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Infoseite // PIKA 1.0 angekündigt - Generative KI-Videos mit erstaunlicher Qualität



Newsmeldung von slashCAM:



Auch auf die Gefahr hin, repetitiv zu klingen - die Neuigkeiten über generative Video KI-Generatoren reißen nicht ab. Sogar im Gegenteil, die Entwicklungen der letzten Wo...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
PIKA 1.0 angekündigt - Generative KI-Videos mit erstaunlicher Qualität


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Antwort von roki100:

Woow!

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Antwort von teichomad:

Noch nicht ganz rund aber nicht schlecht.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Fett - Insolvenz

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Antwort von Rick SSon:

Also ich sehe schon in den kurzen Schnipseln so warpige Fehler. Wieso sollte man einem Promovideo trauen? 😂

Die Frage, die ich mir immer stelle: Nicht mal der Mensch (der sich selbst kennt) hats gebacken bekommen den uncanny valley zu überlisten, wieso sollte es gerade ein bot schaffen?

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Antwort von Darth Schneider:

Das Demo Video sieht schon beeindruckend aus, aber ich bezweifle dennoch das es dann so einfach so gut aussehen wird. Und vor allem ob die KI auch genau das macht was man auch will.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Ja, ich seh das auch an einem Projekt an dem ich gerade arbeite, aktuell ist es immer noch extrem schwierig, teuer und zeitaufwändig da was wirklich brauchbares raus zu bekommen.

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Antwort von Drushba:

Freu mich schon darauf, wenn man irgendwann demnächst nur noch ein Drehbuch hochladen muss und dann Regieanweisungen per Mausklick geben kann. Theoretisch könnte - neben Stars - sogar der Stil von Kameraleuten imitiert werden.)) Film ist dann aber wohl endgültig im Hobbybereich angekommen und wird mehr sowas wie Tiktok für Dramaturgie- und Kamera-Nerds sein.

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Antwort von pillepalle:

Drushba hat geschrieben:
Freu mich schon darauf, wenn man irgendwann demnächst...
Ja, ich mich auch :)

VG

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Antwort von Rick SSon:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Das Demo Video sieht schon beeindruckend aus, aber ich bezweifle dennoch das es dann so einfach so gut aussehen wird. Und vor allem ob die KI auch genau das macht was man auch will.
Gruss Boris
Ich denke dabei an die letzten 10 Jahre Promovideos von Adobe. Da sah immer alles so easy und krass aus und wenn du es dann für deinen Anwendungsfall nutzen wolltest ging es nicht …

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Antwort von Jalue:

Drushba hat geschrieben:
Film ist dann aber wohl endgültig im Hobbybereich angekommen und wird mehr sowas wie Tiktok für Dramaturgie- und Kamera-Nerds sein.
Nun ja, gibt es im Grunde schon ewig. Nennt sich Literatur, direkt aus dem "Prompt" zum Bild im Kopf des Lesers. Trotzdem sind nicht alle, die mal Schreiben gelernt haben, Schriftsteller geworden, die ein Meisterwerk lässig aus den Fingern schütteln. ;-)

In gewisser Hinsicht wird sich die Produktion von Filmen dadurch demokratisieren, worauf ich mich freue. Im Gegenzug werden bestimmte Geschäftsmodelle und Berufsbilder verschwinden oder sich wandeln, z.B. in der Werbung und beim Animationsfilm.

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Antwort von andieymi:

Jalue hat geschrieben:
In gewisser Hinsicht wird sich die Produktion von Filmen dadurch demokratisieren, worauf ich mich freue. Im Gegenzug werden bestimmte Geschäftsmodelle und Berufsbilder verschwinden oder sich wandeln, z.B. in der Werbung und beim Animationsfilm.
Ich hoffe es. Aber selbst das Beispiel mit Stift und Schreiben zeigt, dass Demokratisierung nicht unbedingt dazu geführt hat, dass mehr Menschen trotz niederschwelligstem Zugang (Denken, Schreiben, vorhandene Materialien) etwas aus ihrer Kreativität machen.

Und weil Du Berufsbilder ansprichst: Autoren verdienen jetzt schon sehr wenig (mit sehr wenigen Ausnahmen), ähnlich zu den meisten Filmemachern (Prekariats-Thread gab's hier vor einiger Zeit). Ich kann das nicht belegen, aber offensichtlich führt Demokratisierung gleichzeitig zu Massenangebot und räumt ganze Branchen auf. Selbst die Werbeagenturen jammern mittlerweile (die, die davor schon keine Auftragsfotos mehr machen ließen, sondern Stock gekauft haben), dass sie mittlerweile nicht mal mehr dazu gebraucht werden und Copy + Bild irgendwer in der Marketingabteilung AI-gestützt macht.

Das kann man jetzt ja gut oder schlecht finden. Aber folgt man der Spur des Geldes landet man letztendlich bei Großkonzernen und Oligopolen (ich vermeide mal Monopol, aber wir sind oft eher da als beim Polypol), welche die Ai anbieten (klar heißt das Open Ai, im Endeffekt fallen in der Praxis immer Adobe, Google und Microsoft, welche sich die Startups halt einverleiben, wenn die mal Geld brauchen) und wenig bei "demokratischen" Kleinunternehmern, welche sich den vereinfachten Zugang zunutze machen.

Oder glaubst Du wirklich Hinz oder Kunz AIed sich den nächsten Blockbuster, der Barbie 4 auf einmal die Zuschauerzahlen abgräbt und der Kampf Studio vs. Hinz One-Man-AI-Productions geht an letzteren? Ich glaube nicht, dass das mit Pessimismus zu tun hat, machmal wäre ein bisschen Realismus bei aller Romantisierung von niederschwelligem Zugang gut.

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Antwort von Frank Glencairn:

Denken wir das mal zu Ende.

Also Filme werden jetzt aus dem Nix generiert, indem man ein Drehbuch hoch lädt, um den armen Filmemachern die Qual des Filmemachens abzunehmen - was dann als "Demokratisierung" des Filmemachens gilt.

Da man ihnen die Qualen des Drehbuchschreiben natürlich ebenfalls nicht mehr zumuten kann, macht das natürlich auch die AI, damit ihnen dann endlich Zeit für den eigentlichen kreativen Prozess bleibt - im Idealfall natürlich in einem VW-Bus am Meer.

Wenn wir jetzt noch eine AI hätten, die das Zeug dann nicht nur anschaut, sondern auch noch dafür bezahlt, dann sind wir endlich in der Zukunft des Filmemachens angekommen.

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Antwort von macaw:

Es gibt doch schon jetzt das Problem, dass die Zuschauer immer weniger Bock auf fast gänzlich computergenerierte Filme haben. Das ist doch der Grund, warum einige Filmemacher nicht müde werden die "Echtheit" in ihrem Film zu promoten. Nach den ersten paar "K.I." Filmchen dürfte das niemanden mehr ins Kino locken. Zudem muss man sich folgendes Fragen: Wenn man das (überspitzt gesagte) Beispiel von Frank nimmt gibt es keinen Grund warum man nicht einfach selbst so einen Film generieren lässt - quasi die Idee in der Salma Hayek Folge von Black Mirror auf Netflix. Dann hätte man immerhin die Illusion eines absolut einzigartigen "Films".

Nein, ein Teil der Anziehungskraft an Filmen ist das Gefühl etwas besonderes zu sehen, etwas, wo man am besten eine Verbindung mit den Menschen vor und hinter der Kamera spürt. Hier zieht man den Vorhang zurück und es ist niemand da.

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Antwort von -paleface-:

Also das Ki Spielfilme macht glaube ich auch nicht.
Denn da fehlt es an einfach an der Distribution.

Angenommen ICH mache jetzt einen Spielfilm, mit Ki oder selbst gedreht, werde ich ja nicht automatisch zum Millionär.
Weil ich es gar nicht schaffe das Material vielen Leuten sichtbar zu machen. Da mir Werbemittel und Partner für die die Veröffentlichung fehlt.

Da wird Ki auch nichts reißen.

ABER die kleinen Projekte, Social Media, Imagefilme, Werbung. Da wird es einen massiven Preisverfall geben.
Kunden werden sich weigern Aufnahmen machen zu lassen und stattdessen auf Ki zurück greifen.

Als Beispiel sind Luftaufnahmen. Vor einige Jahren "der heiße Shit".
Da konnte ich einen Drohnenjob mit 2 Stunden arbeit mit 800€ abrechnen.
Jetzt wo jeder zugriff hat, kann ich von Glück reden wenn ich noch 150€ dafür bekomme.
Und der Witz ist ja. Nur weil sie Zugriff drauf hätten oder gar selber eine Drohne haben, machen die ja nicht automatisch gute Bilder.
Dennoch möchten die halt keinen Preis dafür bezahlen der quasi so hoch ist wie eine neue Drohne.

Und das wird auch bei Ki sein. Heute schreibe ich in meine Angebote noch Konzept + Text 1.500€
Morgen wird der Kunde sagen "Konzept und Text haben wir schon per Ki erstellt".

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Antwort von freezer:

Am Ende wird die Menschheit der KI-Demenz unterliegen. Erworbene nichtphysische Fähigkeiten, Bildung, Erfahrung und Wissen sind nichts mehr wert, KI kann das alles ebenso. Daher investiert keiner mehr seine Zeit in den Erwerb dieser Fertigkeiten.
Jahrzehnte später gibt es keinen mehr, der das Wissen vermitteln kann, alle sind auf KI-Anbieter angewiesen und müssen an die Oligopole per Abo zahlen.

Eine Schwemme an KI-generierter Kunst/Medien fegt die menschliche Konkurrenz raus.

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Antwort von Frank Glencairn:

LOL - wer hätte gedacht, daß am Ende KI die Kunst macht und die Menschen nur noch körperliche Dreckarbeit - war das nicht mal ursprünglich andersrum gedacht :D

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Antwort von andieymi:

freezer hat geschrieben:
Jahrzehnte später gibt es keinen mehr, der das Wissen vermitteln kann, alle sind auf KI-Anbieter angewiesen und müssen an die Oligopole per Abo zahlen.
Eine Schwemme an KI-generierter Kunst/Medien fegt die menschliche Konkurrenz raus.
Und genau das muss diese Demokratisierung (=Weg von teuren Produktionsmitteln einiger weniger Produzenten hin zu frei verfügbaren) sein, von der im Bezug auf KI im alle reden. Wait...

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Antwort von Cinemator:

freezer hat geschrieben:
Am Ende wird die Menschheit der KI-Demenz unterliegen. Erworbene nichtphysische Fähigkeiten, Bildung, Erfahrung und Wissen sind nichts mehr wert, KI kann das alles ebenso. Daher investiert keiner mehr seine Zeit in den Erwerb dieser Fertigkeiten.
Jahrzehnte später gibt es keinen mehr, der das Wissen vermitteln kann, alle sind auf KI-Anbieter angewiesen und müssen an die Oligopole per Abo zahlen.

Eine Schwemme an KI-generierter Kunst/Medien fegt die menschliche Konkurrenz raus.
Frage ist ja auch, wenn die KI eines Tages umfassend vermenschlicht ist und ihn abgelöst hat, ob sie dann nicht auch selbst vom Alzheimer Desease befallen werden könnte. Am Ende würde das gesamte Weltgedächtnis ausgelöscht sein. Und auf die Menschheit käme eine neue Stunde Null: Der fast nackte Mann mit aufrechtem Speer durch die Weite der Savanne trabend nach Beute suchend. Neue Kameras kommen erst in 300.000 Jahren.

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Antwort von Frank Glencairn:

Cinemator hat geschrieben:


Frage ist ja auch, wenn die KI eines Tages umfassend vermenschlicht ist und ihn abgelöst hat, ob sie dann nicht auch selbst vom Alzheimer Desease befallen werden könnte. Am Ende würde das gesamte Weltgedächtnis ausgelöscht sein. Und auf die Menschheit käme eine neue Stunde Null: Der fast nackte Mann mit aufrechtem Speer durch die Weite der Savanne trabend nach Beute suchend. Neue Kameras kommen erst in 300.000 Jahren.
So nen "Reset" hast du sowieso ungefähr alle 12.000 Jahre.

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Antwort von thsbln:

Cinemator hat geschrieben:
Und auf die Menschheit käme eine neue Stunde Null: Der fast nackte Mann mit aufrechtem Speer durch die Weite der Savanne trabend nach Beute suchend. Neue Kameras kommen erst in 300.000 Jahren.
Es sei denn, iasi hat bis dahin endlich mal eine Kamera im Handschuhfach versteckt!

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Antwort von Cinemator:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
So nen "Reset" hast du sowieso ungefähr alle 12.000 Jahre.
Ja, dann kann es tatsächlich sein, dass wir gerade in der Endphase von so einem 12er Zyklus stehen, und dass die humanoid werdende KI schon mal die Vorhut zum großen menschlichen Reset ist…

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Antwort von markusG:

andieymi hat geschrieben:
Aber selbst das Beispiel mit Stift und Schreiben zeigt, dass Demokratisierung nicht unbedingt dazu geführt hat, dass mehr Menschen trotz niederschwelligstem Zugang (Denken, Schreiben, vorhandene Materialien) etwas aus ihrer Kreativität machen.
Es wird wohl keinen Zeitpunkt in der Geschichte der Menschheit gegeben haben, in der es mehr Schriftsteller gab als in unserer Gegenwart. Und dank Digitalisierung bedarf es sogar noch weit weniger Mittel als davor, Stichwort "self publishing". Und ich behaupte mal dass dabei nicht nur Schrott dabei ist^^

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Antwort von Drushba:

macaw hat geschrieben:
Es gibt doch schon jetzt das Problem, dass die Zuschauer immer weniger Bock auf fast gänzlich computergenerierte Filme haben. Das ist doch der Grund, warum einige Filmemacher nicht müde werden die "Echtheit" in ihrem Film zu promoten. Nach den ersten paar "K.I." Filmchen dürfte das niemanden mehr ins Kino locken. Zudem muss man sich folgendes Fragen: Wenn man das (überspitzt gesagte) Beispiel von Frank nimmt gibt es keinen Grund warum man nicht einfach selbst so einen Film generieren lässt - quasi die Idee in der Salma Hayek Folge von Black Mirror auf Netflix. Dann hätte man immerhin die Illusion eines absolut einzigartigen "Films".

Nein, ein Teil der Anziehungskraft an Filmen ist das Gefühl etwas besonderes zu sehen, etwas, wo man am besten eine Verbindung mit den Menschen vor und hinter der Kamera spürt. Hier zieht man den Vorhang zurück und es ist niemand da.

Irgendwie ist in den letzten Jahren alles so seltsam verrutscht, könnte mir vorstellen, dass es bei vielen so ist. Ich habe z.B. immer weniger Lust ins Kino zu gehen oder mir überhaupt Filme anzuschauen. Nicht dass diese schlecht wären, ganz und gar nicht, aber ich könnte in der selben Zeit ja auch RAWs entwickeln, Katzenvideos oder ein Tutorial übers Filmemachen schauen.) Zudem habe ich Netflix abbestellt, weil ich immer häufiger Filme gar nicht mehr zu Ende gesehen habe. Dabei waren die nicht mal langweilig, sagen wir mal im Schnitt so um die 80 Thrill-Punkte. Aber wenn ich ein kurze Pizzapause gemacht habe, bin ich eben noch mal schnell bei Youtube rein... und hängengeblieben, weil gefühlt 70-90 Thrillpunkte. Es hat sich einfach nivelliert. Ob sich das mit KI bessert? Glaube nicht. ;-)

Jalue hat geschrieben:

Nun ja, gibt es im Grunde schon ewig. Nennt sich Literatur, direkt aus dem "Prompt" zum Bild im Kopf des Lesers. ;-)
Ja, und seltsamerweise hab ich immer mehr Lust zu lesen, statt zu glotzen. Positiver Seiteneffekt der medialen Überfrachtung? Der Schriftsteller als humanoider Promptcomposer, der Mensch als seine eigene KI?))

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Antwort von Rick SSon:

Ich denke - und letztlich ist das in der tiktokgeneration auch schon so - dass durch die botschwemme der wunsch nach authentizität immer weiter wachsen wird. Vielleicht werden sogar immer mehr Menschen das Internet, oder online komplett ablehnen, weil „is eh alles nicht echt“.

Ich denke, dass sich KI im „Kunstbereich“ nicht durchsetzen kann, weil es dabei schon immer um die Geschichten dahinter ging, sobald etwas gut war. Ob das Boybands in den 90ern sind, oder jedes mehr oder weniger Bekannte Musikertalent der letzten 100 Jahre.

Elvis lebt sogar bei manchen noch.

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Antwort von markusG:

"Rick SSon" hat geschrieben:
Ich denke - und letztlich ist das in der tiktokgeneration auch schon so - dass durch die botschwemme der wunsch nach authentizität immer weiter wachsen wird.
Nun - rein digital vorhandene KI-"Influencer" sind jedenfalls längst Realität und erfolgreich:

https://www.golem.de/news/erfolg-der-ki ... 79876.html

und virtuelle Konzerte sind spätestens seit Corona ein "Ding":
https://medium.com/@aifinders/ai-virtua ... 77143ac7ef

oder auch live:
https://www.youtube.com/watch?v=sH5pj7TOoz0

Authentizität?

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Antwort von Rick SSon:

markusG hat geschrieben:
"Rick SSon" hat geschrieben:
Ich denke - und letztlich ist das in der tiktokgeneration auch schon so - dass durch die botschwemme der wunsch nach authentizität immer weiter wachsen wird.
Nun - rein digital vorhandene KI-"Influencer" sind jedenfalls längst Realität und erfolgreich:

https://www.golem.de/news/erfolg-der-ki ... 79876.html

und virtuelle Konzerte sind spätestens seit Corona ein "Ding":
https://medium.com/@aifinders/ai-virtua ... 77143ac7ef

oder auch live:
https://www.youtube.com/watch?v=sH5pj7TOoz0

Authentizität?
Ja, es gibt diese ganzen Ideen, das heisst nicht, dass es sich langfristig durchsetzen wird.

Ich meine, abgesehen davon dass bots sicherlich eine tolle Sache sind ist es doch total offensichtlich, dass nach den politischen Entwicklungen, dem Crash von Bitcoin uns dem Einbruch des Baubooms jetzt alle Investoren händeringend nach dem nächsten großen Ding suchen. Die „KI“ Branche verspricht das und verbreitet damit Goldgräberstimmung.

Ich sage nicht, das KI nicht erfolgreich sein wird, Häuser werden schließlich auch immer noch gebaut, aber vielleicht ist nicht jede KI-Idee, die momentan auf den Markt geworfen wird „the next big thing“, hm? ;-)

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Antwort von Frank Glencairn:

markusG hat geschrieben:

Nun - rein digital vorhandene KI-"Influencer" sind jedenfalls längst Realität und erfolgreich:
In Wirklichkeit sind es allerdings die Besitzer der Figuren, die erfolgreich sind.

Auf der anderen Seite ist das auch nix neues - irgendwelche "virtuellen" nicht existierenden Kunstfiguren - angefangen von Mickey Mouse über Bugs Bunny bis hin zu den Muppets, Sponge Bob etc. - waren immer schon wahre Goldesel für ihre Besitzer.

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Antwort von andieymi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
markusG hat geschrieben:

Nun - rein digital vorhandene KI-"Influencer" sind jedenfalls längst Realität und erfolgreich:
In Wirklichkeit sind es allerdings die Besitzer der Figuren, die erfolgreich sind.

Auf der anderen Seite ist das auch nix neues - irgendwelche "virtuellen" nicht existierenden Kunstfiguren - angefangen von Mickey Mouse über Bugs Bunny bis hin zu den Muppets, Sponge Bob etc. - waren immer schon wahre Goldesel für ihre Besitzer.
Ich würde dem entgegenhalten, dass Mickey Mouse und Bugs Bunny letztendlich selbst das Produkt waren, und während wir noch darüber diskutieren, ob KI-Avatare (heutige Defintion: Avatar immer Menschenähnlich, nie tierisch - auch wenn die Götter, da kommt der Begriff ja her nur bedingt menschlich aussahen) diesen Charakter-Produkten ähneln, sind wir am besten Weg, dass diese zu Marketing-Instrumenten werden welche auf eine Zielgruppe treffen, die so wenig visuelle Medienkompetenz mitbringt, dass heute schon in Zeiträumen, die online zur Meinungsbildung ausreichen (zu) viele nicht mehr zwischen Foto und Generativ unterscheiden können, weil sie das nie gelernt haben.

Ist vielleicht auch egal, weil es nur für eine Übergangsphase was bringt, aber in Summe ist die Gebrauchs-Medienwelt ziemlich doomed. Was freu ich mich auf die nächsten Wahlkämpfe.

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Antwort von Frank Glencairn:

Ist ja nicht so daß Bugs Bunny und Co. nicht immer wieder mal Werbung für irgendwelche Produkte gemacht hätten.
In sofern sehen wir aktuell eigentlich nur den Fortschritt darin, daß nicht ne Menge Zeichner jedes Bild von Hand malen, sondern der Rechner das übernimmt.

Wie viel KI in diesen angeblichen KI-Avataren tatsächlich steckt, ist dann noch ne ganz andere Frage.
Ich glaube wenn die wirklich autonom handeln würden, wäre das eher kontraproduktiv als Marketinginstrument.
Im Prinzip sind das (wenigstens aktuell) auch nur bessere Handpuppen.

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Antwort von andieymi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ist ja nicht so daß Bugs Bunny und Co. nicht immer wieder mal Werbung für irgendwelche Produkte gemacht hätten.
In sofern sehen wir aktuell eigentlich nur den Fortschritt darin, daß nicht ne Menge Zeichner jedes Bild von Hand malen, sondern der Rechner das übernimmt.
Ich ziele auf was anderes ab: Auch wenn wir es oft eigentlich scheinbar verlernt haben soziale Wesen zu sein, macht es in der Praxis wohl einen Unterschied, ob der lustige Cartoon-Hase Zielgruppen in der Werbung sagt, sie sollen *grins* Mehr Cola trinken *grins*, oder der "einfühlsamere als reale Menschen Botfluencer", der mit deinen Vorlieben gefüttert quasi völlig variabel individuell (und dabei lernfähige) maßgeschneiderte Werbung von täuschend menschenähnlichen Charakteren unterstützt in die Timeline spült? Der virtuelle Freund, Identifikationsfigur, Hoffnungsprojektsionfläche, von dem nur der Urheber und manche Menschen mit den Differenzierungsfähigkeiten wissen, dass es sich nicht um einen echten Menschen handelt?
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wie viel KI in diesen angeblichen KI-Avataren tatsächlich steckt, ist dann noch ne ganz andere Frage.
Ich glaube wenn die wirklich autonom handeln würden, wäre das eher kontraproduktiv als Marketinginstrument.
Im Prinzip sind das (wenigstens aktuell) auch nur bessere Handpuppen.
Nicht kontrollierte künstliche Intelligenz ist die langfristige Gefahr (aber nicht mehr oder weniger als das nicht gewaltengeteilte Fehlen von menschlicher Intelligenz), das mittelfristige Problem ist eher, dass eigentlich Automatisierung der Verarbeitung der heute schon vorhandenen Daten schon reicht. Auch weil in den Zielgruppen so wenig Medienkompetenz vorhanden ist.

Du bist anfällig für Süßgetränke, obwohl Du eigentlich ohnehin unter der Volkskrankheit Übergewicht leidest (lassen wir die Diskussion mal außen vor und schauen in die USA und deren Lebenswerwartungsprobleme, kann man nach Wunsch mit jeder anderen Werbebotschaft auch durchdeklinieren)? Ok, wir können jetzt eine Bugs Bunny Kampagne fahren falls den überhaupt noch jemand kennt.
Oder aber wir lassen die gesammelten personenbezogenen Marketing-Daten stattdessen schon in der Produktion individuell unterschiedlich in verschiedene Charaktermodelle einfließen, spielen (targetingmäßig recht einfach) noch segmentierteren Zielgruppen (ich sag jetzt noch nicht zielpersonen) über die Zeit aufbauend virtuelle Charaktere in die Timeline, die über den Konsum von Süßgetränken alle Probleme lösen und auf einmal Freunde finden, erfolgreich werden, was weiß ich. Die müssen noch nicht mal drüber reden, sondern nur scheinbare Erfahrungen teilen. Das geht dann irgendwann sogar fast organisch, ohne dass eigentlich eine Werbe-Einspielung als solche ersichtlich ist.

Ist im Unterschied nicht viel mehr als Influencer Marketing, nur dass da die schwelle noch ist, dass das Menschen sind die den Content bezahlt bekommen wollen und auch produzieren müssen.

Das Hauptproblem, dass unterbewusst viele Menschen nicht verinnerlicht haben (auch wenn sie eigentlich vielleicht das Wissen darüber hätten), wie soziale Netzwerke wirklich funktionieren. Nach McLuhan (Medium = Message) sollte klar sein, dass das reine Werbezielgruppen-ZurVerfügung-stellende-Platformen sind. Genau wie ein Werbespot, nur ohne das Werbe-Unterbrechungs-Mascherl. Ohne die Werbe-Einnahmen für Meta und Google gäbe es die scheinbaren Produkte (Soziales Netzwerk & Suchmaschine) nach anfänglicher Startup-Phase nicht mehr und auch keine "sozial-kulturelle Teilhabe", Unterhaltung, als was auch immer sich soziale Netzwerke tarnen.

Indem Content automatisiert generierbar ist, dabei noch präzise individualisiert auf Zielpersonen zugeschnitten werden kann, dabei menschlich(!)-organisch aussieht und die gleiche Kampagne im Prinzip statt einer Ausspielung in 5 Mio. verschiedene gehen kann wird Werbung ihr artifizielles Gesicht komplett verlieren. Das ist alles denkbar und teilweise schon umsetzbar. Bis das komplett geht, vergehen evtl. nur mehr wenige Jahre.

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Antwort von Frank Glencairn:

Ja, meiner Erfahrung nach sind 80% der Menschheit komplett doomed was das betrifft - das sind die 80% die immer auf alles rein fallen, und die 80% die auch schon in der Vergangenheit immer bei allem mit gemacht haben - egal was.

Nüchtern betrachtet könnte man sagen: Evolution at work.

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