Die Video Assist App verwandelt ein iPad in einen professionellen On-Set-Monitor samt Aufnahmefunktion - alles, was es dafür braucht, ist eine USB-Capture-Karte, welche das HDMI- oder SDI-Videosignal einer Kamera oder eines Videofunkempfängers nach USB-C/Thunderbolt wandelt. Video Assist bietet Funktionen wie LUTs, Compositing, Focus Peaking, False Color, Zebras, Video Transform, Grid Lines, Center Marks, Aspect Ratio Masks, Anamorphic Desqueeze und Audio-Meter. Per Auto Trigger wird die automatische Aufnahme für verschiedene Kameras unterstützt und das Livevideo kann ebenso wie das aufgenommene clean auf einem externen Monitor ausgegeben werden.

Das zur NAB erschienene Update auf die Version 2.1.2 bringt mehrere neue Funktionen mit, wie Unterstützung von bis zu drei Masken, einen Automatic Record Trigger für verschiedene Canon-Kameras, Metadatenextraktion für RED und Sony Venice Kameras samt Angleichung der Dateinamen und mehr.
Video Assist für iPad Version 2.1.2
- Der Mask-Effekt unterstützt jetzt drei separate Masken, es lassen sich auch mehrere Frame-Lines gleichzeitig anzeigen. Jede Maske hat unabhängige Einstellungen für Schattierung, Farbe, Linienstärke usw.
- Record Trigger kann jetzt mit der Canon C50 und Canon C400 verwendet werden. Alle Video-Output-Anzeigemodi werden unterstützt. Canon-Kameras, die dieselbe Art von Videoausgabe verwenden, funktionieren ebenfalls.
- Metadatenextraktion für RED und Sony Venice - Auf dem Kamera-Feed angezeigte Statusinformationen können per Computer Vision extrahiert werden. Zu den Metadatenfeldern gehören Clip-Name, Bildrate, Objektiv, Blende, ND-Filter, Belichtungsindex, Verschlusszeit, Weißabgleich, Farbkorrektur und Timecode-Start/-Ende.
- Kamera-Dateinamen für RED und Sony Venice angleichen - Der Kamera-Dateiname kann durch Metadatenextraktion erkannt und für in Video Assist aufgezeichnete Clips verwendet werden.
- Projekte zeigen nun ihre gesamte Dateigröße in der Projektansicht an. Dadurch lässt sich leicht erkennen, welche Projekte viel Speicherplatz auf Ihrem iPad belegen.
- Masken-Seitenverhältnisse können jetzt schnell über das Kontextmenü ausgewählt werden.

// Top-News auf einen Blick:
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Fehlerbehebungen
- Ein Problem wurde behoben, bei dem Record Trigger bei Verwendung der Sony Burano im S&Q-Modus wiederholt Aufnahme und Stopp auslöste.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem Dateien mit falscher Ausrichtung aufgenommen wurden, wenn die rückseitige iPad-Kamera verwendet wurde.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem der Composite-Effekt unbeabsichtigt die Auswahlansicht „From Project“ verbergen konnte.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem das Auswahlmenü für Auflösung und Bildrate unter iOS 18 schwer zu drücken war.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem das Kontextmenü für Mask und Composite unter iOS 18 schwer zu drücken war.
- Unterstützung für das 11”- und 13”-M4-iPad Air hinzugefügt.
Demo von Video Assist 2.0:
Preis
Video Assist kann im Apple App Store heruntergeladen werden, die kostenlose Demo-Version gibt ein Wasserzeichen aus und dient dazu, die Kompatibilität mit der verwendeten Capture-Karte und Kamera vor dem Kauf zu testen. Das Basisabonnement von Video Assist kostet 129,99 Dollar pro Jahr, das Pro-Abonnement mit Funktionen wie LUTs, Focus Peaking, False Color, Zebras, Compositing, ProRes-Aufnahme und Metadatenextraktion kostet 199,99 Dollar pro Jahr. Unterstützt werden unter anderem Capture-Karten von Accsoon, Elgato und AJA.


















