Betriebssysteme spielen ja eigentlich eine immer geringere Rolle. Wer beispielsweise mit der Adobe CS4 arbeitet, weiß oft gar nicht mehr, ob er an einem Mac oder PC sitzt. Viele Applikationen bringen ihre eigene Oberfläche mit und bieten einen einheitlichen Bedienungs-Standard, der systemübergreifend funktioniert.
Zudem gibt es immer mehr Software, die unter diversen Betriebssystemen (oder gleich im Browser) läuft. Damit wird die eigentliche Performance eines Betriebssystems wieder zu einem wichtigen Faktor. Und eigentlich dachten wir, dass Linux, Mac OS X und Windows Vista sich hier heutzutage nichts schenken. Doch ein Blick in
unsere Hausbenchmark-Tabellen machte uns stutzig. Hier führte immer wieder Vista 64 installiert auf Mac Pros deutlich vor Mac OS X. Eine weitere Recherche führte uns im Netz u.a. zu dem gelinkten Artikel, der noch dazu von einer Mac-Fanzine veröffentlicht wurde und uns darum nicht unglaubhaft erscheint. Hier wurde systematisch Vista 64 auf zwei verschiedenen Macs installiert und dann diverse AFX-Benchmarks gefahren. Dass dabei Vista meistens 25-35 Prozent schneller ins Ziel kommt als Mac OS X ist recht überraschend. Denn das sind Geschwindigkeitsunterschiede, die man sich sonst als Prozessorupgrade teuerst erkaufen muss. Ziemlich bemerkenswert, finden wir.