19 am 9.1.2009
Kommt wohl stark darauf an was man macht. In SMS kann ich Audioeffekte wie bei professionellen Audioprogrammen routen, und habe dabei auch Zugriff auf alle Parameter die ich mir...weiterlesen
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