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Red stellt V-Raptor XL in Vitrine aus



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Frage von ruessel:


Der nackte Body steht für 39.500 US-Dollar in der Preisliste.

https://www.film-tv-video.de/equipment/ ... trine-aus/


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Antwort von Jott:

Die hat ja nicht nur Audioeingänge, sondern sogar Kopfhöreranschluss und einen Lautsprecher!

Für Iasi muss da ja eine Welt zusammen brechen (Cine-Cams dürfen so was nicht haben).



Antwort von roki100:

Auf nur eine Seite mindestens 5x mit "RED" beschriftet...
ruessel hat geschrieben:
Der nackte Body steht für 39.500 US-Dollar in der Preisliste.
Echt unverschämt solche Preise (fast so teuer wie 1Kg Gold). 3.950€ wäre aber okay.








Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Die hat ja nicht nur Audioeingänge, sondern sogar Kopfhöreranschluss und einen Lautsprecher!

Für Iasi muss da ja eine Welt zusammen brechen (Cine-Cams dürfen so was nicht haben).
Der Iasi hat Verständnis dafür, dass Red auch die Weihnachtsbaumschmücker bedienen will.

Die Autohersteller verkaufen schließlich auch SUVs an die Innenstadthelden und Wochenendabenteurer. :)



Antwort von Darth Schneider:

Irgendwie muss ich immer wieder staunen bei solchen High End Profi Kameras.

Einerseits sehen sie so aus als könnte man damit ganz locker Fussball spielen ohne das was kaputt geht.
Das ist ja wirklich toll !

Andererseits:
SDI Anschlüsse ohne Ende, aber für einen, kleinen gaaanz simplen HDMI Ausgang, oder ganz normale Audio Ausgänge, reicht dann doch nicht…;)
Wäre doch unter Umständen auch praktisch.

Und der Screen für die Bedienung der ganzen Red, sieht etwa so aus wie der Screen von meinem Kühlschrank, zum einstellen der Temperatur…

Warum denn nicht gleich ein anständiges kleines (IPadStyle) Screen Ding, das an der Kamera angebracht ist und das man mit einem Klick auch (kabellos) wegnehmen und die Kamera auch so bedienen kann ?

Und die Bedienknöpfe der teuren Red Kamera scheinen in etwa gleich hochwertig zu sein wie die muschigen, kleinen Plastik Knöpfchen von meiner 4K Pocket..D

Warum designen die Hersteller das auch bei solchen sehr teuren, High End Cine Cams immer noch so unglaublich spartanisch und irgendwie auch sehr altmodisch ?
Ab in die Vitrine damit..;)
Gruss Boris



Antwort von rush:

Weil du dafür doch bitte das (sonst nutzlose) Hydrogen Smartphone aus der Tasche zaubern sollst ;-)
Ein bißchen Extravaganz wird doch wohl drin sein...





Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und der Screen für die Bedienung der ganzen Kamera sieht etwa so aus wie der Screen von meinem Kühlschrank, zum einstellen der Temperatur…
Und die Bedienknöpfe der teuren Red Kamera scheinen in etwa gleich hochwertig zu sein wie die muschigen, kleinen Plastik Knöpfchen von meiner 4K Pocket..
Bildschirm (mit Steuerung) ist doch extern...das finde ich persönlich sehr gut, wie zB. auch bei Z-Cam mit NinjaV der Fall ist (ähnlich ist mit PortKeys und deine P4K möglich) oder bei meiner Pocket ist der int. Bildschirm quasi nur für Menü .... oder Panasonic zB. hat da ein interessante "DISP." Modus...ext Bildschirm zeigt Bild der Kamera und int Bildschirm nur für Menü. Tolle Sache.



Antwort von pillepalle:

Für Iasi ist Lawrence von Arabien eben immer noch das Maß aller Dinge. Nackte Männer an einer nackten Kamera. Einmal mit und einmal ohne Anhängsel :)


zum Bild


VG



Antwort von Darth Schneider:

Lustig machen darüber sollten wir uns jedoch eigentlich nicht.
Warum ?
Ja dreht erst mal so, mit dem selben Equipment, und gewinnt viele internationale Preise wie Oscars damit…
Dann könnt ihr die Debatte weiterführen.

Ich persönlich bin kein Fan von dem Film.
Grossartig gemacht und gespielt, ist der Film dennoch, da muss ich iasi recht geben.
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

@ Darth

Hat ja auch niemand etwas gegen den Film gesagt. Ist aber eben auch 60 Jahre her und iasi ist darauf hängengeblieben...

VG



Antwort von Darth Schneider:

Aber jetzt mal ehrlich ?
Das Red Hydrogen One, wäre schon so als grundsätzliches (aber dann doch leider aber voll verkacktes) Grund Konzept, sehr cool gewesen….?

Ich hoffe die Leute von Red probieren es gleich nochmal.
Mutig sollte man schon auch sein.;)
Bitte !
Dieses Mal mit einer echten kleinen Red Kamera da drin, ev im Hydrogen two..?
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Aber jetzt mal ehrlich ?
Das Red Hydrogen One, wäre schon so als grundsätzliches (aber dann doch leider aber voll verkacktes) Grund Konzept, sehr cool gewesen….?

Ich hoffe die Leute von Red probieren es gleich nochmal.
Mutig sollte man schon auch sein.;)
Bitte !
Dieses Mal mit einer echten kleinen Red Kamera da drin, ev im Hydrogen two..?
Gruss Boris
Und dann? Aufnahmen im Fußraum? :) Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wieso sich die Leute immer neue Kameras wünschen? Als ob es davon abhinge etwas zu machen?

VG








Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
Für Iasi ist Lawrence von Arabien eben immer noch das Maß aller Dinge. Nackte Männer an einer nackten Kamera. Einmal mit und einmal ohne Anhängsel :)


zum Bild


VG
Oh ja:
Principal photography began on 15 May 1961 and ended on 21 September 1962.

Vielleicht kann ja auch pillepalle ausrechnen, wie viele Drehtage für LoA zur Verfügung standen. ;)

Aber er ist schon wieder mal mit seinen Gedanken bei nackten Männern. :)



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
@ Darth

Hat ja auch niemand etwas gegen den Film gesagt. Ist aber eben auch 60 Jahre her und iasi ist darauf hängengeblieben...

VG
Es gibt die Nostalgiker, die die technischen Kompromisse von früher zu heutigen Standards für "cine-look" erheben wollen, und es gibt eben diejenigen, die aus der Geschichte zu lernen versuchen und sie mit den neuen technischen Möglichkeiten reflektiert.

Ob unser pillepalle eigentlich weiß, wie viele Drehtage heute meist zur Verfügung stehen?
Ist es unserem pillepalle eigentlich klar, dass eben der Dreh die kostenintensivste Produktionsphase ist?

Und nun kommt eben der schwierige Teil:

Ab welchem Produktionsbudget ist es sinnvoll, den maximalen technischen Aufwand zu fahren, um die beschränkte Drehzeit möglichst effektiv zu nutzen?

Wann aber ist es sinnvoll, den Aufwand an Technik und somit auch Mitarbeitern möglichst effizient und minimal zu halten, um möglichst viel Drehzeit zu gewinnen?

Die Lehre aus LoA lautet jedenfalls: So viele Drehtage stehen heute keiner Produktion mehr zur Verfügung.



Antwort von pillepalle:

LoA hat gerade mal 15 Mio U$ gekostet... inflationsbereinigt wären das heute 145 Mio. Mit dem Budget werden heute auch weniger erfolgreiche Filme gedreht.

Natürlich hat man auch heute noch soviel Drehtage. Titanic 160 Drehtage, 1917 wurde von 1. April bis Juni 2019 gedreht, um nur mal zwei Beispiele zu nennen.

VG



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
LoA hat gerade mal 15 Mio U$ gekostet... inflationsbereinigt wären das heute 145 Mio. Mit dem Budget werden heute auch weniger erfolgreiche Filme gedreht.

Natürlich hat man auch heute noch soviel Drehtage. Titanic 160 Drehtage, 1917 wurde von 1. April bis Juni 2019 gedreht, um nur mal zwei Beispiele zu nennen.

VG
Ach so - deshalb sagt also ein Steven Spielberg, dass man so einen Film heute nicht mehr drehen könnte.

Vielleicht solltest du übrigens auch mal auf die Jahreszahlen achten. ;)
Principal photography began on 15 May 1961 and ended on 21 September 1962



Antwort von pillepalle:

Spielberg meinte der Film würde heute 285 Mio. kosten.

Natürlich hat sich in 60 Jahren einiges verändert, nur eben nicht in dem Sinne wie Du es immer propagiert. Es geht nicht immer um die günstigste Lösung und man muss auch wissen, was besser in der Post gelöst wird und was besser nicht. Du meinst, recht unreflektiert, alles in der Post lösen zu können.

VG



Antwort von MK:

Ich habe zuerst Latrine gelesen...



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
Spielberg meinte der Film würde heute 285 Mio. kosten.

Natürlich hat sich in 60 Jahren einiges verändert, nur eben nicht in dem Sinne wie Du es immer propagiert. Es geht nicht immer um die günstigste Lösung und man muss auch wissen, was besser in der Post gelöst wird und was besser nicht. Du meinst, recht unreflektiert, alles in der Post lösen zu können.

VG
Frag dich mal, wer unreflektiert arbeitet:

Derjenige, der sich darüber Gedanken macht, wie er die Drehtage möglichst effizient nutzt und so viel Drehzeit wie nur möglich aus dem begrenzten Budget herausholen kann.

Oder derjenige, der nur schaut, wie es andere machen, auch wenn diese mit ganz anderem Budget arbeiten. Es ist schon ein signifikanter Unterschied, ob man 18 oder 80 Drehtage für einen 90 Minuten-Film zur Verfügung hat.

Weißt du: Im Vergleich zur Produktionsphase am Set ist die Zeit in der Post richtig billig. ;)

Wenn man an einem Drehtag zudem den Aufwand für Vorbereitung, Auf- und Abladen, Auf- und Abbau ... des Equipments reduzieren kann, weil man schlicht möglichst wenig davon nutzt, hat man mehr Zeit für die eigentlichen Einstellungen.
Generell: Weniger Zeit für die Technik = mehr Zeit für die Aufnahmen.

Auch spart man Geld fürs Equipment und vor allem kommt man mit weniger Personal aus, was wiederum erheblich die Kosten reduziert.
Was man dadurch gewinnen kann: Zusätzliche Drehtage.



Antwort von bteam:

iasi hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:
Spielberg meinte der Film würde heute 285 Mio. kosten.

Natürlich hat sich in 60 Jahren einiges verändert, nur eben nicht in dem Sinne wie Du es immer propagiert. Es geht nicht immer um die günstigste Lösung und man muss auch wissen, was besser in der Post gelöst wird und was besser nicht. Du meinst, recht unreflektiert, alles in der Post lösen zu können.

VG
Frag dich mal, wer unreflektiert arbeitet:

Derjenige, der sich darüber Gedanken macht, wie er die Drehtage möglichst effizient nutzt und so viel Drehzeit wie nur möglich aus dem begrenzten Budget herausholen kann.

Oder derjenige, der nur schaut, wie es andere machen, auch wenn diese mit ganz anderem Budget arbeiten. Es ist schon ein signifikanter Unterschied, ob man 18 oder 80 Drehtage für einen 90 Minuten-Film zur Verfügung hat.

Weißt du: Im Vergleich zur Produktionsphase am Set ist die Zeit in der Post richtig billig. ;)

Wenn man an einem Drehtag zudem den Aufwand für Vorbereitung, Auf- und Abladen, Auf- und Abbau ... des Equipments reduzieren kann, weil man schlicht möglichst wenig davon nutzt, hat man mehr Zeit für die eigentlichen Einstellungen.
Generell: Weniger Zeit für die Technik = mehr Zeit für die Aufnahmen.

Auch spart man Geld fürs Equipment und vor allem kommt man mit weniger Personal aus, was wiederum erheblich die Kosten reduziert.
Was man dadurch gewinnen kann: Zusätzliche Drehtage.
Und wie die duzenden male zuvor, wird dich gleich jemand darüber aufklären, dass die diversen Departments am Set parallel arbeiten...



Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
Generell: Weniger Zeit für die Technik = mehr Zeit für die Aufnahmen.
Bei Dir führt das aber auch zu schlechteren Aufnahmen. Da nützt es Dir nichts, wenn Du mehr davon drehen kannst. Das Ergebnis wird immer ein technisch schlechter Film bleiben.

VG








Antwort von iasi:

bteam hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Frag dich mal, wer unreflektiert arbeitet:

Derjenige, der sich darüber Gedanken macht, wie er die Drehtage möglichst effizient nutzt und so viel Drehzeit wie nur möglich aus dem begrenzten Budget herausholen kann.

Oder derjenige, der nur schaut, wie es andere machen, auch wenn diese mit ganz anderem Budget arbeiten. Es ist schon ein signifikanter Unterschied, ob man 18 oder 80 Drehtage für einen 90 Minuten-Film zur Verfügung hat.

Weißt du: Im Vergleich zur Produktionsphase am Set ist die Zeit in der Post richtig billig. ;)

Wenn man an einem Drehtag zudem den Aufwand für Vorbereitung, Auf- und Abladen, Auf- und Abbau ... des Equipments reduzieren kann, weil man schlicht möglichst wenig davon nutzt, hat man mehr Zeit für die eigentlichen Einstellungen.
Generell: Weniger Zeit für die Technik = mehr Zeit für die Aufnahmen.

Auch spart man Geld fürs Equipment und vor allem kommt man mit weniger Personal aus, was wiederum erheblich die Kosten reduziert.
Was man dadurch gewinnen kann: Zusätzliche Drehtage.
Und wie die duzenden male zuvor, wird dich gleich jemand darüber aufklären, dass die diversen Departments am Set parallel arbeiten...
Und dennoch wartet man auf diese Departments.

Und dennoch kostet jedes Crewmitglied eines jeden Departments Geld.

Vielleicht wird dich gleich jemand darüber aufklären, dass das Budget begrenzt ist.

Man kann es so einsetzten, dass die Darsteller möglichst viel Zeit haben, um die bestmögliche Performance abliefern zu können.

Oder man kann damit den Kameraweihnachtsbaum schmücken und reichlich Department-Mitarbeiter darum herumtanzen lassen. ;) :)



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Generell: Weniger Zeit für die Technik = mehr Zeit für die Aufnahmen.
Bei Dir führt das aber auch zu schlechteren Aufnahmen. Da nützt es Dir nichts, wenn Du mehr davon drehen kannst. Das Ergebnis wird immer ein technisch schlechter Film bleiben.

VG
Da spricht der reine Techniker, der nicht sehen kann, dass die Darsteller einen Film tragen.



Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
Da spricht der reine Techniker, der nicht sehen kann, dass die Darsteller einen Film tragen.
Natürlich tun sie das, aber Du redest hier ja nicht über die schauspielerische Leistung, sondern immer nur über die Technik. Bei Dir ersetzt die Post eben das Licht am Set, der Autofokus einen Fokuspuller und die kleine Kamera wird dazu genutzt um sie in ungünstigen Perspektiven (Fußraum) einzusetzen. Oder anders gesagt, Du möchtest wie ein besserer Youtuber arbeiten und hoffst trotzdem auf ein großartiges Ergebnis. Und egal wieviele Leute Dir sagen, dass es so nicht funktionieren wird, geht es Dir immer nur darum Zeit am Set, oder Geld, zu sparen. Nicht alle Filmemacher sind blöd und verpulvern unnötig Geld. Es hat oft gute Gründe, warum man etwas so macht, wie man es macht.

VG



Antwort von Frank Glencairn:

ruessel hat geschrieben:
Der nackte Body steht für 39.500 US-Dollar in der Preisliste.
Scheint mir ein aussichtsreicher Kandidat für diese "Abandoned Camera" Serie zu sein :D



Antwort von Darth Schneider:

…Drehfertig im Set dann erhältlich für 50 000€…
Ein Schnäppchen…
Dafür gibt es sicher auch 5 drehfertige Ursa Mini Pros mit 12K.
Gruss Boris



Antwort von andieymi:

Komisch, nicht mal aufgefallen das Ding. Mag an der Vitrine liegen.

Aber vgl. mit Arri (gefühlt größter Stand im Zentrum) und Sony (gleich daneben, Virtual Backbground Testmöglichkeit mit Venice) war Red halt nur auf anderen Ständen ausgestellt und als Marke wenig präsent. Vitrine hilft dann auch nicht.



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Da spricht der reine Techniker, der nicht sehen kann, dass die Darsteller einen Film tragen.
Natürlich tun sie das, aber Du redest hier ja nicht über die schauspielerische Leistung, sondern immer nur über die Technik. Bei Dir ersetzt die Post eben das Licht am Set, der Autofokus einen Fokuspuller und die kleine Kamera wird dazu genutzt um sie in ungünstigen Perspektiven (Fußraum) einzusetzen. Oder anders gesagt, Du möchtest wie ein besserer Youtuber arbeiten und hoffst trotzdem auf ein großartiges Ergebnis. Und egal wieviele Leute Dir sagen, dass es so nicht funktionieren wird, geht es Dir immer nur darum Zeit am Set, oder Geld, zu sparen. Nicht alle Filmemacher sind blöd und verpulvern unnötig Geld. Es hat oft gute Gründe, warum man etwas so macht, wie man es macht.

VG
Wenn das Einrichten des Lichtes lange dauert, bleibt den Darstellern weniger Zeit.
Was der Camerashootout 2012 gezeigt hat:
Die Ergebnisse unterschieden sich kaum. Das Verhältnis Zeit am Set zu Zeit in der Post jedoch sehr.

Wenn ich die Ergebnisse vieler Produktionen ansehe, habe ich nicht den Eindruck, dass auch wirklich alle mit dem Budget umzugehen wissen.

Es wird ja auch gerade in diesem Forum hier oft beklagt, dass die deutschen Darsteller so schlechte Leistungen erbringen würden.
Tja - der Grund liegt eben auch an der zu geringen Zeit, die man ihnen lässt. Und auch am gehetzten Drehablauf.

Auch die Bilder, die man zu sehen bekommt, sind nun einmal meist beliebig.
Denn es fehlt meist an der Zeit, Bilder mit echtem Mehrwert zu gestalten. Dazu muss man nämlich zur rechten Zeit am richtigen Ort sein.



Antwort von andieymi:

iasi hat geschrieben:
Es wird ja auch gerade in diesem Forum hier oft beklagt, dass die deutschen Darsteller so schlechte Leistungen erbringen würden.
Tja - der Grund liegt eben auch an der zu geringen Zeit, die man ihnen lässt. Und auch am gehetzten Drehablauf.
Was ich aus meiner wenigen Erfahrung an hiesigen Fernsehfilmsets sagen kann: Es scheitert nicht daran, dass jemand ein Licht zu viel aufbaut und die Darsteller ihre Performance nicht adäquat liefern können. Über Drehpensen generell kann man reden, aber das betrifft ja alle. Überhaupt wird schnell gedreht, aber das betrifft ja auch die Crew und die Schuld dafür ist bei den Sendern / Produktionsfirmen zu suchen. Generell wird von jedem erwartet, dass der Job so gut ist, dass jeder Take verwendbar ist. Das betrifft insbesondere die Technik (Schärfe wär so ein Kandidat), aber prinzipiell auch Talent. Dass Regie da einen 3. Take auch noch machen will ist eh in Ordnung (inkl. klar kommunizierter Änderungs-Vorstellungen nach jedem weiteren Take ab 1), aber wenn es 10-12 Takes für die ideale Performance braucht, dann hat jemand nicht ausreichend geprobt oder kann seinen Job nicht.

Aber die Schuld für schlechtes Schauspiel bei den anderen Gewerken zu suchen, welche oft viel weniger Zeit für 100% Leistungserbringung haben, halte ich für gewagt. Hab ich auch so (außer bei Studentendrehs) nie gesehen. Die Technik ist schnell und die Technik sitzt, da behindert nichts, auch nicht zeitlich.

Aber was Du ansprichst, hat natürlich ein wahren Kern:
Letztendlich ist der Amateur, der an verschiedenen Wochentagen zu verschiedenen Zeiten (mal vor der Arbeit morgens, mal am Abend, Wochenende am Nachmittag, etc.) zum gleichen Motiv fahren kann und dort eine - sagen wir mal durchschnittliche Kamera C - aufbauen kann klar im Vorteil, wenn am Ende nur ein schönes Bild rauskommen soll. Den Vorteil von gutem Licht macht keine Kamera wett, allerdings ist nach einer Woche dann nur eine einzige Szene gedreht. Wenn man dafür dann trotzdem Talent und alles nicht-technische Drumherum braucht, ist das Unbezahlbar.

Das ist überhaupt etwas, ich glaub die wenigsten, die mal auf einem Set mit mehr als 5 Leuten waren können sich die scale of operation wirklich vorstellen. Auch wenn es den Anschein erweckt, dass alles solide läuft, jeder seinen Job gut macht: Es ist im Endeffekt IMMER ein Uphill Battle gegen die Zeit. Selbst wenn es noch sowas wie Prelights wo gibt, was eh die absolute Ausnahme ist und alles parallel passieren muss. Die besseren Kameras, nennen wir sie mal A dienen zu einem gewissen Grad auch nur dazu, im prinzipiell zeitlich-kompromissbehafteten Drehablauf im Zeifelsfall das bestmögliche Bild aus möglicherweise suboptimalen Bedingungen bereitzustellen. Weil in einem 3 Wochen bis 6 Monatigen Drehblock bist Du tatsächlich in den seltensten Fällen zur idealen Zeit am richtigen Ort. Vielleicht zu einer guten. Aber dann soll eine Szene gedreht werden, wie lange dauert die ideale Zeit? 10min? 30min? In 30min funktioniert eine gut geprobte Einstellung.

Das ist dann aber auch ein weiterer Punkt: Der Anspruch ist - zumindest wenn man den Branchengrößen glauben darf - auch weniger, einfach gefällige Bilder zu machen. Ich stilisiere jetzt nicht Fernsehfilm zum bestmöglichen Bewegtbildprodukt, aber: Der Hauptzweck dieser Bilder, ist eine Geschichte zu erzählen. Erst dann kommen Kamerapreise, Internet-Fame oder Ähnliches. Leute wie Deakins, das ist quasi dessen Mantra haben das verstanden: Sind die Bilder zu "gut", interessiert niemanden mehr die Geschichte. DPs wie er schaffen es "trotzdem", schöne Bilder zu machen. Aber sie verlieren nie den Verdienst der Bilder gegenüber der Geschichte aus dem Auge und produzieren rein um einer ästhetik willen.

Auch das ist ein Unterschied zwischen dem Amateur, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein kann um das perfekte Bild zu machen: Dieser erzählt damit keine Geschichte. Es ist ein gutes Bild, aber kein Film und keine Story. Letzteres bringt leider zwangsläufig diese Kompromisse, ermöglicht aber erst einen Film zu schauen, statt schöner Bilder.



Antwort von iasi:

Du sagt es ja selbst: 2 oder 3 Takes sollen es nur sein. Dabei erhältst du aber nur ein Herunterspielen.

Du schiebst den Sendern die Schuld zu. Damit hast du zwar durchaus recht, aber es ist eben doch auch immer die Frage, was die Crew aus einem begrenzten Budget macht.

Karrst du nur die halbe Menge an Technik an den Drehort, brauchst du weniger Leute in der Vorbereitung, während dem Dreh und eben auch in der Nachbereitung.
Es sind die vielen kleinen Handgriffe, die sich summieren - und zwar so sehr, dass es sich an jedem Drehtag zeitlich und insgesamt bei den Kosten bemerkbar macht.

Für die gleiche Einstellung benötigten die verschiedenen Kamera-Crews beim Camerashootout 2012 unterschiedlich viel Zeit - bedingt durch die vom Aufnahmformat vorgegebenen Arbeitsweise. Der zeitliche Unterschied betrug mehr als 50%.

Das genügt für reichlich zusätzliche Einstellungen.

"Schönes Bild" würde ich es nicht nennen, was das Ziel sein sollte.
Das Bild ist Teil der Filmsprache und sollte so auch eingesetzt werden. Meist sieht man jedoch nur 08/15-Abfilmen der Darsteller. Und dies ist eben auch oft dem Zeitdruck geschuldet.









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