Apple hat heute neue MacBook Pro Modelle mit M5 Pro und M5 Max sowie ein aktualisiertes MacBook Air mit dem regulären M5 vorgestellt. Im Kern der Ankündigung stehen die neuen Prozessorgenerationen, wobei Apple insbesondere die Fortschritte bei der KI-Berechnung und einer neuen Chip-Verbundtechnik namens "Fusion Architektur" hervorhebt.

Bei den Spitzenmodellen für Profis, dem 14- und 16-Zoll MacBook Pro, kommen erstmals die M5 Pro und M5 Max zum Einsatz. Deren Hauptneuerung ist die sogenannte Fusion Architektur, bei der zwei separate Chiplets (Dies) zu einem System-on-a-Chip verbunden werden. Die CPU dieser Chips verfügt über bis zu 18 Kerne, aufgeteilt in sechs besonders leistungsstarke "Super-Kerne" für Single-Thread-Aufgaben und zwölf neue Performance-Kerne für effiziente Multithread-Workloads.

Die GPU der nächsten Generation integriert in jedem Kern einen "Neural Accelerator", was zusammen mit einer höheren Speicherbandbreite die KI-Rechenleistung deutlich steigern soll. Konkret verspricht Apple eine bis zu vierfach schnellere KI-Performance im Vergleich zur M4-Generation und eine Verachtfachung gegenüber M1-Modellen. Die Grafikleistung wird mit einem Plus von bis zu 50 Prozent im Vergleich zu M4 Pro und Max angegeben, wobei eine dritte Generation von Raytracing-Kernen für bessere 3D-Darstellung sorgt.
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Erstmals verbaut Apple zudem einen eigenen Chip für drahtlose Netzwerke (N1), der WLAN 7 und Bluetooth 6 ermöglicht. Anschlussseitig bleibt es bei drei Thunderbolt-Anschlüssen, die nun aber dem neueren Standard Thunderbolt 5 entsprechen. Äußerlich ändert sich nichts, das Design und das Liquid Retina XDR Display mit optionalem Nanotexturglas bleiben gleich.

Parallel dazu wurde das MacBook Air in 13- und 15-Zoll mit dem Standard M5 Chip aktualisiert. Auch hier steht die KI-Beschleunigung im Vordergrund, mit einer Neural Engine in jedem GPU-Kern. Apple verspricht eine bis zu 4-mal schnellere KI-Performance als beim M4 und eine 9,5-mal schnellere als beim M1. Der gemeinsame Arbeitsspeicher bietet mit 153 GB/s eine um 28 Prozent höhere Bandbreite als der Vorgänger. Die SSD ist nun ebenfalls schneller und verdoppelt sich in der Standardkonfiguration von 256 GB auf 512 GB; optional ist erstmals eine Konfiguration mit bis zu 4 TB möglich. Auch das MacBook Air erhält den neuen Apple N1 Chip für WLAN 7 und Bluetooth 6. Das Design bleibt unverändert, die Farbpalette wurde jedoch um die neue Farbe Himmelblau erweitert.
Die mögliche Vorbestellung startet morgen, dem 4. März, die Auslieferung und der Verkauf in den Stores beginnen am 11. März. Die Preise starten beim MacBook Air M5 bei 1.199 Euro, beim 14-Zoll MacBook Pro M5 Pro bei 2.499 Euro und beim 16-Zoll MacBook Pro M5 Max bei 4.499 Euro.



















