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Sony, Canon, Panasonic und Nikon locken mit Cashback-Aktionen



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Frage von Jan:


Ich war eine Zeit hier nicht online, vielleicht wurde das ein oder andere hier schon gepostet. Nikon führt seit dem 15.Oktober eine Aktion durch, Sony seit 18.Oktober. Es gibt teilweise recht gute Abschläge wie bei der Nikon Z6 bis zu 400€ je nach Kit und beim Dauerbrenner Sony A7III 150€. Es ist sicher nur eine Frage der Zeit, wann Canon eine neue Aktion durchführt.





https://www.mynikon.de/promotions/sofor ... gJj6_D_BwE

https://www.sony.de/cashback

https://www.panasonic.com/de/mein-panas ... hback.html



Antwort von cantsin:

Jan, wie siehst Du aus Deiner beruflichen Sicht den Erfolg des Nikon-Spiegellossystems? 400 Euro Rabatt sehen schon nach Verzweiflungsaktion aus...



Antwort von Jan:

Es ist ruhig geworden, das muss ich sagen. Mir hat schon mein Nikon-Vertreter bestätigt, dass die Z7 sich auch in den großen Fachgeschäften nicht so gut dreht, es geht fast immer um die Z6. Der erste Run auf die Z6 ist vorbei. Es gibt natürlich auch zu Recht Leute die sauer sind. Nikon hat vor Monaten angekündigt, ein Update für CFexpress-Karten den Kunden zur Verfügung zu stellen. Mir ist nicht bekannt, dass dieses Update schon kam. XQD-Karten sind teilweise unverschämt teuer, CFexpress-Karten kann beispielweise San Disk liefern. Nur funktionieren die nicht in den Nikon-Modellen, weil das Update fehlt. Ob die neue Nikon Z 50 zündet, keine Ahnung. Man muss im Moment allgemein sagen, dass die letzten Monate und aktuell nicht sonderlich viel geht, egal von welcher Firma. Das einzige was geht ohne Ende sind Apple Airpods. Es ist ruhig geworden um DJI (Drohnen und Gimbal), aber auch von Sony, Canon, Panasonic oder Nikon verkauft man nicht viel. Es ist schon etwas her, wo ich meine letzte Sony A7III verkauft habe und eine Zeit lang ging die ziemlich regelmäßig. Ich glaube auf die Kamerafirmen (alle) kommt eine harte Zeit zu. Die Firmen dürfen sich jetzt keine Fehler erlauben. Die Nachfrage ist wirklich sehr gering. Die Kunden haben selten klare Kaufabsichten. Ob das nun an den aktuellen Kameras liegt, die scheinbar nicht zu 100% den Kunden überzeugen, sei dahin gestellt.








Antwort von Frank B.:

Jan hat geschrieben:
Die Kunden haben selten klare Kaufabsichten. Ob das nun an den aktuellen Kameras liegt, die scheinbar nicht zu 100% den Kunden überzeugen, sei dahin gestellt.
Nach meiner Ansicht liegt das daran, dass die Kameras alle recht gut sind, aber auch für den Normalbürger recht teuer, wenn man jetzt in die Fotografie einsteigen will. Ich gehe davon aus, dass Einsteiger eher die Mehrheit sein werden, die in solch einen Elektronikmarkt gehen. Wenn sie schon gestandene Fotografen oder Filmer wären, wüssten sie, was sie wollen und ein vorhandener Objektivpark würde die Wahl der Bodys vorgeben. Vielleicht sind die Interessenten auch durch die kurzen Produktzyklen und die oft undurchsichtigen Gerätebezeichnungen verunsichert. Selbst mir fällt es schon schwer, immer genau zu wissen, was in einer Reihe das aktuellste Modell ist (Mark I, II, III oder schon IV oder V). Oft weiß ein Interessent auch nicht, was genau für ihn wichtig sein könnte und was ein bestimmtes Gerät an Folgekosten mit sich bringt. Da geht man dann vielleicht lieber erstmal mit leeren Händen aus dem Geschäft und überlegt sich einen Kauf nochmal.



Antwort von pillepalle:

Die 400,-€ bei Nikon gibt's aber nur auf Z6 Kits. Auf den Body alleine sind es nur 200,-€. Das klein gedruckte 'bis zu' überliest man schnell ;) Und für 1700,- € bekommt man den Body schon eine Weile. Ich habe ende April 2000,-€ mit FTZ Adapter bezahlt. War jetzt auch nicht wirklich viel mehr, wenn ich den Preis vom Adapter runter rechne. Nikon macht regelmäßig und auf fast alle Produkte (auch DSLRs und Objektive) diese Aktionen. Vermutlich wissen die auch das vor beginn des Weihnachtsgeschäfts weniger verkauft wird und wollen unentschlossene damit zum Kauf animieren. Aber das machen alle Hersteller...

VG



Antwort von Frank B.:

Viele werden auch auf den Black Friday warten.



Antwort von MrMeeseeks:

Die Wahl von XQD Karten in der Nikon Z6 ist die größte Fehlentscheidung die ich seit Jahren bei Kameras gesehen habe. Auf die ohnehin schon günstige Z6 gibts nun einen 200€ Rabatt...eine 120gb XQD Karte kostet aktuell etwa 240€.... eine Sandisk Extreme pro, welche die Kamera in keinster Weise einschränkt, kostet 30€. Das ist der achtfache! Preis für keinerlei Vorteile.

In einer 12.000 Cine Cam könnte ich das nachvollziehen aber doch nicht bei einem Preisknaller wie der Z6.



Antwort von pillepalle:

Nikon verwendet ja schon seit längerem in seinen professionelleren Modellen XQD Karten (D5, D850, D500, Z6, Z7). Und die leeren den Pufferspeicher der Kamera eben schneller als langsamere Karten. Außerdem ist das doch super elegant die Kameras mit einem Firmware Update auf neuere Karten umzustellen. Ich hab' ende April für eine 128GB Sony XQD Karte 200,-€ bezahlt, eine 128GB CFExpress von Sandisk kostet das selbe... Mittlerweile gibt' ja auch von anderen Herstellern CF Express Karten (Delkin z.B.).

VG



Antwort von MrMeeseeks:

Das redest du dir aber leider ziemlich schön. Selbst eine D850 bietet einen klassischen SD Kartenslot. Wenn man schon so genial ist und die Kamera auf einen Slot beschränkt (Sony, Panasonic, Olympus, Fuji sind da wohl schon schlauer) dann nimmt man doch nicht das völlig überteuerte Format.

Und das mit dem Puffer ist doch mehr Träumerei als Realität. Das ist eine Einsteigerkamera...da macht man nicht 15 Bilder Pro Sekunde auf einem Sportplatz. Eine popelige Sandisk Extreme Pro für 30€ wäre völlig ausreichend.

Das wäre alles kein Problem gewesen wenn man einfach einen zweiten Slot verbaut hätte...Mehrkosten vermutlich 7€.

Eine Kamera die ich nicht mehrere Tage in einem Rucksack mitnehmen kann ohne ein Notebook oder Speicherkarten für 1000€ rumschleppen zu müssen erscheint wie eine reine Fehlkonstruktion. Für Leute die aber mal einen Abend spazieren gehen und ein wenig die Bäumchen oder die Freundin knipsen reicht eine 64gb Speicherkarte aber sicher aus.



Antwort von pillepalle:

@ MrMeeseeks

Die Puffer der Kameras sind deutlich schneller leer. Nikon hat einfach auf das damals schnellste und modernste System gesetzt. Klar ist das teurer als eine lahme SD-Karte von Anno Krawall, vor allem aber weil die Stückzahlen in denen sie produziert werden deutlich geringer sind. Und demnächst werden es eben CF Express Karten... Die sind auch nicht spottbillig, aber eben noch schneller. Und vielleicht werden sie auch bald günstiger, weil es mehr Kameras gibt die damit arbeiten. Ist mir persönlich lieber als wenn die Hersteller Technik von vorgestern benutzen.

VG



Antwort von Frank B.:

Meine Fujis betreibe ich mit 2 SD Karten. Einer UHS-II 64 GB für schnelle Fotos und einer UHS-I mit 256 GB für Videos. Auch zwei UHS-II Karten wären möglich. Wäre vielleicht für künftige Nikons auch eine Option.



Antwort von pillepalle:

@ Frank B

Klar wäre das eine Option, aber eine UHS-II Karte in 128GB ist fast genauso teuer (180,-€), empfindlicher, langsamer und fehleranfälliger. Der PCI-Express Standard mit den robusteren Karten ist da in meinen Augen die bessere Wahl. Mal abwarten wohin sich das entwickelt.

VG








Antwort von Frank B.:

pillepalle hat geschrieben:
@ Frank B

Klar wäre das eine Option, aber eine UHS-II Karte in 128GB ist fast genauso teuer (180,-€), empfindlicher, langsamer und fehleranfälliger.
Mag sein, aber ich kann diese Karte heute in fast jede beliebige Kamera schieben, außer in die Nikons, was deren Neuanschaffung um rund 200 Euro relativieren würde. Ausfälle hatte ich übrigens mit UHS-II noch keine. Allerdings mit einer UHS-I Karte schon.



Antwort von rush:

Man muss eben auch immer an den Endkunden denken... Der hat häufig im PC oder Laptop noch einen SD Kartenleser verbaut - das klingt erst einmal banal aber für viele ist das bereits DAS Anti-Argument gegen "andere" Standards.

Ich selbst finde SD Karten ebenfalls bis heute äußerst attraktiv und angenehm - Ausfälle sind sehr selten und Preis/Leistung stehen in einem guten Verhältnis - uhs-ii dürfte für die meisten Anwendungen locker ausreichend sein - und man bleibt direkt abwärtskompatibel und kann die Dinger mobil in den Laptop werfen oder bei Freunden in einen entsprechenden Slot zum kopieren/betrachten.

Ich bin bis heute aus fotografischer Sicht noch immr sehr zufrieden mit meiner A7rII - und sehe da überhaupt keinen Handlungsbedarf upzugraden. Video im S35 sieht auch prima aus und für alles darüber hinaus kommt die P4K zum Einsatz.



Antwort von Frank Glencairn:

Jan hat geschrieben:
Es ist ruhig geworden um DJI (Drohnen und Gimbal), aber auch von Sony, Canon, Panasonic oder Nikon verkauft man nicht viel. Es ist schon etwas her, wo ich meine letzte Sony A7III verkauft habe und eine Zeit lang ging die ziemlich regelmäßig. Ich glaube auf die Kamerafirmen (alle) kommt eine harte Zeit zu. Die Firmen dürfen sich jetzt keine Fehler erlauben. Die Nachfrage ist wirklich sehr gering. Die Kunden haben selten klare Kaufabsichten. Ob das nun an den aktuellen Kameras liegt, die scheinbar nicht zu 100% den Kunden überzeugen, sei dahin gestellt.
Na ja, für DJI Gimbals gibt's ne Menge guter Alternativen, und wer einen hat mit dem er zufrieden ist, kauft nicht gleich 6 Monate später einen neuen.
Drohnen machen seit den europäischen Anti-Drohnen-Gesetzen kaum noch Spaß (womöglich baut DJI deshalb jetzt ferngesteuerte Modellautos), und die meisten Kameras der letzten 3 Jahre sind quasi gut genug für alles, und stellen keinen Flaschenhals mehr dar, um den man herumarbeiten müßte.



Antwort von rush:

Zudem werden Gimbal doch heute primär online bestellt... Im Laden bekommt man doch wenn dann häufig nur ein Modell angeboten - zudem dann oft noch zum Vorjahrespreis.
Attraktiv ist anders - da kann der stationäre Handel - nachvollziehbarerweise - einfach nicht mithalten.

Ich war auch schon seit Ewigkeiten nicht mehr im großen Elektronikmarkt - genau aus den genannten Gründen. Das was ich suche haben sie sowieso fast nie da - und kriegen es meist auch nicht ran... Kann man sich also knicken. Und überteuerte Kabel und Speichermedien von vor gefühlt vor 10Jahren benötige ich nun wirklich nicht. Traurig aber leider wahr.
Wenn dann eher Special Interest Geschäfte aber die sind leider sehr rar...



Antwort von Mediamind:

Gerade Nikon hat bei der Einführung des neuen System Fehler begangen, die echt kritisch sind und durch Vernunft nicht mehr erklärbar. Ich habe für 350 Euro das 50 mm f:1.8 und das 85 mm ebenfalls f:1.8 zugelegt. Das Kitobjektiv ist sowieso schon sehr gut, die beiden Festbrennweiten sind excellent. Die Z6 in Kombination mit diesen Optiken macht einfach Freude. Zumahl ich den ganzen vorhandenen Fuhrpark an Nikkoren mit nutzen kann. Aber....
Das Aber ist wirklich groß und hält mich von weiteren Investitionen ab. XQD als einzeigen Schacht zu nehmen ist gelinde gesagt dumm. Ich brauche 2 Kartenschächte und ganz sicher kein XQD. 2 Sandisk mit jeweils 128 GB redundant eingesetzt sind für mich Grundvoraussetzung für vernünftiges Arbeiten. Ich habe für 150 Euro eine 120 GB Karte geschossen. Zu teuer und für mich ohne Redundanz zu riskant. Dann hat man wie lange auf den N-Log LUT gewartet? Jetzt geht Raw nur mit Einschicken, der Batteriegriff ist ein Witz, AF etwas schlechter als Sony, die Stabilisierung kann mit dem Dual IBIS von Pana nicht mithalten, gnadenlos schlechter Mikrofon-Verstärker, u.s.w

Alles kleine Entscheidungen seitens Nikon, die wenig Visionen zeigen. Für mich funktioniert die Kamera aufgrund meiner vorhandenen Optiken. Das fühlt sich wie eine Nische an. Bei kurzen Sequenzen, die mehr AF benötigen als mir Pana derzeit liefert setzte ich sie gezielt ein. Ansonsten im nicht kommerziellen Bereich ist sie für mich eine leichte Reisekamera. Die Motivation von Kunden in dieses System einzusteigen ist auch über Rabatte nicht so einfach zu steigern. Das ist Schade, denn wer eine Z6 vor allem mit dem begnadeten neuen 85 mm Objektiv in der Hand hatte erkennt schnell das Potential. Mr. M sagt zu Recht, 7 Euro mehr in die Hand genommen und ein SD Kartenslot hätte auch noch in die Kamera gepasst. Von mir aus wie bei der S1 als XQD und SD ausgelegt. Die Aufwendungen in der Konstruktion für einen Batteriegriff mit Bedienelementen wären sicher auch überschaubar gewesen, dafür hätte man die Dinger wie gewohnt hochpreisig mit guter Marge verkaufen können. Das der Markt enger wird war doch allen Beteiligten bewusst, da macht man doch keine halbgaren Sachen. Und dann eine Z5 auf den Markt zu werfen, die nicht FF ist.... und Ressourcen für die Entwicklung von DX Optiken zu verschwenden, anstatt sich auf FF, spiegellos zu konzentrieren....



Antwort von Jan:

So wie ich das verstanden habe, sind Sony und Nikon schon länger im Clinch was Sensoren betrifft. Böse Zungen behaupten der Only-XQD-Slot war Bedingung von Sony, dass Nikon den Sony-Vollformat Sensor überhaupt bekommen hat. Anders ist es auch nicht zu erklären, warum man auf die Idee kommt, mit nur einem Slot zu arbeiten und dann noch XQD, der Karte, die in den meisten Fällen von Sony kommt. So oder so eine seltsame Wahl von Nikon.


History and support:
In January 2012, the first XQD card was announced by Sony, declaring a 1 Gbit/sGbit/s im Glossar erklärt read and write speed In July 2012, Lexar (owned at the time by Micron) announced plans to support the XQD format. As of 2012, SanDisk and Kingston had not announced plans to produce XQD cards. In addition to Sony, as of August 2018, Nikon and Delkin are also manufacturing XQD cards. In late 2018, Lexar- by then under new ownership-announced that it would discontinue support for the XQD format in favour of CFexpress, citing problems with control, licensing and product availability.

Hosts:
Sony has said their broadcast camcorders (XDCAM and XDCAM EX) will support the XQD cards. For their broadcast products the XQD card will be classified as a secondary media as XQD is based around consumer technology. Nonetheless, the cards will support acquisition in the broadcast quality MPEGMPEG im Glossar erklärt HD422 50 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt format. On 4 September 2013, Sony released the PXW-Z100, a 4K prosumer camera that records onto XQD cards.Nikon supports XQD cards in its newer high-end DSLR and mirrorless cameras: Nikon D4, Nikon D4s, Nikon D5, Nikon D850, Nikon D500 and Nikon Z6 & Nikon Z7. Phase One XF IQ4 camera system (three bodies) supports XQD cards.

Successor:
On 7 September 2016 the CFA announced the successor of XQD, CFexpress. This new standard uses the same form-factor and interface but uses the NVMe protocol for higher speeds, lower latencies and lower power consumption.



Antwort von Jan:

Wie erwartet ist Canon jetzt auch mit an Bord, mit dabei sind Objektive und diese Kameras. User werden sich freuen, es gibt einen Direktabzug wie bei Nikon vom Händler.

EOS 6D Mark II 150 €
EOS 5D Mark IV 300 €
EOS R 200 €
EOS RP 150 €
PowerShot G1 X Mark III 60 €
PowerShot G5 X Mark II 50 €
PowerShot G7 X Mark III 40 €
PowerShot SX70 HS 40 €



Antwort von Jan:

Ich habe mir mal die aktuellen GfK-Zahlen angeschaut. Nikon profitiert im Moment mit am stärksten mit dieser Aktion. Wenn man alle Kameraklassen betrachtet, gibt es einen Vierkampf mit Nikon, Canon, Sony und Panasonic. Bei Panasonic fällt aber stark auf, dass sie ihre Prozente vermehrt durch Kompaktkameras erhalten, wenn es dann um die Zahlen bei Systemkameras geht, sind sie weit weg von Canon, Sony und Nikon. Also Modelle wie die TZ 101, 202 und 81 verkaufen sich recht gut. Umso teurer die Kamera wird, umso weniger verkaufen sie an Stückzahlen. Bei Nikon muss man sagen, dass sie zum Herbst hin gesehen stark aufgeholt haben, aber auch nur weil sie mit den größten Rabatt aller Firmen vergeben (Kamera 2400€ = 400€ Rabatt). Das wird schwer werden, wenn die Aktion im Januar beendet wird.


Ganz erschrocken war ich von Fuji, die sind mit grob 5% (GfK-Zahlen nach Gesamtsverkaufwert) mehr oder weniger unbedeutetend zu den anderen vier Firmen, die alle bei grob 20% Marktanteil liegen. Ich konnte das erst nicht glauben, bis mir das dann ein Mitarbeiter der großen vier Formen erklärt hat. Fuji läuft im Prinzip nur in Fachgeschäften gut, aber auch nicht in allen Fachgeschäften. Nun gibt es in Deutschland aber kaum noch Fachgeschäfte, selbst in München nur noch vier Große und die Stadt ist die drittgrößte in Deutschland. In den vielen Elektronikmärkten findet man keine Fuji-Kameras, die Netzhändler verkaufen auch nicht sonderlich viele Kameras der Firma. Das erklärt dann auch die GfK-Zahlen. Im April legen die japanischen Firmen dann ihre Geschäftszahlen offen, da wird es die eine oder andere Überraschung geben. Kurz zusammen gefasst, es ist eine harte Zeit für alle Foto/Videofirmen, auch für die ganz großen Firmen.


Was dann noch erstaunlicher ist, dass Firmen wie DJI es nicht schaffen, wochenlang eine neue Drohne zu liefern. Es kann halt nicht sein, dass ich von einer neuen Drohne knapp eine Handvoll erhalte, obwohl ich vorher dreimal so viel bestellt habe und man jetzt darauf hingewiesen wird, dass bis Weihnachten nichts kommt, vielleicht dann im Januar. Sehr zweifelhaft, wie man das bei DJI so verpennen konnte.

DJI Official Store (Europe) - DJI Mavic Mini Lieferung erfolgt 7.-13. Januar.



Antwort von rush:

Jan hat geschrieben:

Ganz erschrocken war ich von Fuji
Wundert mich das Du als Händler da so "erschrocken" bist - für mich spiegelt es eher die gefühlte und tatsächliche Realität in Bezug auf Fuji wieder. Nicht unbedingt schön, aber Fuji hängt genau in der Nische fest in der es schnell gefährlich werden könnte (mal wieder...) .

Mein einer Kollege ist zwar jetzt doch noch von der X-T1 auf die XT30 gewechselt und nicht zu Sony abgewandert - aber im Vergleich zu meinem sonstigen Umfeld ist auch dort Fuji faktisch nur noch homöopathisch vertreten. Ich bin daher weiter gespannt wie Fuji das aushalten wird in der Zukunft.








Antwort von Jan:

rush hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:

Ganz erschrocken war ich von Fuji
Wundert mich das Du als Händler da so "erschrocken" bist - für mich spiegelt es eher die gefühlte und tatsächliche Realität in Bezug auf Fuji wieder. Nicht unbedingt schön, aber Fuji hängt genau in der Nische fest in der es schnell gefährlich werden könnte (mal wieder...) .

Mein einer Kollege ist zwar jetzt doch noch von der X-T1 auf die XT30 gewechselt und nicht zu Sony abgewandert - aber im Vergleich zu meinem sonstigen Umfeld ist auch dort Fuji faktisch nur noch homöopathisch vertreten. Ich bin daher weiter gespannt wie Fuji das aushalten wird in der Zukunft.
Ich bin deswegen überrascht, weil Fuji in allen Foren wie auch hier so hochgejubelt wird, aber dann in Deutschland nicht sonderlich oft verkauft wird und eben Nische ist. Mir war nicht bekannt, welche Stückzahlen auf die Fachhändler und das Netz im Bezug auf Fuji gehen. Die Zahlen der knapp 800-1000 Elektronikmärkte (Media-Saturn allein sind schon knapp 500) in Deutschland kenne ich schon, dort ist Fuji im Prinzip nicht mehr vertreten, bis das man sie auf der Onlineseite der Firmen erwerben kann.



Antwort von Frank B.:

Es ist bekannt, dass Fuji in Deutschland im Vergleich zu anderen Anbietern eher weniger verkauft. Jan hält diesen Vortrag doch ständig. Auch dass die Elektronikhändler sie nicht mehr ausstellen. Ich glaube allerdings, dass das andere Gründe hat als Desinteresse von Konsumenten, denn bei den Fotoverkäufern, mit denen ich geredet habe, kommt Fuji sehr gut weg. Man findet sie allerdings sehr selten in der Ramschware oder bei den Sonderposten.
Fuji selbst sieht sich auch eher als Nischenanbieter. Die Frage ist deshalb nicht, wieviel Fuji in Deutschland im Verhältnis zu den anderen Herstellern verkauft, sondern ob Fujis weltweiten Verkäufe soviel Profit erbringen, dass sie damit zufrieden sind. Fuji ist ein riesiger Konzern, der von der Luftfahrt über Automobil und andere Bereiche soviel verkauft, dass die Fotosparte sicherlich nicht über deren Bestehen entscheiden wird. Und im Fotobereich sind Kameras auch nur ein relativ geringer Anteil.
Weiß nicht, warum es so von Bedeutung sein sollte, ob es in fünf Jahren Fujikameras noch geben wird. Das werden wir sehen. Fuji kämpft im Moment auch um Absatz in diesem Bereich und hat sich für eine etwas andere Strategie entschieden als die Konkurrenz. Ob diese aufgeht oder nicht und wie Fuji darauf reagiert, muss Fuji selbst entscheiden. Sie scheinen nach allem, was ich gelesen habe, nicht unglücklich zu sein im Moment mit ihren Verkäufen. Ich persönlich werde mir aller Voraussicht nach nach heutigem Wissensstand wohl als nächste Kamera wieder eine Fuji holen.



Antwort von Jörg:

aber im Vergleich zu meinem sonstigen Umfeld ist auch dort Fuji faktisch nur noch homöopathisch vertreten.
Ich bin deswegen überrascht, weil Fuji in allen Foren wie auch hier so hochgejubelt wird, aber dann in Deutschland nicht sonderlich oft verkauft wird und eben Nische ist.
Jungs, gehts noch?
Ich bin erstaunt, dass Porsche in den Foren so hoch gejubelt wird, und doch so einen kleinen Marktanteil gegenüber einem Golf, oder Ford Focus hat...
Verkaufszahlen hatten noch nie etwas mit tatsächlicher Qualität zu tun,
heisst marketing.



Antwort von Jan:

Ich meine auch nur die Fotosparte und die Kameras und nicht den Konzern im Ganzen. Der Geschäftsbericht vom letzten Jahr von Fuji ist von jeden User frei runterladbar (Annual Report). Dort sieht man, dass Fuji auch im Weltmarkt ohne die Sofortbildkameras nicht gut da stehen würden, sie haben das Fotoergebnis stark verbessert. 2/3 vom Fotoumsatz geht auf das Sofortbildsystem zurück, also auf die Square, Mini oder Wide-Kameras, die Filme dafür und die Minidrucker. Dem Gesamt-Konzern geht es gut, wie die Zahlen zeigen. Über mehrere Jahre lang ein verbesserter Gewinn, bis auf letztes Jahr wegen einer einmaligen Strukturreform im Bereich Document Solutions.


https://www.fujifilmholdings.com/en/pdf ... 18_all.pdf



Antwort von Jan:

Jörg hat geschrieben:
aber im Vergleich zu meinem sonstigen Umfeld ist auch dort Fuji faktisch nur noch homöopathisch vertreten.
Ich bin deswegen überrascht, weil Fuji in allen Foren wie auch hier so hochgejubelt wird, aber dann in Deutschland nicht sonderlich oft verkauft wird und eben Nische ist.
Jungs, gehts noch?
Ich bin erstaunt, dass Porsche in den Foren so hoch gejubelt wird, und doch so einen kleinen Marktanteil gegenüber einem Golf, oder Ford Focus hat...
Verkaufszahlen hatten noch nie etwas mit tatsächlicher Qualität zu tun,
heisst marketing.
Porsche ist aber nicht Fuji und VW nicht Sony, wenn man es vergleichen würde. Fuji ist eher BWM und Sony Mercedes.



Antwort von Frank B.:

Na also. Ich glaube, andere haben mit dem generellen Rückgang im Imaging- Bereich mehr zu kämpfen.

Glaube nicht, dass Fuji und Sony im Kamerabereich gleichrangig sind. Das Sonyangebot ist breiter und etwas schnellebiger. Wenn sie gleichrangig wären, würden sie sich mit einer ähnlichen Modellpalette einen Schlagabtausch liefern. Ich habe aber den Eindruck aus diversen Interviews und Veröffentlichungen von Fujimanagern, dass sie sich über Sonys Erfolge freuen, denn sinngemäß, wenn einer antreibt, können andere auch davon profitieren.



Antwort von Jan:

"Frank B." hat geschrieben:
Na also. Ich glaube, andere haben mit dem generellen Rückgang im Imaging- Bereich mehr zu kämpfen.
Im Fall Nikon sicher, ich habe mich da zuletzt erst mit Mitarbeitern unterhalten. Da hat man schon Bedenken, wenn die großen Direktabzugaktionen Mitte Januar enden, wie es dann weiter geht. Ich glaube ziemlich sicher - abwärts.



Antwort von Frank B.:

Jan hat geschrieben:
"Frank B." hat geschrieben:
Na also. Ich glaube, andere haben mit dem generellen Rückgang im Imaging- Bereich mehr zu kämpfen.
Im Fall Nikon sicher, ich habe mich da zuletzt erst mit Mitarbeitern unterhalten. Da hat man schon Bedenken, wenn die großen Direktabzugaktionen Mitte Januar enden, wie es dann weiter geht. Ich glaube ziemlich sicher - abwärts.
Bei Olympus siehts doch auch düster aus.



Antwort von Jan:

Wenn man sich die Geschäftsberichte von Olympus anschaut, macht die Firma mit der Kamerasparte eh keinen Gewinn, eher Verlust, aber dem Konzern geht es gut.
Bei Olympus bin ich mir recht sicher, sie betreiben ihre Fotosparte eher aus Liebhaberei und Nostalgie. Olympus ist stolz auf ihre langjährige Fotogeschichte. Der bereits verstorbene Yoshihisa Maitani hat in der Firma immer noch einen großen Namen. Man will wohl die gut 80 Jahre alte Olympus-Kamerageschichte nicht sterben lassen, auch wenn sie nicht profitabel ist und wohl auch nicht mehr wird.








Antwort von Frank B.:

Ich muss sagen, dass ich die Kameras von Nikon und Olympus sehr gut finde. Ich kann eigentlich nicht so richtig nachvollziehen, warum die so schlecht da stehen. Wenn ich mir eine FF kaufen wollte, dann wäre das zu 90% eine Z6 oder 7. Bei MFT wärs nicht so sicher, weil die Panasonics oft im Videocodec überlegen sind und die Modellpalette dort breiter ist, aber rein optisch und was ich so an Fotos gesehen habe, würde mein Herz sich wahrscheinlich eher für eine Olympus erwärmen. Doch weder nach oben noch nach unten habe ich zur Zeit Bedarf, mich zu verändern oder zu ergänzen, obwohl es Situationen gibt, die mich schon reizen. Aber dieser Reiz steht in keinem Verhältnis zu den Kosten, die mich erwarten würden. Also bleib ich erstmal ganz alleine bei Fuji APS-C.



Antwort von rush:

Jörg hat geschrieben:

Jungs, gehts noch?
Ich bin erstaunt, dass Porsche in den Foren so hoch gejubelt wird, und doch so einen kleinen Marktanteil gegenüber einem Golf, oder Ford Focus hat...
Verkaufszahlen hatten noch nie etwas mit tatsächlicher Qualität zu tun,
heisst marketing.
Achja die beliebten Auto-Vergleiche... Mag ich ja ab und an auch ganz gern, finde es aber in dem Zusammenhang etwas weit an den Haaren herbeigeführt.

Fuji spielt jetzt preislich nicht unbedingt in der Oberliga - da gibt es mit Leica und Co sicher noch andere Mittbewerber denen man diese Porsche-Faktoren eher attestieren könnte.

Und Qualität im Verhältnis zum Preis ist eben auch immer so eine Sache. Die Fujis sind solide, aber haben auch so ihre Problemchen .. genau wie 'nen Benz oder Porsche auch nicht immer perfekt ist bzw. eher ein bestimmtes Klientel anspricht.

Ich würde bspw. immer den "Wolf im Schafspelz" einem auffälligen Porsche gegenüber vorziehen.

Und genau das ist in meinen Augen auch eher der Punkt warum Fuji seit der x100 dann doch noch ganz gut funktioniert. Sie bieten quasi das "Underdog Modell" welches anders daher kommt als die breite Masse aber dennoch so eben erschwinglich ist. Nicht ohne Grund werden die Fujis hier und da auch gern Mal als "Leica des kleinen Mannes" bezeichnet... Wenn man sich von dem Markenemblem freimacht bekommt man in der Tat eine Menge fürs Geld - bei einer gewissen Individualität in Hinblick auf das Bodydesign.



Antwort von Jörg:

Wenn man sich die Geschäftsberichte von Olympus anschaut, macht die Firma mit der Kamerasparte eh keinen Gewinn, eher Verlust, aber dem Konzern geht es gut.
So siehts bei Fuji doch auch aus.
Die machen Kohle ohne Ende mit make up, sind im Arzneigeschäft gut dabei, ebenso im Print, kaufen wohl demnächst ganz Xerox....
Der Konzern hat gelernt zu diversifizieren, ganz im Gegensatz zu Kodak.
Im Fotobereich laufen die Sofortbildcams, die XT3 ist recht erfolgreich, mal sehen, wie sich die GFX Reihe schlägt.
Vermutlich würde es Sony allein mit der Fotosparte auch nicht lange geben.
Ich denke, der deutsche Markt ist für Fuji nicht die Messlatte, allein dass sie sich den Ketten nicht an den Hals schmeissen beeindruckt (mich )
Vermutlich sind die Eigner zufrieden



Antwort von Frank B.:

Neulich kursierte die Meldung, dass Sony nun Marktführer bei den FF-Kameras ist. Wenn man sich aber die Diagramme genau anschaut, sieht man, dass sie nur etwas weniger stark eingebrochen sind als Canon oder Nikon. Es ist nie die Frage, wieviel man im Vergleich zu anderen verkauft, sondern ob man den Gewinn erziehlt, den man erlösen will. Wenn ein Bauer neben riesigen Feldern mit Getreide noch eine Apfelplantage mit 50 Bäumen betreibt und neben seinem Getreide auch die Äpfel seiner Bäume verkauft, hat er sein Ziel erreicht. Wenn der Bauer nebenan von 1000 Apfelbäumen die Früchte von 900 Bäumen verkauft und auf den Äpfeln von 100 Bäumen sitzen bleibt, wird er möglicherweise unzufriedenener sein als sein Nachbar, obwohl er 18 mal mehr Äpfel verkauft hat als dieser. Und er muss dabei nichtmal reicher sein als sein Nachbar mit den 50 Bäumen, weil der ja seine Haupteinnahmen aus Getreide erzielt.



Antwort von Darth Schneider:

Guten Morgen
Ihr sucht doch viel zu weit. Dieses Jahr sind doch einfach blöderweise zu viele Fullframe Kameras miteinander auf den Markt gekommen...und Fuji steht im Moment etwas dumm daneben mit ihrem fast gleich teuren (vorallem die Objektive) Apsc Konkurenz Produkten...weil die halt den Fullframe Zug verpasst haben...
Je mehr ähnliche Kameratypen gleichzeitig auf den Markt kommen, desto schlechter werden gezwungenermassen die Verkaufszahlen...darauf folgen halt die Cashback Aktionen, mit der Hoffnung doch mehr Kameras zu verkaufen. Das ist irgendwie doch logisch. Das ganze muss heute sehr schnell gehen, denn nach einem Jahr gehören die meisten Kameras schon wieder zum alten Eisen und ein Nachfolger muss auf den Markt.
Gruss Boris



Antwort von Frank B.:

Fuji hat allerdings den FF-Zug nicht verpasst, sondern hat diesen absichtlich abfahren lassen, ohne einzusteigen. Das ist Teil der etwas anderen Strategie, von der ich oben schrieb. Panasonic ist in FF eingestiegen, um mit MFT nicht auf einem Bein stehen zu müssen und steht nun zwar auf zwei Beinen, von denen eins FF ist wie Sony, Canon und Nikon, allerdings sind Panasonics Verkaufszahlen im FF-Bereich unbedeutend im Vergleich zu den drei anderen. Es ist natürlich sehr schwer, da jetzt Fuß zu fassen. Panasonics Fahrt im FF-Zug geht allerdings auch bloß durch die L-Allianz mit Sigma und Leica, sonst wäre sie wahrscheinlich noch schlimmer für Panasonics Verkäufe. Olympus ist den Schritt nicht mit gegangen und steht auch nicht besser da (wenn nicht schlechter). Sie stehen weiterhin nur auf einem MFT - Bein. Andere Strategie, sicher durchdacht aber nun erweist es sich, welche besser ist. Fuji steht ebenfalls auf zwei Beinen, hat aber im Gegensatz zu Panasonic immer eins größer. Statt MFT APS-C und statt FF Mittelformat. Das war Fujis Strategie. Ob sie aufgeht, muss sich eben auch erst zeigen.



Antwort von Darth Schneider:

Doch ich denke Fuji hat den Fullframe Zug schon ziemlich eindeutig verpasst.
Das Haupt Problem was Fuji hat im Vergleich zu den Riesen wie Sony, Canon und Panasonic ist doch die Geschwindigkeit.
Die grossen Firmen können viel schneller reagieren, und planen und produzieren ein neues Kamera System in viel, viel kürzerer Zeit als Fuji, das darf man nicht vergessen.
Wahrscheinlich plant Fuji doch schon länger ein Fullframe System, ich denke die sind einfach noch nicht so weit...oder müssen jetzt, blöderweise warten weil die Konkurrenz schneller war....Aber klar würde das eh keine Firma zugeben, dann heisst es dann einfach in den Medien, Fuji fährt eine ganz andere Strategie. Nix als faule Ausreden.
Olympus ist scheinbar mit ihren Kameras im asiatischen Markt viel erfolgreicher als bei uns, plus die haben noch die tollen Objektive.
Diese kann man im Gegenzug zu den Fuji Linsen nicht nur für die eigenen Kameras benutzen...Das ist ein grosser Vorteil von Olympus, verglichen mit Fuji.

Bitte nicht falsch verstehen, sobald meine Sony Rx10 kaputt ist hohl ich mir sehr wahrscheinlich auch ne XT3 oder den Nachfolger, wenn’s noch länger geht.
Die Fujis sind toll, und Full FrameFrame im Glossar erklärt wär mir eh zu teuer und unnötig.
Gruss Boris



Antwort von rush:

Ich weiß nicht ob man da wirklich von verpasst reden kann oder es ggfs wirklich eher eine strategische Abwägung gewesen ist.. Noch ein System im KB Bereich mit völlig neuen Linsen ohne weitere Partner zu etablieren wäre extrem schwer geworden. Panasonic hat die L Alliance Entscheidung sicher wohl durchdacht.

Und mit GF positioniert man sich dann letztlich in einem noch eher dünnen, eher wenig vom Mainstream verseuchten Markt der digitalen Mittelformatler, der womöglich noch länger Nische bleiben - und somit ganz gut zu Fujis Underdog-Ausrichtung passt.
Dort gibt bereits erste spannende Objektive - wenn auch einige wie das 45er oder 63er extrem hässlich daherkommen in meinen Augen, das 23er oder auch 110er wiederum sehr ästhetisch bzw. stimmig wirken... Auch wen letzten Endes natürlich die optische Qualität zählt.
In Zeiten von KI und immer cleverer Algorithmen stellt sich dennoch sicherlich iwann die Frage wieviel BQ man benötigt - insbesondere vor dem Hintergrund das Inhalte auch mehr denn je auf absurd winzigen Geräten "on the go" konsumiert werden.



Antwort von Frank B.:

Ich sehe es auch wie rush. Möglich, dass Fuji auch Pläne für ein FF-System in der Schublade hat, aber das nun neben den vier großen Herstellern jetzt positionieren zu wollen, wäre wahrscheinlich Selbstmord. Was soll denn ein Fuji - FF - System der Welt an Extras bringen? Selbst wenn sie vor 5 Jahren eingestiegen wären, würde das heute vor sich hin dümpeln, weil Fuji seine Objektivsteuerprotokolle nicht frei gibt und keine Allianzen diesbezüglich eingeht. Sie gehen ganz bewusst in die Nischen und meiden die harten Kämpfe, die im Grunde immer eine Marktübersättigung und Preisdruck erzeugen. Mit der Abschottung bei den Objektiven und das Setzen auf Mittelformat und APS-C verdienen sie offenbar noch in dem Rahmen, der ihnen ausreicht. Im Mittelformat steckt ihr Zukunftspotenzial. Das werden sie mit Sicherheit weiter ausbauen, APS-C werden sie bedienen, solange es noch läuft. Vielen reicht das und manche ziehen es sogar bewusst dem Vollformat vor. Es läuft immerhin so gut, dass alle anderen großen Firmen es ebenfalls noch anbieten.








Antwort von Jörg:

desto schlechter werden gezwungenermassen die Verkaufszahlen...
darauf folgen halt die Cashback Aktionen,
cashback ist doch, auch bei Fuji, bereits länger gang und gäbe. Bin im Zweifel,
ob man damit allein auf Verkaufszahlen reagiert, dann gäbe es jetzt kein cashbach auf die X-T3.
Fuji reagiert, wie bei der X-H1 eher mit drastischen Senkungen der Preis"empfehlungen"
was bei den Käufern eher sehr schlecht ankommt. jedenfalls bei denen, die hoch eingestiegen sind...
Die grossen Firmen können viel schneller reagieren, und planen und produzieren ein neues Kamera System in viel, viel kürzerer Zeit als Fuji, das darf man nicht vergessen.
Vermutlich liegt es an meinen greisen Lebensalter, dass ich absolut keinerlei Bedürfnis habe,
alle paar Monate die Cam zu wechseln, ( war allerdings auch schon in jungen Jahren so ),
ich hasse Dinge, die keinerlei Aussicht auf Beständigkeit haben.
Nachhaltigkeit war hier immer beliebt, lange bevor es zum Modewort wurde,
genau wie antizyklisches handeln.
Wir sind in lockerem Gespräch mit unserem Händler, noch zwei weitere X-H1 zu erwerben,
die Teile sind überirdisch gut ( jedenfalls hier wird das so gesehen)
vollkommen problemlos, der absolute Knaller wenn man mit Objektiven umgeht
wie dem 100-400 mit 2fach Konverter.
Wenn ich dann tatsächlich mal auf Photos umsteige ( back to the roots )
sind die GFX ganz sicher mit im Boot.




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