Roll will (wie aktuell ja viele Firmen) mit Hilfe von KI die Verwendung von Smartphones bei Talking-Head-Videos und Remote-Interviews revolutionieren. Aktuell gibt es eine iOS-App sowie eine Web-App für Browser, wobei die einfache Bedienung im Vordergrund steht.
Roll kann dabei nicht nur aus einer Aufnahme teilautomatisiert zwei Kamera-Positionen erstellen, sondern simuliert auch noch ein Bokeh. Highlight sind jedoch sicherlich die virtuellen Slider-, Dolly- und Jib-Bewegungen, mit denen jeder Clip noch professionell "aufgehübscht" werden kann.

Für all dies stellt die KI die sprechenden Charaktere vor der Kamera hochqualitativ frei, was in professionell anmutenden Ergebnissen resultieren soll:
Neben diesen Effekten kann ein Interview vor der Finalisierung auch noch weiterbearbeitet sowie textbasiert (!!) geschnitten werden. Der Export kann ebenfalls direkt aus der App mit verschiedenen Seitenverhältnissen für soziale Medien erfolgen.
// Top-News auf einen Blick:
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Bei iPhone-Modellen mit mehreren Kameras, wie z. B. dem iPhone 14 Pro, nehmen beide Kameras gleichzeitig auf und senden die Daten an die Cloud, wo Roll die einzelnen Kamera-Streams verarbeitet.
Durch die Aufzeichnung sogenannter "Slates" wird der Raum virtuell vorbereitet und eingemessen. Hierfür muss bei einem Slate die gefilmte Person aus dem Bild gehen, zurück ins Bild kommen, seinen Namen sagen, bis drei zählen und klatschen. Dies hilft verschiedene Benutzer zu identifizieren, die Audioeigenschaften zu analysieren und den Raum für die dreidimensionalen Kamerabewegungen zu erfassen.
Roll ist ab sofort verfügbar und die App kann kostenlos heruntergeladen werden. Benutzer können die App ausprobieren und sie für eine einmalige Aufnahme von bis zu zwei Stunden mit Wasserzeichen verwenden.

Die zusätzlichen Stufen "Creator" (49 Dollar/Monat auf Jahresbasis) und "Pro" (199 Dollar/Monat auf Jahresbasis) bieten den Nutzern zusätzliche Bearbeitungsmöglichkeiten, mehr Aufnahmestunden, zusätzliche Effekte und mehr Speicherplatz.



















