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Tiffen Black Pro Mist vs Schneider Hollywood Blackmagic



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Frage von pillepalle:


Ich habe gestern meinen Schneider Hollywood Blackmagic 1/4 Filter bekommen. Bisher habe ich als Diffusionsfilter immer die Tiffen Black Pro Mist in 1/8 und 1/4 Stärke verwendet. Gerade auf den Sigma Optiken, die mir manchmal etwas zu scharf/brutal waren. Oft fand ich die Halos und den Diffusionseffekt allerdings etwas zu stark/präsent so daß ich bei den Tiffen meist nur die 1/8 Stärke verwendet habe. Bekannterweise nimmt der Effekt ja mit zunehmender BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt ab. Also hole ich mir immer 2 verschiedene Stärken jedes Filters. Für die kurzen Brennweiten einen schwächeren und für die längeren Brennweiten einen stärkeren.

Der Hollywood Blackmagic hat gegenüber den Tiffen den Vorteil auch bei den stärkeren Varianten weniger Halos zu bilden, also vor allem weich zu zeichnen und weniger die Spitzlichter überstrahlen zu lassen. Und da viele Leute von dem Schneider Filter schwärmen, wollte ich den natürlich auch mal ausprobieren. Alternativ könnte ich natürlich auch nur eine Weichzeichnung verwenden die gar keine Halos macht, aber wenn der Halo Effekt nicht übertrieben wirkt, ist er eigentlich ganz schön.

Vielleicht hilft es dem ein oder anderen die Filter mal nebeneinander zu sehen. Mir ging es bei dem ersten Vergleich erstmal nur um den WeichzeichnerWeichzeichner im Glossar erklärt Effekt (die Halos muss ich mit Spitzlichtern bzw. Lichtquellen im Bild nochmal separat testen). Was neben der Diffusion vor allem auffällt wie stark der Tiffen Filter auch die Kontraste reduziert. Das kann bei kontrastreichen Motiven sogar manchmal recht hilfreich sein. Auch der Schneider Filter reduziert die Kontraste, aber in viel geringerem Maße.

Ich war jedenfalls etwas überrascht wie dezent der Effekt ganz allgemein beim Schneider Filter ist. Hatte ursprünglich vor mir noch die 1/8 Stärke dazu zu holen. Jetzt neige ich aber dazu mir als nächsten den 1/2er zu holen. Die Aufnahmen wurden mit 24MP gemacht (also ca. 6K Auflösung) und einem 50mm Objektiv.

Originalaufnahme ungefiltert

zum Bild


100% Ausschnitt ungefiltert

zum Bild


100% Ausschnitt Hollywood Black Magic 1/4

zum Bild


100% Auschnitt Black Pro Mist 1/4

zum Bild



VG



Antwort von Axel:

Nicht gerade Schnäppchen, zumal man ja verschiedene Brennweiten berücksichtigen musst. Ich hatte mal einen, nur als Effektfilter für das Brautkleid, 1/2, wenn ich mich recht erinnere. Hab mich nie getraut, den tatsächlich zu verwenden. Was sagst du zu Weichzeichnung / Blooming in der Nachbearbeitung?



Antwort von pillepalle:

@ Axel

Sieht anders aus wenn man es in der Post macht. Gilt aber für fast alles. Auch Blendenflecke aus der Post finde ich ziemlich gruselig :) Das was man noch machen kann sind echte Bildfehler als OverlayOverlay im Glossar erklärt über's Bild zu legen. Das sieht dann meist noch ganz gut aus. Aber das schöne an diesen Dingen ist ja, dass man sie bereits in der Kamera sieht und so ganz gut steuern kann.

VG








Antwort von rush:

Ich kann die Bilder leider nicht sehen *am kopf kratz*
Edit: im Chrome Browser jedenfalls nicht... in Edge etwa klappt es tadellos.

Interessant das der Effekt da tatsächlich sehr dezent ist beim Schneider und auch der Unterschied im Kontrast generell ist ja eklatant verglichen mit dem Pro Mist



Antwort von pillepalle:

@ rush

Liegt an Deinen Browsereinstellungen zur Sicherheit. Die Bilder liegen nicht auf einer https Seite

Ja, 1/4 kann eben bei einem Filtertyp mal relativ viel und mal relativ wenig sein. Man holt sich ja in der Regel nur die Filter die man wirklich braucht. Die Schneider Filter in Schraubfassung musste ich mir in Amerika bestellen. In Deutschland gab's irgendwie nur die Filterscheiben.

VG



Antwort von srone:

_without_edit.jpg so sieht dein unbearbeitetes bild mit der digitalen filtersuite tiffen dfx 4 - black pro mist aus, ich finde so etwas lässt sich mit der tiffen suite durchaus in der post machen...;-)

lg

srone



Antwort von pillepalle:

Bei so einem einfachen Detail geht das sicherlich eher. Aber bei Motiven mit Hintergrund sieht das sicher nochmal anders aus. Kann Dir bei Gelegenheit mal was mit Hintergrund und ein paar Lichtern einstellen.

VG



Antwort von srone:

gerne...;-)

lg

srone



Antwort von Onkel Danny:

Also wenn man nur die harte Schärfe etwas mildern möchte, dann empfehle ich den Digital Diffusion Filter von Tiffen.
Bei dem fallen auch die Halos und das glowing weg.

Kann man auch ruhig etwas stärker nehmen, ohne gleich eine heftige Weichzeichnung zu haben.

Und ja, beim Schneider fällt der Kontrast echt deutlich weniger ab als beim Tiffen, schon heftig.

greetz



Antwort von pillepalle:

Hab gerade nochmal ein paar Aufnahmen mit 'Bokeh' gemacht. Dabei ist mir erstmal aufgefallen wie schmutzig meine Tiffen Filter waren. Sind zwar Diffusion-Filter aber nach einem Jahr Einsatz konnten die eine Reinigung gut vertragen. Kommen mir vor wie neu *lol* Aus Spaß habe ich auch mal einen Cokin Black Net Filter (P.145) mitlaufen lassen, den ich noch herumfliegen hatte. Wieder alles mit einem 50er bei BlendeBlende im Glossar erklärt 2.8 aufgenommen.

Ohne Filterung

zum Bild


Tiffen Black Pro Mist 1/8

zum Bild


Tiffen Black Pro Mist 1/4

zum Bild


Schneider Hollywood Black Magic 1/4

zum Bild


Cokin Black Net (P.145)

zum Bild



Mir ist auch nie wirklich aufgefallen, wie deutlich man manche Filter im Bokeh sehen kann. Beim Cokin sieht man tatsächlich das recht grobe Netz bereits deutlich im kleinen Bild. Mit kleinen Buchstaben oder ähnlichem auf den Filtern könnte man also ganz individuelle Unschärfen kreieren :) Leider kann man hier ja nur 900 px Bilder verlinken, aber ich habe zumindest mal 50% Ansichten der Bokehbälle rausgecropt. Es sind irgendwie auch nur 8 URLs Pro Beitrag erlaubt, deshalb nur die wichtigsten Details. Da sieht man aber was z.B. beim Schneider Filter passiert (Punkte), wogegen man beim Tiffen nichts im Bokeh findet.


50% Ansicht - Tiffen Black Pro Mist 1/4

zum Bild


50% Ansicht - Schneider Hollywood Black Magic 1/4

zum Bild


50% Ansicht - Cokin Black Net (P.145)

zum Bild


@ srone
Du kannst mir ja mal gerne zeigen was die Tiffen Suite daraus macht, falls Du Langeweile hast :)

VG



Antwort von srone:

_NZ63847-edit.jpg ...sieht dann, ausgehend von deinem ungefilterten bild, bei gleicher parametrisierung wie oben digital (dfx4) black pro mist, so aus...;-)

lg

srone



Antwort von -paleface-:

srone hat geschrieben:
...sieht dann, ausgehend von deinem ungefilterten bild, bei gleicher parametrisierung wie oben digital (dfx4) black pro mist, so aus...;-)
Nutzt man die DFX Filter überhaupt noch? Oder hast du da noch ein Uralt Standalone auf dem PC?
Dachte das wird nicht mehr weiter entwicklet?








Antwort von srone:

screenshot-dfx.jpg hier mal ein scrennshot von dfx4, welches als standalone, sowie photoshop, premiere pro, after effects und ofx (resolve) plug-ins geliefert wird.

die möglichkeiten sind weitreichendst, alleine die matte funktion ist ein traum - den filter nur in selektierten helligkeitsbereichen wirken zu lassen...:-)

lg

srone



Antwort von srone:

@paleface

es wird leider nicht mehr weiterentwickelt, da hast du recht, aber rennt nach wie in oben beschriebenen programmen problemlos.

lg

srone



Antwort von pillepalle:

@ srone

Hey Dank Dir :) Ja, das Bild gestern will ich mal nicht mitrechnen, weil ich da die Filter noch nicht geputzt hatte. Aber das heute sieht schon ziemlich anders aus... finde ich zumindest. Also gerade was die Halos und Konraste betrifft.

VG



Antwort von srone:

@pillepalle

ich hab da quick"n"dirty ein preset drübergelegt, bei obigem screenshot siehst du ja die weitergehenden möglichkeiten.

mir ist schon klar, dass ein optischer filter anders arbeitet, doch tiffen hat die digitale variante sehr nah rangebracht und hat imho den vorteil, den gewollten effekt in der post, clip für clip, austüfteln zu können.

lg

srone



Antwort von pillepalle:

Ja, mit mehr Fummelei bekommt man das sicher noch besser hin. Aber das was die Software überhaupt nicht erkennt sind z.B. direkte Lichtquellen die ein Überstrahlen erzeugen und welche die es nicht tun. Und das ist ja nur ein Still/Foto. Bei Film bewegen sich Lichter ins Bild hinein und hinaus. Das wird nie wie ein Kamerafilter aussehen. Außerdem hat man auch nicht den Benefit, das direkt in der Aufnahme zu machen. So ähnlich wie ein High Pass Filter im Audiobereich der in der Post hinzugefügt wird, um tieffrequentes Rumpeln zu entfernen. Wenn man das am Mikrofon, noch vor dem Preamp filtert rumpelt es erst gar nicht auf der Aufnahme.

So relativ grobe Sachen (weichzeichnen über alles oder partiell) kriegt man damit hin, aber nicht wirklich was in der Realität passiert. Nicht nur weil sie wegen der Kompelxität, sondern manchmal auch wegen der Zufälligkeiten die dabei entstehen und gerade schön daran sind. Ich will jetzt nicht die Suite oder Post allgemein schlecht reden, für manche Sachen ist das völlig ok. Aber ich finde der Filtereinsatz lohnt sich trotz Post immer noch und eine Suite ist kein echter Ersatz dafür.

VG



Antwort von srone:

schau dir mal im obigen screenshot die matte einstellungen an. da ist bei 80% helligkeit schluss, dass könnte man problemlos nach oben aufziehen, ich verstehe ohnehin nicht ganz warum black pro mist, wenns um die lichter geht? da würde ich pro mist bevorzugen.

lg

srone



Antwort von Axel:

@srone
@pillepalle

Also erstmal vielen Dank für das, was ihr hier abzieht. Bleibt am Ball.
Ja, mit mehr Fummelei bekommt man das sicher noch besser hin. Aber das was die Software überhaupt nicht erkennt sind z.B. direkte Lichtquellen die ein Überstrahlen erzeugen und welche die es nicht tun. Und das ist ja nur ein Still/Foto. Bei Film bewegen sich Lichter ins Bild hinein und hinaus. Das wird nie wie ein Kamerafilter aussehen. Außerdem hat man auch nicht den Benefit, das direkt in der Aufnahme zu machen. So ähnlich wie ein High Pass Filter im Audiobereich der in der Post hinzugefügt wird, um tieffrequentes Rumpeln zu entfernen. Wenn man das am Mikrofon, noch vor dem Preamp filtert rumpelt es erst gar nicht auf der Aufnahme.

So relativ grobe Sachen (weichzeichnen über alles oder partiell) kriegt man damit hin, aber nicht wirklich was in der Realität passiert. Nicht nur weil sie wegen der Kompelxität, sondern manchmal auch wegen der Zufälligkeiten die dabei entstehen und gerade schön daran sind. Ich will jetzt nicht die Suite oder Post allgemein schlecht reden, für manche Sachen ist das völlig ok. Aber ich finde der Filtereinsatz lohnt sich trotz Post immer noch und eine Suite ist kein echter Ersatz dafür. Mein Problem ist, dass ich bisher nur einige Beispiele gesehen habe, wo ich den Tiffen 1/8 besser fand als ohne und den 1/4 schon zu kitschig. In der Medikamentenlehre spricht man von "geringem Wirkungsgrad":
> optimale Dosis unterschritten = keine Wirkung
> optimale Dosis überschritten = Vergiftungsdelir (übrigens im Falle des Klassikers Digitalis inklusive Halos und Überstrahlungswahrnehmung).

Nun gut, könntest du sagen, dann nimm doch den 1/8, und gut ist. Jedoch, wie du selbst schreibst, ist der 1/8 auf dem Weitwinkel dann evtl. ein 1/4.

Dfx waren gut (hatte Testversion). Ähnliches lässt sich in FCP mit TYK Highlights/Shadows (Simon Ubsdell, hier vor allem die Settings White Diffuse und Shadows Diffuse mit den entsprechenden Masken-Thresholds, der Link lässt sich leicht ergoogeln) und A Better Glow von Interfacelab nachbauen, in Resolve gibt es natürlich Luma-Qualifier-Masken mit BlurBlur im Glossar erklärt und Glow.



Antwort von srone:

_NZ63847-edit2.jpg hier nochmal neu bearbeitet mit anderen matte einstellungen...;-)

lg

srone



Antwort von pillepalle:

@ srone

Es geht ja nicht nur um die Lichter. Der Pro Mist hebt die Schatten zu sehr an. Da wird das Bild relativ flau, so ähnlich, wie wenn man einen Beigen Nylonstrumpf, statt eines Schwarzen verwendet. Dadurch das man schwarze Elemente in den Filter setzt, erhält man mehr Kontrast. Das Weichzeichnen ist die andere Eigenschaft der Filter. Während beim Pro Mist mit zunehmender Stärke/Weichzeichnung auch die Halos zunehmen, bleiben die Halos beim Hollywood Black Magic kontrolliert. Klar kann man auch in der Post Falten wegbügeln, oder Strukturen glätten, aber das ist immer zusätzliche Arbeit. Wenn man vorher schon weiß, dass die Dame nicht jede Falte sehen möchte, kann man die auch gleich bei der Aufnahme reduzieren.

Das zweite Beispiel ist aber nur unwesentlich besser. Die Halos sind immer noch ganz andere, jetzt ist auch der Baby-Pin viel stärker weichgezeichnet und die Lichter im Vordergrund sind auch viel heller. Aber wie gesagt. Viele Wege führen nach Rom. Ich mache vieles gerne bereits in der Kamera und finde das lohnt sich.

VG








Antwort von srone:

ich verwende den pro-mist (digital) lieber als den black, bin mir aber bewusst, dass ich im selben node das schwarz via curves wieder runterziehen muss, dass es knapp aufsitzt.

und wie gesagt mit den matte einstellungen kann ich die wirkungsweise des pro-mists dezidiert auch nach unten begrenzen.

der schneider scheint mir eher vergleichbar mit dem black satin filter von tiffen, siehe hier. _NZ63847-edit3.jpg lg

srone



Antwort von pillepalle:

Den Black Satin habe ich selber nie ausprobiert. Ich werde mir irgendwann der Vollständigkeit nochmal welche zulegen die nur weichzeichnen, also ohne die Lichter zu beeinflussen. Wollte Dich jetzt auch nicht in Deiner Bildbearbeiter-Ehre herausfordern :) Für mich waren Deine Beispiele aber extrem hilfreich, weil ich zumindest eine Vorstellung davon bekomme, wie sowas in der Post aussehen könnte. Am Ende muss man ja nur wissen, was sich besser in der Post machen lässt und was besser nicht.

Aber falls es noch andere Freunde von Diffusionsfiltern gibt, können die hier gerne auch noch ein paar andere Beispiele posten. Ich selber lerne bei dem Thema immer noch dazu. Die Filterung ist ein ziemlich umfangreiches Thema. Es gibt übrigens ein paar neue Diffusionsfilter die relativ günstig sind. Leider nur in zwei Stärken. Bin mir noch nicht sicher was ich von denen halten soll.

https://www.youtube.com/watch?v=JOGSeAqvhdk

VG



Antwort von srone:

die herausforderung habe ich gerne angenommen...:-)

bin halt sehr überzeugt vom tiffen dfx, klar 500€ für das ganze paket sind kein schnäppchen aber die möglichkeiten nahezu unendlich, man hat quasi alle tiffen filter in allen stärken plus eben die mattefunktion und noch viel mehr, das hat mich überzeugt...;-)

btw ich sehe den filtereinsatz beim bild, wie den halleinsatz beim ton, erst wenn man es ausschaltet, sollte was fehlen...;-)

lg

srone



Antwort von pillepalle:

Haha... ja, Hall ist auch so ein Thema. Oft ist es ja vor allem Gnadenhall :)

Aber mit der Suite fährt man definitiv günstiger, als sich einen umfangreichen Satz Filter zuzulegen. Und wie gesagt, wenn's für Dich gut funktioniert, ist doch alles Bingo-Bongo :) Ich habe kein Problem damit mich schon in der Kamera festzulegen.

VG



Antwort von srone:

_NZ63847-edit4.jpg so und nun zum abschluss für interessierte noch tiffen (dfx) black pearlescent...;-)

lg

srone



Antwort von Ziggy Tomcat:

pillepalle hat geschrieben:
Es gibt übrigens ein paar neue Diffusionsfilter die relativ günstig sind. Leider nur in zwei Stärken. Bin mir noch nicht sicher was ich von denen halten soll.

https://www.youtube.com/watch?v=JOGSeAqvhdk

VG
Dieses Video zeigt ein Vergleich zwischen CineBloom und u.A. dem Promist. In dem ersten Testszenario gefällt mit der Promist am besten. Der Cinebloom geht ganz schön an die Schattenzeichnung und Blacks ran, das kann aber auch gut sein, wie man bei dem Outdoortest sehen kann. Geschmackssache...





Antwort von sascha_kvfs:

Falls jemand eine DIY-Variante ausprobieren mag: ich hatte mal einen Musikvideodreh bei Nacht, mehrere schöne Autos im Halbkreis (Porsche etc) mit eingeschaltetem Licht als Gegenlicht, der Musiker mitten drin. Habe mir einen UV-Filter für das Sigma 18-35 geschnappt, Haarspray in die Luft gesprüht und mit Gefühl den Filter mehrmals durch die Wolke gezogen. Hat funktioniert :) Leider habe ich grad keinen Screenshot parat, kann aber gern nachgereicht werden!



Antwort von roki100:

sascha_kvfs hat geschrieben:
Falls jemand eine DIY-Variante ausprobieren mag: ich hatte mal einen Musikvideodreh bei Nacht, mehrere schöne Autos im Halbkreis (Porsche etc) mit eingeschaltetem Licht als Gegenlicht, der Musiker mitten drin. Habe mir einen UV-Filter für das Sigma 18-35 geschnappt, Haarspray in die Luft gesprüht und mit Gefühl den Filter mehrmals durch die Wolke gezogen. Hat funktioniert :) Leider habe ich grad keinen Screenshot parat, kann aber gern nachgereicht werden!

https://youtu.be/nlClWE28GGk?t=75



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=5EpncsLkPnA








Antwort von Axel:

Der Cinebloom-Filter (den man nur als Import kriegt, der aber dann trotz Versand und Zoll in etwa soviel kostet wie Tiffen BPM) ist ein starker Effekt-Filter:

... und nur für den Extrem- Effekt würde ich sowas einsetzen.

Inzwischen habe ich mich von Brandon Li überzeugen lassen, der in seinem BTS Crossroads / A7SIII - Review - Video erklärt, dass Tiffen Black Pro Mist 1/8 und 1/4 für ihn praktisch Immerdrauf-Filter sind. Ich habe beide gekauft und getestet. Ich stellte fest, dass fast kein moderner Film oder eine moderne Serie ohne diese Filter arbeitet (achtet mal drauf).
Bilanz:

> die Filter sind (brennweitenabhängig) im Großen und Ganzen sehr subtil und werten das Bild subjektiv auf. Das hängt mit dem Highlight-Rolloff auch bei Clipping zusammen und damit, dass auf Kino-Leinwänden die projizierten Lichter immer überstrahlten. Also ist es auch ein Filmlook-Filter.

> die Filter können unerwünschte Reflexe produzieren (wie alle Filter). Falls man keine Mattebox will (z.B. Tilta), braucht man dann wenigstens eine aufschraubbare Sonnenblende. Und selbst dann kann man, zumal bei Run&Gun, Reflexe nicht ausschließen, denn natürlich will man vor allem Gegenlicht.

> Autofokus funktioniert etwas schlechter.

> durch Effekte in der Post lässt sich der Filter simulieren. Zu 100%? Wen interessiert's? Es ist ein Effekt, kein Dogma. Es interessiert mich z.B. auch nicht, dass der Post-Tiltshift-Effekt nicht eine Tiltshift-Optik perfekt simuliert, weil auch vor allem der Post-Effekt besser aussieht.



Antwort von roki100:

Ich habe beide gekauft und getestet. Ich stellte fest, dass fast kein moderner Film oder eine moderne Serie ohne diese Filter arbeitet (achtet mal drauf).
So siehts aus. Bei einem Video habe ich gesehen, wie einer soft oder Weichmacher Filter hinten dran macht (rear Filter magnetisch oder clip irgendwas). Das ist besser, weil keine Reflexe usw. Ich wette, wenn man etwas dickere transparente Plastik, 0.5mm dick (von irgendwelcher Verpackung), hinten dran macht, wird es ähnlich "bloomen". ;)

EDIT:
vll. gibt es hier die Dinger: https://www.kasefilters.de/filter-sets für Mondpreise.


hier sieht man auch Plastik Filter :)

https://www.youtube.com/watch?v=-I2ri1Agshk



Antwort von Axel:

roki100 hat geschrieben:
EDIT:
vll. gibt es hier die Dinger: https://www.kasefilters.de/filter-sets für Mondpreise.
Finde ich nicht. Da der Filter vor den Sensor kommt, ist der Durchmesser des Objektivs egal. Ich folgte der Regel, dass man die kleineren Objektive mit Step-Up-Ringen vergrößert (was leider aber auch den Abstand vom Frontglas zum Filter erhöht und Reflexe wahrscheinlicher macht). Ich entschied mich für 72 mm und zahlte so "nur" ~ 100 € pro Filter, hätte ich 82mm nehmen müssen, wäre das das Doppelte eines Kase-Filters gewesen. Wie auch immer, es gibt z.Zt. keinen Kase-Diffusor.



Antwort von Darth Schneider:





Antwort von roki100:

als musste unbedingt der Ventilator angemacht werden, um es professioneller aussehen zu lassen...? ;) Die Blondine hat bestimmt gefroren.



Antwort von Frank Glencairn:

Das schöne dabei ist, daß Moire überhaupt kein Thema mehr ist :D




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