Die schon eingeführten Modelle Radeon RX 6800, 6800 XT und RX 6900 XT basieren alle auf der aktuell größten RNDA-2-GPU von AMD (Navi 21). Die nun vorgestellte Radeon RX 6700 XT basiert dagegen auf einem etwas kleineren Chip (Navi-22), der in günstigeren Mittelklasse Modellen verbaut werden soll.
Mit 12GB GDDR6-RAM (192 Bit, ca. 384 GB/s) ist die Radeon RX 6700XT auch für Videobearbeitung ausreichend mit Speicher dimensioniert und landet in der Gaming Leistung recht nahe an der teureren AMD Radeon RX 6800. Überraschenderweise soll die neue AMD-GPU nicht nur mit der Nvidia GeForce RTX 3060 Ti mithalten können, sondern sogar die GeForce RTX 3070 in manchen Benchmarks übertrumpfen. Unabhängige Test werden mit der Auslieferung der Karte zum 18. März erwartet.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 479 Dollar. Noch gibt es keinen offiziellen Euro-Preis und die Verfügbarkeit dürfte wie bei allen anderen aktuellen Grafikkarten auch bei diesem Modell katastrophal schlecht ausfallen. Eventuell wirkt bei dieser Markteinführung etwas "abfedernd", dass gleich von Beginn an zusätzliche Custom-Modelle von Drittherstellern angeboten werden dürfen.
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Da Nvidia jedoch neuerdings die eigenen Karten in den Treibern für Crypto-Mining künstlich ausbremst könnte dies leider die AMD Modelle für diese Heuschrecken noch interessanter machen. Bekanntlicherweise kaufe die Miner gerade wieder jede aktuelle Grafikkarte mit guten Hashwerten, die sie nur irgendwo finden können.
Da sich Händler von diesem Geschäft meist auch eine Scheibe abschneiden wollen, sind tatsächlich verfügbare Grafikkarten meist nur deutlich über ihrer unverbindlichen Preisempfehlung verfügbar. Wer versuchen will eine Radeon RX 6700XT zum normalen Preis zu ergattern, schafft dies wahrscheinlich am ehesten über die direkte Bestellung bei AMDs Webseite, wo der Preis sicher nicht über dem UVP liegt. Allerdings braucht man auch hier erfahrungsgemäß viel Glück, um am Vorstellungstag wirklich an ein Modell zu gelangen.


















