Test : CANON HF-R48 - mittelmäßige Mittelklasse?: Einleitung
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Test : CANON HF-R48 - mittelmäßige Mittelklasse?

von Do, 11.Juli 2013 | 2 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Aus dem Messlabor
  Fazit

Gegenüber dem Vorjahresmodell HF R38 scheint die Kamera auf den ersten Blick unverändert: Eher bescheidene 38,5mm Weitwinkel (Kleinbild-äquivalent) mit entsprechend extremem 32fach-Zoom. Die Chipgröße beträgt weiterhin echte 1/4,85 Zoll mit 3 Millionen Pixeln, von denen 2,07 Millionen PixelPixel im Glossar erklärt effektiv genutzt werden.

Echte Veränderungen zeigen sich jedoch bei den Aufnahme-Formaten: So ist Canon jetzt mit der Konkurrenz gleichgezogen und bietet nun AVCHDAVCHD im Glossar erklärt mit 50p an. Alternativ gelingt auch eine direkte MP4-Aufnahme, und das sogar mit 35 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt bei ebenfalls 50 Vollbildern pro Sekunde. Grund dafür ist der neue DIGIC DV4 Signalprozessor, den Canon ab sofort in allen neuen Camcordern zu verbauen scheint. Allerdings fallen bis auf die höheren Bildraten gegenüber den Vorgängern ansonsten kaum weitere Neuigkeiten ins Auge.



Das Objektiv besitzt weiterhin nur einen manuellen Verschluss, dafür ist der mitgelieferte Akku nicht mehr so kurzatmig wie beim Vorgänger. Fast 90 Minuten Aufnahme am Stück waren bei unserem Modell möglich. Dass ist zwar nicht Spitzenklasse, jedoch schon ein Argument gegenüber Smartphones, die beim Dauer-Filmen meistens relativ schnell schlapp machen.

Nach dem Einschalten findet man nur die Programm-Automatik als halb manuellen Bedienungsmodus. Einen Zugriff auf den ShutterShutter im Glossar erklärt oder auf konkrete Blendenzahlen mit Gain gibt es in dieser Preisklasse bei Canon nicht. Ein kleiner Trick hilft zu immerhin festbleibenden Werten beim Filmen, ohne dass man von der Automatik überrascht wird. Hierfür wählt man die Programmautomatik und kann dann zusätzlich über den Parameter Belichtung indirekt die BlendeBlende im Glossar erklärt festsetzen. Dies gelingt zwar nicht mehr in aussagekräftigen F-Werten, sondern nur noch in (EV-) Korrektur-Angaben, also +/- 3.0 Stufen. Besser als nichts ist das allemal, Panasonic zeigt sich bekanntlicherweise offener für manuelle Eingriffe.

Zebra, HistogrammHistogramm im Glossar erklärt oder Einstellungen der Bildcharakteristik (Farbtiefe, Schärfe, Kontrast und Helligkeit) fanden wir nicht vor.

Bei den Audiofunktionen gewährt Canon zwar einen Kopfhörer-Ausgang sowie eine Pegelanzeige mit feinfühliger, manueller Aussteuerung für das interne Mikrofon. Einen externen Mikrofon-Eingang gibt es jedoch nicht. Positiv ist uns auch noch die variable Einstellung der Zoomgeschwindigkeit in drei Stufen aufgefallen.

Das Display sieht mit seinen 230.000 Pixeln deutlich pixeliger aus, als beim Primus in dieser Preisklasse der Panasonic HC-V727. Dafür muss man auch positiv den erweiterten Bildauschnitt beim Fokussieren anerkennen, der das manuelle Scharfstellen wieder etwas erleichtert.

Canon hält weiterhin am Konzept des eingebauten Speichers fest und so besitzt auch die HF R48 32GB internen Speicher, der sogar zur parallelen Aufnahme von MP4 und AVCHDAVCHD im Glossar erklärt auf SD-Karte genutzt werden kann. Und beinahe selbstredend gehört nun auch WLAN zum Lieferumfang in dieser Preisklasse.


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