| Test : Canon Powershot G7 - Frame-Grabber Finale von rob So, 6.Mai 2007 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen


Die Canon G7

Verarbeitung / Stabilität
Die Konstruktion des Gehäuses der G7 ist auf sehr gutem Niveau. Trotz des Kunstoffgehäuses vermittelt die Kamera einen robusten Eindruck und stell somit in unserem Dreiervergleich zusammen mit der Rich GR Digital die stabilste Kamera dar. Auch die Schalter und Regler der G7 hinterlassen durchweg einen guten Eindruck. Das metallene Drehrad auf der Gehäuse-Oberseite zum Einstellen der ISO-Werte erinnert mit seiner sicheren, rustikalen Bedienung an 70er/80 Jahre Designs, so wie die gesamte Kamera vom Look&Feel her Anleihen bei den Sucherkameras vergangener Jahrzehnte nimmt. Im deaktivierten Zustand wird das Objektiv komplett im Gehäuse versenkt und die Kamera präsentiert sich als geschlossener schwarzer Block, den man bendenkenlos auch ohne zusätzlichen Schutz in einen Tages-Rucksack oder eine Schultertasche stecken würde – für eine Hemd- oder Jeanstasche ist sie jedoch zu gross. Neben der insgesamt robusten Konstruktion vermittelt auch das rückwandige Display einen vertrauenswürdigen Eindruck – hier sollte nichts zu schnell brechen. Bemerkenswert an der G7 im Vergleich zu den anderen P&S dieses Tests ist ihr optischer Suche. Als einzige Cam unseres Testfeldes leistet sich die G7 einen optischen Sucher samt Dioptrin-Korrektur. Allerdings ist die G7 auch die voluminöseste Kamera in unserem Test. Mit Abmessungen von 106,4 x 71,9 x 42,5 mm bei 320g (ohne Akku) ist sie eigentlich fast zu gross für eine Point&Shoot – hier heisst es also abwägen, ob Gewicht und Größe für mobile Zwecke einer Immer-Dabei-Cam zu viel des Guten sind oder die dafür gebotene Robustheit und Griffigkeit das Gewicht „aufwiegen“.
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