Die von OpenAI ausgelöste Speicherkrise zieht immer weitere (erwartbare) Kreise: nachdem Apple schon die Preise für seine neuen MacBook Air und MacBook Pro Modelle um mehrere hundert Euro angehoben hatte, folgen jetzt noch drastischere Preiserhöhungen für die über Apple angebotenen externen SanDisk SSDs.

So kostet eine SanDisk 3 TB SSD, welche vor kurzem noch für 500 Dollar zu haben war, jetzt 1.200 Dollar (bzw. rund 1.250 Euro), mehr als doppelt soviel wie zuvor, und eine mobile 2 TB SSD jetzt 360 Dollar statt vorher 120 Dollar - eine Verdreifachung des Preises. Es gibt aber auch eine billigere Alternative - siehe Preisvergleich unten -, denn im freien Markt wird die gleiche SanDisk Professional PRO-G40 4TB SSD mit Thunderbolt 3 deutlich billiger angeboten: ohne den Apple-Aufschlag gibt es sie bereits ab 850 Euro, d.h. ihr Preis hat sich in den letzten Monaten "nur" verdoppelt. Die SanDisk Professional PRO-G40 Serie ist besonders für die Arbeit mit Video optimiert - sie sitzt in einem robusten Gehäuse und überträgt Daten per Thunderbolt 3 und USB 3.2 Gen 2 mit einer konstanten Geschwindigkeit von bis zu 3.000 MB/s beim Lesen und 2.500 MB/s beim Schreiben.

// Top-News auf einen Blick:
- DJI Osmo Pocket 4P - Dual-Kamera mit 17 Blendenstufen Dynamik, 3x Zoom und D-Log2
- Actioncam-Gigant GoPro erwägt Verkauf oder Merger
- Sony A7R VI vorgestellt mit 66,8MP, Dual Gain und bis zu 120min 8K-Videoaufnahme
- Canon stellt EOS R6 V und RF 20-50mm F4 als PowerZoom-Kombination vor
- Panasonic Lumix L10 - Kompaktkamera mit GH7-Sensor und V-Log vorgestellt
- ZineControl - Monitoring und Fernsteuerung per App für die Nikon ZR
Apple folgt damit dem allgemeinen Trend: nachdem erst RAM teurer geworden war, betrifft inzwischen die durch die enorme Nachfrage durch KI-Rechenzentren verursachte Knappheit und damit Verteuerung auch klassische Festplatten und SSDs. Hersteller von Speicher, Grafikkarten, Festplatten, SSDs und anderen Bauteilen erzielen wesentlich höhere Margen beim Verkauf ihrer Produkte an Rechenzentren als an Consumer. Zum Teil wurde auch die Produktion zu Lasten der auf gewöhnliche User zielenden Produktlinien auf spezielle Modelle für Rechenzentren umgestellt, sodass auch einfach weniger produziert wird.




















